UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

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Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW G 650 GS – welcher Vergleich lohnt sich?

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für souveräne Reiseleistung, viel Komfort und eine Ausstattung, die auf längere Touren ausgelegt ist. Die BMW G 650 GS dagegen wirkt wie ein pragmatischer Einstieg in die GS-Welt: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit dem Fokus auf entspanntes Fahren – auch abseits des reinen Asphaltbetriebs.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren, auf der Landstraße, auf der Autobahn und dort, wo die Straße endet und der Weg nur noch „irgendwie“ weitergeht.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. kompakte GS-Philosophie

Die Versys 1100 SE ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann noch Spaß macht, wenn die Tour länger dauert und die Ansprüche steigen. Das zeigt sich bereits im Vergleich der Motor- und Leistungswerte: Die Kawasaki liefert deutlich mehr Reserven und fühlt sich dadurch auf schnellen Strecken stabil an. Wer häufig zügig fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, profitiert von dieser „Überschuss“-Mentalität.

Die BMW G 650 GS spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn es um Wendigkeit, Übersicht und ein unkompliziertes Handling geht. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte wirken hier bewusst moderater – was nicht automatisch bedeutet, dass sie „zu wenig“ ist. Vielmehr entsteht ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt und gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen angenehm entspannt bleibt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen

Leistung, Drehmoment und Durchzug

Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments fällt die Kawasaki klar als „stärkerer“ Charakter auf. Die Versys 1100 SE zieht gleichmäßiger durch und nimmt Lastwechsel oft souveräner, besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Das macht Überholmanöver und Autobahnfahrten weniger anstrengend, weil weniger „Planen“ nötig ist.

Die BMW G 650 GS wirkt hingegen wie ein Motorrad, das seine Stärke aus dem passenden Drehzahlbereich zieht. Die aufgelisteten Werte sprechen eher für ein ruhiges, kontrolliertes Fahren. Wer vorausschauend fährt und die Gänge passend wählt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtgefühl. Für entspanntes Cruisen und kurze bis mittlere Touren ist das oft genau die richtige Mischung.

Temperament und Geräuschkulisse

Auch wenn die Zahlen nicht alles verraten: Die Kawasaki vermittelt durch die stärkere Motorisierung häufig mehr „Biss“ im Antritt und mehr Gelassenheit bei höheren Lasten. Die BMW bleibt dabei eher „handlich und ruhig“ – das ist besonders dann angenehm, wenn der Fokus auf Komfort und Stressfreiheit liegt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der Geometrie zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Versys 1100 SE ist auf Stabilität und ruhige Spur ausgelegt. Das merkt man besonders bei längeren Strecken und bei wechselnden Fahrbahnbelägen. Die Kawasaki wirkt dann wie ein Motorrad, das die Arbeit übernimmt: Geradeauslauf, kontrolliertes Einlenken und ein Fahrgefühl, das auch bei Tempo nicht sofort „fordert“.

Die BMW G 650 GS punktet dagegen mit einem leichteren, direkteren Gefühl. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich schneller in die gewünschte Richtung bringt. Das ist ein Vorteil in der Stadt, auf engen Landstraßen und überall dort, wo häufiges Rangieren oder häufiges Kurvenfahren den Alltag prägt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Sitzhöhe und Sitzgefühl

Die Unterschiede in den aufgelisteten Sitz- und Ergonomieparametern wirken sich spürbar aus. Die Versys 1100 SE bietet durch ihre Reiseausrichtung oft ein komfortableres Setup für längere Etappen. Wer häufig auf Tour ist, profitiert von der Tendenz zu entspannterem Fahren.

Die BMW G 650 GS ist in der Praxis häufig die Maschine, die leichter „passt“. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein gut beherrschbares Motorrad bevorzugen oder häufiger im Stop-and-go unterwegs sind, kann das ein entscheidender Punkt sein.

Windschutz und Schutzwirkung

Beim Vergleich der Ausstattung und der Windschutz- bzw. Verkleidungswirkung zeigt sich: Die Kawasaki ist stärker auf Reisekomfort ausgelegt. Das macht sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar, wenn Winddruck und Fahrgeräusche über längere Zeit ermüden können.

Die BMW bleibt eher „direkt“ – das ist nicht automatisch schlecht. Wer gern spürt, was passiert, und nicht zwingend auf maximalen Langstreckenkomfort setzt, findet hier oft ein angenehmes, ehrliches Fahrgefühl.

Elektronik und Ausstattung: Mehr Komfort oder mehr Einfachheit?

Im Vergleich der Elektronik- und Assistenzthemen zeigt die Kawasaki Versys 1100 SE tendenziell den Weg in Richtung „komfortorientierte Reise“. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails deuten darauf hin, dass die Maschine für unterschiedliche Situationen vorbereitet ist – besonders dann, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren.

Die BMW G 650 GS wirkt dagegen oft wie die Variante, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu komplex wirkt und sich schnell vertraut anfühlt. Für viele ist genau diese Klarheit ein Plus im Alltag.

