UVP 8.645 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 5.695 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Schwarz und schön
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Retro-Entschleuniger mit 18 PS von Kawasaki
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Fahrstabilität
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Kurze Wartungsintervalle
Pro:
  • sehr leicht
  • einfaches Fahrverhalten
  • nichts lenkt ab
  • schöne Retro-Optik
Kontra:
  • Leistung reicht nur zum Bummeln
  • Sitzposition für große Leute etwas kurz
  • zickiger Seitenständer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.575mm
Länge2.310mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.100mm
Gewicht143kg
Radstand1.415mm
Länge2.125mm
Radstand1.415mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt-Einzylinder-Motor
Hubraum233ccm
Hub66mm
Bohrung67mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung61 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment63 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.176km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung18 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment19 NM bei 5.800 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite480km

Fahrwerk

RahmenbauartPerimeter
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm
Reifen vorne120/70 R18M/C 59H
Reifen hinten160/60 R17M/C 69H
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm
Federung hintenStereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-18M/C 51S
Reifen hinten110/90-17M/C 60S

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - ein Cruiser

Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.

Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 7.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: mattschwarz, mattgrün

Fazit

Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.
 
Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.695€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz (W230: Blau)

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Kawasaki Vulcan S vs. Kawasaki Meguro S1 – welcher Cruiser passt besser?

Wenn zwei Motorräder aus dem Kawasaki-Umfeld kommen, aber ganz unterschiedliche Charaktere mitbringen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Vulcan S steht für einen modernen Cruiser mit klarer Alltagsorientierung. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Blick zurück in die Zeit – mit Retro-Charme, der nicht nur gut aussieht, sondern auch ein bestimmtes Fahrgefühl vermittelt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte weniger auf einzelne Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren.

Grundidee im Vergleich: Cruiser-Ansatz vs. Retro-Modern-Charakter

Die Vulcan S ist als Cruiser so gedacht, dass sie sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Der Fokus liegt auf einer zugänglichen Fahrbarkeit und einer Sitzposition, die nicht nur für „Cruising“ taugt, sondern auch für längere Fahrten angenehm bleibt. Die Meguro S1 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie kombiniert Retro-Optik mit moderner Technik und richtet sich an Fahrer, die vor allem Stil, Charakter und ein „klassisches“ Motorradgefühl suchen.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Während die Vulcan S eher „funktioniert“ und dabei souverän bleibt, setzt die Meguro S1 stärker auf den emotionalen Faktor: Optik, Haltung und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das bewusst nicht nach austauschbarer Mainstream-Formel aussieht.

Design & Ergonomie: Wie unterschiedlich fühlt sich die Sitzposition an?

Im direkten Vergleich wirkt die Vulcan S wie ein Cruiser, der auf Alltagstauglichkeit getrimmt ist. Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Gerade bei häufigen Stop-and-Go-Situationen oder wenn man mal länger unterwegs ist, spielt das eine große Rolle.

Die Meguro S1 bringt eine deutlich retrotypische Silhouette mit. Dadurch kann die Sitzhaltung je nach Körpergröße und Fahrstil etwas anders wirken: oft etwas „klassischer“ und weniger wie ein typischer Cruiser. Wer gerne sportlich-elegant sitzt und das Motorrad wie ein modernes Retro-Bike bewegt, wird das als Vorteil empfinden. Wer hingegen eine möglichst entspannte Cruiser-Position sucht, könnte die Vulcan S als stimmiger erleben.

Stärken und Schwächen bei Ergonomie

  • Kawasaki Vulcan S: Tendenziell komfortableres „Allround“-Ergonomiegefühl; weniger „Sonderweg“ im Sitzkonzept. Schwäche: Wer maximal Retro-Look und klassisches Feeling erwartet, findet bei der Vulcan S eher einen modernen Cruiser als ein echtes Retro-Statement.
  • Kawasaki Meguro S1: Starker Charakter durch Retro-Design und eine Sitzhaltung, die sich bewusst anders anfühlt. Schwäche: Je nach Körperbau kann das „klassische“ Layout weniger universell wirken als bei der Vulcan S.

Motor & Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung

Beim Motor geht es im Alltag weniger um reine Zahlen als um die Art, wie das Motorrad Leistung bereitstellt. Die Vulcan S zielt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig in urbanen Bereichen unterwegs ist oder wenn man als Einsteiger bzw. Wiedereinsteiger ein Motorrad möchte, das nicht hektisch wirkt.

Die Meguro S1 wirkt dagegen oft „präsenter“ im Charakter. Retro-Design und Motorabstimmung passen zusammen: Das Bike fühlt sich eher wie ein Genussmittel an, das man bewusst bewegt. Auf Landstraßen kann das richtig Spaß machen, weil das Motorrad nicht nur von A nach B bringt, sondern das Fahren stärker in den Vordergrund rückt.

Vergleich der Fahrbarkeit

  • Vulcan S: eher entspanntes, gut kontrollierbares Fahrgefühl; ideal, wenn man das Motorrad unkompliziert nutzen möchte. Schwäche: Wer ein besonders „emotionales“ Ansprechverhalten sucht, könnte die Abstimmung als zu glatt empfinden.
  • Meguro S1: mehr Charakter und „Retro-Feeling“; kann auf kurvigen Strecken besonders motivieren. Schwäche: Im Alltag kann das Motorrad je nach Fahrstil weniger „neutral“ wirken als die Vulcan S.

