| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 7.069 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil | |
| Hubraum | 554 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 56 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 413 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
| Rahmenbauart | Gitterrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | 45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17' | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | 2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
Fazit
Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!
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Kawasaki Vulcan S vs. Benelli Tornado 550 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Vulcan S steht für einen klassischen Cruiser-Ansatz mit entspannter Sitzhaltung und einem Motor, der sich vor allem im Alltag souverän anfühlt. Die Benelli Tornado 550 dagegen bringt eine modernere, sportlichere Ausrichtung mit – mit dem Anspruch, sich auch auf kurvigen Strecken dynamisch zu zeigen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem in der Art, wie sich die Maschinen im Alltag und auf Touren anfühlen.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Ruhe vs. moderne Dynamik
Die Kawasaki Vulcan S ist auf ein entspanntes Fahrgefühl ausgelegt. Die Sitzposition wirkt bewusst „niedrig und nah“, wodurch sich das Motorrad leicht kontrollieren lässt – besonders, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad gleichmäßig und ohne große Aufregung bewegt. Das macht die Vulcan S besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannter Tour liegt.
Die Benelli Tornado 550 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie wirkt insgesamt agiler und „präsenter“, als würde sie schneller auf Gasbefehle reagieren. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Straße enger wird und das Motorrad häufiger zwischen Schräglage und Richtungswechseln pendelt. Wer gern zügig fährt oder Kurven nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv gestaltet, findet in der Tornado 550 eher den passenden Charakter.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren fällt auf: Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie im normalen Fahrbetrieb funktionieren – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Kawasaki Vulcan S wirkt in der Praxis besonders dann stark, wenn gleichmäßiges Fahren gefragt ist. Das Ansprechverhalten ist kontrolliert, die Kraftentfaltung wirkt linear und gut dosierbar. Dadurch entsteht ein ruhiges Gesamtgefühl, das gerade im Stadtverkehr und auf längeren Strecken angenehm ist.
Die Benelli Tornado 550 spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen man mehr Dynamik spürt: beim Beschleunigen aus dem Stand, beim zügigen Überholen oder wenn die Drehzahl bewusst genutzt wird. Die Abstimmung wirkt insgesamt „sportlicher“, was sich in einem lebendigeren Fahrgefühl zeigt. Das ist ein Plus für alle, die gern variieren: mal entspannt rollen, mal kurz mehr Tempo.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Kawasaki Vulcan S: gleichmäßige Kraftentfaltung, gut dosierbar, entspanntes Fahrtempo ohne ständiges Nachregeln.
Schwächen der Kawasaki Vulcan S: wer konsequent sportliche Beschleunigungsmanöver sucht, empfindet die Charakteristik möglicherweise als weniger „auf Krawall“.
Stärken der Benelli Tornado 550: dynamisches Ansprechverhalten, mehr „Biss“ bei zügiger Fahrweise, insgesamt lebendiger.
Schwächen der Benelli Tornado 550: wer vor allem Ruhe und Gelassenheit priorisiert, kann die sportlichere Auslegung als etwas weniger „entschleunigend“ wahrnehmen.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort entscheidet
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Kawasaki Vulcan S ist auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein bequemes Handling bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten und sorgt dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend wirken. Gerade wenn der Rücken nicht ständig „arbeiten“ soll, spielt die Vulcan S ihre Stärken aus.
Die Benelli Tornado 550 wirkt dagegen insgesamt sportlicher im Aufbau. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie unbequem ist – aber die Haltung ist eher darauf ausgelegt, dass das Motorrad aktiv geführt wird. Wer gern mit dem Körper arbeitet und das Bike in Kurven „mitnimmt“, wird sich schneller zuhause fühlen.
Was passt besser zu welchem Fahrstil?
Für entspannte Touren und Alltagspendeln ist die Kawasaki Vulcan S meist die stimmigere Wahl. Für kurvenreiche Strecken und eine aktivere Fahrweise bietet die Benelli Tornado 550 mehr „Sportlichkeit“ im Gefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klares Bild: Die Kawasaki Vulcan S ist auf kontrollierte Stabilität ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man nicht ständig am Limit fährt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil das Bike nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt.
Die Benelli Tornado 550 wirkt im Vergleich agiler. Sie unterstützt Richtungswechsel und Schräglagenwechsel spürbar, was besonders auf Landstraßen Spaß macht. Wer häufig Kurven fährt und das Motorrad gern „arbeitet“, wird die Tornado 550 als dynamischer empfinden.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
Kawasaki Vulcan S: stark bei ruhigem, stabilem Vorankommen; weniger ideal, wenn maximale Agilität im Vordergrund steht.
Benelli Tornado 550: stark bei lebendiger Führung und Kurvenfreude; weniger ideal, wenn man vor allem maximalen „Langstrecken-Frieden“ sucht.
