UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
Weiter zum Testbericht
Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z1100 vs Triumph Speed Twin 1200 RS: Vergleich der beiden Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide „Naked“ versprechen, aber sehr unterschiedliche Philosophien mitbringen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für klassische, kräftige Durchzugskultur und ein eher souveränes, erwachsenes Fahrgefühl. Die Triumph Speed Twin 1200 RS dagegen wirkt wie ein moderner Retro-Ansatz: kompakter, präziser und mit einem klaren Fokus auf agiles Fahren und ein stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung.

Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen als Selbstzweck, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag und auf der Strecke gegeneinander ausspielen. Dabei lohnt sich der Blick auf Motorleistung und Drehmoment, die Abstimmung von Fahrwerk und Bremsen sowie auf Details, die den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „passt perfekt“ ausmachen.

Motorcharakter: Kraftentfaltung vs. moderne Abstimmung

Die Kawasaki Z1100 ist in ihrer Grundidee ein Motorrad, das mit viel Masse und einem klassischen Vierzylinder-Feeling arbeitet. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigen: Hier liegt der Schwerpunkt stark auf dem Bereich, in dem man im Alltag ohnehin fährt. Das bedeutet: weniger „Suchen nach dem richtigen Gang“, mehr direktes Ansprechen aus dem Drehzahlkeller bis in den mittleren Bereich. Wer gern entspannt beschleunigt, ohne ständig zu jonglieren, wird das als Stärke wahrnehmen.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt dagegen auf den typischen Twin-Charakter und eine Abstimmung, die sich wie aus einem Guss anfühlt. Auch wenn die Werte im Vergleich anders ausfallen, ist entscheidend, wie die Kraft im nutzbaren Bereich ankommt. Die RS-Variante zielt dabei auf ein sportlicheres Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich schneller „aktivieren“ lässt. Das zeigt sich besonders dann, wenn es kurvig wird und das Motorrad nicht nur geradeaus, sondern auch in der Dynamik überzeugen soll.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z1100: Stärke ist der souveräne Durchzug und die entspannte Art, Leistung verfügbar zu machen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr häufig zwischen engen Kurvenradien und schnellen Richtungswechseln pendelt.
  • Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärke ist die moderne, präzise Kraftentfaltung mit einem klaren Fokus auf Agilität. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil stärker „mit dem Motorrad arbeiten“ will: Wer nur sehr gemächlich unterwegs ist, merkt zwar den Komfort, aber nicht jede sportliche Eigenschaft wird automatisch abgerufen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen klassischer Auslegung und moderner Abstimmung. Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Tendenz wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte rund um Fahrwerksdaten und Geometrie deuten darauf hin, dass sie auf „flow“ ausgelegt ist: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig nach Korrekturen verlangt.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist dagegen stärker auf kontrollierte Dynamik ausgelegt. Die Werte und die daraus resultierende Geometrie unterstützen ein präziseres Einlenken und ein schnelleres Umlenken. Gerade auf Landstraßen mit wechselnden Kurvenradien oder in Situationen, in denen man öfter „kurz reagieren“ muss, spielt die Triumph ihre Vorteile aus.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen ist die Philosophie unterschiedlich. Die Kawasaki wirkt im Vergleich eher wie ein System, das auf kräftiges Verzögern und souveräne Kontrolle setzt. Die Triumph hingegen zielt mit ihrer modernen Abstimmung darauf, dass die Verzögerung sehr fein dosierbar ist und das Motorrad dabei stabil bleibt, ohne dass man sich „großartig umstellen“ muss.

In der Praxis heißt das: Wer häufig aus moderaten Geschwindigkeiten bremst und dabei Wert auf gleichmäßige, gut vorhersehbare Verzögerung legt, wird an beiden Modellen Freude haben. Wer aber sportlicher fährt und öfter hart, aber kontrolliert bremst, wird die Triumph-Feinheit besonders schätzen.

Sitzposition und Ergonomie: Alltagstauglichkeit entscheidet

Bei Naked Bikes ist die Sitzposition oft der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Die Kawasaki Z1100 vermittelt eine eher klassische Haltung: Man sitzt meist so, dass man lange Strecken angenehm abspulen kann, ohne dass die Arme permanent „arbeiten“ müssen. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur generellen Ergonomie sprechen dafür, dass das Motorrad vor allem für Fahrerinnen und Fahrer interessant ist, die eine entspannte, kontrollierte Position suchen.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dagegen kompakter und sportlicher. Die aufgelisteten Ergonomie-Parameter deuten auf eine Sitzposition hin, die das Motorrad schneller in die aktive Fahrhaltung bringt. Das ist ein Vorteil, wenn kurze Strecken, Kurven und häufiges Manövrieren im Vordergrund stehen. Für sehr lange Touren kann das je nach Körpergröße und Fahrstil trotzdem sehr gut funktionieren – aber die Triumph belohnt tendenziell eher den Fahrer, der das Motorrad auch „mitnimmt“.

