| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Ducati Monster 1200 S – Motorradvergleich
Wer zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Ducati Monster 1200 S schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die KTM steht für weite Strecken, souveräne Allround-Fähigkeiten und eine Reise-Philosophie, die auch abseits der üblichen Route Spaß macht. Die Ducati Monster 1200 S dagegen ist die klassische Antwort auf den Wunsch nach direktem, agilem Fahrgefühl: kompakt, nah am Asphalt und mit einem Motor, der sich im Alltag wie ein Statement anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick auf die im Vergleich genannten Eckdaten wie Motorleistung und Drehmoment, Fahrwerk und Bremsen, Elektronik sowie die Frage, wie sich die Maschinen im Alltag und auf längeren Touren verhalten.
Motor und Charakter: Reisepower vs. Naked-Agilität
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Adventure ausgelegt und zeigt das auch im Motor-Konzept: Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind so gewählt, dass sie gleichmäßig und kraftvoll über längere Zeit abrufen lassen. Das macht sie besonders dann stark, wenn Strecken nicht nur aus Stadtverkehr bestehen, sondern aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Geschwindigkeiten. Der Charakter wirkt dabei eher „durchziehend“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig am Gas zu arbeiten.
Die Ducati Monster 1200 S setzt dagegen auf den typischen Naked-Ansatz: Der Motor liefert spürbare Punch-Momente, die sich beim Beschleunigen direkt und emotional anfühlen. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie die Leistung nutzbar wird: Während die KTM eher auf gleichmäßige Kraft über den gesamten Bereich zielt, wirkt die Ducati stärker wie ein „Anschub“ aus dem Drehzahlband heraus. Das ist ideal, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren, kurzen Beschleunigungsphasen und Kurvenausgängen liegt.
Gasannahme und Fahrgefühl
Beide Motorräder profitieren von moderner Motorsteuerung, aber der Eindruck unterscheidet sich. Die KTM wirkt im Alltag oft wie ein verlässlicher Reisebegleiter: stabil, berechenbar und mit viel Reserven. Die Ducati dagegen vermittelt mehr „Naked-Direktheit“ – das Motorrad reagiert spürbar unmittelbarer auf Gasimpulse und lädt dazu ein, die Gänge enger zu nutzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in der Kurve
Fahrwerk im Vergleich
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung klar. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Die Abstimmung zielt darauf, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Untergründen ruhig zu bleiben. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, Baustellen oder unebene Landstraßen gehören zum Alltag vieler Adventure-Fahrer.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Die Maschine liegt spürbar „direkter“ in der Kurve, das Einlenken fühlt sich handlicher an und das Fahrgefühl ist näher am Fahrer. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour aus kurvigen Abschnitten besteht oder wenn im Alltag häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken gewechselt wird.
Kurvenverhalten und Alltag
Die KTM punktet mit Stabilität und einem souveränen Tempo, ohne dass das Motorrad ständig „nacharbeitet“. Die Ducati punktet mit dem Gefühl, dass man schnell reagieren kann – ideal, wenn sich die Fahrten eher spontan anfühlen und die Route nicht immer planbar ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsleistung und Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Verzögern ausgelegt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist dabei besonders auf wiederholtes, stabiles Bremsen ausgelegt – ein Vorteil, wenn längere Abfahrten oder häufige Geschwindigkeitswechsel auf dem Programm stehen. Die Ducati Monster 1200 S wirkt im Bremsgefühl oft etwas „sportlicher“: Sie lässt sich in der Regel sehr gut dosieren, was in kurvigen Situationen und beim zügigen Fahren ein Plus ist.
Elektronik als Unterstützung
Beide Modelle setzen auf moderne Assistenzsysteme. Im Vergleich wird deutlich, dass die KTM mit einem Adventure-orientierten Elektronikpaket punktet: Fahrmodi und Traktionskontrolle unterstützen dabei, die Kraft je nach Situation sinnvoll zu verteilen. Die Ducati Monster 1200 S setzt ebenfalls auf Elektronik, die vor allem das sportliche Fahren unterstützt – mit Systemen, die die Dynamik kontrollieren, ohne das Fahrgefühl zu „zähmen“.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. sportliche Kontrolle
Fahrmodi und Abstimmung
Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet im Vergleich eine Elektronik, die auf unterschiedliche Einsatzszenarien abzielt: von entspanntem Cruisen bis zu dynamischerem Fahren. Das ist besonders praktisch, wenn nicht immer die gleichen Bedingungen herrschen – etwa bei wechselndem Wetter oder unterschiedlichen Beladungszuständen.
Die Ducati Monster 1200 S ist ebenfalls mit Fahrmodi ausgestattet, die den Charakter des Motorrads je nach Einstellung stärker in Richtung sportlich oder kontrolliert verschieben. Der Fokus liegt dabei stärker auf dem unmittelbaren Fahrspaß: Elektronik, die das Motorrad berechenbar macht, aber die Dynamik nicht ausbremst.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Naked-Intimität
Sitzgefühl im Alltag
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über Stunden entspannt bleibt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Touren nicht nur aus kurzen Ausfahrten bestehen, sondern aus Tagesetappen mit Autobahnanteil und längeren Landstraßen.
Die Ducati Monster 1200 S setzt auf eine kompaktere, „nacktere“ Haltung. Das sorgt für ein sehr direktes Fahrerlebnis, kann aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit auf längeren Strecken stärker ins Gefühl kommen. Dafür belohnt sie mit einem agilen Handling und einem Motorrad, das sich schnell anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Wofür eignet sich welches Bike?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, Wochenendtouren und längere Reisen – idealerweise mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Die Kombination aus Motorcharakter, Fahrwerkskomfort und Elektronik macht sie zu einem Motorrad, das man „einfach fahren“ kann.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ein Motorrad für Menschen, die im Alltag vor allem das Fahrgefühl suchen: kurze Strecken, kurvige Feierabendrunden und das Bedürfnis nach direkter Rückmeldung. Wenn der Fokus auf dem „Naked“-Erlebnis liegt, ist die Ducati im Vergleich oft die emotionalere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo
Stärken: Reise- und Langstreckenfokus, souveräne Kraftentfaltung, komfortorientiertes Fahrwerk, Elektronik, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar macht.
Schwächen: Wer vor allem maximale Naked-Agilität und ein sehr kompaktes Handling sucht, könnte die KTM im Vergleich weniger „leichtfüßig“ empfinden als die Ducati.
Ducati Monster 1200 S
Stärken: sehr direktes Fahrgefühl, sportliche Dynamik, agiles Handling, emotionaler Motorcharakter und eine Bremsdosierung, die sportliches Fahren unterstützt.
Schwächen: Für lange, entspannte Touren kann die Ducati je nach Fahrstil und Ergonomie weniger „komfortfokussiert“ wirken als die KTM.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als vielseitiger Reisebegleiter dienen soll: lange Strecken, wechselnde Bedingungen, entspanntes Cruisen und dabei trotzdem jederzeit Reserven. Die Kombination aus kraftvollem Motorcharakter, komfortorientiertem Fahrwerk und unterstützender Elektronik macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das einfach mitmacht und nicht ständig nach Anpassung verlangt.
Die Ducati Monster 1200 S passt dagegen am besten zu Fahrern, die im Alltag und auf kurvigen Strecken vor allem das unmittelbare Fahrgefühl wollen: direktes Ansprechen, agiles Handling und ein Motor, der Dynamik spürbar in den Vordergrund stellt. Wer kurze Wege liebt, gern zügig unterwegs ist und das Naked-Konzept als Erlebnis versteht, findet in der Ducati im Vergleich die passendere Antwort.