| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW R 18 Roctane – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 1100 SE und die BMW R 18 Roctane, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier prallen nicht nur zwei Marken aufeinander, sondern zwei Philosophien: Die Versys 1100 SE ist auf Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit ausgelegt – mit Fokus auf Alltag, Reichweite und souveränes Handling. Die R 18 Roctane dagegen steht für Cruiser-Feeling, massives Auftreten und einen Motorcharakter, der eher nach Drehmoment und Gelassenheit klingt als nach sportlicher Agilität.
Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichspunkte beider Modelle miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, welche Stärken in der Praxis wirklich zählen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen können.
Grundcharakter: Reise-Allrounder vs. Cruiser-Statement
Wie sich die Versys 1100 SE anfühlt
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als Reiseenduro/Allrounder gedacht. Das merkt man vor allem an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspult, dabei aber auch auf Landstraßen nicht „nur mitfährt“. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht komplett in eine sportliche Haltung gedrückt wird, aber auch nicht komplett „durchhängt“. Dadurch bleibt das Motorrad über längere Zeit gut kontrollierbar.
Wie sich die R 18 Roctane anfühlt
Die BMW R 18 Roctane ist dagegen ein Cruiser mit starkem visuellen und akustischen Charakter. Der Schwerpunkt liegt weniger auf maximaler Wendigkeit oder sportlicher Dynamik, sondern auf dem Gefühl von Ruhe, Kraft und Präsenz. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind eher auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt. Wer gerne im „Flow“ fährt, wird hier schnell ein gutes Match finden.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Vorteil vs. Touren-Performance
Bei den Motor- und Leistungswerten zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die Versys 1100 SE ist darauf ausgelegt, über ein breites Drehzahlband gleichmäßig zu funktionieren und dabei auch bei zügigem Fahren Reserven zu bieten. Die R 18 Roctane setzt stärker auf den Cruiser-typischen Charakter: Das Motorrad wirkt oft dann besonders überzeugend, wenn es nicht ständig „hochgedreht“ werden muss, sondern wenn Drehmoment aus dem Keller heraus die Arbeit erledigt.
In der Praxis bedeutet das: Auf langen Strecken kann die Versys 1100 SE durch ihre Allround-Charakteristik leichter in unterschiedlichen Fahrstilen genutzt werden – vom entspannten Cruisen bis zum dynamischeren Landstraßen-Tempo. Die R 18 Roctane spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Fahrt bewusst ruhig und kraftvoll angegangen wird. Wer häufig enge Kurven mit viel Schräglage sucht, wird den Cruiser-Ansatz möglicherweise als weniger „zielgenau“ empfinden als den der Versys.
Ergonomie und Sitzposition: Kontrolle auf Distanz vs. Cruiser-Komfort
Die Ergonomie ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Versys 1100 SE bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn die Fahrt nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus wechselnden Situationen: Ampeln, Landstraßen, längere Etappen, mal mit Gepäck, mal ohne.
Die R 18 Roctane setzt stärker auf Cruiser-Komfort. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, gerade wenn die Fahrt eher „genussorientiert“ ist. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger auf maximale Beweglichkeit im Alltag getrimmt. Wer häufig sehr aktiv arbeitet – also viel lenkt, schnell umsetzt und eng manövriert – könnte die Versys als handlicher erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität für wechselnde Strecken vs. souveräne Masse
Beim Fahrwerk und der Art, wie beide Motorräder mit der Straße umgehen, zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Versys 1100 SE ist darauf ausgelegt, Unebenheiten und wechselnden Untergrund gut zu managen und dabei eine kontrollierte Linie zu halten. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht vorhersehbar ist oder wenn die Fahrt auch mal „unruhiger“ wird.
Die R 18 Roctane wirkt dagegen wie ein Motorrad, das seine Stärke aus der souveränen Art zieht, wie es die Masse in Vortrieb umsetzt. In schnellen Richtungswechseln kann das weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einer Reiseenduro. Dafür kann die Cruiser-Charakteristik auf fließenden Strecken sehr stimmig sein: Man fährt eher „mit dem Motorrad“, statt es ständig aktiv zu dirigieren.
