UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 15.190 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar
Pro:
  • Bremsen und Fahrwerk
  • nicht zu schwer
  • technisch gut ausgestattet
  • toller Motor mit ordentlich Bums
  • handlich dank tiefem Schwerpunkt
Kontra:
  • Tank polarisiert optisch
  • Turbulenzen und Lärm am Helm
  • Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm
Gewicht196kg
Radstand1.528mm
Radstand1.528mm
Sitzhöhe: 850 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.239km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite444km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

Fazit - was bleibt hängen?

Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.
 
Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.295 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Kawasaki Versys 650 vs. KTM 890 Adventure – Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer

Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für den Feierabendkaffee taugt, sondern auch für längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und spontane Ausflüge abseits des Asphalts, landet schnell in der Adventure- und Reiseenduro-Ecke. Genau dort treffen zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander: Die Kawasaki Versys 650 steht für einen bodenständigen, alltagstauglichen Charakter und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die KTM 890 Adventure wirkt dagegen deutlich „spitzer“: mehr Performance-Anspruch, mehr Elektronik-Fokus und ein Fahrgefühl, das stärker auf Dynamik und Abenteuerlust ausgelegt ist.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden – nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in den Bereichen, die im Alltag wirklich zählen: Antrieb und Charakter, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie, sowie die Frage, wie gut sich jedes Bike für Touren, Alltag und gelegentlichen Schotter eignet.

Grundidee und Charakter: entspannter Tourer vs. dynamisches Adventure

Die Versys 650 ist als Reise- und Allround-Maschine gedacht, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Das Motorrad wirkt wie ein zuverlässiger Begleiter: ruhig, berechenbar und mit einem Motor, der eher „mitzieht“ als ständig nach mehr Drehzahl zu verlangen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken angenehm ist – man kann entspannt fahren, ohne ständig den Fokus auf die nächste Beschleunigungsphase zu legen.

Die KTM 890 Adventure verfolgt dagegen eine klarere Performance- und Abenteuer-Philosophie. Das Motorrad fühlt sich lebendiger an und lädt dazu ein, mehr zu fordern: zügiges Beschleunigen, aktives Kurvenfahren und ein Fahrstil, der auch mal über unebenen Untergrund hinweg Spaß macht. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird an der KTM deutlich mehr Anreize finden.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art, wie Leistung verfügbar gemacht wird. Die Kawasaki Versys 650 ist auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der Antrieb unterstützt ein entspanntes Tempo und lässt sich gut dosieren. Gerade bei konstantem Fahren, beim Überholen ohne großes Theater und auf langen Etappen spielt diese Charakteristik ihre Stärke aus.

Die KTM 890 Adventure bringt dagegen mehr „Biss“ in die Beschleunigung. Das Motorrad wirkt spritziger und reagiert direkter auf Gasbefehle. Dadurch macht es besonders dann Spaß, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn zügiges Fahren gewünscht ist. Gleichzeitig kann diese Dynamik auch bedeuten, dass man den Gasgriff bewusster einsetzen möchte, um das Fahrgefühl genau so zu treffen, wie man es gerade braucht.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Versys 650: Stärke in gleichmäßigem, stressfreiem Fahren; Schwäche eher dort, wo maximale Dynamik und sportliches Beschleunigen im Vordergrund stehen.
  • 890 Adventure: Stärke in lebendiger Performance und direkter Gasannahme; Schwäche eher in Situationen, in denen ein sehr ruhiger, „immer passend“-Charakter bevorzugt wird.

Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Fahrgefühl

Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Gefühl bei der Kontrolle. Die Versys 650 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das sich gut einpendelt. Das Fahrwerk unterstützt eine souveräne Linie und macht es leicht, auch über längere Zeit konzentriert zu bleiben. In Alltagssituationen – Stadtverkehr, Landstraße, Autobahnabschnitte – bleibt das Motorrad angenehm berechenbar.

Die KTM 890 Adventure ist spürbar „aktiver“. Das Fahrwerk und die Abstimmung fördern ein dynamischeres Einlenken und ein sportlicheres Kurvenverhalten. Auf wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schneller in den gewünschten Rhythmus kommt. Gleichzeitig verlangt diese Lebendigkeit manchmal mehr Aufmerksamkeit, besonders wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Versys 650: Stärke in ruhiger Stabilität und leichtem Handling; Schwäche eher bei maximal sportlichem Anspruch.
  • 890 Adventure: Stärke in dynamischer Fahrweise und aktiver Rückmeldung; Schwäche eher bei „einfach nur entspannt rollen“ als oberstem Ziel.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecke

Komfort entscheidet sich nicht nur an der Sitzhöhe, sondern auch daran, wie gut sich das Motorrad über Stunden „tragen“ lässt. Die Versys 650 zielt auf eine ergonomische, alltagstaugliche Position. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch nicht das Gefühl hat, gegen den eigenen Körper zu arbeiten. Gerade auf Touren mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Pluspunkt.

