| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW R 1150 R – welcher Tourer passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 1100 SE und die BMW R 1150 R, wird der Vergleich besonders spannend. Beide Maschinen sind für Touren gemacht, aber sie erzählen dabei eine andere Geschichte: Die Versys 1100 SE setzt auf modernen Reise-Allround-Ansatz mit klarer Touring-Ausrichtung, während die BMW R 1150 R ihren Reiz aus der klassischen Boxer-Charakteristik und dem eher straßennahen Fahrgefühl zieht. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach dem passenden Stil: funktional und vielseitig oder klassisch und charakterstark.
Grundidee im Vergleich: Reise-Allrounder vs. klassischer Straßen-Tourer
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als Reiseenduro bzw. Touren-Allrounder gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie zielt auf Alltagstauglichkeit, Komfort über längere Strecken und eine Fahrweise, die auch mal abseits der reinen Autobahnroutine Spaß macht. Die BMW R 1150 R dagegen steht für den klassischen Ansatz: ein Motorrad, das sich vor allem auf der Straße wohlfühlt, mit dem Boxer als Herzstück und einem Fahrgefühl, das eher „mechanisch“ als „elektronisch“ wirkt.
Beide Motorräder können lange Strecken, aber die Art, wie sie dorthin führen, ist verschieden. Die Versys wirkt wie ein Werkzeugkasten für Touren: vielseitig, pragmatisch und auf Komfort getrimmt. Die BMW wirkt wie ein Motorrad mit Haltung: spürbar, direkt und mit einem Motor, der sich nicht versteckt.
Motor und Antrieb: Charakter vs. Touring-Power
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied in der Philosophie. Die Kawasaki Versys 1100 SE setzt auf einen modernen Reihenmotor, der sich typischerweise durch gleichmäßige Leistungsentfaltung und eine tourentaugliche Abstimmung auszeichnet. Das hilft besonders beim zügigen Fahren in wechselnden Geschwindigkeitsbereichen: Gas auf, gleichmäßiger Schub, kontrollierbares Tempo. Für viele ist das der Punkt, an dem sich die Versys wie ein „entspanntes“ Reisegerät anfühlt.
Die BMW R 1150 R kommt mit Boxer-Charakter. Das bedeutet: ein anderes Laufbild, ein anderes Gefühl beim Beschleunigen und oft ein sehr eigenes Timing in der Leistungsentfaltung. Wer den Boxer mag, schätzt genau diese Art von „Körperlichkeit“ – das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Leistungsinstrument und mehr wie ein mechanisch spürbares Gesamtpaket. In der Praxis kann das bedeuten, dass die BMW besonders dann überzeugt, wenn die Fahrweise nicht nur auf maximale Effizienz, sondern auch auf Fahrgefühl und Rhythmus ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Versys 1100 SE: Stärken liegen in der tourentauglichen, meist gut dosierbaren Leistungsentfaltung und dem alltagstauglichen „Einfach-Weiterfahren“-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „emotional“ wirkt als ein Boxer – wer genau das sucht, wird möglicherweise nicht ganz so abgeholt.
- R 1150 R: Stärken liegen im markanten Boxer-Fahrgefühl und dem typischen Charakter, der sich beim Fahren schnell bemerkbar macht. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung stärker vom persönlichen Stil abhängt: Wer sehr sportlich oder sehr „effizient“ im Sinne gleichmäßiger Beschleunigung unterwegs sein will, muss die BMW eventuell etwas anders fahren als gewohnt.
Fahrwerk, Handling und Alltag: Wie leichtfüßig sind die beiden?
Beim Fahrwerk und Handling geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Stabilität bei Tempo, Ruhe in Kurven, sowie die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist in der Regel so ausgelegt, dass sie auf langen Strecken souverän bleibt und dabei trotzdem nicht träge wirkt. Gerade wenn die Route wechselt – Stadt, Landstraße, Autobahn – ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt „im Plan“ und lässt sich meist gut kontrollieren.
Die BMW R 1150 R spielt dagegen häufig ihre Stärken dort aus, wo das Motorrad nicht ständig gegen Wind, Verkehr und wechselnde Fahrbahnbedingungen „arbeiten“ muss, sondern wo das Fahren selbst im Vordergrund steht. Das Handling kann je nach Setup sehr angenehm sein, aber die BMW wirkt oft stärker als klassisches Straßenmotorrad: Sie lädt zu einer Fahrweise ein, die mehr auf Linie, Gefühl und Motorrhythmus setzt.
Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich
- Versys 1100 SE: Stärken liegen in der Reiseorientierung und dem oft sehr gutmütigen Verhalten über längere Strecken. Schwäche kann sein, dass sie für manche Fahrer „zu“ tourentypisch wirkt, wenn man eher ein sportlich-kompaktes Gefühl sucht.
- R 1150 R: Stärken liegen im klassischen Fahrgefühl und in der Art, wie das Motorrad sich auf der Straße anfühlt. Schwäche kann sein, dass sie im reinen „Reise-Alltag“ weniger Komfort-orientiert wirkt als die Versys, je nach persönlicher Erwartung an Windschutz und Langstreckenroutine.