Bremsen und Sicherheit: Alltagsreserven vs. kontrolliertes Verzögern
Bei den Bremsen ist der Vergleich vor allem eine Frage der Dosierbarkeit und des Vertrauens, das man in unterschiedlichen Situationen aufbaut. Die Versys 1100 SE ist als Allrounder so gedacht, dass sie auch bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigerem Stadt-/Landstraßenbetrieb zuverlässig wirkt. Das hilft, wenn man öfter mal zügig abbremsen muss oder wenn die Strecke unübersichtlich ist.
Die R 18 Roctane kann ebenfalls sehr kontrolliert verzögern, aber der Cruiser-Fokus sorgt dafür, dass das Fahrgefühl insgesamt weniger „sportlich hektisch“ ist. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad in seinem Rhythmus bewegt, wird das als angenehm empfinden. Wer hingegen häufig sehr aggressiv bremst und sportlich in Kurven einlenkt, wird die Versys als passender erleben.
Ausstattung und Elektronik: Reisekomfort vs. Stil und Charakter
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Versys 1100 SE ist als SE-Version typischerweise stärker auf Reise- und Komfortfeatures ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Touren vorbereitet ist: mehr „Alltagspuffer“, mehr Komfort im Handling und ein Setup, das man gerne auch über viele Kilometer nutzt.
Die R 18 Roctane setzt dagegen stärker auf den Cruiser-Charakter und die markante Optik. Elektronik ist vorhanden, aber der Gesamteindruck ist weniger „Touring-Tool“, sondern mehr „Lifestyle-Maschine“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele ist genau diese Mischung aus Technik und Stil der Reiz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Versys 1100 SE
- Vielseitigkeit: Geeignet für unterschiedliche Streckenprofile – von Alltag bis längere Tour.
- Touring-Fokus: Komfort und Fahrbarkeit sind auf Distanz ausgelegt.
- Aktives Handling: Die Maschine wirkt leichter kontrollierbar, wenn die Route anspruchsvoller wird.
Schwächen der Kawasaki Versys 1100 SE
- Charakter: Wer ein maximal „cooles“ Cruiser-Statement sucht, findet bei der Versys eher den funktionalen Ansatz.
- Optik/Emotion: Das Design ist eher Reiseenduro als Showpiece.
Stärken der BMW R 18 Roctane
- Cruiser-Feeling: Kraft und Drehmoment kommen sehr stimmig rüber.
- Präsenz: Das Motorrad wirkt wie ein Statement – optisch und akustisch.
- Genussorientiertes Fahren: Auf fließenden Strecken macht das Konzept besonders Spaß.
Schwächen der BMW R 18 Roctane
- Wendigkeit im Alltag: Für häufiges Manövrieren und sehr aktives Fahren kann die Cruiser-Charakteristik weniger ideal sein.
- Kurvenagilität: Wer sportliche Dynamik sucht, wird eher bei der Versys fündig.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger an einzelnen Zahlen, sondern an der Frage, wie gefahren werden soll.
Wenn die Route abwechslungsreich ist
Für Strecken mit wechselndem Tempo, unterschiedlichen Straßenqualitäten und dem Wunsch, flexibel zu bleiben, ist die Kawasaki Versys 1100 SE die naheliegendere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach nimmt“ – egal ob kurze Runde oder längere Tour.
Wenn Genuss und Charakter im Vordergrund stehen
Wer vor allem Wert auf Cruiser-Atmosphäre, Drehmoment-Feeling und eine Maschine legt, die nicht nur fährt, sondern auch gesehen werden will, wird mit der BMW R 18 Roctane deutlich glücklicher. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen das Tempo eher zweitrangig ist und das Fahrgefühl zählt.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als Reise-Allrounder funktioniert: vielseitig, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das auch auf anspruchsvolleren Strecken überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn unterschiedliche Routen, längere Etappen und ein aktiver Fahrstil zusammenkommen.
Die BMW R 18 Roctane ist dagegen ideal, wenn Cruiser-Charakter und Drehmoment-Genuss im Mittelpunkt stehen. Wer ein Motorrad möchte, das souverän wirkt, Präsenz ausstrahlt und vor allem auf fließenden Strecken Spaß macht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für sportlich-agiles Fahren und häufiges, sehr aktives Manövrieren ist die Versys meist die passendere Option.
Kurz gesagt: Versys für Flexibilität und Touren-Alltag, R 18 Roctane für Stil, Kraft und entspanntes Cruiser-Feeling.