Die KTM 890 Adventure bietet ebenfalls eine Reiseorientierung, wirkt aber insgesamt sportlicher. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Bewegung reagiert, unterstützen ein aktiveres Fahren. Für viele ist das genau richtig, weil es auf langen Strecken nicht „müde“ macht, sondern eher wach hält. Wer jedoch sehr auf maximalen Komfort ohne sportliche Aktivität setzt, könnte die KTM als etwas fordernder empfinden.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klare Einfachheit

Im Elektronikbereich unterscheiden sich die Ansätze deutlich. Die Versys 650 setzt eher auf das, was man im Alltag wirklich braucht: eine solide Basis, die sich intuitiv bedienen lässt und nicht ständig nach Einstellungen verlangt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man sich nicht durch Menüs arbeiten möchte.

Die KTM 890 Adventure ist stärker auf moderne Fahrmodi und Assistenzsysteme ausgerichtet. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn sich die Bedingungen ändern – etwa von trockenem Asphalt zu nassem Untergrund oder zu unebenem Terrain. Die Elektronik hilft dabei, das Motorrad an den jeweiligen Fahrstil anzupassen. Gleichzeitig bedeutet mehr Technik auch: mehr Möglichkeiten, aber auch mehr „Einarbeitung“, um das volle Potenzial passend zu nutzen.

Stärken und Schwächen bei Elektronik

  • Versys 650: Stärke in unkomplizierter Bedienung und klarer Handhabung; Schwäche eher bei Fahrern, die besonders viel elektronische Unterstützung erwarten.
  • 890 Adventure: Stärke in Anpassbarkeit und Unterstützung bei wechselnden Bedingungen; Schwäche eher bei denen, die es bewusst simpel und direkt mögen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen und Verzögern

Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil sich das Motorrad dabei anfühlt. Die Versys 650 vermittelt ein kontrolliertes Gefühl und unterstützt eine ruhige Fahrweise. Das ist besonders angenehm, wenn man im Alltag häufig bremsen muss oder wenn man auf wechselnden Straßenverhältnissen nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten möchte.

Die KTM 890 Adventure wirkt in der Regel noch entschlossener beim Verzögern. In Kombination mit der dynamischeren Fahrwerkscharakteristik entsteht ein Gefühl von „mehr Reserven“. Das ist ein Pluspunkt, wenn man sportlicher fährt oder wenn man auf längeren Touren auch mal zügig unterwegs ist.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und typische Tour-Szenarien

Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur an der Motorleistung, sondern an der Gesamtheit: Wie entspannt ist das Motorrad bei konstantem Tempo? Wie gut lässt es sich mit Gepäck fahren? Und wie unkompliziert bleibt es im Alltag?

Die Versys 650 ist in dieser Hinsicht ein sehr pragmatisches Motorrad. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen man nicht ständig das Maximum aus dem Bike holen muss, sondern lieber gleichmäßig fährt und die Strecke genießt. Auch für Pendler oder Wochenendfahrer ist sie attraktiv, weil sie sich nicht „zu groß“ anfühlt, wenn man sie im Alltag bewegt.

Die KTM 890 Adventure ist eher die Wahl für Fahrer, die Touren mit mehr Dynamik verbinden. Wer gerne längere Strecken fährt, aber dabei nicht auf sportliches Fahren verzichten möchte, findet in der KTM oft den passenden Charakter. Außerdem passt sie gut zu Fahrern, die auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs sind und dabei die Unterstützung durch Elektronik und die aktive Fahrwerksabstimmung schätzen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Versys 650 und KTM 890 Adventure hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil im Vordergrund steht.

Versys 650 – ideal für…

  • Fahrer, die ein alltagstaugliches Reise- und Tourenmotorrad suchen
  • Menschen, die entspanntes Fahren bevorzugen und Kilometer genießen wollen
  • Tourenfahrer, die unkomplizierte Bedienung und berechenbares Handling schätzen

890 Adventure – ideal für…

  • Fahrer, die mehr Dynamik und ein lebendiges Fahrgefühl wollen
  • Menschen, die wechselnde Bedingungen häufiger erleben und Elektronik als Hilfe nutzen möchten
  • Tourenfahrer, die auch mal abseits des Asphalts Spaß haben und dafür ein aktives Setup bevorzugen

Fazit:

Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem durch entspanntes, berechenbares Fahren überzeugt. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen gleichmäßiges Vorankommen, unkomplizierte Bedienung und ein harmonisches Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale sportliche Dynamik. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag nicht nervt und auf langen Strecken angenehm bleibt, findet in der Versys 650 einen starken Begleiter.

Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn mehr Performance, mehr Elektronik-Unterstützung und ein aktiveres Fahrgefühl gefragt sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven und Tempo mögen, die Bedingungen häufiger wechseln und die das Motorrad gerne „mitnehmen“ statt nur „rollen lassen“. Wer Abenteuer nicht nur plant, sondern auch spürbar fahren möchte, bekommt mit der KTM das passendere Gesamtpaket.

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