UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
UVP 16.390 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Darf es etwas mehr sein?
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Adventure-Bike oder doch Cross-Over?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit
Pro:
  • toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
  • herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
  • starke Bremsen
  • sehr gute technische Ausstattung
  • leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
  • auch für zwei Personen absolut reisetauglich
  • zwei Sitzhöhen (verstellbar)
Kontra:
  • Heizgriffe nicht Serie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm
Gewicht199kg
Radstand1.572mm
Länge2.190mm
Radstand1.572mm
Sitzhöhe: 830-850 mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km
Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite345km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneMarzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenSachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm)

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

Fazit

Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike. 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Verfügbarkeit: Facelift seit 02/2025
  • Farben: rot

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Ducati Multistrada V2 vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Ducati Multistrada V2 und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein vielseitig ausgelegtes Konzept für Touren und Alltag auf eine kompromisslos sportliche, straßenfokussierte Maschine. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, steht vor der Frage: Soll das Motorrad vor allem komfortabel und flexibel sein – oder eher aggressiv und kompromisslos wirken?

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder anhand der im Modellvergleich relevanten Punkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Fahrgefühl, Bremsen, Ergonomie sowie die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken nutzen lassen.

Grundidee im Vergleich: Vielseitigkeit vs. Attacke

Die Ducati Multistrada V2 ist als Motorrad gedacht, das unterschiedliche Einsatzszenarien abdecken kann: Stadtfahrten, zügige Landstraßen und auch längere Touren. Das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad nicht nur schnell anfühlt, sondern auch alltagstauglich bleibt.

Die KTM 1290 Super Duke R dagegen steht für ein deutlich sportlicheres Auftreten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das vor allem dann glänzt, wenn die Straße zum Spielplatz wird: dynamisch, direkt und mit einem Fokus auf agiles Handling und souveräne Leistung.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Multistrada V2 setzt auf einen Antrieb, der sich in vielen Situationen gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für das nächste Wochenende gedacht ist, sondern auch für den Alltag. Die Kraft wirkt dabei eher harmonisch nutzbar, statt nur auf maximale Attacke ausgelegt zu sein.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und einen sehr direkten Vortrieb geht. Der Motor wirkt oft wie ein „Schalter“: Gas auf, Reaktion sofort. Das kann extrem viel Fahrspaß bringen – verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, weil die Dynamik schneller in den Vordergrund rückt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Ducati Multistrada V2: Stärken liegen in der gutmütigen Nutzbarkeit und im gleichmäßigen Fahrgefühl. Schwäche: Wer ausschließlich maximale Aggressivität sucht, könnte den Charakter weniger „roh“ empfinden.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärken liegen in der unmittelbaren Reaktion und dem sportlichen Temperament. Schwäche: Die direkte Gangart kann im Alltag oder bei weniger sportlicher Fahrweise schneller anstrengend wirken.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Multistrada V2 ist darauf ausgelegt, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Das Fahrgefühl wirkt oft ausbalanciert: stabil in schnellen Passagen, aber gleichzeitig so, dass sich das Motorrad noch kontrolliert in Kurven bewegen lässt.

Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf das Gefühl von „sofortiger Kontrolle“. Das Motorrad wirkt häufig sehr bereit, die Linie zu wechseln und Kurven dynamisch anzunehmen. Dadurch entsteht ein sportliches, direktes Handling – ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wer häufig lange Strecken fährt oder unterschiedliche Straßenbedingungen erlebt, profitiert meist von der tourentauglichen Abstimmung der Multistrada. Wer dagegen vor allem kurvige Strecken sucht und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird die KTM oft als deutlich „näher am Fahrer“ erleben.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei beiden Motorrädern ist das Bremsverhalten ein entscheidender Punkt. Im Vergleich zeigt sich: Die Multistrada V2 wirkt häufig so, dass sie das Tempo kontrolliert abbaut und dabei ein ruhiges, berechenbares Gefühl vermittelt. Das ist besonders angenehm, wenn das Motorrad nicht nur sportlich, sondern auch im Alltag genutzt wird.

Die KTM 1290 Super Duke R bringt ebenfalls viel Verzögerungsleistung mit, wirkt aber oft „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das kann sehr motivierend sein, weil sich Bremsimpulse schnell umsetzen lassen. Gleichzeitig gilt: Wer nicht konsequent dosiert, spürt die Dynamik schneller als bei einem eher tourorientierten Setup.

Stärken und Schwächen bei den Bremsen

  • Ducati Multistrada V2: Stärken in der kontrollierten Dosierbarkeit und im ruhigen Gefühl. Schwäche: Wer maximal sportliches „Biss“-Empfinden erwartet, könnte die KTM als direkter wahrnehmen.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärken in der sportlichen Rückmeldung und dem schnellen Ansprechverhalten. Schwäche: Die Dynamik verlangt mehr Feingefühl, besonders bei wechselnden Bedingungen.

Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit vs. Sportlichkeit

Die Sitzposition ist ein weiterer Schlüssel im Vergleich. Die Ducati Multistrada V2 wirkt in der Regel so, dass sie längere Fahrten angenehmer macht. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass sich die Haltung nicht nach kurzer Zeit „zu sportlich“ anfühlt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die nicht nur kurze Ausfahrten planen.

Die KTM 1290 Super Duke R setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das kann auf der Landstraße und in schnellen Kurven ein Vorteil sein, weil die Körperhaltung das dynamische Fahren unterstützt. Im Gegenzug kann es im Stadtverkehr oder bei längeren Autobahnphasen weniger entspannend wirken.

Für wen passt welche Haltung?

Wer viel pendelt oder Touren mit unterschiedlichen Tagesetappen fährt, wird die komfortorientierte Auslegung der Multistrada meist als klaren Vorteil sehen. Wer dagegen gern „sportlich sitzt“, schnell in den Kurven ist und das Motorrad als Spaßmaschine versteht, findet in der KTM oft die passendere Basis.

Ausstattung und Einsatzprofil: Was man wirklich braucht

Im Vergleich der Ausrichtung zeigt sich auch, wie die Motorräder im Alltag „funktionieren“. Die Multistrada V2 wirkt wie ein Motorrad, das man gern für verschiedene Zwecke nutzt: von der spontanen Runde bis zur geplanten Tour. Die Stärke liegt darin, dass sie nicht nur auf dem Papier vielseitig ist, sondern sich im Fahrbetrieb praktisch anfühlt.

Die KTM 1290 Super Duke R ist eher ein Motorrad für Fahrer, die den Fokus auf Fahrspaß legen. Das Konzept ist weniger „Allrounder“, mehr „Sport auf der Straße“. Wer das Motorrad vor allem für dynamische Fahrten nutzt, wird die KTM als sehr stimmig erleben.

Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick

  • Ducati Multistrada V2 – Stärken: vielseitig nutzbar, ausgewogenes Fahrgefühl, oft angenehmer für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Ducati Multistrada V2 – Schwächen: weniger „roh“ im Charakter, wenn ausschließlich sportliche Härte gesucht wird.
  • KTM 1290 Super Duke R – Stärken: sehr direktes Ansprechverhalten, sportliches Handling, viel Fahrspaß bei zügiger Fahrweise.
  • KTM 1290 Super Duke R – Schwächen: sportlicher Charakter kann im Alltag schneller fordernd wirken, Ergonomie eher auf sportliche Nutzung ausgelegt.

Welche Wahl ist die richtige?

Die Entscheidung zwischen Ducati Multistrada V2 und KTM 1290 Super Duke R hängt weniger von reinen Eckdaten ab, sondern davon, wie das Motorrad im Alltag eingesetzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das Touren und Alltag verbindet, bekommt mit der Multistrada meist die bessere „Allround“-Basis. Wer dagegen vor allem kurvige Strecken ansteuert und das Motorrad als sportliches Werkzeug betrachtet, wird mit der KTM oft mehr unmittelbaren Kick erleben.

Typische Käuferprofile

  • Multistrada V2: ideal für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das sich auf längeren Strecken souverän anfühlt und nicht nur auf sportliche Momente reduziert ist.
  • Super Duke R: ideal für Fahrer, die eine direkte, sportliche Maschine bevorzugen und gern dynamisch fahren, bei der das Motorrad schnell und kompromisslos reagiert.

Fazit:

Die Ducati Multistrada V2 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Alltag und Touren gleichermaßen gut abdeckt. Ihr Vorteil liegt in der ausgewogenen Art, wie Motor, Fahrwerk und Ergonomie zusammenarbeiten: Das Motorrad wirkt oft ruhig im Umgang, lässt sich gut dosieren und bleibt auch auf längeren Strecken angenehm. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder unterschiedliche Straßenbedingungen erlebt, profitiert von diesem „Allround“-Charakter.

Die KTM 1290 Super Duke R passt besser zu Fahrern, die vor allem sportliche Dynamik suchen. Ihr Temperament und das direkte Ansprechverhalten machen sie besonders reizvoll, wenn die Fahrten kurvig, zügig und mit klarer sportlicher Ausrichtung geplant sind. Die KTM belohnt konsequentes Fahren und vermittelt ein sehr unmittelbares Feedback.

Kurz gesagt: Multistrada V2 für vielseitige Nutzung und entspannte Touren – Super Duke R für maximalen Fahrspaß mit sportlichem Fokus.

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