| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.069 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- starker Motor mit Charakter und Power
- gut funktionierender Quickshifter in Serie
- ausgewogenes Motorrad für viele Einsatzzwecke
- klasse Fahrwerk (einstellbar), sicheres Fahrverhalten
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- Kniewinkel etwas spitz für große Fahrer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.345 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 855-885 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 54H | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit
Die neue Suzuki V-Strom 800 DE bietet für 11.500 Euro eine ganze Menge Motorrad und dazu jede Menge Fahrspaß. Sie ist gut ausgestattet, geländegängig und wirkt hochwertig. Kritikpunkte gibt es nur sehr wenige und vor allem der Motor hat uns zu 100 Prozent überzeugt. Wir sind sehr gespannt, wie sich die neue Suzi im Umfeld der Mittelklasse Reise-Enduros schlagen wird.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jede Menge Testfahrer. Wer sich für ein Adventure-Bike der Mittelklasse interessiert, sollte sich unabhängig vom günstigen Preis unbedingt einmal in den Sattel wagen - tolles Motorrad!
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Suzuki V-Strom 800 DE – Vergleich für Touren, Alltag und leichtes Gelände
Wenn es um Reiseenduros geht, stehen zwei Dinge fast immer im Vordergrund: Komfort über längere Strecken und ein Fahrgefühl, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht mehr nur aus perfekten Asphaltbändern besteht. Genau hier setzen die Kawasaki Versys 1100 SE und die Suzuki V-Strom 800 DE an. Beide Modelle sind für Touren gebaut, beide wirken im Alltag souverän – und doch unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Schwerpunkt und Ausrichtung.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im direkten Vergleich schlagen: bei Motor und Antrieb, beim Fahrwerk und Handling, bei Komfort und Ergonomie sowie bei der Elektronik und der praktischen Ausstattung. Dabei werden die Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern gegeneinander abgewogen – damit klar wird, welches Bike besser zu welchem Fahrprofil passt.
Grundidee und Einsatzbereich: Reiseenduro mit unterschiedlicher Handschrift
Die Kawasaki Versys 1100 SE zielt auf eine eher „große“ Reiseenduro ab: viel Leistungspotenzial, ein stabiler Auftritt und ein Konzept, das auf längere Etappen und zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Suzuki V-Strom 800 DE verfolgt dagegen einen etwas moderneren, agiler wirkenden Ansatz: Sie soll sich leicht bewegen lassen, dabei aber weiterhin genug Reserven für Touren und Alltag bieten.
Beide Bikes sind damit mehr als nur „Schönwetter-Abenteuer“. Allerdings fühlt sich die eine Maschine eher wie ein Langstrecken-Tourer an, während die andere stärker nach „Allround-Reiseenduro“ klingt, die man auch gern mal spontan nutzt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Leistung und Durchzug im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt die Kawasaki Versys 1100 SE ihren Vorteil vor allem dann, wenn es um kräftigen Vortrieb aus höheren Geschwindigkeitsbereichen geht. Der größere Hubraum und das insgesamt „entspannte“ Leistungsbild machen es leicht, zügig zu fahren, ohne ständig am Gas zu arbeiten. Das wirkt besonders auf Autobahn- und Landstraßenetappen angenehm: gleichmäßiges Tempo, ruhige Drehzahlbereiche und ein souveräner Eindruck.
Die Suzuki V-Strom 800 DE spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus: Sie wirkt oft spritziger im Ansprechverhalten und lässt sich dadurch in Stadtverkehr, beim Überholen oder beim Wechsel zwischen Landstraße und Landstraße-Tempo sehr direkt bewegen. Der Durchzug ist ebenfalls überzeugend, aber die Art, wie er verfügbar ist, fühlt sich etwas „gängiger“ an – weniger wie ein großer Reisehammer, mehr wie ein dynamischer Allrounder.
