| UVP | 22.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Tourentaugliche Sitzposition & verstellbares Windschild
- Bäriger Motor
- Reichhaltige Zubehörauswahl
- Sehr gute Serienausstattung
- Semiaktives, elektronisches WP-Fahrwerk
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Straffe Sitzbank
- Motor braucht etwas Drehzahl zum Wohlfühlen
- sehr leichtes Bike
- agiles Fahrverhalten
- drehwilliger Motor
- ausgewogenes Fahrwerk
- superleichte Kupplung
- für jederfrau geeignet
- Hebel könnte schöner und einstellbar sein
- schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.050 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2-Zylinder, 4-Takt, 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 175 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 141 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 156)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue 1290 Super Duke GT ist tatsächlich noch einmal besser geworden. Die vielen Tec-Updates sind vielleicht nicht jedermanns Sache oder unbedingt nötig, aber sie funktionieren allesamt prächtig. Die Bremsen sind sehr gut und die Reichweite von ca. 400 km ist tourentauglich. Die GT macht ihrem Namen alle Ehre und bietet sich dank der Sitzposition auch für längere Touren an. Der sportliche Charakter ist dennoch jederzeit präsent, Ready to Race allenthalben, eben typisch KTM!Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dieser in Haseldorf bei Hamburg ansässige Händler hat alle möglichen KTM- und Yamaha-Bikes als Vorführer vorrätig und die Landstraßen um Haseldorf herum laden ein zu einer prächtigen Proberunde. Also, ab geht's nach Haseldorf. Bitte schöne Grüße von uns an Jessi und Hermann ausrichten, und keinesfalls den neuen Kaffeeautomaten verpassen. Wir empfehlen Cappuccino oder Latte Macchiato.
Fazit
Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.
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KTM 1290 Super Duke GT vs. Kawasaki Z 500 SE: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wer sich zwischen der KTM 1290 Super Duke GT und der Kawasaki Z 500 SE entscheidet, trifft im Grunde zwei sehr verschiedene Motorradwelten. Die KTM steht für souveräne Performance, viel Fahrkomfort und eine Ausrichtung, die auch längere Strecken entspannt machbar macht. Die Kawasaki Z 500 SE dagegen ist eher die pragmatische Wahl: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee der Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die KTM 1290 Super Duke GT ist ein Motorrad, das sich nicht verstecken muss. Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die Dynamik wollen und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten. Die GT-Philosophie zielt darauf ab, dass man nicht nur schnell unterwegs ist, sondern sich auch auf längeren Touren wohlfühlt. Das merkt man im Gesamtpaket: Antrieb, Fahrwerk und die Art, wie das Motorrad mit Tempo umgeht.
Die Kawasaki Z 500 SE verfolgt hingegen einen anderen Ansatz. Sie ist auf ein Motorradgefühl ausgelegt, das im Alltag funktioniert: überschaubare Dimensionen, ein handliches Handling und eine Motorleistung, die sich gut in den Verkehr integrieren lässt. Gerade für kürzere Strecken, Stadtfahrten und das Lernen eines souveränen Fahrstils ist diese Art von Motorrad oft besonders attraktiv.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich der größte Unterschied: Die KTM 1290 Super Duke GT liefert deutlich mehr Reserven und wirkt dadurch besonders dann stark, wenn es zügig vorangehen soll. Der Motorcharakter ist kraftvoll und gibt dem Fahrer das Gefühl, jederzeit nachlegen zu können. Das ist vor allem auf Landstraßen und bei Überholmanövern ein Vorteil, weil das Motorrad nicht erst „aufbauen“ muss, sondern direkt reagiert.
Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen eher auf kontrollierte Dynamik ausgelegt. Sie macht Spaß, weil sie leicht zu handeln ist und der Motor sich angenehm dosieren lässt. Das ist ein Pluspunkt, wenn man im Alltag nicht ständig an der Leistungsgrenze fahren möchte. Gleichzeitig kann die Kawasaki genau dadurch überzeugen: Sie fordert nicht übermäßig, sondern unterstützt einen entspannten Fahrstil.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärke ist die Durchzugskraft und die Möglichkeit, auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän zu bleiben. Schwäche kann sein, dass das Leistungsniveau für manche Fahrprofile im Alltag „zu viel“ sein kann – zumindest, wenn man bewusst ruhig und sparsam unterwegs ist.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist die gut kontrollierbare Leistung und das unkomplizierte Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnabschnitten die großen Reserven fehlen, die die KTM bietet.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Handling sind beide Motorräder auf ihre Art überzeugend. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. In schnellen Passagen und bei wechselnden Untergründen bleibt sie berechenbar. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man auch längere Strecken konzentriert fahren kann, ohne dass das Motorrad ständig „arbeitet“ oder nervös wirkt.
Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen deutlich leichter im Gefühl. Sie lässt sich in engen Situationen schnell positionieren und vermittelt ein agiles, direktes Feedback. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstrecken ist das ein klarer Vorteil: Man kommt entspannt durch den Verkehr, wechselt die Linie ohne großen Aufwand und fühlt sich auch bei niedrigen Geschwindigkeiten sicher.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn es um kräftige Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die Kawasaki punktet eher durch gut dosierbares Ansprechverhalten und ein Gefühl von Kontrolle bei moderaten Tempi. Wer häufig sportlich bremst oder viel auf schnellen Strecken unterwegs ist, wird die KTM als souveräner erleben. Wer dagegen vor allem im Alltag fährt, profitiert von der unkomplizierten Handhabung der Kawasaki.
Ergonomie und Komfort: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Ein wesentlicher Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition und dem Komfortgefühl. Die KTM 1290 Super Duke GT ist als Touren-orientiertes Motorrad gedacht. Das merkt man daran, dass sie auch für längere Fahrten angenehmer wirkt: Der Fahrer bleibt konzentriert, ohne dass das Motorrad nach kurzer Zeit anstrengend wird. Gerade wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, ist das ein entscheidendes Argument.
Die Kawasaki Z 500 SE ist eher auf ein unkompliziertes Fahrgefühl ausgelegt. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man schnell „drin“ ist und sich nicht erst an eine spezielle Haltung gewöhnen muss. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad oft für kurze Fahrten genutzt wird oder wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Komfort vs. Alltagstauglichkeit
- KTM 1290 Super Duke GT: Stärke ist der Komfortgedanke für längere Strecken. Schwäche kann sein, dass sie im Stadtverkehr durch Größe und Leistungsanspruch mehr „Motorrad“ ist, als man im Alltag manchmal braucht.
- Kawasaki Z 500 SE: Stärke ist die einfache Handhabung und die passende Ausrichtung für den Alltag. Schwäche ist, dass der Komfort- und Tourenfokus der KTM nicht erreicht wird, wenn es um lange Autobahnfahrten oder sehr ausgedehnte Touren geht.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet nicht nur die Motorleistung, sondern auch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die KTM 1290 Super Duke GT wirkt wie ein Motorrad, das für Touren gemacht ist: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt und das Motorrad nicht ständig „neu“ eingestellt werden muss. Wer häufig unterwegs ist, wird die KTM als stimmiges Gesamtpaket erleben.
Die Kawasaki Z 500 SE ist dagegen besonders dann stark, wenn das Motorrad oft genutzt wird, um schnell von A nach B zu kommen oder um spontan eine Runde zu drehen. Sie ist leichter zu bewegen, wirkt im Alltag weniger „schwer“ und passt damit gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 1290 Super Duke GT und Kawasaki Z 500 SE hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer häufig längere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei Wert auf souveränen Komfort legt, wird mit der KTM deutlich mehr „Reserve“ und Tourenstärke finden. Sie ist die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt und auf der Landstraße sowie auf der Autobahn eine starke Figur macht.
Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird, wenn kurze Strecken dominieren oder wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht beherrschen lässt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein agiles Bike wollen, das schnell einsatzbereit ist und nicht ständig nach „mehr“ verlangt. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein kontrollierbares Motorrad bevorzugen, ist die Kawasaki oft die passendere Option.
Typische Szenarien im Vergleich
- Landstraße & zügiges Fahren: KTM 1290 Super Duke GT spielt ihre Stärken aus, weil der Motor und die Stabilität mehr Reserven bieten.
- Stadt & enge Situationen: Kawasaki Z 500 SE wirkt handlicher und unkomplizierter im Alltag.
- Touren & längere Fahrten: KTM 1290 Super Duke GT ist im Komfort- und Tourenanspruch klar im Vorteil.
- Spontane Runden & kurze Strecken: Kawasaki Z 500 SE überzeugt durch einfache Handhabung und angenehme Dosierbarkeit.
Fazit:
Die KTM 1290 Super Duke GT ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auf langen Strecken überzeugt, auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt und dynamisches Fahren ohne Stress ermöglicht. Wer häufig unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei Komfort sowie Stabilität priorisiert, bekommt mit der KTM ein stimmiges Gesamtpaket aus Kraft, Ruhe und Tourenorientierung.
Die Kawasaki Z 500 SE passt dagegen besser, wenn Alltagstauglichkeit im Vordergrund steht: leicht zu bewegen, schnell im Handling und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Für kurze Strecken, Stadtfahrten und kurvige Nebenstraßen ist die Kawasaki oft die entspanntere und praktischere Option. Kurz gesagt: KTM für Touren und Reserven, Kawasaki für Agilität und Alltag.