| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Kawasaki Z 650 RS vs Honda GB 350 S: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannendste Entscheidung. Die Kawasaki Z 650 RS steht für moderne Dynamik im Naked-Style, während die Honda GB 350 S ihren Reiz aus dem klassischen Retro-Charakter zieht. Beide Modelle sind beliebt, beide haben eine klare Zielgruppe – und doch unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich im Alltag anfühlen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Bikes mit, wo liegen die Grenzen und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Erster Eindruck: Naked-Modern vs Retro-Klassik
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Naked Bike, das bewusst sportlich interpretiert wurde: klare Linien, aufgeräumte Optik und ein Look, der nach „direkt losfahren“ aussieht. Die Honda GB 350 S dagegen spielt die klassische Karte: runde Formen, Retro-Details und eine Gesamtanmutung, die eher an entspannte Ausfahrten erinnert als an sportliche Attacken.
Das Design ist nicht nur Geschmackssache. Es beeinflusst auch, wie man das Motorrad „liest“: Die Z 650 RS lädt eher zu zügigem Fahren ein, die GB 350 S zu gemütlichem Cruisen. Wer sich im Alltag häufig zwischen Stadtverkehr und kurzen Touren bewegt, merkt schnell, welche Haltung zum eigenen Fahrstil passt.
Motor und Charakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 RS ist deutlich auf „mehr Reserven“ ausgelegt. Der Motor liefert spürbar mehr Durchzug und wirkt im Alltag souveräner, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder auf der Landstraße schnell wieder Tempo aufzubauen. Besonders beim Überholen oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven fühlt sich die Z 650 RS oft wie das „entspanntere“ Motorrad an, weil sie nicht ständig am Limit betrieben werden muss.
Die Honda GB 350 S setzt dagegen auf einen anderen Ansatz: Der Motor ist eher auf gleichmäßiges, ruhiges Fahren abgestimmt. Das macht sie angenehm, wenn der Fokus auf entspannter Drehzahl liegt und wenn Fahrten eher „genießen“ als „drücken“ sollen. Wer jedoch häufig sehr dynamisch fährt oder regelmäßig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, wird die Grenzen eher früher erreichen als bei der Kawasaki.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Z 650 RS: Stärken liegen im kräftigen Ansprechverhalten und im souveränen Vortrieb. Schwäche: Wer ausschließlich gemütlich unterwegs ist, könnte die „sportlichere“ Auslegung als weniger passend empfinden.
- Honda GB 350 S: Stärken liegen im entspannten Fahrgefühl und im klassischen Charakter. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt schneller die Reserven-Option.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs Gelassenheit
Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 650 RS ihre Stärken besonders dort, wo es häufig Richtungswechsel gibt: Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und dynamische Abschnitte. Das Motorrad wirkt insgesamt „leicht zu bewegen“ und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das macht es attraktiv, wenn man gerne mit dem Motorrad arbeitet – also bremst, einlenkt, beschleunigt und die Linie sauber hält.
Die Honda GB 350 S fährt sich dagegen eher gelassen. Sie ist nicht dafür gemacht, ständig die sportliche Linie zu suchen, sondern eher für gleichmäßige Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. In langsameren Tempi und auf entspannten Strecken fühlt sie sich besonders stimmig an.
Kurven und Alltag: Was passt besser?
Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und das Motorrad als „Alltagswerkzeug“ nutzt, profitiert oft von der agilen Art der Z 650 RS. Für längere, ruhige Touren mit Fokus auf Fahrspaß ohne Leistungsdruck ist die GB 350 S häufig die stimmigere Wahl. Beide können Kurven, aber sie „erzählen“ es unterschiedlich: Kawasaki eher dynamisch, Honda eher klassisch und entspannt.
Sitzposition und Ergonomie: Wie man lange Fahrten erlebt
Die Kawasaki Z 650 RS bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei vielen reinen Cruiser- oder Retro-Modellen. Das hilft, wenn man das Motorrad aktiv führt und auch mal zügig unterwegs sein möchte. Gleichzeitig bleibt sie so alltagstauglich, dass man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu verkrampfen“.
Die Honda GB 350 S setzt auf eine ergonomische Auslegung, die zum Retro-Feeling passt: eher entspannt, mit einem Sitzgefühl, das zum entspannten Cruisen einlädt. Wer lange Strecken fährt und dabei nicht ständig „sportlich“ sitzen möchte, findet hier oft mehr Ruhe im Körpergefühl.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
In der Praxis entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad den Alltag unterstützt. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Bike, das man gern nutzt: für Pendeln, für spontane Touren und für Strecken, auf denen man öfter mal Tempo aufbaut. Die Honda GB 350 S punktet dagegen mit dem Charme und der stimmigen Gesamtwirkung – besonders dann, wenn das Motorrad auch optisch und emotional „mitfahren“ soll.
Auch bei der Frage nach dem „richtigen“ Motorradstil zeigt sich ein Unterschied: Die Z 650 RS ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Naked Bike suchen, das Leistung und Agilität in den Vordergrund stellt. Die GB 350 S ist eher die Wahl für Menschen, die Retro-Design lieben und ein Motorrad möchten, das sich wie ein Klassiker anfühlt – ohne dabei auf moderne Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Kawasaki Z 650 RS – ideal für dynamische Alltagsfahrer
Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders passend, wenn häufige Beschleunigung, souveränes Überholen und ein agiles Handling gefragt sind. Wer gern auf der Landstraße zügig unterwegs ist, dabei aber nicht zwingend ein „reines Sportbike“ möchte, findet in der Z 650 RS eine gute Mischung. Auch für Einsteiger, die von Anfang an Reserven und ein lebendiges Fahrgefühl möchten, kann sie eine sehr sinnvolle Wahl sein.
Honda GB 350 S – ideal für Retro-Fans und entspannte Touren
Die Honda GB 350 S passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für entspannte Fahrten gedacht ist: Stadtbummel, ruhige Landstraßenabschnitte und Touren, bei denen das Tempo bewusst moderat bleibt. Wer den klassischen Look liebt und ein Motorrad sucht, das sich stimmig und ruhig anfühlt, wird mit der GB 350 S oft glücklicher als mit einem stärker leistungsorientierten Ansatz.
Fazit: Welche Wahl ist die bessere?
Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl, wenn im Alltag Dynamik zählt: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein souveräneres Gefühl bei zügigerem Fahren und ein Handling, das Lust auf aktive Kurvenarbeit macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad regelmäßig auch „sportlicher“ bewegen möchten und dabei nicht ständig am Leistungsende operieren wollen.
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stil, Ruhe und klassischem Fahrgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo gleichmäßiges Fahren Spaß macht und das Motorrad nicht als „Werkzeug für Tempo“ verstanden wird, sondern als Begleiter für entspannte Touren und stimmige Retro-Ästhetik. Wer eher gemütlich unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das emotional überzeugt, trifft mit der GB 350 S meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Z 650 RS für mehr Fahrdynamik im Alltag, GB 350 S für Retro-Charme und entspanntes Cruisen.