| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 500 SE vs. BMW G 650 GS: Vergleich für Alltag, Landstraße und den richtigen Einsatzzweck
Wer zwischen der Kawasaki Z 500 SE und der BMW G 650 GS schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein modernes, straßenorientiertes Naked-Bike auf eine kompakte Reiseenduro mit Fokus auf Vielseitigkeit. Beide Modelle sind beliebt, weil sie Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen ansprechen – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Der Vergleich lohnt sich besonders, wenn der Alltag nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern auch Landstraße, längere Touren oder gelegentliche Schotterwege mit einschließt.
Grundcharakter: Straßennähe vs. Abenteuer-Versprechen
Die Kawasaki Z 500 SE ist vom Grundgefühl her klar auf die Straße ausgerichtet. Das Konzept wirkt leicht, direkt und „handlich“, was sich vor allem beim schnellen Wechsel zwischen Kurven und beim zügigen Fahren im Alltag bemerkbar macht. Die Maschine steht für Fahrspaß ohne großes Drumherum: Gas auf, Linie finden, fertig.
Die BMW G 650 GS dagegen kommt mit dem typischen GS-Gedanken: Sie ist darauf ausgelegt, nicht nur Asphalt zu mögen, sondern auch längere Strecken komfortabel zu bewältigen. Das Fahrgefühl ist tendenziell ruhiger und „touriger“. Wer gern plant, packt und losfährt – auch wenn die Route mal nicht ganz perfekt geteert ist – findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Sitzposition und Ergonomie: Wie sich der Alltag anfühlt
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Ergonomie. Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine eher sportlich-nackige Sitzhaltung. Das sorgt für ein aktives Fahrgefühl und unterstützt das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln. Gleichzeitig ist diese Position besonders dann im Vorteil, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und häufiges Manövrieren im Vordergrund stehen.
Die BMW G 650 GS setzt auf eine aufrechtere, entspanntere Haltung. Das ist nicht nur für längere Fahrten angenehm, sondern auch dann hilfreich, wenn die Strecke „unruhiger“ wird – etwa durch wechselnde Beläge oder längere Zeit im Sattel. Die aufrechte Position gibt mehr Übersicht und wirkt weniger „angespannt“ als bei rein straßenbetonten Konzepten.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. souveräne Allround-Eigenschaften
Beide Motorräder sind für ihren jeweiligen Einsatzbereich ausgelegt, und genau das spürt man im Antrieb. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im Alltag oft lebendig: Der Motor unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich gut dosieren. Dadurch passt sie besonders zu Fahrern, die gern dynamisch fahren, häufig beschleunigen und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und Überholmanöver nutzen.
Die BMW G 650 GS steht stärker für gleichmäßiges Vorankommen. Der Antrieb fühlt sich auf längeren Strecken oft harmonischer an, weil er weniger auf „Spitzenmoment“ ausgelegt ist, sondern auf ein ruhiges, kontrolliertes Tempo. Das ist ein Vorteil, wenn die Tourenplanung wichtiger ist als das letzte Quäntchen sportliche Reaktion.
Fahrwerk und Handling: Direktheit vs. Stabilität
Beim Handling spielt die Kawasaki ihre Stärken aus. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken so abgestimmt, dass die Maschine schnell in die gewünschte Linie findet. In der Stadt und auf der Landstraße macht sich das durch ein agiles Gefühl bemerkbar: Richtungswechsel gelingen unkompliziert, und das Motorrad vermittelt ein sicheres, sportliches „Mitgehen“.
Die BMW G 650 GS ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade wenn die Strecke nicht ganz glatt ist oder wenn längere Zeit gleichmäßig gefahren wird, wirkt das Fahrverhalten souveräner. Das ist besonders dann relevant, wenn nicht nur die perfekte Kurve zählt, sondern auch die Gesamtstrecke und das Tempo über längere Abschnitte.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder vermitteln ein grundsätzlich sicheres Bremsgefühl, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt im sportlichen Einsatz oft „direkter“: Beim Verzögern lässt sich das Motorrad gut kontrollieren, was das Vertrauen in dynamische Manöver erhöht. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und häufig aus dem Tempo heraus bremsen und wieder anfahren.
