| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Honda VFR1200F – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für vielseitiges Touring mit klarer Alltagsorientierung und einer Reise-Philosophie, die auch abseits der Komfortzone funktioniert. Die Honda VFR1200F dagegen ist ein Sporttourer mit eigenem Charakter: dynamisch, souverän und mit dem Anspruch, lange Strecken genauso flott zu absolvieren wie zügige Ausfahrten.
Im Folgenden geht es um die Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen: Wie wirken sich Motorcharakter und Leistungsentfaltung aus? Wie unterscheiden sich Fahrwerk und Bremsen im Zusammenspiel? Und welche Rolle spielen Elektronik und Ausstattung für den Fahrkomfort? Dabei werden die im Vergleich genannten Werte beider Modelle miteinander in Beziehung gesetzt – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen.
Grundcharakter: Reise-Vielseitigkeit vs. sportliche Souveränität
Die Versys 1100 SE ist als Reise-Tourer so ausgelegt, dass sie sich flexibel anfühlt. Der Motor liefert gleichmäßig nutzbare Leistung, was besonders auf langen Strecken Vorteile bringt: gleichmäßiges Tempo, entspannter Rhythmus und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt. Die SE-Ausstattung unterstreicht diesen Ansatz, weil sie Komfort und Alltagstauglichkeit in den Fokus rückt.
Die VFR1200F wirkt dagegen von Beginn an sportlicher. Der Antrieb ist auf Durchzug und Dynamik ausgelegt, wodurch sich die Maschine bei zügiger Fahrweise sehr direkt anfühlt. Gerade wenn Kurven nicht nur „durchfahren“, sondern aktiv gestaltet werden, spielt die Honda ihre Stärken aus. Gleichzeitig bleibt sie ein Tourer: Die Sitzposition und die Gesamtbalance sind so gewählt, dass auch längere Etappen machbar sind.
Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich die Werte im Fahrgefühl bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Auslegung. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist auf eine breite, alltagstaugliche Nutzbarkeit ausgelegt. Das bedeutet: Die Leistung steht so zur Verfügung, dass man häufig ohne großes „Planen“ der Drehzahl auskommt. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr, auf Landstraßen und auf Autobahnetappen, wenn der Fokus eher auf entspanntem Fahren als auf maximaler Beschleunigung liegt.
Die Honda VFR1200F setzt stärker auf sportliche Akzente. Im Zusammenspiel der im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte entsteht ein Antrieb, der bei Bedarf deutlich mehr „Biss“ zeigt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und beim Beschleunigen ein spürbar dynamisches Ansprechverhalten erwarten. Gleichzeitig kann genau diese Charakteristik bedeuten, dass man den Motor je nach Situation etwas bewusster dosieren möchte, um den Komfort nicht zu verlieren.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Versys 1100 SE: Stärken liegen in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraftentfaltung – ideal für lange Strecken und wechselnde Fahrbedingungen. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet den Charakter möglicherweise weniger „aggressiv“ als bei der Honda.
- VFR1200F: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem souveränen Vortrieb bei zügiger Fahrweise. Schwäche im Vergleich: Der sportliche Charakter kann im Alltag bei sehr entspanntem Fahren weniger „harmonisch“ wirken, wenn man eher auf Ruhe und Gleichmaß setzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kurvengefühl
Auch wenn beide Motorräder für Touring gemacht sind, unterscheiden sie sich im Fahrwerksansatz. Die Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das Komfort und Kontrolle kombiniert. Die im Vergleich genannten Fahrwerkswerte und die Abstimmung zielen darauf, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei wechselnden Untergründen berechenbar zu halten. Dadurch fühlt sich die Kawasaki besonders auf längeren Strecken „ruhig“ an.
Die VFR1200F ist im Handling stärker auf sportliche Linie ausgelegt. Die im Vergleich genannten Werte deuten auf eine Abstimmung hin, die Kurven präzise unterstützt und bei zügigem Tempo Stabilität liefert. Das Ergebnis: Beim aktiven Fahren vermittelt die Honda ein direkteres Kurvengefühl. Wer häufig dynamisch fährt, wird das als Vorteil sehen.
Kurven und Alltag
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie das Motorrad „arbeitet“. Die Versys 1100 SE bleibt dabei häufig im Komfortmodus, selbst wenn das Tempo steigt. Die VFR1200F fordert eher dazu auf, die Fahrweise mit dem Motorrad zu „spielen“ – nicht im negativen Sinn, sondern als Einladung zu sportlicherem Fahren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und Last
Beim Thema Bremsen sind die im Vergleich genannten Werte ein guter Hinweis auf das Sicherheitsgefühl. Die Versys 1100 SE punktet mit einer Abstimmung, die sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist besonders wertvoll, wenn häufig aus moderatem Tempo verzögert wird oder wenn Verkehr und Ampeln den Rhythmus bestimmen.
