UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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Kawasaki Versys 1100 SE vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für einen modernen Allround-Ansatz mit Reise-Genen, während die MV Agusta Superveloce 800 eher den sportlichen Anspruch in den Vordergrund stellt. Beide Bikes sind keine „Ein-Zweck“-Maschinen, aber sie setzen ihre Prioritäten klar anders. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Modelle in der Praxis – von Motor und Fahrwerk bis hin zu Komfort, Elektronik und dem, was man im Alltag wirklich spürt?

Grundidee: Reise-Allrounder vs. sportlicher Charakter

Die Versys 1100 SE ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspulen soll, ohne dabei die sportliche Seite komplett zu verstecken. Die SE-Variante zielt dabei zusätzlich auf mehr Komfort und Ausstattung.

Die Superveloce 800 hingegen ist stärker auf Fahrspaß und Dynamik getrimmt. MV Agusta steht traditionell für einen sehr eigenen Stil – und auch das Fahrgefühl soll mehr „Motorrad-Emotion“ liefern als reines Funktionieren. Das bedeutet: Wer vor allem Kurven, Antritt und ein direktes Feedback sucht, findet hier eine andere Art von Motivation als bei einer klassischen Reiseenduro.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Modelle bringen Leistung mit, aber die Art, wie sie sie nutzbar machen, unterscheidet sich. Die Kawasaki Versys 1100 SE profitiert von ihrer größeren Hubraumklasse und wirkt dadurch oft souveräner im „Zwischenbereich“: Man kann zügig fahren, ohne ständig am Drehzahlrad zu drehen. Das ist besonders auf Landstraßen und bei wechselndem Tempo angenehm, weil der Motor häufig schon aus moderaten Drehzahlen heraus Druck aufbaut.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt dagegen stärker auf den sportlichen Charakter des Motors. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor mit zunehmender Drehzahl arbeitet, machen das Bike besonders reizvoll, wenn die Strecke Kurven bietet und man das Motorrad „mitnimmt“. Im Vergleich wirkt die Superveloce oft lebendiger im Gefühl, während die Versys eher als „durchgehend belastbar“ wahrgenommen wird.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • Versys 1100 SE: Stärke in der Alltagstauglichkeit und im gleichmäßigen Vortrieb; Schwäche eher dort, wo maximale Sportlichkeit im Vordergrund steht und man das Motorrad permanent fordern möchte.
  • Superveloce 800: Stärke in der Dynamik und im sportlichen Antriebserlebnis; Schwäche eher bei Situationen, in denen man lange, entspannte Strecken mit möglichst wenig „Fahrarbeit“ bevorzugt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder besonders deutlich. Die Versys 1100 SE ist darauf ausgelegt, auch auf längeren Strecken ruhig zu bleiben. Das hilft, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Maschine vermittelt dann eher das Gefühl von Kontrolle und Ruhe – ein Vorteil, wenn man Touren plant, bei denen man nicht nur die besten Kurven sucht, sondern auch die Anreise zählt.

Die Superveloce 800 wirkt im Vergleich spürbar sportlicher im Handling. Sie lädt dazu ein, Linien zu fahren, früh zu reagieren und das Motorrad aktiv zu bewegen. Das kann auf kurvigen Strecken sehr belohnend sein. Gleichzeitig ist es weniger „entspannt“ als die Versys, wenn man einfach nur Kilometer abspulen will und dabei möglichst wenig über das Motorrad nachdenken möchte.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen spielt die Ausrichtung eine Rolle. Beide Bikes sind für zügiges Fahren gedacht, aber die Versys 1100 SE zielt stärker auf kontrollierbares Verzögern im Alltag und auf wiederholtes Bremsen auf längeren Touren. Die Superveloce 800 wirkt dagegen oft „direkter“ im sportlichen Einsatz – besonders dann, wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigt und das Motorrad anschließend wieder sauber verzögern möchte.

Elektronik: Assistenz und Fahrmodi im Vergleich

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Versys 1100 SE setzt auf einen modernen, tourentauglichen Ansatz: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Das ist praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren.

