| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Kawasaki Z 500 SE vs Kawasaki W 800: Vergleich der beiden Kawasaki-Charaktere
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki kommen, aber völlig unterschiedliche Emotionen wecken, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 500 SE steht für einen modernen, agilen Auftritt: kompakt, alltagstauglich und mit dem Fokus auf leichtes Handling. Die Kawasaki W 800 dagegen wirkt wie aus einer anderen Zeit: klassisches Retro-Design, entspannteres Fahrgefühl und ein Motorcharakter, der eher zum Genießen einlädt als zum schnellen Durchziehen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – von der Art, wie sich beide Maschinen im Alltag bewegen, bis hin zu dem, was sie auf Touren besonders stark macht. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich merkt: Antrieb, Sitzgefühl, Ergonomie, Fahrbarkeit und der Gesamteindruck.
Grundcharakter: modern agil vs. klassisch entspannt
Wie sich die Kawasaki Z 500 SE anfühlt
Die Z 500 SE ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu finden. Das Motorrad wirkt insgesamt „leicht“ im Handling: Richtungswechsel gelingen zügig, die Maschine bleibt in der Stadt gut kontrollierbar und vermittelt das Gefühl, jederzeit flexibel reagieren zu können. Der Charakter ist klar: eher dynamisch, eher direkt, eher „mitmachen“ als „gemächlich cruisen“.
Wie sich die Kawasaki W 800 anfühlt
Die W 800 ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die den Weg genießen. Das Fahrgefühl ist ruhiger, die Linie wirkt weniger sportlich-angespannt, sondern mehr nach klassischem Cruiser-Vorbild. Wer auf gleichmäßigen Rhythmus steht, wird sich schnell wohlfühlen. Die Maschine lädt dazu ein, länger zu fahren, ohne dass ständig das Bedürfnis nach „mehr Tempo“ im Vordergrund steht.
Motor und Antrieb: unterschiedliche Stärken im Alltag
Beim Antrieb zeigen sich die größten Unterschiede im Charakter. Die Z 500 SE zielt auf ein spontanes Ansprechverhalten und ein sportlich orientiertes Fahrgefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen im Stadtverkehr, zügiges Einfädeln oder dynamisches Fahren auf der Landstraße gefragt ist. Die Maschine unterstützt dabei das Gefühl, dass man jederzeit „bereit“ ist.
Die W 800 setzt hingegen auf einen Motorstil, der stärker auf gleichmäßige Leistung und ein harmonisches Gesamtbild ausgelegt ist. Das merkt man vor allem dann, wenn nicht das maximale Tempo im Fokus steht, sondern das ruhige Vorankommen. Auf längeren Strecken wirkt der Antrieb entspannter, und das Motorrad bleibt dabei gut berechenbar.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Z 500 SE: präzise und wendig
Die Z 500 SE spielt ihre Stärken dort aus, wo es häufig eng wird: in Kurven, beim Wechseln der Linie oder beim Manövrieren im Alltag. Das Fahrwerk unterstützt eine direkte Rückmeldung, wodurch sich das Motorrad schnell „einordnet“. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht sperrig anfühlt, ist das ein Pluspunkt.
W 800: stabil und komfortorientiert
Die W 800 wirkt im Vergleich weniger „zackig“, dafür aber sehr stimmig in der Stabilität. Sie vermittelt ein Gefühl von Ruhe – besonders auf gleichmäßigen Strecken. Das ist nicht nur Komfort, sondern auch Sicherheit im Fahrgefühl: Man muss weniger ständig nachjustieren, sondern kann den Rhythmus halten.
Ergonomie und Komfort: Sitzgefühl entscheidet
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie den Körper einbinden. Die Z 500 SE ist eher auf eine aufrechte bis sportlich-nüchterne Haltung ausgelegt. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen auch mal zügiger gefahren wird oder bei denen die Arme nicht komplett „entspannt“ sein sollen.
Die W 800 setzt stärker auf eine klassische Cruiser-Position. Dadurch wirkt das Motorrad auf längeren Strecken oft angenehmer, weil der Körper weniger „aktiv“ arbeiten muss. Wer häufig Touren macht oder einfach gerne entspannt unterwegs ist, findet hier schnell den passenden Charakter.
Design und Alltag: Stil ist mehr als nur Optik
Das Design ist bei beiden Modellen ein Teil des Fahrkonzepts. Die Z 500 SE wirkt modern und „urban“: Sie passt gut zu Alltagssituationen, in denen das Motorrad nicht nur transportiert, sondern auch präsent ist. Die W 800 dagegen ist ein Statement im Retro-Look. Das Motorrad zieht Blicke auf sich und macht Lust auf Fahrten, bei denen man nicht nur von A nach B will.
Wichtig ist: Der Stil beeinflusst auch die Erwartung an das Motorrad. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt, wird bei der Z 500 SE eher glücklich. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein „Genussgerät“ anfühlt, trifft mit der W 800 den Nerv.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 500 SE
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße: schnelle Richtungswechsel und gutes Gefühl bei wechselnden Situationen.
- Dynamischer Charakter: Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
- Moderne Ausrichtung: Passt gut zu Fahrern, die ein zeitgemäßes Gesamtpaket suchen.
Mögliche Schwächen der Kawasaki Z 500 SE
- Weniger „Cruiser-Ruhe“: Wer vor allem entspanntes Dahingleiten sucht, könnte den Charakter als weniger passend empfinden.
- Fokus auf Fahrdynamik: Für manche ist das genau richtig – andere bevorzugen eher den klassischen Tourenrhythmus.
Stärken der Kawasaki W 800
- Entspanntes Fahrgefühl: Ideal für längere Strecken und gleichmäßiges Tempo.
- Retro-Charakter: Das Motorrad macht optisch und emotional viel aus – und das spürt man beim Fahren.
- Souveräne Stabilität: Gute Grundlage für Touren, bei denen Komfort und Ruhe zählen.
Mögliche Schwächen der Kawasaki W 800
- Weniger „sportliche Direktheit“: Wer sehr dynamisches Handling erwartet, wird den Unterschied zur Z 500 SE spüren.
- Stilabhängige Erwartung: Das Motorrad passt besonders gut zu Fahrern, die den Cruiser-Ansatz wirklich mögen.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches Motorrad besser ist“, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders attraktiv, wenn häufig Kurzstrecken, Stadtverkehr und kurvige Abschnitte auf dem Plan stehen. Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das schnell auf Befehle reagiert.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Touren, entspanntem Tempo und klassischem Fahrgefühl liegt. Wer gerne lange Strecken fährt, dabei die Landschaft im Blick behält und den Motorcharakter genießen möchte, wird die W 800 schnell als stimmig empfinden.
Fazit:
Die Kawasaki Z 500 SE ist die passende Wahl für alle, die ein modernes, agiles Motorrad suchen: ideal für Alltag, Stadt und Landstraße, wenn dynamisches Handling und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Maschine wirkt wie ein unkomplizierter Begleiter, der schnell Vertrauen aufbaut und Spaß an wechselnden Situationen macht.
Die Kawasaki W 800 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Komfort, Ruhe und der klassische Retro-Charakter wichtiger sind als sportliche Direktheit. Für entspannte Touren, gleichmäßigen Rhythmus und ein Motorrad-Erlebnis mit Stil ist sie besonders stark. Wer also eher „fahren und genießen“ möchte, findet in der W 800 den besseren Match – wer dagegen „aktiv unterwegs sein“ bevorzugt, liegt mit der Z 500 SE richtig.