| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
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Kawasaki Z 900 vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei moderne Bikes aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Z 900 steht für ein dynamisches, alltagstaugliches Naked-Bike-Konzept, während die Honda CB 1000 R Neo Sports Café mit ihrem Café-Racer-inspirierten Look und einem klaren Fokus auf Fahrspaß überzeugt. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als „nur“ von A nach B – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es hier: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundidee im Vergleich: Naked Performance vs. Neo-Café Charakter
Kawasaki Z 900: Direkt, lebendig, vielseitig
Die Kawasaki Z 900 ist ein Bike, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Der Motor wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt und zielgerichtet, die Abstimmung zielt auf ein flüssiges Ansprechverhalten und einen kräftigen Vortrieb. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Ausfahrten spielt die Z 900 ihre Stärke aus: Sie ist leicht zu dosieren, bleibt aber jederzeit bereit, wenn das Tempo angezogen wird.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stil trifft auf Alltagstauglichkeit
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt eine deutlich andere Handschrift mit. Das Design wirkt kompakter und „café“-typischer, die Sitzposition und die Linienführung geben dem Bike einen eigenen Charakter. Gleichzeitig ist die CB 1000 R nicht nur Show: Sie ist so ausgelegt, dass sie im Alltag funktioniert und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich weniger nach „Mainstream-Naked“ anfühlt, findet hier eine starke Alternative.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag zeigt
Beim Motorvergleich geht es vor allem um das Zusammenspiel aus Drehmomentverlauf, Ansprechverhalten und dem Gefühl beim Beschleunigen. Beide Bikes liefern spürbar Schub, aber die Art, wie sie ihn bereitstellen, unterscheidet sich.
Kawasaki Z 900: Kraft mit guter Dosierbarkeit
Die Z 900 wirkt besonders dann überzeugend, wenn man häufig zwischen Stadt-Tempo, Landstraßenrhythmus und spontanen Überholmanövern wechselt. Der Motor unterstützt dabei ein zügiges, aber kontrolliertes Fahren. Das macht das Bike angenehm für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig „am Limit“ arbeiten wollen, sondern lieber dynamisch und flüssig unterwegs sind.
Honda CB 1000 R: Drehfreude und Charakter
Die CB 1000 R zeigt ihren Reiz stärker über den Charakter des Motors: Sie fühlt sich lebendig an, reagiert direkt auf Gasbefehle und kann – je nach Fahrweise – auch sportlich wirken. Wer gerne höher dreht oder auf kurvigen Strecken das Motorrad „mitnimmt“, wird den Honda-Ansatz oft als besonders stimmig empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerkvergleich entscheidet sich, wie souverän ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen bleibt: beim schnellen Richtungswechsel, auf welligen Straßen oder wenn man gemütlich unterwegs ist und trotzdem Reserven will.
Kawasaki Z 900: Ausgewogen und leicht zu fahren
Die Z 900 ist in der Regel ein Bike, das sich nicht „aufdrängt“. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es Unebenheiten gut abfedert, ohne das Gefühl für die Straße zu verlieren. Dadurch entsteht ein harmonisches Gesamtpaket: Das Motorrad bleibt stabil, lässt sich aber trotzdem zügig in Schräglage bringen. Gerade für längere Touren oder häufiges Pendeln ist das ein Plus.
Honda CB 1000 R: Präzision mit Café-Feeling
Die CB 1000 R vermittelt ein sportlicheres, „direkteres“ Fahrgefühl. Das Handling wirkt oft agiler, was auf kurvigen Strecken Spaß macht. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Straßenprofil – etwas stärker spürbar sein als bei der Z 900. Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein Werkzeug anfühlt, das man aktiv einsetzt, wird die Honda häufig als sehr passend erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsenvergleich zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Beide Modelle sind grundsätzlich auf sportliches Fahren ausgelegt, aber die Charakteristik kann sich unterscheiden.
Kawasaki Z 900: Stabil und gut dosierbar
Die Z 900 punktet typischerweise mit einem Bremsgefühl, das sich natürlich anfühlt. Gerade in Alltagssituationen – etwa beim häufigen Anbremsen an Ampeln oder beim zügigen Runterbremsen vor Kurven – hilft eine gut kontrollierbare Verzögerung. Das steigert das Sicherheitsgefühl, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Honda CB 1000 R: Kraftvoll mit sportlichem Anspruch
Die CB 1000 R kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt dabei aber oft etwas „sportlicher“ in der Ansprache. Wer gerne dynamisch fährt und Bremsmanöver bewusst setzt, wird das als Vorteil sehen. Für sehr entspannte Fahrstile ist die Dosierbarkeit trotzdem wichtig – und genau da entscheidet sich, wie gut das Setup zur eigenen Fahrweise passt.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagskomfort vs. Stil-Anspruch
Die Ergonomie ist bei beiden Bikes ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt – besonders auf längeren Strecken.
