UVP 8.645 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
UVP 9.674 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Komfortables Cross-Over Bike für ca. 9.000 Euro im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr komfortabler Reise-Dampfer
  • Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
  • Richtig gute Bremsen!
  • Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
  • Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
Kontra:
  • Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
  • Kein Tempomat verfügbar
Pro:
  • Design und Materialqualität
  • Verarbeitung
  • Display
  • leicht zu Fahren
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.415mm
Länge2.165mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.400mm
Gewicht190kg
Radstand1.405mm
Länge2.075mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung67 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment61 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite467km
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite326km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.745€ + Überführung
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2007
  • Farben: rot, grün, schwarz

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Kawasaki Versys 650 vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Versys 650 steht für die praktische, tourentaugliche Seite: aufrecht, stabil, mit Fokus auf entspanntes Vorankommen. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen bringt den Charakter eines modernen Retro-Motorrads mit: kompakt, lebendig und mit einem Look, der auch im Stand Aufmerksamkeit bekommt. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung nicht nur nach Daten, sondern vor allem nach Fahrgefühl und Nutzung interessant.

Grundcharakter: Reiseorientiert vs. urban & verspielt

Die Versys 650 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“: für Pendeln, für Wochenendtouren und auch für längere Strecken, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger werden als maximale Agilität. Die Sitzposition ist dabei eher auf Übersicht und entspannte Haltung ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch bei wechselndem Tempo souverän an.

Die XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl ausgelegt. Sie wirkt leichter im Kopf und im Handling, was vor allem in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. Das Retro-Design ist nicht nur Deko: Es passt zur Philosophie, dass das Motorrad nicht „nur“ transportiert, sondern auch eine gewisse Stimmung mitbringt. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird hier eher abgeholt.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art, wie Leistung verfügbar gemacht wird. Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken eher über gleichmäßiges Vorankommen aus. Das bedeutet: Gangwechsel und Gasannahme wirken so, als wäre das Motorrad darauf trainiert, konstant zu laufen und auch bei längeren Fahrten nicht zu „fordern“. Gerade wenn Tempo nicht ständig neu ausgehandelt wird, fühlt sich die Versys wie ein verlässlicher Begleiter an.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt im Vergleich lebendiger und direkter. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor Drehmoment in Bewegung umsetzt, machen das Motorrad besonders attraktiv, wenn man gern zügig beschleunigt, früh in den Kurven wieder Gas gibt und die Maschine „mitarbeitet“. In der Praxis heißt das: Die XSR macht Freude, wenn man häufiger spielt – statt nur durchzuziehen.

Fahrwerk & Handling: Stabilität auf der einen, Agilität auf der anderen Seite

Das Fahrwerk der Versys 650 zielt auf Stabilität und Kontrolle ab. Bei wechselndem Untergrund, bei längeren Strecken oder wenn Wind und Tempo mitspielen, bleibt das Motorrad ruhig. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die nicht ständig am Lenker „arbeiten“ wollen, sondern lieber entspannt fahren und die Strecke genießen.

Die XSR 700 Xtribute ist im Handling spürbar agiler. Das Motorrad lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und wirkt dadurch besonders geeignet für enge Straßen, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte, in denen man häufig umstellt. Gleichzeitig ist genau diese Lebendigkeit ein zweischneidiges Schwert: Wer sehr souverän und „groß“ unterwegs sein möchte, kann die Versys als entspannter empfinden. Wer dagegen gern präzise und dynamisch fährt, wird die XSR als angenehmer wahrnehmen.

Ergonomie & Sitzposition: Wie bequem ist das Motorrad wirklich?

Ergonomie ist bei diesem Vergleich ein Hauptthema. Die Versys 650 bietet eine Sitzposition, die auf Übersicht und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil der Körper weniger „in eine Haltung gedrückt“ wird. Auch wenn man mal länger im Sattel sitzt, bleibt das Gefühl eher entspannt.