Ergonomie und Windschutz: Komfort auf langen Strecken
Für viele ist der wichtigste Punkt beim Tourenmotorrad nicht die Höchstleistung, sondern Ergonomie. Sitzposition, Lenkerhöhe, Fußrasten und vor allem der Windschutz entscheiden darüber, ob eine Tour nach 200 Kilometern noch genauso entspannt ist wie nach 20.
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist typischerweise so konzipiert, dass sie für längere Fahrten angenehm bleibt. Der Touring-Ansatz zeigt sich oft in der Gesamthaltung: eher auf „komfortables Vorwärtskommen“ als auf kompromisslose Sportlichkeit. Das hilft besonders, wenn die Strecke nicht nur aus Landstraße besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder zügigen Überlandfahrten.
Die BMW R 1150 R bietet eine klassische Sitz- und Fahrhaltung, die viele als angenehm empfinden, aber stärker vom individuellen Körperbau abhängt. Wer den Boxer mag und die BMW als Motorrad für „schöne Strecken“ nutzt, wird häufig zufrieden sein. Wer dagegen sehr viel Zeit bei hohen Geschwindigkeiten verbringt, achtet stärker auf Windschutz und auf die Frage, wie schnell sich Ermüdung einstellt.
Technik, Wartung und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Alltagstauglichkeit spielen nicht nur Fahrleistungen eine Rolle, sondern auch Wartungsfreundlichkeit, Ersatzteilversorgung und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreiben lässt. Die Versys 1100 SE steht für einen modernen Touring-Ansatz, der sich in vielen Fällen durch eine gut zugängliche Technik und einen pragmatischen Charakter auszeichnet. Das ist besonders dann ein Plus, wenn das Motorrad regelmäßig genutzt wird und nicht nur als Saison-Highlight dient.
Die BMW R 1150 R ist dagegen ein Klassiker. Das kann ein Vorteil sein, weil viele Teile und Erfahrungen über Jahre gesammelt wurden. Gleichzeitig gilt: Wer eine ältere BMW kauft, sollte besonders sorgfältig auf den Zustand achten und die Historie prüfen. Das ist weniger ein Nachteil der Maschine an sich, sondern einfach Teil des klassischen Gebrauchtkauf-Realismus.
Stärken und Schwächen bei Wartung und Betrieb
- Versys 1100 SE: Stärken liegen häufig in der modernen Auslegung und im unkomplizierten Touring-Alltag. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ ist – wer genau das sucht, wird eher zur BMW tendieren.
- R 1150 R: Stärken liegen im klassischen Motorradgefühl und in der oft gut bekannten Ersatzteil- und Erfahrungswelt. Schwäche kann sein, dass der Gebrauchtzustand stärker darüber entscheidet, wie zufrieden man am Ende ist.
Für wen lohnt sich welche Entscheidung?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage reduzieren: Welche Art von Touren soll das Motorrad vor allem ermöglichen? Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders passend, wenn eine Maschine gesucht wird, die vielseitig ist, Komfort über Distanz bietet und sich auch bei wechselnden Streckenbedingungen souverän anfühlt. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für „die eine Lieblingsrunde“, sondern für viele unterschiedliche Fahrten genutzt werden soll.
Die BMW R 1150 R passt besonders gut, wenn der Fokus stärker auf Fahrgefühl, Motorcharakter und klassischer Straßenorientierung liegt. Wer Boxer-Feeling liebt und Touren als Erlebnis versteht, bei dem das Motorrad selbst einen großen Anteil am Spaß hat, wird mit der BMW oft glücklicher. Sie ist weniger „Allround-Werkzeug“, mehr „Motorrad mit Persönlichkeit“.
Typische Szenarien
- Viele Kilometer, wechselnde Strecken, Fokus auf Komfort: eher Kawasaki Versys 1100 SE.
- Schöne Landstraßen, bewusste Fahrten, Fokus auf Charakter: eher BMW R 1150 R.
- Unterschiedliche Fahrstile innerhalb einer Saison: oft Versys als flexiblerer Begleiter.
- Ein Motorrad, das man gern „spürt“: oft BMW.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die stimmigere Wahl, wenn ein Reise-Allrounder gesucht wird, der sich auf langen Strecken komfortabel anfühlt und im Alltag flexibel bleibt. Ihr Vorteil liegt vor allem darin, dass sie Touren pragmatisch unterstützt: gleichmäßiges Vorankommen, gutes Handling über Distanz und ein Gesamtpaket, das viele Fahrtypen abholt. Wer häufig fährt, auch mal zügig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Kompromissdenken“ möchte, wird mit der Versys sehr wahrscheinlich zufriedener.
Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus stärker auf klassischem Fahrgefühl, Boxer-Charakter und straßenorientiertem Motorradspaß liegt. Sie ist ideal für Fahrer, die Touren als Erlebnis mit Motor- und Fahrwerksrhythmus sehen und die Eigenheiten einer älteren, charakterstarken Maschine bewusst mögen. Wer vor allem Komfort und Vielseitigkeit im modernen Touring-Sinn priorisiert, ist bei der Versys besser aufgehoben. Wer dagegen Persönlichkeit und Fahrgefühl sucht, findet in der BMW R 1150 R oft den passenden Partner.