UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 10.399 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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1200er Retro-Roadster aus Österreich für unter 10.000 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar
Pro:
  • konsequente Retro-Optik
  • feine Verarbeitung
  • passender Braaaap-Sound
  • ordentliches Kayaba-Fahrwerk
  • kräftiger Drehmoment-Motor
Kontra:
  • Konstantfahrruckeln

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm
Gewicht235kg
Radstand1.450mm
Länge2.180mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum1.222ccm
Hub80mm
Bohrung99mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km
Leistung83 PS bei 6.550 U/Min
Drehmoment108 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.198km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite356km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 87)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-18
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch.  Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 10/2022
  • Farben: schwarz, grau, grün

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Kawasaki Versys 650 vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß

Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken nicht nachlässt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Kawasaki Versys 650 steht für bewährte Reiseenduro-Tugenden, während die Brixton Cromwell 1200 mit einem deutlich größeren Hubraumansatz und eigenständigem Charakter auftritt. Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee im Vergleich: Reiseenduro vs. kräftiger Allrounder

Die Versys 650 ist als vielseitiges Tourenmotorrad gedacht: aufrechte bis leicht sportliche Sitzposition, solide Ergonomie und ein Motor, der sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen angenehm dosieren lässt. Die Cromwell 1200 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Mit dem größeren Motorvolumen wirkt sie oft souveräner im Durchzug und zielt stärker auf das Gefühl von „mehr Reserven“ ab. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke zügiger wird oder wenn häufiges Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen gefragt ist.

Motor und Antrieb: Charakter entscheidet

Leistungsentfaltung und Drehmomentgefühl

Im Vergleich der Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Art der Kraftentfaltung auf. Die Kawasaki Versys 650 setzt auf eine gleichmäßige, gut kontrollierbare Leistungsabgabe. Das macht sie besonders angenehm, wenn es um entspanntes Fahren geht: Gas auf, Tempo halten, und der Motor begleitet ohne hektische Überraschungen. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen oft „druckvoller“: Der größere Hubraum sorgt dafür, dass sich das Motorrad häufig schon aus moderaten Drehzahlen zügig bewegt. Das ist ein Vorteil, wenn man weniger schalten möchte oder wenn Überholmanöver spontan und kraftvoll aus dem Stand heraus gelingen sollen.

Getriebe und Fahrbarkeit

Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Prioritäten sind verschieden. Die Versys 650 punktet mit einer Fahrbarkeit, die sich wie ein klassischer Reisebegleiter anfühlt: ruhig, berechenbar und auf lange Strecken ausgelegt. Die Cromwell 1200 spielt ihre Stärken stärker in Situationen aus, in denen man „einfach mehr“ möchte – etwa beim Beschleunigen aus Kurvenausgängen oder beim Fahren mit Gepäck, wenn Reserven gefragt sind.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Komfort auf der Strecke

Bei der Versys 650 steht der Komfortgedanke im Vordergrund. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es Unebenheiten auf Landstraßen und Autobahnabschnitten zuverlässig abfedert und das Motorrad auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls souverän wirken, aber der Schwerpunkt liegt spürbarer auf dem kräftigen Vortrieb. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig zügig fährt und das Motorrad dynamisch einsetzt, erlebt die Cromwell oft als „kraftgeladen“. Wer dagegen vor allem maximalen Langstreckenkomfort sucht, findet bei der Versys häufig den entspannteren Charakter.

Kurvengefühl und Lenkpräzision

Im Kurvenbetrieb zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Versys 650 wirkt meist leichtgängiger und unterstützt ein gleichmäßiges, flüssiges Fahren. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls präzise sein, fühlt sich aber in vielen Situationen massiver an – was nicht automatisch negativ ist. Vielmehr profitieren Fahrerinnen und Fahrer, die Stabilität und Durchzug bevorzugen, davon, dass das Motorrad auch bei zügiger Gangart „steht“.

Sitzposition und Ergonomie: Für unterschiedliche Fahrprofile

Die Versys 650 ist auf eine ergonomische Allround-Nutzung ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das ist besonders relevant, wenn Pendeln, Wochenendtouren und längere Fahrten gemischt geplant sind. Die Cromwell 1200 bietet ebenfalls eine nutzbare Sitzhaltung, wirkt aber in der Wahrnehmung oft „präsenter“ – wer gerne mit mehr Gefühl für den Motor fährt und das Motorrad als kraftvollen Begleiter erlebt, wird das mögen. Wer hingegen sehr häufig lange Strecken mit möglichst wenig Ermüdung bevorzugt, findet bei der Versys häufig die rundere Gesamtbalance.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Straßenbetrieb sicher und kontrollierbar wirken. Entscheidend ist weniger ein einzelner Wert als das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Dosierbarkeit und Stabilität. Die Versys 650 vermittelt dabei oft das Gefühl, dass man Bremsmanöver fein dosieren kann – ein Plus im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls gut verzögern, wirkt aber in der Praxis stärker auf „kraftvolle“ Situationen ausgerichtet. Wer häufig zügig fährt oder viel mit Gepäck unterwegs ist, achtet besonders darauf, wie konstant das Motorrad auch bei wiederholtem Bremsen bleibt.