Gasannahme und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, doch die Suzuki wirkt im Vergleich häufig etwas leichter zu dosieren, gerade wenn es um häufiges Beschleunigen und Verzögern geht. Die Kawasaki dagegen vermittelt mehr „Trägheit“ im positiven Sinn: Sie trägt das Tempo, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Wer gern entspannt fährt, findet in der Versys oft den passenden Rhythmus. Wer lieber aktiv mit dem Motorrad arbeitet, wird an der V-Strom 800 DE mehr Freude haben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Kurvengefühl und Spurtreue
Die Kawasaki Versys 1100 SE zeigt im Vergleich eine klare Tendenz zur Stabilität. In schnellen Kurven und bei zügigem Fahren wirkt sie sehr standfest, was auf langen Strecken Vertrauen schafft. Auch wenn der Untergrund nicht perfekt ist, bleibt der Gesamteindruck ruhig. Das ist ein Pluspunkt für Fahrer, die gern „durchziehen“ und weniger mit dem Motorrad kämpfen möchten.
Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt dagegen agiler. Das Handling fühlt sich oft leichter an, was sich besonders bei Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder bei engen Situationen bemerkbar macht. Auf kurvigen Strecken kann das den Unterschied machen: weniger Aufwand beim Positionieren, mehr spontane Kontrolle.
Komfort bei Unebenheiten
Bei der Frage nach Komfort treffen beide Konzepte aufeinander. Die Kawasaki spielt ihre Stärke eher in der Kombination aus Stabilität und ruhigem Fahrverhalten aus. Die Suzuki punktet häufig mit einem „lebendigeren“ Gefühl, das Unebenheiten zwar nicht wegzaubert, aber das Motorrad insgesamt leichter wirken lässt.
Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ am Fahrgefühl möchte, wird an der Versys oft zufriedener sein. Wer dagegen auch mal kürzere Touren, Stadtfahrten oder wechselnde Streckenprofile bevorzugt, findet in der V-Strom 800 DE oft die passendere Balance.
Ergonomie und Windschutz: Wie gut sitzt man wirklich?
Bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie über den Spaß – nicht nur über die Sitzposition. Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich auf längere Etappen ausgelegt: Der Aufbau vermittelt den Eindruck, dass man bequem „auf Distanz“ fahren kann. Der Windschutz und die Gesamthaltung unterstützen dabei, dass der Oberkörper weniger ermüdet.
Die Suzuki V-Strom 800 DE setzt ebenfalls auf Tourentauglichkeit, wirkt aber im Gesamteindruck etwas zugänglicher. Die Sitzposition lässt sich häufig als alltagstauglich interpretieren: nicht zu „hoch“ oder zu „weit weg“, sondern eher so, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger als „gut vs. schlecht“, sondern eher als Frage der Prioritäten: Die Kawasaki ist oft die Wahl für entspannte Langstrecken. Die Suzuki ist oft die Wahl für eine Reise, die sich auch im Alltag leicht anfühlt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder bringen Elektronik mit, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Im Vergleich fällt auf, dass die Kawasaki Versys 1100 SE besonders dann punktet, wenn man auf der Autobahn oder bei zügiger Fahrt ein sehr kontrolliertes, ruhiges Setup bevorzugt. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, das Motorrad berechenbar zu halten und dem Fahrer Sicherheit zu geben.
Die Suzuki V-Strom 800 DE kann im Alltag durch eine oft intuitive Bedienung und ein stimmiges Gesamtpaket überzeugen. Gerade wenn es um wechselnde Bedingungen geht – mal trockene Landstraße, mal schlechterer Belag – hilft die Elektronik dabei, das Motorrad leicht beherrschbar zu machen.
Die Schwäche beider Konzepte liegt nicht in der Funktion an sich, sondern in der Erwartung: Wer sehr „mechanisch“ fahren will, muss sich an die moderne Unterstützung erst gewöhnen. Wer dagegen Komfort und Sicherheit schätzt, profitiert schnell.
Ausstattung und Praxis: Was bringt das Motorrad wirklich mit?
