| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 500 SE vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 500 SE und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein moderner, agiler Naked-Bike-Ansatz und ein klassischer Cruiser-Charakter aufeinander. Beide Maschinen können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es: nicht darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zur Nutzung und zu den eigenen Erwartungen passt.
Erster Eindruck: Charakter statt nur Daten
Die Kawasaki Z 500 SE steht für ein leichtes, dynamisches Gesamtpaket. Das Design wirkt klar, aufgeräumt und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen bringt den typischen Cruiser-Vibe mit: tiefer, massiver, mit Fokus auf Präsenz und Fahrgefühl. Wer auf „Look & Sound“ Wert legt, wird bei der Harley schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Auch wenn beide Modelle in ihren Kategorien unterwegs sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen: Die Kawasaki wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt und das schnell in den Rhythmus kommt. Die Harley wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – mit mehr Ruhe im Bewegungsablauf und einem deutlich eigenständigen Stil.
Motor und Fahrgefühl: Agil vs. Cruiser-Flow
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der größte Unterschied: Die Kawasaki Z 500 SE ist auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportlichere Gangart ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Stadtverkehr, zügige Landstraßenabschnitte oder kurvige Strecken auf dem Plan stehen. Die Maschine lässt sich meist unkompliziert dosieren und unterstützt ein dynamisches Fahrtempo.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt dagegen in einer anderen Liga: Der Cruiser-Ansatz zielt auf einen gleichmäßigeren, „entspannten“ Flow. Das Fahrgefühl ist weniger auf hektische Beschleunigungsimpulse ausgelegt, sondern eher auf das angenehme Gleiten und das spürbare Drehmomentgefühl. Wer gern im passenden Gang fährt und die Strecke „laufen lässt“, wird die Harley als stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist die Agilität und das unkomplizierte Handling. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-typische „große“ Charakter nicht im gleichen Maße vermittelt wird.
- Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Stärke ist der markante Cruiser-Charakter und das besondere Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Maschine im Alltag weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn häufig enge Situationen oder sehr sportliches Kurvenfahren gefragt sind.
Sitzposition und Ergonomie: Aufrecht vs. entspannt tief
Ein weiterer Punkt, der im Vergleich schnell klar wird: Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine tendenziell aufrechtere, aktivere Sitzposition. Das unterstützt ein kontrolliertes Fahren, bei dem man sich schneller an die Straße anpasst. Gerade auf kürzeren Wegen oder bei wechselnden Situationen ist das angenehm.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt auf eine Cruiser-typische Haltung. Das bedeutet oft mehr Entspannung im Oberkörper, dafür aber eine andere Bein- und Fußposition. Für längere Fahrten kann das sehr angenehm sein – vorausgesetzt, die eigene Körperhaltung passt zur Geometrie. Wer häufig sportlich „mit dem Motorrad arbeitet“, könnte die Harley als weniger direkt empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampeln, Stop-and-Go
Im Stadtverkehr zeigt sich die Kawasaki meist als die praktischere Wahl: Das Handling wirkt handlicher, das Motorrad lässt sich leichter in engen Situationen bewegen. Die Harley kann ebenfalls im Alltag gefahren werden, aber sie verlangt mehr „Cruiser-Geduld“ und passt besser zu Fahrten, bei denen das Tempo nicht ständig neu erfunden werden muss.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stil
Beim Fahrwerk und der Abstimmung geht es bei beiden Modellen um unterschiedliche Prioritäten. Die Kawasaki Z 500 SE zielt auf ein präzises, kontrolliertes Fahrverhalten. Das hilft, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn man Kurven dynamisch angehen möchte. Die Maschine wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern „führt“.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht stärker für Stabilität und den Cruiser-typischen Komfort. Das Fahrwerk unterstützt den entspannten Charakter und vermittelt ein souveränes Gefühl auf längeren Strecken. In sehr sportlichen Situationen kann die Harley weniger „agil“ wirken als die Kawasaki – dafür punktet sie mit einem stimmigen Gesamtbild aus Ruhe, Präsenz und Fahrstil.
