UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 19.200 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Fahrendes Kunstwerk
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Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • Verarbeitung
  • Selten
  • Fahrkomfort
  • kraftvoller Motor
  • handlich
Kontra:
  • Händlernetz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht215kg
Radstand144mm
Länge2.120mm
Radstand144mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum798ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung110 PS bei 10.150 U/Min
Drehmoment80 NM bei 7.100 U/Min
Höchstgeschw.230km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hintenReifen 190/55 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

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Kawasaki Versys 1100 SE vs. MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS – Vergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für praktische Reise- und Alltagsorientierung mit viel Substanz. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt dagegen wie ein Premium-Tourer, der sportliche Ansprüche nicht versteckt, sondern in den Vordergrund stellt. Beide Modelle wollen lange Strecken komfortabel machen – aber auf ihre eigene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Stärken, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee und Charakter: Reise mit Zweck vs. Reise mit Anspruch

Die Versys 1100 SE ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf der großen Tour. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket: gut beherrschbare Dynamik, solide Fahrwerksabstimmung und eine Ausstattung, die das Reisen leichter macht. Wer ein Motorrad sucht, das man einfach nutzt, ohne ständig an Details zu denken, findet hier eine klare Linie.

Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS verfolgt dagegen einen stärker emotionalen Ansatz. MV Agusta kombiniert Touring-Qualitäten mit einem sportlich geprägten Fahrgefühl. Dazu kommt die SCS-Technologie, die das Motorrad in bestimmten Situationen unterstützt und das Handling planbarer macht. Das Ergebnis ist ein Tourer, der sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern wie ein bewusstes Statement.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind für die Straße gemacht, aber sie liefern die Dynamik unterschiedlich. Die Kawasaki wirkt dabei oft wie ein „Allrounder“: Der Schub ist so nutzbar, dass sich auch längere Etappen entspannt fahren lassen. Gleichzeitig bleibt genug Reserven für Überholvorgänge und zügiges Tempo, ohne dass das Motorrad ständig „auf Kante“ gefahren werden muss.

Die MV Agusta setzt stärker auf ein sportlich geformtes Ansprechverhalten. Das macht das Fahren in kurvigen Abschnitten besonders reizvoll. Wer gern dynamisch unterwegs ist, spürt schneller, dass das Motorrad für Fahrspaß konstruiert wurde. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man den Charakter bewusster „mitfährt“ – also eher im richtigen Drehzahlbereich agiert, statt nur komfortabel durchzurollen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit der Leistung – Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „feurig“ wirkt als bei einem stärker sportlich ausgelegten Tourer.
  • MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS: Stärke ist das sportliche, präzise Fahrgefühl – Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrdynamik liegt und dadurch der „immer entspannt“-Effekt je nach Fahrstil weniger dominant ist.

Fahrwerk und Elektronik: Unterstützung vs. direkte Rückmeldung

Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Art, wie die Motorräder mit wechselnden Bedingungen umgehen. Die Versys 1100 SE setzt auf ein Fahrwerkskonzept, das auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Gerade auf langen Strecken zählt, dass das Motorrad ruhig bleibt, Unebenheiten gut abfedert und das Handling nicht ständig neu „erklärt“ werden muss.

Die MV Agusta bringt mit der SCS-Technologie eine Form von elektronischer Unterstützung mit. Das kann das Zusammenspiel aus Traktion und Fahrstabilität verbessern und das Motorrad in bestimmten Situationen berechenbarer machen. Wer gern sportlich fährt, profitiert davon, weil das Motorrad schneller in den gewünschten Rhythmus kommt.

Was das in der Praxis bedeutet

Im Vergleich wirkt die Kawasaki wie die Wahl für „einfach fahren“: Man setzt sich drauf, stellt sich auf den Komfort ein und fährt los. Die MV Agusta ist eher die Wahl für „mit Gefühl fahren“: Das Motorrad lädt dazu ein, die Dynamik auszureizen, und die Elektronik hilft, wenn es sportlicher wird.

Ergonomie und Windschutz: Komfort auf langen Strecken

Für Touren ist die Sitzposition entscheidend – und ebenso, wie gut der Wind abgehalten wird. Die Versys 1100 SE zielt auf eine bequeme, tourentaugliche Haltung. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „gegen“ die Maschine zu arbeiten. Der Windschutz unterstützt dabei, den Fahrtwind erträglicher zu machen, was besonders bei Autobahnanteilen oder längeren Landstraßenetappen spürbar wird.

Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS bietet ebenfalls Touring-Komfort, aber mit einer sportlicheren Ausrichtung. Das kann bedeuten, dass die Ergonomie zwar bequem ist, aber stärker auf eine aktive Fahrweise ausgelegt bleibt. Wer gern zügig fährt und dabei nicht nur „durchsitzt“, wird das als Vorteil empfinden.