Die XSR 700 Xtribute sitzt sportlicher und kompakter. Das ist nicht automatisch unbequem, aber die Haltung ist stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Für kürzere Strecken und für Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt und bremst, passt das sehr gut. Bei längeren Touren kann sich der Unterschied dann bemerkbar machen – je nach Körperbau und Fahrstil.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem, wie gut sich die Motorräder dosieren lassen. Die Versys 650 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man in jeder Situation kontrolliert bekommt: beim Anhalten in der Stadt ebenso wie beim zügigen Verzögern vor Kurven. Das gibt ein gutes Sicherheitsgefühl, weil das Motorrad nicht „überrascht“, sondern berechenbar bleibt.

Die XSR 700 Xtribute punktet ebenfalls mit guter Bremsleistung, wirkt aber im Gesamteindruck etwas „direkter“. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gern sportlich fährt und das Motorrad schnell auf Eingaben reagieren soll. Wer eher gemütlich unterwegs ist, wird dennoch ausreichend Reserven finden, aber die Versys wirkt im Gesamtpaket oft etwas tourenorientierter.

Ausstattung & Alltag: Was hilft wirklich im täglichen Einsatz?

Im Alltag zählen Details: Übersicht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind, Stauraum und die Frage, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die Versys 650 ist in dieser Hinsicht klar auf „praktisch“ getrimmt. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für schöne Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für Pendeln, längere Strecken und Fahrten mit Gepäck.

Die XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker auf Stil und Fahrspaß ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für die Straße, für kurze bis mittlere Strecken und für alle, die gern mit dem Motorrad „präsent“ sind. Wer viel transportieren muss oder häufig lange Autobahnabschnitte fährt, wird die Versys im Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem Kurven, Stadt und Landstraße im Blick hat, bekommt bei der XSR ein stimmiges Gesamtgefühl.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Versys 650 – Stärken

  • Touren- und alltagstauglicher Charakter: ruhig, stabil und gutmütig im Umgang.
  • Komfortorientierte Ergonomie: weniger anstrengend bei längeren Fahrten.
  • Verlässliches Fahrverhalten: besonders angenehm, wenn man entspannt unterwegs sein möchte.

Kawasaki Versys 650 – Schwächen

  • Weniger „Spieltrieb“ als bei der XSR: wer maximale Agilität sucht, könnte sich etwas weniger dynamisch fühlen.
  • Optik & Stimmung sind eher funktional: Retro-Fans finden hier weniger „Show“.

Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken

  • Lebendiges Ansprechverhalten: macht Spaß bei dynamischer Fahrweise.
  • Agiles Handling: ideal für Stadtverkehr und kurvige Strecken.
  • Stil & Charakter: Retro-Look als echtes Kaufargument.

Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen

  • Sportlichere Sitzposition: kann bei sehr langen Touren je nach Fahrer weniger komfortabel wirken.
  • Weniger „Reise-Ruhe“ als die Versys: für ganz entspannte Langstrecken ist die Kawasaki oft im Vorteil.

Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Wer ein Motorrad sucht, das möglichst vielseitig ist, dabei komfortabel bleibt und auch bei längeren Strecken nicht zur Belastung wird, findet in der Kawasaki Versys 650 meist die stimmigere Wahl. Sie ist besonders stark, wenn das Motorrad nicht nur „hübsch“ sein soll, sondern vor allem praktisch und entspannt funktioniert.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das direkt anspricht, sich leicht bewegen lässt und bei jeder Ausfahrt Lust auf Kurven macht, wird mit der Yamaha XSR 700 Xtribute deutlich mehr „Fahrspaß-Feeling“ mitnehmen. Sie ist ideal für alle, die gern öfter beschleunigen, enger fahren und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein tourentaugliches Allround-Motorrad suchen: komfortable Ergonomie, ruhiges Fahrverhalten und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Wer regelmäßig pendelt, längere Strecken plant oder ein Motorrad möchte, das einfach zuverlässig funktioniert, wird mit der Versys sehr glücklich.

Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Agilität, direktes Ansprechverhalten und Stil priorisieren. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen wirkt die XSR lebendig und macht spürbar mehr Lust auf dynamisches Fahren. Wer das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis, trifft mit der Yamaha eine sehr stimmige Entscheidung.

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