UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 19.480 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 16.169 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 31.990 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Test der BMW Boden-Boden Rakete mit 170 PS
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Crossover der Extraklasse aus Japan
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Dieses Bike haben wir leider noch nicht getestet.

Zum Modell

Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
  • Richtig guter QuickShifter
  • Sehr fein austarierte Maschine
  • Bremst extrem gut und dosierbar
  • jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
  • fauchender und zugleich heiser Sound
Kontra:
  • Vibrationen bei höheren Drehzahlen
  • Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
  • QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
Pro:
  • Motor der Extraklasse
  • Sound zum Niederknien
  • Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
  • technisch volle Hütte
  • tourentauglicher Supersportler
  • Kraftund Fahrspaß ohne Ende
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • Blinker nicht automatisch rückstellend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht227kg
Radstand1.541mm
Länge2.156mm
Radstand1.541mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.460mm
Gewicht232kg
Radstand1.470mm
Länge2.150mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.290mm
Gewicht239kg
Radstand1.595mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 840-860 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
Hub54mm
Bohrung83mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung170 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite323km
Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite305km
Leistung170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm
Federung hintenDynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenSHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneÖhlins USD 45 mm (Federweg 170)mm
Federung hintenÖhlins TTX36 mit einstellbarer Vorspannung, Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

Fazit

Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.480€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit: XRs seit 2015
  • Farben: Schwarz, Blau, Rot-Weiß-Blau

Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX

Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-) 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.400€
  • Verfügbarkeit: seit  02/2024
  • Farben: blau, schwarz, grün

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Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW S 1000 XR vs. Suzuki GSX-S 1000 GX vs. Ducati Multistrada V4 Pikes Peak – der Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn es um vielseitige Motorräder für lange Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und den Alltag geht, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei der Adventure- bzw. Sporttouring-Ecke. Genau hier treffen im Vergleich die Kawasaki Versys 1100 SE, die BMW S 1000 XR, die Suzuki GSX-S 1000 GX und die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak aufeinander. Alle vier sind moderne Allrounder mit starkem Motor, viel Elektronik und dem Anspruch, nicht nur auf dem Papier zu überzeugen, sondern auch auf der Straße.

Doch so ähnlich die Kategorie klingt, so unterschiedlich ist der Charakter. Während die einen besonders auf Komfort, Alltagstauglichkeit und entspanntes Reisen setzen, wollen andere vor allem sportliche Dynamik und präzise Kontrolle liefern. Wieder andere kombinieren beides mit einem deutlich markanteren Auftritt und einer Technik, die sich wie ein Statement anfühlt. Der folgende Vergleich hilft dabei, die Stärken und Schwächen der Modelle gegeneinander abzuwägen – ohne sich in Zahlen zu verlieren.

Grundidee der Motorräder: Was jede Maschine besonders machen will

Kawasaki Versys 1100 SE: Reiseorientiert, praktisch gedacht

Die Versys 1100 SE ist klar als Tourer ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket: gut nutzbare Ergonomie, solide Fahrwerksbasis und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag und auf längeren Etappen unkompliziert macht. Gerade wer häufig unterwegs ist, profitiert von einem Konzept, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, sondern einfach funktioniert.

BMW S 1000 XR: Sportliche Kontrolle mit Touring-Anspruch

Die BMW S 1000 XR wirkt wie ein Motorrad, das aus dem Sportsegment kommt und für die Straße weitergedacht wurde. Das merkt man im Fahrgefühl: Die Maschine vermittelt ein sehr direktes, kontrolliertes Handling und bleibt auch bei zügiger Fahrweise stabil. Gleichzeitig ist sie nicht nur für die Kurve gebaut, sondern will auch auf Reisen überzeugen.

Suzuki GSX-S 1000 GX: Ausgewogene Mischung aus Komfort und Temperament

Die GSX-S 1000 GX positioniert sich als pragmatischer Allrounder. Suzuki setzt auf eine Mischung aus Alltagstauglichkeit und sportlicher Wirkung. Das Motorrad soll sich auf der Landstraße genauso wohlfühlen wie auf der Autobahn oder bei längeren Touren. Wer ein Motorrad sucht, das nicht zu speziell wirkt, findet hier oft einen guten Mittelweg.

Ducati Multistrada V4 Pikes Peak: Premium-Feeling und klare Performance-Ausrichtung

Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak bringt einen deutlich eigenständigen Charakter mit. Ducati kombiniert hier Premium-Anspruch mit moderner Elektronik und einem Motor, der spürbar nach vorne zieht. Das Motorrad ist weniger „unauffällig“ und eher darauf ausgelegt, dass man die Fahrt bewusst erlebt – auch wenn es im Alltag genauso genutzt werden kann.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Alle vier Modelle bewegen sich im Bereich leistungsstarker Vierzylinder und liefern genug Reserven für Überholmanöver, Autobahnfahrten und dynamisches Beschleunigen. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Leistung vorhanden ist, sondern wie sie nutzbar wird.

Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt dabei besonders „tourentauglich“: Der Antrieb ist so abgestimmt, dass er sich gleichmäßig und kontrolliert anfühlt. Das erleichtert entspanntes Fahren, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Schwäche: Wer sehr aggressiv fahren möchte, kann den Wunsch nach noch mehr „Biss“ verspüren – je nach Fahrstil und gewählter Einstellung.

Die BMW S 1000 XR spielt ihre Stärken bei zügigem Tempo und sportlicher Linie aus. Der Motor unterstützt das schnelle Aufbauen von Geschwindigkeit, und das Zusammenspiel mit der Elektronik wirkt wie ein Sicherheitsnetz, das gleichzeitig Dynamik erlaubt. Schwäche: Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, kann die sportliche Grundhaltung als etwas „präsenter“ empfinden als bei den eher reiseorientierten Konzepten.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX steht für ein sehr alltagstaugliches Leistungsbild. Der Antrieb lässt sich gut dosieren, und die Maschine bleibt auch bei wechselndem Tempo angenehm handhabbar. Schwäche: In Situationen, in denen maximale Performance im Vordergrund steht, wirkt das Setup weniger „fokussiert“ als bei den stärker performance-orientierten Bikes.

Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak bringt eine spürbare Premium- und Performance-Note. Der Motor fühlt sich lebendig an und lädt dazu ein, die Drehzahlen auszunutzen. Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich möglichst neutral und unaufgeregt anfühlt, wird die Ducati eher als „charakterstark“ erleben – das ist nicht negativ, aber eine klare Geschmacksfrage.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Präzision und Alltagstauglichkeit

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und der Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert. Genau hier zeigen sich die Unterschiede zwischen den vier Modellen.

BMW: sehr präzise, sportlich in der Linie

Die BMW S 1000 XR punktet mit präzisem Handling und einem sehr sicheren Gefühl in schnellen Kurven. Das Motorrad bleibt auch bei dynamischer Fahrweise stabil, und die Rückmeldung ist klar. Wer häufig zügig unterwegs ist, bekommt hier ein starkes Werkzeug. Schwäche: Auf schlechten Straßen kann die sportliche Auslegung je nach Beladung und Einstellung etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Kawasaki: komfortorientiert ohne träge zu wirken

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist auf Komfort ausgelegt, ohne das Motorrad „schwer“ wirken zu lassen. Schlaglöcher und Unebenheiten werden meist souverän verarbeitet, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Schwäche: Bei sehr sportlicher Gangart kann das letzte Quäntchen „Biss“ weniger dominant sein als bei den sportlichsten Vertretern.

Suzuki: ausgewogen und leicht zu fahren

Die Suzuki GSX-S 1000 GX fühlt sich oft besonders zugänglich an. Das Handling ist harmonisch, und das Motorrad wirkt wie ein Allrounder, der sich schnell an den eigenen Fahrstil anpasst. Schwäche: Wer maximale sportliche Rückmeldung sucht, könnte die Abstimmung als etwas weniger „fokussiert“ wahrnehmen.

Ducati: dynamisch, aber mit Premium-Anspruch

Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak bietet ein sehr lebendiges Fahrgefühl. Die Maschine lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren, und das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk wirkt stimmig. Schwäche: Der Anspruch an die richtige Einstellung (und manchmal auch an die eigene Fahrtechnik) ist spürbarer als bei den eher „entspannten“ Tourern.

Elektronik und Assistenz: Sicherheit, Komfort und Fahrmodi

Alle vier Motorräder setzen auf moderne Elektronik. Der Unterschied liegt in der Art, wie diese Systeme im Alltag helfen: Manche Fahrerinnen und Fahrer wollen vor allem Sicherheit und Stabilität, andere möchten vor allem eine spürbare Anpassung des Fahrgefühls über Fahrmodi.

Die BMW S 1000 XR wirkt besonders „regelfreudig“: Elektronik und Fahrdynamik arbeiten so, dass sportliche Manöver kontrolliert bleiben. Das ist ein Plus für alle, die gerne zügig fahren, ohne ständig an der Grenze zu arbeiten.

Die Kawasaki Versys 1100 SE nutzt Elektronik eher als Komfort- und Touring-Unterstützung. Das macht das Motorrad im Alltag angenehm, weil es sich in vielen Situationen berechenbar verhält. Schwäche: Wer die Elektronik als „Spielzeug“ für unterschiedliche Fahrstile sucht, könnte weniger starke Unterschiede zwischen den Modi erwarten.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX bietet eine gute Balance: Die Systeme unterstützen, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Damit bleibt das Motorrad leicht zu bedienen und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut handhabbar.

Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak ist in der Elektronik spürbar stärker auf Premium- und Performance-Erlebnis ausgelegt. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man gerne mit Einstellungen arbeitet. Schwäche: Wer möglichst unkompliziert fahren möchte, sollte sich die Zeit nehmen, die sinnvollen Optionen kennenzulernen.

Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wie gut klappt das Reisen?

Gerade bei Touren entscheidet sich vieles an Kleinigkeiten: Sitzposition, Windschutz, Übersichtlichkeit und das Gefühl, nach Stunden noch entspannt zu sein. Hier unterscheiden sich die vier Modelle deutlich in der „Alltagslogik“.

