| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 900 vs KTM 1290 Super Duke R: Vergleich im Alltag, auf der Landstraße und in der Kurve
Wenn zwei Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Kawasaki Z 900 und der KTM 1290 Super Duke R treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Z 900 steht für ein agiles, alltagstaugliches Gesamtpaket mit leichtem Handling und einem Motor, der sich souverän dosieren lässt. Die Super Duke R dagegen ist deutlich kompromissloser ausgelegt – mit Fokus auf maximale Dynamik, kräftigem Antritt und einer Fahrwerks- sowie Elektronikabstimmung, die sportliche Ambitionen sichtbar unterstützt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu entspanntem Cruisen, zu sportlicher Landstraßenfahrt oder zu ambitionierten Ausflügen passt.
Grundcharakter: Wie sich die Motorräder im Fahrgefühl unterscheiden
Kawasaki Z 900: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Kawasaki Z 900 wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn häufiges Anfahren, zügige Richtungswechsel und wechselnde Straßenverhältnisse zusammenkommen. Das Fahrgefühl ist insgesamt „griffbereit“: Der Motor reagiert spontan, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss. Dadurch entsteht ein sehr natürliches Tempo, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße gut aufbauen lässt.
Stärken zeigt die Z 900 vor allem bei der Kombination aus Kontrolle und Alltagstauglichkeit. Schwächer ist sie dort, wo es um absolute Durchzugskraft und maximale Reserven geht – wer dauerhaft sehr hohe Fahrdynamik fordert, wird bei der Super Duke R schneller das Gefühl von „mehr“ bekommen.
KTM 1290 Super Duke R: brutal direkt, sportlich fordernd
Die KTM 1290 Super Duke R ist ein Motorrad, das nicht nur beschleunigt, sondern Druck aufbaut. Der Motorcharakter ist deutlich markanter: Gasannahme und Schub wirken intensiver, und das Motorrad lädt stärker zum sportlichen Fahren ein. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass die Super Duke R für Fahrer entwickelt wurde, die Dynamik nicht nur „mitnehmen“, sondern aktiv suchen.
Die Schwäche liegt weniger im Können als in der Passung: Wer ein Motorrad möchte, das sich möglichst entspannt und ohne große Aufmerksamkeit bewegt, kann sich bei der Super Duke R schneller „gefordert“ fühlen. Außerdem verlangt das Setup – je nach Fahrstil und Strecke – mehr Feingefühl, um die volle Leistung souverän zu nutzen.
Motor und Antrieb: Leistung spürbar, aber unterschiedlich nutzbar
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern sportliche Performance, aber die Art der Kraftentfaltung ist verschieden. Die Kawasaki Z 900 setzt eher auf eine breite, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten vorkommt oder wenn Tempo situativ angepasst werden soll.
Die KTM 1290 Super Duke R zielt stärker auf „Punch“: Wenn der Motor in den Bereich kommt, in dem er besonders kräftig zieht, wird das Motorrad spürbar dynamischer. Das ist ein Vorteil für Überholmanöver, schnelle Richtungswechsel mit viel Schub und für Fahrer, die gern mit hoher Reserve unterwegs sind.
Gleichzeitig gilt: Die Z 900 wirkt oft entspannter, weil sie Leistung leichter in einen ruhigen Fahrfluss übersetzt. Die Super Duke R belohnt dagegen konsequent sportliche Eingriffe – wer das Motorrad „ruhig“ bewegen will, muss die Leistung stärker im Griff behalten.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Kawasaki Z 900: präzise, schnell umgelegt
Die Z 900 spielt ihre Stärken im Handling aus. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und wirkt dabei kontrolliert. Gerade auf Landstraßen mit wechselnden Radien und Oberflächen ist das ein echter Vorteil: Man kann das Tempo oft über die Linie und das Gefühl steuern, statt ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Als Schwäche kann man sehen, dass die Z 900 bei maximal sportlicher Fahrweise weniger „Wucht“ vermittelt als die KTM. Wer sehr hohe Ansprüche an Reserven und kompromisslose Performance stellt, wird die Super Duke R als klarer empfundenen Sportler wahrnehmen.
KTM 1290 Super Duke R: stabil bei Tempo, fordernd bei Ungeduld
Die Super Duke R wirkt bei zügigem Fahren deutlich souveräner, wenn es darum geht, hohe Geschwindigkeit in Kurven zu halten. Das Fahrwerk unterstützt spürbar die sportliche Linie, und das Motorrad bleibt auch dann ruhig, wenn man mehr Tempo anlegt.
Die Kehrseite: Das Setup ist stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Wer überwiegend gemütlich fährt oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, kann den Charakter als „zu präsent“ empfinden. Zudem sollte die Abstimmung zum eigenen Fahrstil passen, damit das Potenzial nicht nur vorhanden, sondern auch angenehm nutzbar ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sportliche Einsätze ausgelegt, aber die Art des Bremsgefühls unterscheidet sich. Die Kawasaki Z 900 bietet ein gut dosierbares Setup, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken schnell „anfühlt wie es soll“. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die häufig zwischen Alltagstempo und sportlichen Passagen wechseln.