Die BMW G 650 GS punktet eher mit gleichmäßigem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Wer Touren plant, bei denen nicht jeder Kilometer perfekt ist, profitiert von dieser Art von Stabilität.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Im Alltag ist Elektronik vor allem dann wichtig, wenn sie das Fahren leichter macht, ohne zu „übersteuern“. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt in der Abstimmung eher auf ein unkompliziertes, sportliches Fahren ausgelegt. Das passt gut zu Fahrern, die das Motorrad gern selbst „führen“ und die Unterstützung als Hintergrund sehen.
Die BMW G 650 GS bringt durch ihren Reiseenduro-Ansatz tendenziell mehr Fokus auf kontrolliertes Fahren in unterschiedlichen Situationen. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen kann das den Unterschied machen: weniger Stress, mehr Konstanz.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Für den Stadtalltag ist die Kawasaki Z 500 SE häufig die naheliegendere Wahl. Das agile Handling, die straßentypische Auslegung und das direkte Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn häufig rangiert wird, enge Situationen entstehen oder kurze Strecken dominieren.
Die BMW G 650 GS ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie fühlt sich im Pendelverkehr dann besonders stimmig an, wenn die Strecke länger ist oder wenn der Weg zur Arbeit nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Außerdem spielt die GS-typische Vielseitigkeit eine Rolle, wenn das Motorrad nicht nur „für eine Aufgabe“ genutzt wird.
Touren und Reichweite im Kopf: Komfort und Einsatzprofil
Bei Touren zeigt sich der Charakterunterschied deutlich. Die Kawasaki Z 500 SE kann natürlich auch längere Strecken – aber sie bleibt eher ein Bike für dynamische Fahrten. Wer gern zügig fährt, Kurven sucht und Tagesetappen mit sportlichem Anspruch plant, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die BMW G 650 GS ist stärker auf Langstrecke ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrruhe und dem „Touren-Feeling“. Wer regelmäßig weiter weg fährt, Gepäck mitplant oder auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Werkzeug.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 500 SE – Stärken
- Direktes, straßenorientiertes Handling für dynamische Fahrten
- Lebendiger Charakter, der Beschleunigung und Kurvenfahrten unterstützt
- Alltagstauglich durch unkomplizierte Fahrbarkeit
Kawasaki Z 500 SE – mögliche Schwächen
- Wenn der Fokus stark auf Tourenkomfort und „GS-Vielseitigkeit“ liegt, wirkt das Konzept weniger passend
- Für Fahrer, die gern auch abseits des Asphalts planen, fehlt der Enduro-Ansatz
BMW G 650 GS – Stärken
- Tourenorientiertes Fahrgefühl mit entspannterer Ergonomie
- Stabilität und Kontrolle, besonders auf längeren Strecken
- Vielseitiges Einsatzprofil durch den Reiseenduro-Charakter
BMW G 650 GS – mögliche Schwächen
- Für sehr sportlich-dynamische Fahrweise kann die Direktheit weniger im Vordergrund stehen
- Wer primär Stadt und kurze, schnelle Fahrten priorisiert, findet die Kawasaki oft „passender“
Welche Entscheidung passt? Kaufberatung nach Fahrstil
Die Wahl zwischen beiden hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die meisten Kilometer entstehen. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig fährt und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und Spaß macht, trifft mit der Kawasaki Z 500 SE meist eine sehr gute Wahl. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern bewegt – ohne dass man ständig an Komfort oder Einsatzgrenzen denken muss.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf eine entspanntere Sitzposition legt und das Motorrad auch für wechselnde Bedingungen nutzen möchte, wird mit der BMW G 650 GS zufriedener sein. Sie ist die Option, wenn das Motorrad nicht nur für den Feierabend auf der Hausstrecke gedacht ist, sondern auch für Touren, bei denen man Route und Tempo variieren kann.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem straßenorientierten Fahrspaß suchen: direktes Handling, lebendiger Charakter und ein unkompliziertes Gefühl im Alltag. Sie passt besonders gut zu kurzen Wegen, dynamischer Fahrweise und zu Menschen, die Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellen. Die BMW G 650 GS gewinnt dagegen, wenn Tourenkomfort und Vielseitigkeit wichtiger sind: eine entspanntere Ergonomie, stabileres Langstrecken-Gefühl und ein Einsatzprofil, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer also ein agiles Naked-Bike für den Alltag möchte, liegt mit der Kawasaki vorn. Wer ein Motorrad für längere Strecken und „mehr als nur Asphalt“ sucht, findet in der BMW G 650 GS die stimmigere Entscheidung.