Stärken und Schwächen

  • Kawasaki: Stärke ist der entspannte Langstreckenfokus – Schwäche kann sein, dass der sportliche „Kick“ weniger im Vordergrund steht.
  • MV Agusta: Stärke ist die Kombination aus Komfort und sportlicher Haltung – Schwäche kann sein, dass man bei sehr langen, gleichförmigen Etappen die aktive Fahrhaltung stärker spürt.

Handling und Kurvenverhalten: Wie leicht fühlt sich das Motorrad an?

Beim Kurvenfahren zeigt sich, wie unterschiedlich die Konzepte sind. Die Versys 1100 SE vermittelt ein sicheres, ruhiges Gefühl. Sie lässt sich kontrolliert bewegen und wirkt besonders dann stark, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern aus wechselnden Belägen, Tempi und Verkehrssituationen. Das ist ein Vorteil für Touren, bei denen man nicht nur „Sportmodus“ fährt, sondern auch mal entspannt durchrollt.

Die MV Agusta spielt ihre Stärken in dynamischen Passagen aus. Das Motorrad wirkt agiler im Kopf, weil es die sportliche Auslegung spürbar macht. In schnellen Richtungswechseln und bei zügigem Kurventempo fühlt sich die Maschine oft wie ein Werkzeug an, das man schnell „versteht“ – besonders, wenn die Elektronik das Zusammenspiel unterstützt.

Vergleich der Fahreindrücke

Die Kawasaki ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad „mitfahren“ soll: stabil, berechenbar und angenehm. Die MV Agusta ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad „mitdenken“ soll: sportlich, präzise und mit einem Fahrgefühl, das mehr Aufmerksamkeit einfordert.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt und wie stabil es bleibt. Die Versys 1100 SE bietet ein Bremssystem, das sich für Alltag und Touren gleichermaßen gut anfühlt: Man kann zügig verzögern, ohne dass das Motorrad unruhig wird, und in Kombination mit der Gesamtbalance entsteht ein Gefühl von Kontrolle.

Die MV Agusta setzt ebenfalls auf souveräne Verzögerung, aber der sportliche Charakter macht sich stärker bemerkbar. Wer gern spät bremst und die Linie aktiv fährt, wird das Motorrad als direkt erleben. In Kombination mit der elektronischen Unterstützung kann das die Sicherheit in dynamischen Situationen erhöhen.

Ausstattung und Touring-Setup: Was macht den Unterschied?

Bei Tourern entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch das Gesamtpaket: Windschutz, Ergonomie, Alltagstauglichkeit und die Art, wie das Motorrad für längere Strecken „bereit“ ist. Die Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das man für Reisen aus dem Stand heraus nutzen kann. Die Ausstattung ist auf praktische Nutzung ausgelegt – ideal, wenn das Motorrad nicht nur ein Hobby ist, sondern auch ein verlässlicher Begleiter.

Die Turismo Veloce 800 Lusso SCS wirkt dagegen wie ein Premium-Tourer, bei dem das Fahrerlebnis stärker in den Fokus rückt. Das kann bedeuten, dass man sich mehr an der Fahrdynamik orientiert und das Motorrad als „Erlebnis“ betrachtet. Für viele ist das genau der Punkt: nicht nur ankommen, sondern auch genießen.

Stärken und Schwächen im Überblick

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke ist die unkomplizierte Reiseorientierung – Schwäche kann sein, dass der Premium-Fokus weniger ausgeprägt wirkt als bei der MV Agusta.
  • MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS: Stärke ist die Kombination aus sportlichem Fahrgefühl und elektronischer Unterstützung – Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt ist und dadurch nicht jeder Fahrstil gleich gut „passt“.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vielseitig einsetzbar ist: für Alltag, für längere Touren und für Strecken, bei denen man nicht nur sportlich unterwegs sein will. Wer Wert auf Komfort, ruhiges Handling und eine entspannte Nutzbarkeit der Leistung legt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.

Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS passt besonders gut zu Menschen, die Touren als sportliches Erlebnis sehen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und dabei Unterstützung durch Elektronik schätzt, wird die Stärken der MV Agusta schnell zu schätzen wissen. Der Premium-Charakter und das sportliche Fahrgefühl machen sie zur idealen Wahl für Fahrer, die nicht nur reisen, sondern auch genießen wollen.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig, komfortabel und unkompliziert über lange Strecken funktioniert. Sie ist stark in der entspannten Nutzbarkeit, im ruhigen Handling und in der Art, wie sie Alltag und Touren zusammenbringt. Die MV Agusta Turismo Veloce 800 Lusso SCS spielt ihre Vorteile aus, wenn sportliche Dynamik im Vordergrund steht: Das Fahrgefühl wirkt präziser und lebendiger, und die elektronische Unterstützung kann das Motorrad in dynamischen Situationen berechenbarer machen. Wer ein Premium-Tourer sucht, der Kurven und zügiges Fahren besonders gut unterstützt, trifft mit der MV Agusta häufig die bessere Wahl. Wer dagegen ein vielseitiges Reisegerät bevorzugt, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, liegt mit der Kawasaki meist richtig.

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