Reise-Setup und Alltagstauglichkeit
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als „SE“-Variante klar auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: mehr Komfort- und Reiseorientierung, ein stimmiger Eindruck bei der Ausstattung und ein Motorrad, das sich für längere Reisen „von selbst“ richtig anfühlt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, findet hier eine passende Basis.
Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt im Vergleich pragmatisch. Sie ist ebenfalls reisetauglich, aber der Fokus liegt stärker auf dem, was man im Alltag wirklich nutzt: leichtes Handling, gute Übersicht und ein Setup, das sich schnell für die nächste Tour bereit macht.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke der Kawasaki: Sie wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“. Wenn die Route länger wird, bleibt das Motorrad oft gelassen und vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Schwäche im Vergleich: Wer sehr häufig in engen Situationen unterwegs ist oder das Motorrad besonders leicht bewegen möchte, kann die Kawasaki als etwas weniger „spielerisch“ empfinden.
Stärke der Suzuki: Sie wirkt oft agiler und alltagstauglicher, ohne dabei den Reisecharakter zu verlieren. Schwäche im Vergleich: Wer maximalen Reserven-Charakter sucht und besonders entspanntes Hochgeschwindigkeitsfahren priorisiert, findet in der Kawasaki häufig die passendere Ausrichtung.
Leichtes Gelände und Schotter: Wer fühlt sich wohler?
Beide Motorräder sind Reiseenduros und damit grundsätzlich für Schotter und unebene Strecken geeignet. Im Vergleich zeigt die Kawasaki oft eine Tendenz zu mehr Stabilität, wenn das Tempo etwas höher ist oder wenn die Strecke „unruhiger“ wird. Die Suzuki wirkt dagegen häufig leichter zu kontrollieren, gerade wenn es darum geht, das Motorrad schnell zu positionieren oder in wechselnden Untergründen zügig zu reagieren.
Für echtes Offroad-Training sind beide nicht die typischen Spezialisten, aber für „leichtes Gelände auf dem Weg zum Ziel“ sind sie sehr passend. Entscheidend ist, welches Fahrgefühl gewünscht ist: Stabilität und Ruhe (Kawasaki) oder Agilität und schnelle Kontrolle (Suzuki).
Welches Motorrad passt besser? Ein Vergleich nach Fahrprofil
Für wen ist die Kawasaki Versys 1100 SE die bessere Wahl?
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist besonders attraktiv für Fahrer, die lange Strecken planen, gern zügig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das bei Tempo und Stabilität überzeugt. Wer Komfort über Distanz priorisiert und das Motorrad als souveränen Reisebegleiter versteht, wird mit der Kawasaki häufig sehr glücklich.
Für wen ist die Suzuki V-Strom 800 DE die bessere Wahl?
Die Suzuki V-Strom 800 DE passt besonders gut, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für den Alltag. Wer ein agiles Handling schätzt, gern spontan fährt und dabei trotzdem eine Reiseenduro mit Reserven möchte, findet in der Suzuki oft die stimmigere Balance.
Fazit:
Im direkten Vergleich zeigt die Kawasaki Versys 1100 SE ihre Stärken vor allem als Langstrecken-Reiseenduro: viel souveräne Stabilität, ein ruhiges Fahrgefühl bei zügigem Tempo und ein Konzept, das auf Komfort über Distanz ausgelegt ist. Wer häufig größere Etappen fährt, entspannt reisen möchte und dabei Reserven im Antrieb bevorzugt, trifft mit der Kawasaki eine sehr gute Wahl.
Die Suzuki V-Strom 800 DE wirkt dagegen wie der vielseitigere Allrounder: agiler im Handling, oft leichter zu dosieren im Alltag und dadurch besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur „Urlaubstouren“, sondern auch regelmäßige Fahrten im Alltag planen. Wer eine Reiseenduro sucht, die sich schnell und unkompliziert bewegt und trotzdem für Touren bereit ist, findet in der Suzuki die passendere Ausrichtung.
Kurz gesagt: Kawasaki für entspannte Langstrecke und Stabilität, Suzuki für Agilität, Alltagstauglichkeit und flexible Touren.