Die KTM 1290 Super Duke R wirkt beim harten Verzögern und bei hohen Geschwindigkeiten noch entschlossener. Das ist ein Vorteil, wenn man konsequent sportlich fährt und das Motorrad häufig aus höheren Tempi in die Kurve bringen möchte. Schwächer ist hier eher die Erwartungshaltung: Wer eine sehr sanfte, „immer gleich“ wirkende Bremse sucht, muss sich bei der KTM stärker an den sportlichen Charakter gewöhnen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung ja – aber mit unterschiedlicher Philosophie
Elektronik ist bei beiden Bikes ein Thema, aber sie wird unterschiedlich interpretiert. Die Kawasaki Z 900 wirkt so, als würde sie die Basisfahrbarkeit in den Vordergrund stellen: Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad leicht zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist ein Gesamtpaket, das sich schnell erschließt.
Die KTM 1290 Super Duke R geht einen Schritt weiter: Die Elektronik ist stärker darauf ausgelegt, sportliche Eingriffe zu unterstützen und die Leistung kontrolliert nutzbar zu machen. Das ist ein klarer Vorteil für ambitionierte Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen. Wer dagegen eher entspannt fährt, kann die KTM als „mehr Motorrad“ erleben, weil die Systeme spürbarer in das Fahrverhalten eingreifen können.
Komfort, Alltag und Langstrecke: Wer macht den Unterschied?
Bei Naked Bikes entscheidet oft nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad über längere Zeit „tragen“ lässt. Die Kawasaki Z 900 punktet hier mit einem stimmigen Gesamtgefühl: Sie wirkt unkompliziert, lässt sich im Alltag gut bewegen und bleibt auch auf längeren Strecken angenehm kontrollierbar.
Die KTM 1290 Super Duke R kann ebenfalls für längere Touren genutzt werden, aber sie ist stärker auf sportliche Nutzung zugeschnitten. Das heißt: Auf der Autobahn und bei zügigen Etappen macht sie Spaß, während sie im reinen Stadtbetrieb oder bei sehr entspanntem Tempo weniger „harmonisch“ wirkt als die Z 900.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 900 – typische Stärken
- Leichtes Handling und schnelle Umsetzbarkeit im Alltag
- Gut dosierbarer Motorcharakter für wechselnde Situationen
- Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und Touren
- Vertrauen beim Bremsen durch gut kontrollierbares Gefühl
Kawasaki Z 900 – typische Schwächen
- Weniger „maximale Reserven“ als die KTM bei sehr sportlicher Fahrweise
- Wer kompromissloses Tempo sucht, wird die KTM als stärker empfunden
KTM 1290 Super Duke R – typische Stärken
- Deutlich intensiver Schub und sportlicher Druck
- Stabilität bei Tempo und Unterstützung für dynamische Linien
- Elektronik, die sportliche Eingriffe kontrolliert begleitet
- Bremsperformance für hohe Ansprüche
KTM 1290 Super Duke R – typische Schwächen
- Im entspannten Alltag kann der Charakter „zu präsent“ wirken
- Mehr Feingefühl nötig, um die Leistung jederzeit souverän zu nutzen
Welches Bike passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 900 und KTM 1290 Super Duke R hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer ein Naked Bike sucht, das sich schnell erschließt, im Alltag unkompliziert bleibt und auf der Landstraße zuverlässig Spaß macht, findet in der Z 900 einen sehr stimmigen Begleiter. Die KTM ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht und das Motorrad regelmäßig mit hoher Energie bewegt werden soll.
Für wen ist die Kawasaki Z 900 die bessere Wahl?
Die Z 900 passt besonders gut zu Fahrern, die ein alltagstaugliches, agiles Naked Bike möchten. Sie ist ideal, wenn häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird, wenn man gern spontan fährt und wenn das Motorrad nicht ständig „mehr“ einfordert, sondern einfach mitmacht. Auch für Einsteiger in die Klasse der großen Naked Bikes ist sie attraktiv, weil das Gesamtpaket weniger fordernd wirkt.
Für wen ist die KTM 1290 Super Duke R die bessere Wahl?
Die Super Duke R ist die richtige Wahl, wenn maximale Dynamik und ein deutlich sportlicheres Fahrgefühl gesucht werden. Wer Kurven mit viel Tempo angeht, gern stark beschleunigt und die Leistung als Werkzeug nutzt, wird die KTM als besonders befriedigend erleben. Auch Fahrer, die Elektronik als aktive Unterstützung für sportliche Manöver schätzen, finden hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Alltagstauglichkeit, leichtes Handling und eine gut dosierbare Leistungsentfaltung zählen. Sie ist ein Motorrad für alle, die ein Naked Bike suchen, das schnell Spaß macht, ohne ständig Aufmerksamkeit zu verlangen – und das sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße einen runden Eindruck hinterlässt. Die KTM 1290 Super Duke R spielt ihre Stärken aus, wenn sportliche Ambitionen im Vordergrund stehen: intensiver Schub, spürbare Stabilität bei Tempo und eine Elektronik, die dynamische Eingriffe unterstützt. Wer regelmäßig zügig fährt, Reserven nutzen will und ein deutlich fordernderes, leistungsorientiertes Fahrgefühl sucht, wird mit der KTM glücklicher. Kurz gesagt: Z 900 für den vielseitigen Allrounder – Super Duke R für den sportlichen Dynamik-Fokus.