| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Kawasaki Versys 650 vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich im Motorradtest
Wer zwischen Kawasaki Versys 650 und Triumph Speed Triple 1200 RR schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Versys 650 steht für pragmatische Vielseitigkeit: ein Motorrad, das sich im Alltag ebenso wohlfühlt wie auf längeren Touren. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich sportlicher gedacht – mit dem Anspruch, auf der Straße nicht nur schnell zu sein, sondern auch ein besonders intensives Fahrgefühl zu liefern.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Ergonomie, Fahrwerk, Bremsen und Elektronik unterscheiden. Dabei werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit leichter wird, das passende Bike für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. sportlich kompromisslos
Die Kawasaki Versys 650 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: solide Fahrbarkeit, entspannterer Umgang mit dem Gas und eine Sitzposition, die nicht nach kurzer Zeit „fordert“. Gerade wenn der Alltag und die Wochenendtouren sich abwechseln, spielt die Versys ihre Stärken aus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das klare sportliche Prioritäten setzt. Der Motor und die Abstimmung zielen auf Dynamik und direkte Rückmeldung. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten versteht, wird hier eher abgeholt.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Alltag vs. Performance-Impuls
Im Vergleich zeigt sich: Die Versys 650 steht für einen Motor, der sich im Alltag gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken anstehen. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das eher auf Kontinuität setzt.
Die Speed Triple 1200 RR liefert dagegen einen deutlich stärkeren Performance-Impuls. Das merkt man nicht nur an der Beschleunigung, sondern auch daran, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. In sportlicher Gangart fühlt sich das wie ein „Anschieben“ an, das schnell in Tempo umsetzt. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch anspruchsvoller: Wer nicht mit der Leistung und dem Drehmoment umgehen möchte, wird die Speed Triple eher als „zu viel“ empfinden.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Versys 650: Stärke ist die unkomplizierte Alltagstauglichkeit und die gutmütige Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer bei hoher Dynamik schneller an Grenzen stoßen.
- Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die intensive Performance und das sehr direkte Ansprechverhalten. Schwäche ist der höhere Anspruch: Wer entspannt fahren will, muss die Maschine stärker „zähmen“.
Sitzposition und Ergonomie: Tourenkomfort vs. sportliche Haltung
Bei der Versys 650 ist die Ergonomie auf längere Einsätze ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger aggressiv, wodurch der Rücken und die Arme auch nach längeren Strecken entspannter bleiben. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist.
Die Speed Triple 1200 RR setzt auf eine sportlichere Haltung. Das bedeutet: mehr Fokus auf aktive Fahrweise, mehr „Eingebundenheit“ in die Dynamik. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Wer jedoch häufig lange Strecken in eher gemütlichem Tempo fährt, kann die sportliche Position schneller als anstrengender empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Präzision für Kurven
Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken vor allem auf wechselnden Straßenbedingungen aus. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es den Alltag gut abfedert und das Motorrad auch bei weniger perfekten Strecken kontrollierbar bleibt. In der Praxis heißt das: weniger Stress, mehr Fahrspaß im „Flow“.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf präzises Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad wirkt agiler und „lenkt“ spürbar direkter. Gerade wenn die Straße kurvig wird, zeigt sich die sportliche Ausrichtung: Das Bike lädt förmlich dazu ein, Linien sauber zu wählen und das Tempo konsequent aufzubauen.
Handling: Wo die Unterschiede spürbar werden
- Versys 650: Vorteil ist die souveräne Stabilität und die entspannte Kontrolle. Nachteil: Für sehr sportliche Ansprüche kann das Gefühl weniger „rennstreckig“ wirken.
- Speed Triple 1200 RR: Vorteil ist die hohe Präzision und das direkte Feedback. Nachteil: Bei unruhigen Bedingungen oder defensiver Fahrweise kann die sportliche Abstimmung „zu viel“ sein.
Bremsen und Sicherheit: Alltagsreserven vs. sportliche Bremsperformance
Im Bremsvergleich zeigt sich ein typischer Klassenunterschied. Die Versys 650 bietet Bremsen, die für den Alltag und zügige Landstraßenfahrten sehr gut funktionieren. Die Dosierbarkeit steht im Vordergrund: Man kann ruhig und kontrolliert verzögern, ohne dass es sich hektisch anfühlt.
