| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1390 Super Adventure Evo vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für kompromissloses Adventure-Feeling: viel Leistung, Reise-Gen und ein Setup, das auf lange Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den Charme einer klassischen BMW mit moderner Alltagstauglichkeit zusammen – mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Use-Cases nicht sofort klein beizugeben.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die sich aus den technischen Eckdaten und dem jeweiligen Konzept ergeben: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerkseigenschaften, Ergonomie und Elektronik? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im Zusammenspiel – damit am Ende klar wird, welches Bike besser zu welchem Fahrprofil passt.
Konzept & Charakter: Adventure gegen Urban-G/S
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als großes Adventure gedacht. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie das Motorrad typischerweise auf Tempo, Stabilität und Reichweite ausgelegt ist. Wer gern zügig unterwegs ist, längere Touren plant oder auch mal auf unebenem Untergrund nicht sofort umdreht, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt.
Die BMW R nineT Urban G/S verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag bewegt, aber mit einem gewissen „G/S“-Geist ausgestattet ist. Das bedeutet: mehr Fokus auf Fahrbarkeit, Alltagstauglichkeit und ein Gefühl, das auch bei kürzeren Strecken Spaß macht. Gleichzeitig bleibt sie so gebaut, dass sie nicht nur auf dem perfekten Asphalt glänzt.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der beiden Modelle ist der Motorcharakter ein zentraler Punkt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Strecke schneller wird oder wenn es darum geht, aus niedrigeren Drehzahlen zügig wieder aufzubauen. Die KTM wirkt dabei oft „direkter“ im Vortrieb: Gas geben heißt in der Regel, dass das Motorrad zügig reagiert und die Fahrdynamik nach vorn schiebt.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den typischen BMW-Charakter: ein Motorgefühl, das sich weniger nach „maximaler Durchschlagskraft“ anfühlt und mehr nach kontrollierter Kraftentfaltung. Das ist nicht automatisch langsamer – aber es ist anders. Wer gern gleichmäßig fährt, sauber dosiert und den Motor als Teil des Fahrgefühls versteht, findet hier oft den größeren Reiz.
Stärken & Schwächen im Antrieb
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen in der Reserven-Logik und im souveränen Vortrieb über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf „Adventure-Tempo“ nicht jedem gefällt, der eher entspannt und fein dosiert fahren möchte.
- BMW R nineT Urban G/S: Stärken liegen in der Charakteristik und im harmonischen Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale Reserven für sehr dynamische Fahrten sucht, eher zur KTM tendiert.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Stabilität und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn es auf längeren Strecken zu wechselnden Tempi kommt. Das Motorrad bleibt dabei tendenziell ruhiger, was gerade bei hoher Geschwindigkeit oder bei Last (z. B. Gepäck) ein Vorteil ist.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Vergleich oft agiler im Handling – vor allem im Alltag, bei häufigen Richtungswechseln und auf engeren Strecken. Sie fühlt sich eher nach „man kann sie einfach bewegen“ an. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für die täglichen Wege.
Wie sich das in der Praxis auswirkt
Im direkten Vergleich ist die KTM häufig die bessere Wahl, wenn es um Langstreckenkomfort und Stabilität geht. Die BMW spielt ihre Stärken eher in Leichtigkeit im Handling und Alltagstauglichkeit aus. Beide können Spaß machen – aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch genauso Spaß macht wie nach zehn Minuten. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise so ausgelegt, dass sie für Touren eine passende Haltung unterstützt: stabil, mit Blick nach vorn und genug „Fahrgefühl“, um auch längere Abschnitte angenehm zu absolvieren. Wer gern aktiv fährt, findet hier meist eine gute Grundlage.
Die BMW R nineT Urban G/S zielt stärker auf eine Position, die im Alltag nicht anstrengend wird. Die Sitzhaltung wirkt oft so, dass man sich schnell „eingefunden“ fühlt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Motorrad häufig für kürzere Strecken genutzt wird oder wenn man in der Stadt häufiger anhalten und anfahren muss.