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist stark, wenn es um entspanntes Sitzen und eine Reisehaltung geht. Der Windschutz und die generelle Ergonomie sind so gedacht, dass längere Etappen nicht zur Belastung werden. Schwäche: Wer sehr sportlich sitzt und maximale Kurvenagilität priorisiert, könnte die Reiseorientierung als etwas weniger „rennstreckig“ empfinden.

Die BMW S 1000 XR bietet eine sportlichere Sitzhaltung als viele klassische Tourer, bleibt aber dennoch auf Langstrecke ausgelegt. Der Vorteil: Man kann zügig fahren, ohne dass der Komfort komplett zurücksteht. Schwäche: Bei sehr langen Autobahnfahrten kann je nach Körpergröße und Einstellung der Windschutz stärker oder weniger stark ins Gefühl kommen.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX zielt auf eine gute Mischung aus Komfort und sportlicher Kontrolle. Das Motorrad wirkt oft „einfach passend“, was gerade für Fahrerinnen und Fahrer hilft, die nicht ständig an der Sitzposition optimieren möchten. Schwäche: Wer maximalen Langstreckenkomfort sucht, muss eventuell genauer hinschauen, welche Ausstattung und Einstellungen wirklich zur eigenen Statur passen.

Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak ist komfortabel, aber nicht im Sinne von „klassisch weich“. Die Maschine bleibt dynamisch, und genau das kann auf langen Strecken gleichzeitig ein Vorteil und eine Herausforderung sein. Vorteil: Man bleibt wach und hat ein starkes Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem Ruhe und maximalen Komfort ohne sportliche Spannung will, findet bei den eher reiseorientierten Modellen manchmal die entspanntere Lösung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärken liegen in der Reiseorientierung, der unkomplizierten Nutzbarkeit und einem stimmigen Komfortpaket. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Sportlichkeit oder „wow“-Faktor im Vordergrund stehen.
  • BMW S 1000 XR: Stärken sind präzises Handling, sportliche Kontrolle und eine Elektronik, die dynamisches Fahren absichert. Schwächen können in einer etwas präsenteren sportlichen Grundhaltung liegen.
  • Suzuki GSX-S 1000 GX: Stärken sind die ausgewogene Balance aus Alltag, Touring und Temperament. Schwächen sind eher im Vergleich zu den stärker performancefokussierten Charakteren zu finden.
  • Ducati Multistrada V4 Pikes Peak: Stärken sind Premium-Charakter, lebendiger Motor und ein sehr intensives Fahr- und Einstell-Erlebnis. Schwächen liegen weniger im Können, sondern eher im Anspruch: Wer es möglichst unkompliziert und neutral mag, muss sich mit dem Charakter arrangieren.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Am Ende entscheidet nicht nur das Motorrad, sondern der eigene Stil: Wie viel wird gefahren, wie oft geht es auf längere Strecken, und wie wichtig ist es, dass das Bike auch bei zügiger Gangart souverän bleibt? Genau hier lässt sich eine klare Tendenz erkennen.

Für entspannte Touren und „einfach losfahren“

Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Komfort und eine unkomplizierte Reisebasis legt und dabei trotzdem nicht auf Leistung verzichten möchte, findet in der Kawasaki Versys 1100 SE oder der Suzuki GSX-S 1000 GX oft die passendere Richtung. Beide wirken im Alltag besonders stimmig und lassen sich gut in den eigenen Rhythmus integrieren.

Für sportliche Fahrer, die Kontrolle wollen

Wenn Kurven, zügiges Tempo und ein präzises, direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, spielt die BMW S 1000 XR ihre Stärken besonders aus. Sie ist ein Motorrad, das sportliche Ambitionen unterstützt, ohne den Touring-Gedanken komplett zu verlieren.

Für Fans von Premium, Charakter und intensiverem Fahrgefühl

Wer ein Motorrad sucht, das sich besonders anfühlt, mit moderner Elektronik begeistert und bei dem der Fahrspaß deutlich spürbar ist, wird mit der Ducati Multistrada V4 Pikes Peak sehr wahrscheinlich glücklich. Das Bike ist weniger „neutral“, sondern eher ein Erlebnis – genau dann, wenn man das möchte.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die stimmige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem entspannt reisen wollen und ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen. Die Suzuki GSX-S 1000 GX passt besonders gut, wenn Komfort und Temperament in einem ausgewogenen Verhältnis stehen sollen und das Motorrad im Alltag leicht zu handhaben sein muss. Wer dagegen sportliche Kontrolle priorisiert und auch bei dynamischer Fahrweise ein sehr präzises Handling erwartet, findet in der BMW S 1000 XR den stärksten Fokus. Die Ducati Multistrada V4 Pikes Peak schließlich ist ideal für alle, die Premium-Charakter, lebendigen Motor und ein intensives Einstell- sowie Fahrgefühl suchen – mit dem Bewusstsein, dass der Charakter stärker „mitreden“ will. So wird aus dem Vergleich eine klare Entscheidung: je nach Fahrprofil gewinnt ein anderes Motorrad.

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