| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Kawasaki Z 650 vs Kawasaki Meguro S1 Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus dem Hause Kawasaki kommen, aber optisch und vom Charakter her deutlich unterschiedliche Wege gehen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 steht für das klassische, moderne Naked-Bike-Feeling: aufrecht, agil und gemacht für den Alltag. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen spielt die Retro-Karte – mit dem Anspruch, Fahrspaß und Stil zu verbinden. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Kern dieselbe Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrprofil – und welches liefert die überzeugenderen Stärken im Alltag?
Erster Eindruck: Naked vs. Retro-Charakter
Die Z 650 wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“: kompakt, klar gezeichnet und auf Funktion ausgelegt. Das Design ist modern und aufgeräumt, ohne sich in Details zu verlieren. Genau dadurch fühlt sich das Bike im Stadtverkehr schnell vertraut an – als wäre es für kurze Wege ebenso gemacht wie für längere Touren.
Die Meguro S1 setzt dagegen auf eine deutlich andere Stimmung. Retro-Elemente, eine stimmige Linienführung und der Look eines klassischen Motorrads sorgen dafür, dass man auf dem Parkplatz auffällt. Das ist nicht nur Optik: Der Charakter des Bikes wirkt insgesamt „gemütlicher“ und bewusster. Wer gerne mit dem Motorrad auch optisch präsent ist, findet hier schnell eine emotionale Verbindung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Leistungsentfaltung zeigt sich ein typisches Bild: Die Z 650 zielt stärker auf ein dynamisches Ansprechverhalten und eine souveräne Allround-Performance. Das merkt man vor allem dann, wenn es im Stadtverkehr schnell gehen muss oder wenn auf der Landstraße aus dem Stand heraus zügig beschleunigt werden soll. Die Z 650 wirkt dabei wie ein Bike, das man gerne „dreht“, ohne dass es dabei unruhig wird.
Die Meguro S1 interpretiert das Thema Fahrspaß anders. Auch hier geht es um spürbare Leistung, aber der Fokus liegt stärker auf einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen man nicht ständig am Gas spielt, sondern lieber einen ruhigen Rhythmus fährt. In Kurven und auf welligen Strecken wirkt die S1 dadurch oft entspannter – weniger „sportlich getrieben“, mehr „genussorientiert“.
Stärken und Schwächen im Motor- und Fahrgefühl-Vergleich
- Kawasaki Z 650: Stärke ist die dynamische Reaktion und die Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „romantisch“ wirkt – wer Retro-Feeling sucht, muss sich daran erst gewöhnen.
- Kawasaki Meguro S1: Stärke ist das stimmige, eher gelassene Fahrgefühl und die angenehme Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad nicht ganz so „spritzig“ wirkt wie die Z 650, wenn es um hektische Beschleunigungsmanöver geht.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. entspannter Komfort
Im Bereich Handling und Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Naked und Retro besonders deutlich. Die Z 650 ist auf ein agiles, direktes Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sich bemerkbar, wenn man häufig die Fahrspur wechselt, an Ampeln beschleunigt oder auf der Landstraße zügig durch Kurven fährt. Die Sitzposition und die Geometrie unterstützen dabei ein sportliches „Mitgehen“.
Die Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Komfort und Ruhe priorisiert. Das Fahrwerk vermittelt ein kontrolliertes Gefühl, ohne ständig auf maximale Kantenagilität zu setzen. Auf längeren Strecken kann das ein Vorteil sein: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Wer jedoch sehr sportlich fährt und maximale Präzision bei schnellen Richtungswechseln erwartet, könnte die Z 650 im direkten Vergleich als „nervöser“ und damit handlicher empfinden.
Bremsen und Stabilität
Auch bei Bremsen und Stabilität lassen sich typische Unterschiede erkennen. Die Z 650 spielt ihre Stärken aus, wenn es um zügiges Verzögern und ein sportlich orientiertes Fahrtempo geht. Die Meguro S1 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamteindruck eher auf kontrollierte, gleichmäßige Manöver ausgelegt. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau diese Art von Dosierbarkeit im Alltag angenehmer.
Sitzposition und Ergonomie: Wer fühlt sich wo wohler?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Z 650 bietet eine aufrechte Haltung, die das Motorrad für viele Fahrergrößen zugänglich macht. Dadurch bleibt die Sicht nach vorn gut, und man kann sich im Stadtverkehr schnell anpassen. Gleichzeitig fühlt sich das Bike so an, dass man auch längere Strecken nicht als „anstrengend“ empfindet.
Die Meguro S1 bringt eine eher klassische Sitzhaltung mit. Das kann sich für manche als besonders stimmig anfühlen, weil der Körper in eine vertraute Motorradposition „einrastet“. Für andere kann die Retro-typische Ergonomie weniger flexibel wirken, besonders wenn man häufig sehr dynamisch fährt oder lange Zeit in einer bestimmten Haltung verharrt.
Ausstattung und Alltag: Welche Details im Vergleich zählen
Im Alltag entscheiden oft die kleinen Dinge: Bedienbarkeit, Übersicht, Komfort und die Art, wie sich das Motorrad im täglichen Rhythmus anfühlt. Die Z 650 wirkt hier wie ein pragmatisches Gesamtpaket. Die Bedienlogik ist klar, das Motorrad lässt sich intuitiv fahren, und die Auslegung passt gut zu „kurz hin und wieder zurück“ – genauso wie zu Wochenendtouren.
Die Meguro S1 punktet stärker über den Charakter und die stimmige Gesamtwirkung. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das auch beim Abstellen und beim Ankommen „etwas Besonderes“ ist, wird die S1 schnell mögen. Gleichzeitig ist sie eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt bewusst genießen.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Z 650: Stärke ist die Allround-Tauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Funktion liegt als auf Retro-Emotion.
- Kawasaki Meguro S1: Stärke ist die Ausstrahlung und der entspannte Charakter. Schwäche kann sein, dass sie nicht die gleiche „Sport-Universalität“ vermittelt wie die Z 650.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welcher Fahrstil passt besser zum eigenen Alltag? Die Z 650 ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das flexibel bleibt – für Stadt, Landstraße und Touren. Sie eignet sich besonders für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist, unkompliziert fährt und dabei trotzdem genug Dynamik bietet.
Die Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein Transportmittel. Wer Retro-Design liebt, gerne entspannt fährt und Wert auf einen stimmigen, genussorientierten Charakter legt, findet in der S1 eine sehr passende Option. Sie ist ideal für Menschen, die das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern auch „leben“ möchten.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 ist die rundere Wahl, wenn ein vielseitiges Naked-Bike gesucht wird: dynamisches Ansprechverhalten, agiles Handling und ein klarer Allround-Charakter machen sie besonders attraktiv für den täglichen Einsatz und für abwechslungsreiche Strecken. Wer häufig zügig unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt, trifft mit der Z 650 meist die sicherere Entscheidung.
Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken dort aus, wo Stil und Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit: Retro-Charakter, ein entspannteres Fahrtempo und ein insgesamt stimmiges Gesamtbild sprechen vor allem Fahrerinnen und Fahrer an, die Genussfahrten bevorzugen und sich an der Ausstrahlung ihres Motorrads erfreuen. Wer ein Motorrad sucht, das emotional überzeugt und sich im Alltag bewusst anfühlt, wird mit der S1 glücklicher.