Stärken & Schwächen bei der Ergonomie
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken: tourentaugliche Haltung, gute Basis für aktives Fahren. Schwäche: wer sehr entspannt und „minimalistisch“ sitzen möchte, könnte die KTM als etwas „touriger“ empfinden.
- BMW R nineT Urban G/S: Stärken: alltagstaugliche Sitzposition und angenehmes Handling im Stadtverkehr. Schwäche: wer lange Tage mit maximalem Komfort und viel Gepäck plant, sollte genau prüfen, ob die eigene Komfortvorstellung zu diesem Konzept passt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise darauf ausgelegt, dass die Elektronik das Adventure-Fahren unterstützt: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, die Kraft passend zur Situation zu dosieren. Das ist besonders wertvoll, wenn die Bedingungen variieren oder wenn man nicht immer auf „perfektem Grip“ unterwegs ist.
Die BMW R nineT Urban G/S bringt ebenfalls Assistenzfunktionen mit, die vor allem den Alltag und die kontrollierte Fahrbarkeit verbessern. Hier steht oft die intuitive Bedienbarkeit im Vordergrund: Elektronik soll nicht dominieren, sondern das Fahren erleichtern.
Was das für die Kaufentscheidung bedeutet
Wenn Elektronik für dich vor allem ein Werkzeug ist, um unter wechselnden Bedingungen sicher und souverän zu fahren, ist die KTM meist die passendere Wahl. Wenn du dagegen eine eher intuitive, alltagsnahe Unterstützung suchst, kann die BMW stärker überzeugen.
Ausstattung & Praxis: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die Theorie. Es zählt, wie sich das Motorrad im täglichen Rhythmus verhält: Starten, Anfahren, Rangieren, Sicht, Bedienbarkeit und wie gut das Motorrad mit typischen Tour-Elementen harmoniert.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt in der Praxis oft wie ein „Reisemotor“: Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch mit Gepäck und auf längeren Etappen entspannt bleibt. Die BMW ist stärker auf „Alltag plus Ausflug“ getrimmt: Sie macht Spaß, wenn man spontan fährt, wenn die Strecke nicht geplant ist und wenn man das Motorrad gern öfter nutzt.
Stärken & Schwächen in der Praxis
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken: Tourenfokus, souveränes Verhalten bei Tempo und auf wechselnden Straßen. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtgefühl, wenn man vor allem kurze Wege und häufiges Rangieren bevorzugt.
- BMW R nineT Urban G/S: Stärken: angenehmes Handling im Alltag, Motorrad-Charakter mit Wiedererkennungswert. Schwäche: wer sehr lange, schwere Touren mit maximalem Adventure-Anspruch plant, sollte die eigene Priorität (Komfort vs. Agilität) klar abwägen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Was soll das Motorrad in erster Linie leisten?
Für wen ist die KTM 1390 Super Adventure Evo die bessere Wahl?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren mit Tempo mag, bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und dabei gern Reserven nutzt. Wer gern aktiv fährt, längere Strecken plant und das Gefühl von „großem Adventure“ sucht, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich glücklich.
Für wen ist die BMW R nineT Urban G/S die bessere Wahl?
Die BMW R nineT Urban G/S passt besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag genauso wichtig ist wie der Wochenendtrip. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell bewegt, angenehm zu fahren ist und dabei den klassischen BMW-Charakter mit moderner Technik verbindet, findet in der BMW oft den besseren Match.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Stabilität und souveränem Vortrieb liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und dynamisches Fahren Teil des Plans sind. Wer ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck und bei höheren Tempi ruhig bleibt und dabei viel Reserven bietet, trifft mit der KTM meist die richtige Entscheidung.
Die BMW R nineT Urban G/S gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, Agilität und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Strecken, bei denen man häufig umsetzt und das Handling zählt. Wer den BMW-Charakter mag und ein Motorrad möchte, das sich im Alltag leicht anfühlt, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Kurz gesagt: KTM für große Touren und Adventure-Tempo, BMW für urbanen Fahrspaß mit Ausflug-Qualitäten.