Bremsen, Kontrolle und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. In der Praxis zählt dabei weniger „Theorie“, sondern wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Kawasaki Vulcan S wirkt dabei tendenziell auf kontrollierte Bremsmomente ausgelegt, was das Handling im Stadtverkehr angenehm macht. Die Benelli Tornado 550 bietet ebenfalls eine solide Basis, wirkt aber insgesamt etwas „direkter“ in der Rückmeldung, was beim zügigen Fahren ein Plus sein kann.
Wichtig ist: Sicherheit entsteht nicht nur durch einzelne Komponenten, sondern durch das Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrwerk und Bremsdosierung. In beiden Fällen ist das Fundament ordentlich – aber die Art, wie man das Motorrad „liest“, unterscheidet sich.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Die Kawasaki Vulcan S punktet hier mit ihrer entspannten Ergonomie und dem gutmütigen Charakter. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stop-and-Go, Ampeln und kurze Strecken anstehen. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt unkompliziert.
Die Benelli Tornado 550 ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man gern „nutzt“. Wer Pendeln mit einer Portion Fahrspaß verbindet, wird die Tornado 550 als motivierender empfinden. Wer hingegen möglichst wenig „Fahrgefühl“ im Kopf haben möchte, findet in der Vulcan S oft die ruhigere Lösung.
Reisetauglichkeit: Langstrecke und Komfort
Für längere Strecken ist nicht nur die Motorleistung entscheidend, sondern auch, wie gut das Motorrad den Fahrer über Zeit „trägt“. Die Kawasaki Vulcan S wirkt hier besonders stimmig, weil die Sitzposition und die insgesamt entspannte Abstimmung das Fahren weniger anstrengend machen. Dazu kommt das Gefühl, dass das Motorrad auch bei gleichmäßigem Tempo nicht ständig „eingefordert“ wird.
Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls auf Touren überzeugen, aber sie macht eher dann Spaß, wenn die Strecke abwechslungsreich ist. Auf kurvigen Abschnitten fühlt sie sich wie gemacht für dynamische Tagesetappen. Wer dagegen lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, wird die Vulcan S als entspannter wahrnehmen.
Wartung, Teile und Gesamtkosten: Worauf man achten sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch die Rahmenbedingungen eine Rolle: Serviceintervalle, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie gut das Motorrad im eigenen Umfeld betreut werden kann. Beide Marken sind grundsätzlich im Markt präsent, aber die konkrete Verfügbarkeit hängt stark von Region und Händlernetz ab. Sinnvoll ist es, vor dem Kauf kurz zu prüfen, wie der Service in der Nähe organisiert ist und wie schnell typische Verschleißteile verfügbar sind.
Auch die Frage nach Zubehör (z. B. Soziuskomfort, Windschutz, Gepäck) beeinflusst die Gesamtkosten. Die Vulcan S eignet sich durch ihren Cruiser-Ansatz oft gut für komfortorientiertes Touring, während die Tornado 550 durch ihren sportlicheren Charakter häufig mit Zubehör kombiniert wird, das die aktive Fahrweise unterstützt.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Kawasaki Vulcan S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag entspannt bleibt und auf Touren nicht unnötig fordert. Wer Wert auf eine angenehme Sitzposition, kontrolliertes Fahrverhalten und ein harmonisches Gesamtgefühl legt, findet in der Vulcan S eine stimmige Lösung. Auch für Einsteiger, die ein gutmütiges Motorrad bevorzugen, ist sie häufig eine attraktive Option.
Die Benelli Tornado 550 richtet sich eher an alle, die Fahrspaß spüren möchten – vor allem auf Landstraßen und bei kurvigen Strecken. Wer ein Motorrad sucht, das dynamischer reagiert, Richtungswechsel unterstützt und sich „lebendig“ anfühlt, wird mit der Tornado 550 eher glücklich. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern ein aktives Fahrgefühl liefert.
Kurzes Fazit im Vergleich
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird: entspannt und cruiserhaft oder dynamisch und sportlich. Beide Modelle können im Alltag überzeugen, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten.
Fazit:
Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn Komfort, ruhiges Fahrgefühl und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen. Sie wirkt im Alltag besonders stimmig, weil Motorcharakter und Ergonomie auf Gelassenheit ausgelegt sind und das Motorrad dadurch leicht zu kontrollieren bleibt. Wer häufig pendelt oder Touren lieber ohne ständige „Fahrarbeit“ genießt, bekommt hier ein sehr harmonisches Gesamtpaket.
Die Benelli Tornado 550 passt besser, wenn mehr Dynamik gewünscht ist und das Motorrad auf kurvigen Strecken zeigen soll, dass es Spaß macht. Das lebendigere Ansprechverhalten und die agilere Art, Richtungen zu wechseln, machen sie attraktiv für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen. Wer dagegen vor allem Ruhe und maximale Entspannung sucht, wird die Vulcan S meist als passender empfinden.