Kawasaki Z 900: Komfortorientiert für viele Einsatzarten
Die Z 900 ist so ausgelegt, dass sie für unterschiedliche Fahrprofile funktioniert. Die Sitzposition wirkt meist alltagstauglich, ohne komplett „tourig“ zu werden. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach jeder Ausfahrt anstrengend wird.
Honda CB 1000 R: Café-Optik, aber mit Nutzwert
Die CB 1000 R setzt stärker auf den Neo-Café-Look. Das kann sich in einer etwas sportlicheren Haltung zeigen. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau der Punkt: Man sitzt so, dass man gerne fährt. Wer jedoch sehr lange Strecken in entspannter Haltung bevorzugt, sollte darauf achten, wie die eigene Körpergröße und Fahrgewohnheiten zur Honda passen.
Ausstattung und Fahrmodi: Wie modern ist das Gesamtpaket?
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „nice to have“, sondern darum, wie gut das Motorrad sich an verschiedene Situationen anpasst. Dazu gehören unter anderem elektronische Helfer, Fahrmodi und die Art, wie das Motorrad die Motorleistung in den Griff bekommt.
Kawasaki Z 900: Praxisnahes Setup
Die Z 900 wirkt häufig als Bike, das sich auf das Wesentliche konzentriert: ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Elektronik. Das erleichtert den Einstieg und macht das Motorrad unkompliziert – besonders, wenn man nicht jedes Detail feinjustieren möchte.
Honda CB 1000 R: Elektronik als Fahrspaß-Verstärker
Die CB 1000 R kann mit einem modernen Gesamtpaket überzeugen, das den Charakter des Motors unterstützt. Wer gerne mit verschiedenen Fahrmodi arbeitet oder die Abstimmung je nach Situation nutzt, wird die Honda oft als „runder“ empfinden. Gleichzeitig bleibt das Bike so konzipiert, dass es nicht nur im Technikmodus Spaß macht, sondern auch im normalen Alltag.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 900
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und Touren.
- Fahrbarkeit: wirkt meist leicht zu kontrollieren und angenehm dosierbar.
- Alltagstaugliches Gesamtgefühl: Komfort und Dynamik halten sich die Waage.
Schwächen der Kawasaki Z 900
- Charakter: Wer ein besonders „individuelles“ Design- oder Café-Feeling sucht, könnte die Z 900 als etwas generischer empfinden.
- Fokus: eher auf universelles Fahren als auf eine klar definierte sportlich-café Ausrichtung.
Stärken der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Stil und Identität: Neo-Café-Optik mit eigenem Charakter.
- Agiles Fahrgefühl: macht auf kurvigen Strecken oft besonders viel Freude.
- Motorcharakter: fühlt sich lebendig an und unterstützt sportliche Fahrweisen.
Schwächen der Honda CB 1000 R Neo Sports Café
- Ergonomie je nach Person: die sportlichere Haltung kann für sehr lange, entspannte Touren weniger ideal sein.
- Anspruch an den Fahrstil: wer sehr „gemütlich“ fährt, könnte den sportlichen Charakter weniger ausspielen.
Für wen welches Bike passt: klare Empfehlung
Beide Motorräder sind starke Kandidaten, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Kawasaki Z 900 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich in vielen Situationen souverän zeigt: im Alltag, auf der Feierabendrunde und auch auf längeren Touren. Das Gesamtpaket wirkt ausgewogen, die Handhabung ist unkompliziert und die Balance aus Dynamik und Komfort macht das Bike zu einem verlässlichen Begleiter.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad mit klarer Identität suchen: Café-Optik, ein lebendiger Motorcharakter und ein Handling, das auf kurvigen Strecken Lust macht. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spürt und Wert auf einen eigenen Look legt, wird mit der Honda häufig glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 ist die rundere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Naked-Bike für Alltag und Touren suchen. Sie punktet mit guter Dosierbarkeit, einem ausgewogenen Fahrwerk und einem Gesamtgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Entscheidung, wenn Stil und Fahrcharakter im Vordergrund stehen: Neo-Café-Feeling, agiles Handling und ein Motor, der sportliche Fahrweisen unterstützt. Wer vor allem unkompliziert fahren möchte und ein Motorrad für viele Einsatzarten sucht, greift zur Z 900. Wer dagegen ein Motorrad mit klarer Persönlichkeit, mehr „Café“-Charme und einem aktiveren Fahrgefühl bevorzugt, findet in der CB 1000 R den passenderen Partner.