| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Kawasaki Z 650 S vs. Benelli Leoncino 125 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen modernen, agilen Naked-Bike-Ansatz mit erwachsenem Durchzug und klarer Straßenorientierung. Die Benelli Leoncino 125 dagegen spielt ihre Stärken im leichten, zugänglichen Charakter aus – mit Retro-Vibe, überschaubarem Einstieg und einem Fahrgefühl, das sich vor allem im Alltag angenehm anfühlt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Modelle auf dem Papier können, sondern wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Retro-Alltag
Wie sich die Kawasaki Z 650 S anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das auf Dynamik ausgelegt ist. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Bike zügig in Fahrt bringt und dabei stabil bleibt. Im Stadtverkehr ist das angenehm, weil die Maschine spontan reagiert und man sich nicht „durcharbeiten“ muss. Auf der Landstraße spielt die Z 650 S ihre Stärken besonders aus: Sie wirkt souverän, wenn es um zügiges Beschleunigen, sauberes Einlenken und ein ruhiges Fahrverhalten bei wechselnden Geschwindigkeiten geht.
Wie sich die Benelli Leoncino 125 anfühlt
Die Benelli Leoncino 125 ist eher das Motorrad für entspannte Wege. Der Charakter ist zugänglich und unkompliziert: Gas geben fühlt sich leicht an, das Handling ist direkt, und die Maschine wirkt insgesamt „einfach zu fahren“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn das Motorrad vor allem für kurze Strecken, Stadtfahrten oder den Einstieg in die Zweiradwelt genutzt wird. Auch wenn die Leoncino 125 nicht auf maximale Performance ausgelegt ist, überzeugt sie durch ein stimmiges Gesamtpaket aus Übersichtlichkeit, Alltagstauglichkeit und einem Design, das man gern im Blick behält.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Leistungsbilder, unterschiedliche Erwartungen
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Kawasaki Z 650 S ist auf ein deutlich kraftvolleres Leistungsbild ausgelegt. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen auf der Landstraße. Wer häufig zügig fahren möchte oder längere Strecken mit mehr Tempo plant, bekommt mit der Z 650 S das passende Fundament.
Die Benelli Leoncino 125 liefert dagegen ein Leistungsbild, das eher auf Alltag und Rhythmus ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ ist – aber sie fordert eher dazu auf, vorausschauend zu fahren und die Drehzahl im passenden Bereich zu halten. Für Stadtverkehr und entspannte Landstraßenabschnitte passt das sehr gut. Wer dagegen regelmäßig hohe Reserven braucht, wird mit der 125er schneller an Grenzen stoßen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfort im Alltag
Kawasaki Z 650 S: präzise und straßenorientiert
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das sich auf der Straße „festhält“. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke wechselt. Gerade auf kurvigen Abschnitten zeigt sich die Stärke: Die Maschine bleibt kontrollierbar, und man kann das Tempo eher über die Linienführung als über hektische Korrekturen steuern.
Benelli Leoncino 125: leicht zu bewegen
Die Benelli Leoncino 125 punktet vor allem durch ihr leichtes Handling. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stop-and-go gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal im Alltag „nebenbei“ bewegt werden soll. Unebenheiten werden nicht dramatisch, das Fahrgefühl bleibt ruhig und überschaubar. Für Einsteiger ist das ein großer Pluspunkt, weil man sich auf das Fahren konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen entsteht unterschiedlich
Bei beiden Modellen spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Kawasaki Z 650 S bietet ein Setup, das auf sportlichere Nutzung ausgelegt ist. Das sorgt für ein gutes Gefühl, wenn es darum geht, zügig zu verzögern oder in Kurven kontrolliert Tempo rauszunehmen.
