| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Kawasaki Z 900 vs. BMW R 1250 RS: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 900 steht für unmittelbaren Fahrspaß, ein agiles Handling und eine klare, unkomplizierte Ausrichtung. Die BMW R 1250 RS dagegen ist eher die Wahl für alle, die sportlich unterwegs sein wollen, aber dabei Komfort, Langstrecken-Feeling und eine moderne Ausstattung in den Vordergrund stellen. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf Touren unterscheiden – und worauf man beim Kauf achten sollte.
Grundcharakter: Naked-Agilität trifft auf sportliches Touring
Wie sich die Kawasaki Z 900 anfühlt
Die Z 900 ist ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Sitzposition wirkt sportlich, aber nicht übertrieben, und das Bike vermittelt ein direktes Gefühl für Gasannahme und Kurvenrhythmus. Gerade wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht, sondern Kurven, Ampeln und wechselnde Fahrbahnbeläge eine Rolle spielen, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus: Sie wirkt leichtfüßig, lässt sich zügig umlenken und bleibt dabei alltagstauglich.
Wie sich die BMW R 1250 RS anfühlt
Die R 1250 RS ist deutlich stärker auf Touren ausgelegt. Das Motorrad kombiniert sportliche Optik und Fahrdynamik mit einem Konzept, das lange Strecken entspannter macht. Die Verkleidung und die Ausrichtung auf Reisebetrieb sorgen dafür, dass sich Autobahnabschnitte und längere Tagesetappen weniger anstrengend anfühlen. Gleichzeitig bleibt das Bike nicht „nur“ komfortabel: In flotten Passagen zeigt sich, dass die BMW auch sportlich bewegt werden will.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Fahrbetrieb
Beim Antrieb zeigen sich die Konzepte beider Modelle sehr deutlich. Die Kawasaki Z 900 setzt auf ein modernes, drehfreudiges Gesamtpaket, das besonders dann Spaß macht, wenn die Drehzahl genutzt wird. Das Motorrad reagiert spürbar auf Gasbefehle und unterstützt dynamisches Fahren aus dem Stand oder aus dem Kurvenausgang heraus.
Die BMW R 1250 RS verfolgt einen anderen Ansatz: Der Motorcharakter ist stärker auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Kraftentfaltung ausgelegt. Dadurch wirkt die BMW gerade bei konstantem Tempo oder bei „entspanntem“ Fahren sehr souverän. Wer häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert davon, dass die R 1250 RS auch ohne ständiges Hochdrehen flexibel bleibt.
Fahrwerk und Handling: Agil in der Stadt, stabil auf Strecke
Kawasaki Z 900: leicht zu bewegen
Die Z 900 ist besonders dann im Vorteil, wenn das Tempo variiert und das Motorrad häufig umgestellt werden muss. Das Handling wirkt spontan, und das Bike unterstützt schnelle Richtungswechsel. Auch bei zügiger Kurvenfahrt bleibt die Linie gut kontrollierbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie zu einer starken Wahl für Alltag, Feierabendrunden und kurvige Strecken.
BMW R 1250 RS: Ruhe und Stabilität
Die R 1250 RS spielt ihre Stärken vor allem bei längeren Strecken und höheren Geschwindigkeiten aus. Das Fahrgefühl wirkt stabil und berechenbar, was auf Autobahn und Landstraße besonders angenehm ist. In flotten Kurven ist die BMW ebenfalls handlich genug, aber der Fokus liegt spürbar mehr auf dem sicheren, ruhigen Gesamtbild. Wer gern entspannt fährt und trotzdem sportliche Dynamik möchte, findet hier ein stimmiges Paket.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Windschutz im Vergleich
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z 900 bietet eine sportliche Sitzposition, die für viele Fahrerinnen und Fahrer gut funktioniert, solange der Tag nicht zu lang wird. Für kurze bis mittlere Touren ist das Setup meist sehr passend: man sitzt aktiv, hat eine direkte Verbindung zur Maschine und kann das Bike schnell „lesen“.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Windschutz und Verkleidung helfen dabei, dass sich die Fahrt auch bei längeren Autobahnabschnitten weniger anstrengend anfühlt. Die Ergonomie wirkt darauf abgestimmt, dass man mehrere Stunden am Stück fahren kann, ohne dass der Körper sofort „fordert“. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird den Touring-Charakter stärker spüren.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Bedienung
Bei der Elektronik unterscheiden sich die beiden Konzepte ebenfalls. Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf Assistenz und Komfortfunktionen, die das Fahren erleichtern und die Sicherheit erhöhen. Gerade auf unbekannten Strecken oder bei wechselnden Wetterbedingungen kann diese Unterstützung den Unterschied machen, weil sie das Motorrad berechenbarer macht.