Ausstattung und Elektronik: Praxisnutzen statt Marketing

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Versys 650 ist häufig als funktionales Gesamtpaket bekannt: klare Bedienlogik, sinnvolle Features für Touren und ein Setup, das sich im Alltag bewährt. Die Cromwell 1200 setzt stärker auf den Charakter und die „Big-Bike“-Anmutung. Je nach Ausstattungsvariante können sich Unterschiede bei Komfort- und Assistenzfunktionen ergeben. Für die Kaufentscheidung zählt daher weniger, was auf dem Papier „mehr“ klingt, sondern wie gut die Elektronik im Alltag unterstützt – etwa beim Anfahren, bei gleichmäßigem Fahren oder beim Handling in der Stadt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise

Stadtverkehr

Im Stadtverkehr spielt die Versys 650 ihre Stärken oft besonders aus: leichtes Handling, gut kontrollierbare Motorcharakteristik und ein Fahrgefühl, das das Manövrieren erleichtert. Die Cromwell 1200 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber durch den größeren Motor und das insgesamt kräftigere Auftreten manchmal weniger „leichtfüßig“. Das kann man mögen, wenn man im Stadtverkehr gerne direkt vom Drehmoment lebt – es kann aber weniger ideal sein, wenn häufig enge Situationen und sehr langsames Rangieren im Vordergrund stehen.

Landstraße und Überland

Auf Landstraßen zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Versys 650 überzeugt mit einem harmonischen Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und gutem Tempoaufbau. Die Cromwell 1200 punktet häufig mit dem kräftigen Durchzug, der Überholvorgänge und Beschleunigungsphasen entspannter machen kann. Wer also gerne zügig fährt und weniger Wert auf „feines“ Dosieren legt, sondern auf spürbare Reserven, findet in der Cromwell oft mehr „Biss“.

Reisen und längere Etappen

Für Reisen ist die Versys 650 besonders attraktiv, wenn Komfort, Ergonomie und ein ruhiges Fahrverhalten im Vordergrund stehen. Die Cromwell 1200 kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie wirkt stärker wie ein Motorrad, das man mit dem Motor erlebt: kraftvoll, präsent und mit dem Anspruch, auch bei längeren Strecken zügig zu bleiben. Wer viel Autobahn fährt oder häufig konstante Reisegeschwindigkeiten anstrebt, achtet darauf, wie gut die Abstimmung zur eigenen Fahrweise passt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 650

  • Stärken: ausgewogene Fahrbarkeit, tourentauglicher Komfort, berechenbarer Motorcharakter, insgesamt stimmiges Allround-Konzept.
  • Schwächen: weniger „maximaler Druck“ als bei hubraumstärkeren Alternativen; wer ausschließlich auf kräftigen Durchzug setzt, könnte sich mehr Reserven wünschen.

Brixton Cromwell 1200

  • Stärken: kraftvoller Eindruck durch den größeren Hubraum, oft souveräner Durchzug, macht dynamische Fahrweise besonders attraktiv.
  • Schwächen: kann im Stadtverkehr weniger leicht wirken als die Versys; wer maximalen Langstreckenkomfort in den Vordergrund stellt, muss genauer hinschauen, wie die Ergonomie zur eigenen Statur passt.

Welche Wahl passt besser?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Versys 650 und Brixton Cromwell 1200 hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die Versys ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das über viele Kilometer hinweg entspannt bleibt, sich im Alltag unkompliziert bewegt und eine harmonische Balance aus Komfort und Fahrbarkeit bietet. Die Cromwell ist besonders interessant, wenn der Fokus auf kräftigem Antritt, spürbaren Reserven und einem Motorrad liegt, das man gerne dynamisch bewegt – auch dann, wenn man nicht ständig in hohe Drehzahlen gehen möchte.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Reise- und Allroundmotorrad suchen: angenehm zu fahren, komfortorientiert und mit einem Motor, der sich im Alltag sehr gut dosieren lässt. Wer häufig pendelt, gemischte Strecken fährt und dabei vor allem ein stimmiges Gesamtgefühl möchte, wird mit der Versys meist zufriedener sein. Die Brixton Cromwell 1200 eignet sich dagegen besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die den Schwerpunkt auf kräftigen Durchzug und ein deutlich „druckvolleres“ Fahrgefühl legen. Wer gerne zügig unterwegs ist, Überholmanöver entspannt aus dem Drehmoment heraus plant und ein Motorrad mit mehr Hubraum-Charakter bevorzugt, findet in der Cromwell den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Versys für ausgewogene Touren-Komfort-Fahrten, Cromwell für kraftbetonte Dynamik.

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