Design, Sound und Markenidentität
Design ist nicht nur Optik, sondern auch ein Teil des Fahrgefühls. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt modern und klar – sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das sich nicht „verstecken“ muss, aber auch nicht nur auf Tradition setzt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bringt dagegen eine starke Markenidentität mit. Der Sound, die Silhouette und die Art, wie das Motorrad auf der Straße wirkt, sind ein großer Teil des Erlebnisses. Wer Wert auf Individualität und Wiedererkennung legt, findet in der Harley häufig genau das, was gesucht wird.
Unterhalt und Alltagskosten: Was man beim Vergleich beachten sollte
Beim Thema Unterhalt und Kosten lohnt es sich, nicht nur auf den Kaufpreis zu schauen. Im Vergleich beider Modelle spielen Faktoren wie Wartungsintervalle, Ersatzteilverfügbarkeit, typische Verschleißteile und der allgemeine Pflegeaufwand eine Rolle. Die Kawasaki Z 500 SE ist in der Regel als moderneres Konzept in einem Umfeld unterwegs, in dem viele Wartungs- und Verschleißthemen unkompliziert planbar sind. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann je nach Nutzung und Zustand ebenfalls zuverlässig sein, aber der Cruiser-Charakter und die spezifische Technik können im Detail mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Wichtig ist: Beim Kauf – besonders gebraucht – sollte der Blick auf Wartungsnachweise, Zustand von Verschleißteilen und die Pflegehistorie nicht fehlen. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad langfristig „stressfreier“ bleibt.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Z 500 SE: Ideal für…
Die Kawasaki Z 500 SE passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegen lässt und das auf Dynamik ausgelegt ist. Wer gern Kurven fährt, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad möchte, das schnell „zur Hand“ ist, wird mit der Kawasaki sehr wahrscheinlich glücklicher. Auch als Einstieg in eine sportlichere Fahrweise kann sie überzeugen, weil das Gesamtpaket ausgewogen wirkt.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Ideal für…
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist besonders attraktiv für alle, die Cruiser-Fahrgefühl suchen: mehr Ruhe, mehr Präsenz und ein Motorrad, das nicht nur transportiert, sondern ein Erlebnis ist. Wer längere Strecken mag, gern im passenden Rhythmus fährt und Wert auf Sound sowie Stil legt, findet in der Harley oft die richtige Mischung. Außerdem ist sie spannend für Fahrer, die bewusst nicht das „Mainstream“-Gefühl suchen, sondern eine klare Markenwelt.
Stärken-Schwächen-Check im direkten Vergleich
- Fahrgefühl: Kawasaki wirkt agiler und direkter; Harley vermittelt mehr Cruiser-Flow und Charakter.
- Ergonomie: Kawasaki unterstützt eine aktivere Haltung; Harley setzt auf entspannte Cruiser-Geometrie.
- Alltag: Kawasaki ist oft praktischer in engen Situationen; Harley passt besser zu Fahrten, bei denen das Tempo nicht ständig neu angepasst werden muss.
- Stil & Identität: Kawasaki steht für modern und klar; Harley für Tradition, Sound und Wiedererkennung.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu handeln ist, dynamisch wirkt und sich gut für Stadt, Landstraße und kurvige Strecken eignet. Das Fahrgefühl ist eher „sportlich-präzise“, und die Maschine macht Lust auf Bewegung.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken aus, wenn Cruiser-Charakter im Vordergrund steht: Präsenz, Sound, ein entspannteres Fahrgefühl und ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer längere Strecken mag und Wert auf Stil sowie Markenidentität legt, wird mit der Harley deutlich mehr „Erlebnis“ mitnehmen.
Kurz gesagt: Kawasaki für Agilität und Alltagsdynamik, Harley für Cruiser-Flow und Charakter. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob das eigene Fahrvergnügen eher aus Präzision oder aus Stil und Ruhe entsteht.