Die Kawasaki Z 900 ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt stärker auf dem unmittelbaren Fahrerlebnis. Die Elektronik wirkt eher wie ein „Rahmen“, der das Fahren unterstützt, ohne das Gefühl zu überdecken. Das ist besonders attraktiv, wenn man gern selbst entscheidet, wie aggressiv oder entspannt man unterwegs ist.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtbetrieb
Im Stadtbetrieb zählt vor allem, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt. Die Kawasaki Z 900 wirkt in vielen Situationen handlicher und „einfacher“ im Umgang. Sie eignet sich gut für Pendler, für kurze Wege und für alle, die das Motorrad auch im Alltag gern nutzen. Das Bike bleibt dabei dynamisch, ohne dass man sich ständig auf komplizierte Abläufe einstellen muss.
Die BMW R 1250 RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Touring“ an. Das bedeutet: Wer häufig im dichten Verkehr steht oder oft sehr langsam rangiert, wird die BMW eher als souverän, aber weniger „leichtfüßig“ wahrnehmen als die Kawasaki. Dafür punktet die BMW, sobald die Strecke länger wird und man nicht nur von Ampel zu Ampel fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 900
- Direktes Fahrgefühl: schnelle Rückmeldung beim Gas und in Kurven.
- Agiles Handling: ideal für wechselnde Strecken und häufiges Umlenken.
- Alltagsorientierung: macht auch kurze Fahrten unkompliziert.
- Sportlicher Charakter: Spaßfaktor bei zügiger Fahrweise.
Schwächen der Kawasaki Z 900
- Touring-Komfort weniger im Fokus: für sehr lange Strecken kann die BMW entspannter wirken.
- Windschutz: je nach Fahrtempo und Strecke kann die Verkleidung der BMW im Vorteil sein.
Stärken der BMW R 1250 RS
- Reise- und Langstreckenkomfort: Verkleidung und Setup unterstützen lange Etappen.
- Souveräner Motorcharakter: flexibel und angenehm im Alltagstempo.
- Moderne Elektronik: unterstützt Sicherheit und entspannt das Fahren.
- Stabilität: besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf Autobahn.
Schwächen der BMW R 1250 RS
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadtgefühl: wirkt stärker auf Strecke optimiert.
- Touring-Fokus: wer maximale Naked-Unmittelbarkeit sucht, fühlt sich bei der BMW möglicherweise weniger „pur“.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern kurvig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell und direkt anfühlt, wird mit der Kawasaki Z 900 sehr glücklich. Sie ist eine starke Wahl für alle, die Fahrspaß priorisieren und dabei trotzdem ein alltagstaugliches Gesamtpaket suchen.
Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, Autobahnabschnitte fährt und dabei Komfort, Windschutz und moderne Assistenzfunktionen stärker gewichtet, findet in der BMW R 1250 RS die passendere Basis. Die BMW ist besonders dann überzeugend, wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist und das Motorrad dabei nicht nur sportlich, sondern auch angenehm „mitarbeitet“.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit direktem Fahrgefühl suchen: agil in der Stadt, lebendig in Kurven und ideal für abwechslungsreiche Feierabend- und Wochenendrunden. Ihr Konzept belohnt Fahrerinnen und Fahrer, die gern selbst dosieren, die Drehzahl nutzen und ein unkompliziertes Handling schätzen.
Die BMW R 1250 RS passt besonders gut, wenn Touren und Langstrecke im Vordergrund stehen. Der Fokus auf Komfort, Windschutz, souveränen Motorcharakter und moderne Elektronik macht sie zur stimmigen Begleiterin für lange Etappen, bei denen das Motorrad nicht nur Leistung liefert, sondern auch das Fahren entspannter gestaltet. Wer häufig weiter fährt und dabei sportlich unterwegs sein möchte, bekommt mit der BMW das rundere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: Z 900 für unmittelbaren Spaß und Alltag, R 1250 RS für sportliches Reisen und Komfort auf Strecke.