Fahrwerk & Handling: Wie stabil ist das Motorrad im Alltag?

Im Vergleich zeigt sich: Die Vulcan S ist auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Stabilität und gutem Vorankommen ausgelegt. Das Handling wirkt oft so, dass man sich schnell auf das Motorrad einstellen kann. Gerade bei wechselnden Straßenbedingungen – Stadtpflaster, Landstraße, gelegentlich schlechterer Asphalt – ist das ein Pluspunkt.

Die Meguro S1 spielt ebenfalls in der Liga alltagstauglicher Motorräder, setzt aber stärker auf den „klassischen“ Eindruck. Das kann bedeuten, dass das Motorrad beim Fahren etwas mehr Aufmerksamkeit fordert, weil es sich nicht wie ein reines Komfort-Tool anfühlt, sondern wie ein Bike mit eigenem Rhythmus.

Stärken & Schwächen beim Handling

  • Vulcan S: leicht zugänglich, schnell vertraut; gute Basis für entspannte Touren. Schwäche: Wer maximale „Oldschool“-Haptik sucht, bekommt eher ein modernes, ausgewogenes Setup.
  • Meguro S1: mehr Charakter in der Bewegung; macht Laune, wenn man das Motorrad aktiv fährt. Schwäche: Wer ein möglichst „stressfreies“ Handling ohne Nachdenken bevorzugt, könnte die Vulcan S als entspannter empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Strecken

Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Vulcan S ist besonders dann im Vorteil, wenn man ein Motorrad sucht, das man regelmäßig nutzt: kurze Wege, spontane Touren, gelegentliches Pendeln. Das Bike wirkt dabei wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig „überredet“ werden muss.

Die Meguro S1 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch ein Stück Lebensgefühl sein soll. Für längere Strecken kann das sehr angenehm sein, solange die eigene Erwartung zur Sitzhaltung und zum Fahrstil passt. Wer gerne im Retro-Look unterwegs ist und das Motorrad als Hobby betrachtet, wird die Meguro S1 besonders stimmig finden.

Ausstattung & Praxis: Was zählt, wenn man wirklich fährt?

Im Praxisvergleich entscheidet oft die Summe aus Alltagstauglichkeit und dem, was man wirklich braucht. Die Vulcan S wirkt wie ein Motorrad, das man relativ unkompliziert in den Alltag integrieren kann. Das macht sie interessant, wenn man nicht ständig umbauen oder nachrüsten möchte.

Die Meguro S1 kann dagegen stärker dazu verleiten, das Motorrad „zu machen“: Zubehör, kleine optische Anpassungen und ein Setup, das zum eigenen Stil passt. Das ist kein Nachteil, sondern eher eine Einladung – allerdings nur dann, wenn man genau diese Richtung mag.

Typische Kauf-Entscheidungspunkte

  • Wenn unkompliziert & alltagstauglich im Vordergrund steht: Die Vulcan S passt häufig besser.
  • Wenn Stil & Charakter wichtiger sind als maximale Neutralität: Die Meguro S1 wirkt oft passender.
  • Wenn das Motorrad auch optisch „Statement“ sein soll: Die Meguro S1 spielt ihre Stärken besonders aus.
  • Wenn man ein Motorrad sucht, das schnell vertraut ist: Die Vulcan S ist meist die stressfreiere Wahl.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki Vulcan S und Kawasaki Meguro S1 hängt stark davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Beide Modelle sind keine „Fehlentscheidungen“, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

Vulcan S – die passende Wahl für…

  • Fahrer, die ein Cruiser-Allrounder suchen, der sich im Alltag leicht bewegt
  • Einsteiger und Wiedereinsteiger, die ein gut kontrollierbares Motorrad bevorzugen
  • Menschen, die regelmäßig fahren und dabei vor allem Komfort und unkomplizierte Handhabung schätzen

Meguro S1 – die passende Wahl für…

  • Fahrer, die Retro-Optik und Charakter wirklich genießen
  • Menschen, die das Motorrad als Hobby erleben und gerne bewusst fahren
  • Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein austauschbares Standardbike anfühlt

Fazit:

Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert: leicht zugänglich, harmonisch im Handling und mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Sie eignet sich besonders für alle, die regelmäßig unterwegs sind und dabei vor allem Komfort, Kontrolle und unkomplizierte Nutzung priorisieren.

Die Kawasaki Meguro S1 punktet dagegen stärker über Stil und Charakter. Wer Retro-Design nicht nur „schön findet“, sondern das Motorrad auch als Erlebnis betrachtet, wird mit der Meguro S1 deutlich mehr emotionale Bestätigung bekommen. Sie passt besonders dann, wenn die eigene Erwartung an das Fahrgefühl eher „klassisch“ und bewusst ist und wenn man Freude daran hat, das Motorrad als Teil des eigenen Looks und der eigenen Fahrkultur zu sehen.

Kurz gesagt: Vulcan S für den unkomplizierten Cruiser-Allrounder, Meguro S1 für Retro-Genuss und mehr Charakter im Alltag.

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