Verbrauch, Reichweite und Kosten im Blick

Beim Vergleich der aufgelisteten Verbrauchs- und Reichweitenwerte zeigt sich ein typisches Muster: Die Kawasaki ist durch die stärkere Motorisierung meist eher „tourenorientiert“ – dafür kann sie bei passender Fahrweise trotzdem effizient sein. Die BMW ist als kompakteres Konzept häufig die Maschine, die sich im Alltag leicht und wirtschaftlich anfühlt.

Wichtig ist dabei: Der reale Unterschied entsteht oft nicht nur durch den Verbrauch, sondern auch durch den Fahrstil. Wer auf der Kawasaki eher „mit Reserven“ fährt, kann trotzdem entspannt unterwegs sein. Wer auf der BMW bewusst moderat bleibt, profitiert von der unkomplizierten Handhabung und dem eher ruhigen Charakter.

Gepäck, Zuladung und Tourentauglichkeit

Bei der Tourenfrage zählt nicht nur, ob ein Motorrad „groß“ wirkt, sondern ob es sich mit Gepäck gut fahren lässt. Die Versys 1100 SE ist durch ihre Reiseausrichtung und die aufgelisteten Werte zur Beladung bzw. zum Gesamtkonzept oft die bessere Wahl, wenn häufig längere Strecken, mehr Ausrüstung oder regelmäßige Gepäckmitnahme geplant sind.

Die BMW G 650 GS ist dagegen ideal, wenn die Touren eher „leicht“ bleiben: Tagesausflüge, Wochenendtrips oder Fahrten, bei denen man nicht maximal beladen möchte. Das Motorrad bleibt dann besonders agil und macht auch auf unübersichtlichen Strecken einen guten Eindruck.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken

  • Mehr Reserven durch die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte – besonders spürbar bei zügigem Fahren.
  • Reisekomfort durch die Reiseausrichtung bei Ergonomie und Windschutz.
  • Stabilität im Fahrgefühl, was längere Strecken angenehmer macht.
  • Komfortorientierte Ausstattung, die das Motorrad vielseitig einsetzbar macht.

Kawasaki Versys 1100 SE – Schwächen

  • Wer vor allem kurze Wege in der Stadt fährt, kann das größere Reiseprofil als „weniger handlich“ empfinden.
  • Die stärkere Motorisierung lädt eher zum zügigen Fahren ein – wer bewusst sparsam bleiben will, muss den Fahrstil aktiv steuern.

BMW G 650 GS – Stärken

  • Leichtes Handling und ein unkompliziertes Fahrgefühl, passend zu den aufgelisteten Konzeptwerten.
  • Alltagstauglichkeit durch die eher kompakte Auslegung – besonders im Stadtverkehr und auf engen Strecken.
  • Entspanntes Fahren, weil der Motorcharakter auf kontrolliertes Tempo ausgelegt ist.

BMW G 650 GS – Schwächen

  • Bei sehr flotten Autobahnabschnitten oder häufigen Überholmanövern wirkt die Kawasaki oft „einfach entspannter“.
  • Wer maximalen Langstreckenkomfort und viel Elektronik erwartet, findet bei der Kawasaki tendenziell mehr Reise-Features.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Einsatzszenarien betrachtet:

Wenn lange Touren im Vordergrund stehen

Dann ist die Kawasaki Versys 1100 SE meist die passendere Wahl. Die aufgelisteten Werte zur Motorisierung, die Reiseausrichtung bei Komfort und die Tendenz zu stabilerem Fahrgefühl sprechen dafür, dass die Maschine auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.

Wenn Alltag, Kurven und unkompliziertes Handling zählen

Dann spielt die BMW G 650 GS ihre Stärken aus. Die aufgelisteten Konzeptwerte deuten auf ein Motorrad hin, das sich schnell vertraut anfühlt und im Alltag weniger „Aufmerksamkeit“ fordert. Gerade wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr oder spontane Ausfahrten geplant sind, ist das ein echter Vorteil.

Wenn leichtes Offroad-Feeling gefragt ist

Beide Motorräder können Spaß abseits der perfekten Straße machen, aber auf unterschiedliche Art. Die Kawasaki wirkt durch ihre Reiseauslegung oft als „komfortabler Begleiter“, während die BMW durch ihre kompakteren Eigenschaften besonders dort punktet, wo man häufig manövrieren muss und das Motorrad leicht im Griff bleiben soll.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Langstrecke, Reserven und Reise-Komfort liegt. Die aufgelisteten Leistungs- und Fahrwerkswerte sorgen für ein souveränes Gefühl, besonders bei zügigem Tempo, wechselnden Bedingungen und längeren Etappen. Wer regelmäßig tourt, gern schnell unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Versys 1100 SE meist die stimmigere Gesamtlösung.

Die BMW G 650 GS passt dagegen besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte des kompakteren Konzepts unterstützen ein leichtes, kontrolliertes Fahrgefühl – ideal für Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und Touren, bei denen das Motorrad vor allem praktisch und gut beherrschbar bleiben soll. Kurz gesagt: Versys 1100 SE für Reiseanspruch, G 650 GS für entspanntes, flexibles Fahren.

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