Windschutz und Komfort

Da beide Modelle im Naked-Segment liegen, ist der Windschutz naturgemäß begrenzt. Die Unterschiede zeigen sich weniger in „ob“ als in „wie“. Die Kawasaki wirkt dabei oft wie die Wahl für ruhigeres, gleichmäßiges Fahren. Die Triumph kann bei zügigem Tempo ebenfalls stabil sein, fühlt sich aber stärker nach „Fahren mit Fokus“ an – was nicht schlecht ist, sondern nur eine andere Art von Komfort bedeutet.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Im Alltag sind es häufig die kleinen Dinge, die den Unterschied machen: Bedienbarkeit, Übersicht, Fahrmodi (falls vorhanden), sowie die Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist hier typischerweise näher an modernen Standards. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Gesamtpaket anfühlt: Motor, Fahrwerk und Bedienelemente greifen wie aus einem Guss.

Die Kawasaki Z1100 punktet oft mit einem klassischen, unkomplizierten Charakter. Wer das Motorrad als „Werkzeug“ versteht – zum Fahren, zum Genießen, zum Schrauben oder zum individuellen Anpassen – wird die Kawasaki als dankbar erleben. Gleichzeitig kann die Triumph in Bereichen wie Assistenz und Bedienkomfort im Vergleich klarer wirken, weil sie aus einer neueren Entwicklungslogik kommt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – wann sie besonders stark ist

  • Stärke: Durchzug und entspannte Kraftentfaltung im nutzbaren Bereich.
  • Stärke: Ruhiger Charakter, der lange Strecken angenehm macht.
  • Schwäche: Weniger „leichtfüßig“ bei sehr dynamischem, häufigem Umlenken.
  • Schwäche: Wer maximale moderne Assistenz/Komfort erwartet, muss je nach Ausstattungsstand genauer hinschauen.

Triumph Speed Twin 1200 RS – wann sie besonders stark ist

  • Stärke: Agiles Handling und präzises Einlenken.
  • Stärke: Moderne Abstimmung, die sportliches Fahren leichter macht.
  • Schwäche: Der Fahrstil profitiert stärker davon, das Motorrad aktiv zu bewegen.
  • Schwäche: Bei sehr gemütlichem Cruisen kommt nicht immer das volle „RS-Gefühl“ zur Geltung.

Welche Wahl passt: Fahrstil statt Bauchgefühl

Wenn die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Triumph Speed Twin 1200 RS ansteht, hilft ein Blick auf den eigenen Alltag. Geht es vor allem um entspannte Fahrten, bei denen der Motor zuverlässig schiebt und das Motorrad stabil bleibt? Dann ist die Kawasaki oft die passendere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach startet, einlegt und dann die Strecke genießt.

Steht dagegen mehr Dynamik auf dem Plan – kurvige Strecken, häufiges Umlenken, ein Motorrad, das schnell auf Eingaben reagiert und dabei modern abgestimmt ist? Dann spielt die Triumph ihre Stärken besonders deutlich aus. Die RS-Variante ist dabei nicht nur „optisch sportlich“, sondern fühlt sich auch in der Fahrdynamik so an.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die vor allem auf souveränen Durchzug, entspannte Langstrecken-Qualitäten und einen klassischen, unkomplizierten Charakter setzen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht und das Motorrad nicht ständig „überredet“ werden muss, sondern einfach mitzieht. Ihre Schwäche zeigt sich eher dann, wenn sehr dynamisches, häufiges Umlenken und maximale Agilität gefragt sind.

Die Triumph Speed Twin 1200 RS passt besonders gut, wenn modernes Handling, präzises Ansprechen und sportliche Kontrolle wichtiger sind als ein rein entspanntes Cruisen. Die Triumph wirkt wie ein Gesamtpaket, das Kurven und wechselnde Situationen leichter macht und dabei eine stimmige Ergonomie bietet. Wer das Motorrad aktiv bewegt, bekommt spürbar mehr Dynamik. Wer dagegen nur selten „sportlich“ fährt, könnte die Vorteile weniger stark wahrnehmen.

Kurz gesagt: Kawasaki für entspanntes, kraftvolles Genießen; Triumph für agiles, modernes Fahren mit klarer sportlicher Ausrichtung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