Die Benelli Leoncino 125 ist eher auf den Alltag zugeschnitten. Das Bremssystem wirkt dabei passend dimensioniert, um im Stadtverkehr sicher zu bleiben und kontrolliert zu fahren. Wer mit realistischen Erwartungen unterwegs ist, bekommt ein stimmiges Sicherheitsgefühl – besonders, wenn das Motorrad als Einsteiger- oder Zweitbike genutzt wird.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch die Frage, wie gut sich ein Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei wie ein Bike, das man auch für längere Ausfahrten gern nimmt. Die Ausstattung und die Gesamtkonzeption zielen auf ein „Straßenfahrzeug“ ab, das man nicht nur kurz bewegt, sondern auch für Touren in Betracht zieht.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen stärker auf Zugänglichkeit und unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Das Design und die Ausstrahlung machen Lust auf das Motorrad, während die Handhabung im Alltag den Einstieg erleichtert. Wer vor allem kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das nicht einschüchternd wirkt, findet hier einen klaren Vorteil.
Design und Ergonomie: Optik ist nicht nur Deko
Optisch könnten die beiden Modelle unterschiedlicher kaum sein. Die Kawasaki Z 650 S wirkt modern und kantig, mit einer Haltung, die zum sportlichen Fahren passt. Die Benelli Leoncino 125 bringt dagegen Retro-Elemente mit, die das Motorrad sympathisch und charakterstark machen. Ergonomisch zeigt sich ebenfalls ein Unterschied: Die Z 650 S richtet sich eher an Fahrer, die eine sportlichere Sitzposition und mehr „Straßenfokus“ mögen. Die Leoncino 125 ist eher darauf ausgelegt, dass man entspannt sitzt und das Motorrad leicht kontrollieren kann.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Mehr Reserven bei Beschleunigung und Tempo – besonders auf Landstraßen.
- Straßenorientiertes Fahrverhalten mit guter Kontrolle in dynamischen Situationen.
- Touren-Feeling: Das Motorrad wirkt wie ein „Allrounder“ für mehr als nur die Stadt.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Wenn das Ziel ausschließlich sehr günstige, entspannte Kurzstrecken sind, kann die Z 650 S „zu viel Motorrad“ wirken.
- Wer noch sehr unsicher ist, profitiert zwar von der Kontrolle, aber die Leistungsreserve kann anfangs mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Stärken der Benelli Leoncino 125
- Einfacher Einstieg durch leichtes Handling und gutmütigen Alltagseindruck.
- Sympathischer Charakter mit Retro-Design, das im Alltag Spaß macht.
- Ideal für Stadt und kurze Strecken, wenn man entspannt unterwegs sein möchte.
Schwächen der Benelli Leoncino 125
- Bei längeren Strecken oder häufigem Überholen sind die Grenzen schneller erreicht.
- Wer hohe Reserven erwartet, wird im Vergleich zur Z 650 S weniger Spielraum haben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das Einsatzprofil betrachtet. Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig zügig fahren, längere Strecken planen oder einfach ein Motorrad möchten, das auch bei mehr Tempo souverän bleibt. Sie passt zu Menschen, die ein Naked Bike suchen, das sich dynamisch anfühlt und nicht nur „funktioniert“, sondern auch Freude am Fahren vermittelt.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen die passendere Option für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die vor allem in der Stadt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das leicht zu handhaben ist. Wer Wert auf unkomplizierte Fahrbarkeit legt und das Motorrad als täglichen Begleiter sieht, bekommt mit der Leoncino 125 ein stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn mehr Tempo, mehr Reserven und ein straßenorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Landstraßen und bei längeren Ausfahrten aus und wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gern „weiter“ fährt. Die Benelli Leoncino 125 gewinnt dagegen dort, wo Alltag zählt: leichtes Handling, unkomplizierter Einstieg und ein sympathischer Retro-Charakter machen sie zur passenden Wahl für Stadtfahrten, kurze Strecken und Fahrer, die erst einmal entspannt ankommen möchten. Wer also ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Ansprüchen mitgeht, landet eher bei der Kawasaki. Wer hingegen ein zugängliches Bike für den täglichen Gebrauch möchte, trifft mit der Leoncino 125 die bessere Entscheidung.