Die Speed Triple 1200 RR ist auf deutlich sportlichere Situationen ausgelegt. Das bedeutet: stärkere Reserven und ein Bremsgefühl, das mehr Performance zulässt. Wer gern spät bremst oder in flottem Tempo unterwegs ist, profitiert von der sportlichen Auslegung. Gleichzeitig gilt: Mit mehr Bremsleistung steigt auch die Notwendigkeit, sauber zu dosieren – besonders, wenn die Reifen oder die Bedingungen nicht ideal sind.
Elektronik und Fahrmodi: Komfortorientierung vs. Performance-Steuerung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Kawasaki Versys 650 wirkt so, als würde sie den Fokus auf Alltag und Touren legen: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen vor allem das Fahren leichter und planbarer machen. Das ist besonders hilfreich, wenn unterschiedliche Strecken, Wetterlagen oder Fahrstile zusammenkommen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR nutzt Elektronik stärker als Performance-Werkzeug. Fahrmodi und Regelstrategien greifen spürbarer in das Fahrverhalten ein. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man die Maschine gezielt an die eigene Fahrweise anpassen möchte. Wer dagegen möglichst „mechanisch“ und unkompliziert fahren will, könnte die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten als weniger intuitiv empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
Kawasaki Versys 650 – für wen besonders passend?
Die Kawasaki Versys 650 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: für Pendeln, für Touren, für gemischte Strecken und für Fahrten, bei denen Komfort und Alltagstauglichkeit wichtiger sind als maximale Performance. Die Versys punktet mit einem stimmigen Gesamtgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ ruft, sondern einfach funktioniert.
Schwäche im Vergleich: Wer primär sportliche Dynamik sucht und das Motorrad als „Spielzeug“ für sehr zügige Fahrten versteht, wird die Versys schneller als begrenzter wahrnehmen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – für wen besonders passend?
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt besonders gut zu Fahrern, die sportliche Fahrten priorisieren und ein Motorrad möchten, das spürbar mehr Performance liefert. Die Speed Triple ist ideal, wenn Kurvenfahrten, zügiges Beschleunigen und ein intensives Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Elektronik unterstützt dabei, das Potenzial kontrolliert abzurufen.
Schwäche im Vergleich: Wer viel entspannt unterwegs ist oder lange Strecken eher gemütlich fährt, kann die sportliche Ausrichtung als weniger komfortabel empfinden. Außerdem ist die Speed Triple im Alltag anspruchsvoller, weil die Performance schneller „da“ ist.
Welche Wahl ist sinnvoll: Versys 650 oder Speed Triple 1200 RR?
Der Vergleich lässt sich am besten so zusammenfassen: Die Versys 650 ist die Maschine für den Alltag und die Tour, bei der man sich auf ein ausgewogenes, gutmütiges Fahrverhalten verlassen möchte. Die Speed Triple 1200 RR ist die Maschine für sportliche Ansprüche, bei denen Motor und Fahrwerk deutlich mehr Dynamik liefern sollen.
Wer ein Motorrad sucht, das „immer passt“, wird mit der Versys 650 häufiger glücklich. Wer dagegen gezielt sportlich fährt und die Performance auch wirklich ausspielen möchte, findet in der Speed Triple 1200 RR den stärkeren Charakter.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: entspannteres Handling, komfortablere Ergonomie und ein Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Sie eignet sich besonders, wenn unterschiedliche Strecken gefahren werden und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger ist als maximale Sportlichkeit.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht: intensives Motorgefühl, präziseres Handling und eine Elektronik, die stärker auf Performance ausgelegt ist. Wer Kurven und zügige Fahrten liebt und die Leistung bewusst nutzen möchte, bekommt hier das deutlich aufregendere Motorrad.
Kurz gesagt: Versys 650 für Vielnutzer und Tourenfans, Speed Triple 1200 RR für sportlich ambitionierte Fahrer, die mehr wollen als nur „ankommen“.