Die Honda VFR1200F zeigt ihre Stärken eher dann, wenn es schneller und anspruchsvoller wird. Die Bremsleistung wirkt im Vergleich so, dass sie auch bei zügiger Fahrweise ein hohes Maß an Kontrolle vermittelt. Wer häufig sportlich unterwegs ist, wird das als klare Stärke wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei der Bremsanlage
- Versys 1100 SE: Stärken in der gut dosierbaren Alltagsbremsung und dem sicheren Gefühl bei wechselnden Situationen. Schwäche im Vergleich: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Honda subjektiv „mehr Reserven“ vermitteln.
- VFR1200F: Stärken bei dynamischer Fahrweise und hoher Beanspruchung. Schwäche im Vergleich: Wer überwiegend entspannt fährt, braucht diese sportliche Reserve oft gar nicht – der Mehrwert zeigt sich dann weniger deutlich.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch moderne Helfer
Elektronik macht heute den Unterschied zwischen „kann man fahren“ und „fährt sich entspannt“. Bei der Versys 1100 SE liegt der Fokus auf einem Touring-Setup, das den Fahrer entlastet. Die im Vergleich genannten Elektronik- und Assistenzmerkmale unterstützen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil und berechenbar zu halten. Das ist besonders relevant, wenn Wetter, Beladung oder Straßenqualität variieren.
Die VFR1200F bringt ebenfalls moderne Technik mit, die vor allem beim sportlichen Fahren hilft, die Traktion und Stabilität zu managen. Im Vergleich wirkt die Elektronik so, dass sie die sportliche Auslegung unterstützt, ohne das Motorrad „zu unnahbar“ wirken zu lassen.
Welche Elektronik passt besser?
Wer vor allem lange Strecken plant, wird die Versys 1100 SE als besonders stimmig empfinden, weil die Elektronik den Touring-Charakter stärkt. Wer dagegen gern dynamisch fährt und dabei ein präzises, kontrolliertes Setup möchte, wird die VFR1200F stärker in den Vordergrund rücken.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Versys 1100 SE ist als „Reise-Tool“ gedacht: Sie wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, dass man mit Gepäck und für längere Zeit unterwegs ist. Die SE-Ausstattung zielt darauf, den Komfort zu erhöhen und die täglichen Abläufe zu erleichtern.
Die VFR1200F ist stärker auf das Zusammenspiel aus sportlichem Fahren und Touring ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtanmutung: Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein „Werkzeug für jede Reise“ an, sondern eher wie ein Sporttourer, der auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Im direkten Vergleich wird klar: Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Komfort und ein entspannter Langstreckenfokus im Vordergrund stehen. Die Maschine spielt ihre Stärken aus, wenn die Route abwechslungsreich ist, das Tempo moderat bleibt und das Motorrad vor allem zuverlässig und angenehm funktionieren soll.
Die Honda VFR1200F ist die passendere Option, wenn sportliche Dynamik und ein aktiveres Fahrgefühl wichtiger sind. Wer gern zügig fährt, Kurven bewusst angeht und dabei ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Ansprüchen souverän bleibt, wird mit der Honda sehr glücklich.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die ein Touring-Motorrad suchen, das sich über lange Strecken angenehm dosieren lässt und in der Praxis als vielseitiger Begleiter funktioniert. Ihr Vorteil liegt in der alltagstauglichen Leistungsentfaltung, dem komfortorientierten Fahrwerksansatz und der Elektronik, die das Fahren in wechselnden Situationen erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, auch bei nicht idealen Bedingungen, und dabei vor allem Ruhe, Kontrolle und Komfort möchte, trifft mit der Kawasaki eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Honda VFR1200F empfiehlt sich vor allem für alle, die sportliche Souveränität suchen: dynamischer Antrieb, präziseres Kurvengefühl und ein Brems-Setup, das bei zügiger Fahrweise Vertrauen gibt. Wer Touren gern mit mehr Tempo verbindet und das Motorrad als „Sporttourer mit Charakter“ versteht, wird die Honda besonders passend finden. Kurz gesagt: Versys für entspanntes, vielseitiges Touring – VFR für sportlichere Touren mit mehr Dynamik.