Die Superveloce 800 nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit stärkerem Fokus auf das sportliche Fahrerlebnis. Fahrmodi und Abstimmung unterstützen dabei, dass das Motorrad dynamisch bleibt, ohne dass man ständig „gegen“ das System arbeiten muss. Wer gerne mit einem klaren Gefühl fährt und das Motorrad aktiv nutzt, wird die Abstimmung häufig als passend empfinden.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Versys 1100 SE: Stärke in der tourenorientierten Berechenbarkeit; Schwäche, wenn man vor allem maximale Sportlichkeit ohne „Komfort-Filter“ sucht.
  • Superveloce 800: Stärke in der sportlichen Unterstützung; Schwäche, wenn man möglichst entspannt und ohne viel Feintuning unterwegs sein möchte.

Sitzposition und Komfort: Wer sitzt entspannter?

Komfort ist bei der Versys 1100 SE ein zentrales Argument. Die Sitzposition wirkt auf längere Strecken ausgelegt, und das Motorrad ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch „frisch“ ankommt. Gerade wenn Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit zusammenkommen, spielt die Versys ihre Stärken aus.

Die Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das ist kein Nachteil, solange die eigene Fahrweise zu dieser Ausrichtung passt. Auf kurzen bis mittleren Strecken macht die sportliche Haltung oft mehr Spaß, weil man das Motorrad direkter spürt. Für sehr lange Touren kann das aber je nach Körpergröße und Fahrstil weniger entspannend sein als bei der Versys.

Alltagstauglichkeit: Handling im Stadtverkehr und auf Tour

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad „einfach“ bewegen lässt. Die Versys 1100 SE ist hier im Vorteil, wenn man häufig zwischen Landstraße, Stadt und Autobahn pendelt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man ohne große Vorbereitung nutzen kann – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.

Die Superveloce 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahren“ an. Das heißt: Wer gerne bewusst fährt, wird die Maschine auch im Alltag genießen. Wer dagegen vor allem unkompliziert von A nach B möchte, könnte die Versys als entspannter empfinden.

Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Markenwelten

Optik und Motorrad-Charakter sind natürlich Geschmackssache, aber sie beeinflussen das Fahrerlebnis. Die Versys 1100 SE wirkt funktional und tourenorientiert, ohne langweilig zu sein. Die Superveloce 800 dagegen setzt auf einen markanten, sportlichen Look, der sofort nach „Performance“ aussieht.

Auch der Sound und die Art, wie das Motorrad sich im Stand und beim Anfahren präsentiert, können den Unterschied machen. Die Superveloce wird häufig als emotionaler wahrgenommen, während die Versys eher als „pragmatisch stark“ rüberkommt.

Für wen passt welches Motorrad?

Kawasaki Versys 1100 SE – die bessere Wahl für…

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders passend, wenn Tourenplanung und Komfort im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen erwartet und dabei ein Motorrad möchte, das souverän bleibt, liegt mit der Versys richtig. Auch wenn Gepäck und wechselnde Tagesetappen dazugehören, spielt die Reiseorientierung ihre Stärken aus.

MV Agusta Superveloce 800 – die bessere Wahl für…

Die MV Agusta Superveloce 800 ist ideal, wenn Fahrspaß, sportliches Ansprechverhalten und ein klarer Performance-Charakter wichtiger sind als maximaler Reisekomfort. Wer Kurven liebt, das Motorrad aktiv bewegt und die Dynamik spüren möchte, wird die Superveloce als besonders motivierend empfinden. Für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne „mehr Motorrad“ statt „mehr Kilometer“ wollen, ist sie eine starke Option.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn ein Motorrad für viele Einsatzarten gesucht wird: lange Touren, wechselnde Strecken, Alltag mit Komfortanspruch und ein Motor, der gleichmäßig und souverän arbeitet. Sie ist die Maschine, die man gerne nimmt, wenn man entspannt ankommen will und dabei trotzdem jederzeit zügig fahren kann.

Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die sportliche Dynamik und ein intensives Fahrgefühl priorisieren. Sie macht besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig ist, man das Motorrad aktiv einsetzt und die emotionale Seite des Fahrens im Vordergrund steht. Kurz gesagt: Versys für Touren und Alltagssouveränität, Superveloce für sportliche Leidenschaft und Performance-Feeling.

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