| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs Ducati Scrambler 1100 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure Evo und die Ducati Scrambler 1100, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein klarer Reise- und Abenteuerfokus mit dem Anspruch, lange Strecken souverän zu meistern. Auf der anderen Seite ein Scrambler, der sich vor allem durch seinen Charakter, die markante Optik und ein lebendiges Fahrgefühl auszeichnet. Beide Bikes können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee: Reiseabenteuer vs. Scrambler-Charisma
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Allrounder für Touren gedacht. Der Aufbau zielt auf Stabilität, Reichweite und eine entspannte, aber kontrollierte Sitzposition ab. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Tagesetappen, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, um sich neu zu orientieren. Dazu passt auch der Fokus auf Elektronik und Fahrmodi, die das Motorrad je nach Untergrund und Stimmung anpassbar machen.
Die Ducati Scrambler 1100 dagegen steht für Stil und Fahrspaß im urbanen und kurvigen Umfeld. Sie ist weniger auf „maximale Distanz“ getrimmt, sondern auf ein Motorradgefühl, das man spürt: direkt, präsent und mit einem Motorcharakter, der Lust auf Gas gibt. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, aber auch am Wochenende Landstraßen sucht, findet hier eine andere Art von Motorradromantik.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder vor allem darin, wie Leistung umgesetzt wird. Die KTM wirkt in der Regel wie ein „Werkzeug“ für gleichmäßiges Vorankommen: Sie unterstützt den Fahrer dabei, Tempo aufzubauen und zu halten, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke länger wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Die Ducati Scrambler 1100 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl. Der Motor liefert nicht nur Vortrieb, sondern auch eine Art „Antriebspuls“, der das Fahren lebendiger macht. In engen Kurven oder auf kurvigen Strecken wirkt das besonders reizvoll, weil man das Motorrad stärker über Gas und Rhythmus steuert. Wer gerne „mit dem Motor arbeitet“, wird die Ducati oft als emotionaler empfinden.
Stärken und Schwächen im Motorbetrieb
KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärke ist die souveräne Umsetzung von Leistung über längere Zeit. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Effizienz und Kontrolle liegt – wer maximale Emotion sucht, muss sich daran gewöhnen, dass die KTM eher „tourorientiert“ als „showy“ wirkt.
Ducati Scrambler 1100: Stärke ist das direkte, spürbare Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Ducati weniger als „Reisemotor“ im klassischen Sinn wahrgenommen wird, wenn man sehr lange Etappen plant und dabei vor allem Komfort und Ruhe priorisiert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das merkt man besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt dann ein Gefühl von Kontrolle und „Geradlinigkeit“, was auf langen Strecken entspannt.
Die Ducati Scrambler 1100 fühlt sich im Vergleich oft agiler an – zumindest im typischen Einsatzbereich. In der Stadt, bei Stop-and-Go oder auf kurvigen Landstraßen wirkt sie handlicher und „spritziger“. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrstil weniger auf maximale Langstreckenruhe ausgelegt sein. Wer sehr komfortorientiert fährt, sollte genau hinschauen, wie das Fahrwerk zum eigenen Anspruch passt.
Kurven und Untergrund
Auf glatten Straßen kann die Ducati besonders viel Spaß machen, weil sie das Tempo dynamisch unterstützt. Die KTM bleibt dafür auch dann souverän, wenn die Strecke unruhiger wird oder wenn man nicht nur auf perfekte Fahrbahnen trifft. Kurz gesagt: Die KTM spielt ihre Stärken eher auf „Reisequalität“, die Ducati eher auf „Fahrspaßqualität“ aus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich auf die Bremsleistung verlassen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die KTM häufig als „kontrollierbar“ wahrgenommen wird, besonders wenn man zügig fährt oder wenn die Strecke wechselhaft ist. Das liegt weniger an einzelnen Komponenten als an der Gesamtabstimmung aus Fahrwerk, Gewicht und Fahrdynamik.
Die Ducati punktet oft mit einem direkten Ansprechverhalten. Das kann sich in sportlicheren Situationen sehr angenehm anfühlen, weil man die Verzögerung fein dosieren kann. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert zusätzlich von einem Gefühl, das schnell „greift“ und nicht erst lange nachjustiert werden muss.
Ergonomie und Sitzposition: Für lange Strecken oder kurze Wege
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzphilosophie. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das hilft, wenn man Tagesetappen plant oder wenn man auf Touren nicht ständig die Position wechseln möchte. Auch die Abstimmung von Lenker und Sitzhöhe spielt hier eine Rolle: Die KTM wirkt oft wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“.
Die Ducati Scrambler 1100 bietet dagegen häufig eine Sitzposition, die mehr „präsent“ ist. Das kann im Alltag Vorteile bringen, weil man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad unmittelbar steuert. Für sehr lange Autobahn- oder Landstraßenmarathons kann die KTM jedoch im Komfortvorteil liegen – vor allem, wenn man Wert auf eine möglichst entspannte Haltung legt.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
Wer häufig lange Strecken fährt, wird bei der KTM eher das Gefühl haben, dass das Motorrad den Fahrer entlastet. Wer dagegen gern kurze bis mittlere Touren fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, findet in der Ducati oft die passendere Ergonomie.
Elektronik und Fahrmodi: Anpassung vs. Einfachheit
Die KTM ist in der Regel stärker auf Elektronik und Fahrmodi ausgelegt. Das ist ein Plus, wenn man unterschiedliche Bedingungen hat: Regen, wechselnder Belag oder unterschiedliche Beladung. Elektronik kann dann helfen, das Motorrad leichter beherrschbar zu machen und den Fahrstil zu unterstützen.
Die Ducati setzt dagegen häufig stärker auf ein „mechanisches“ Fahrgefühl. Elektronik ist vorhanden, aber das Motorrad wirkt im Alltag oft weniger wie ein System, das man „einstellen“ muss. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht mit zu vielen Optionen beschäftigen möchte und lieber direkt losfährt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling, Nutzung
Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet. Die Ducati Scrambler 1100 wirkt oft unkompliziert im Handling, besonders wenn man häufig rangiert oder in engen Situationen unterwegs ist. Das Design und die kompakter wirkende Gesamtanmutung tragen dazu bei, dass sie sich im Stadtbetrieb „zugänglich“ anfühlt.
Die KTM ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt. Wer regelmäßig pendelt und dabei gern „komfortabel und stabil“ unterwegs ist, wird die KTM zu schätzen wissen. Wer hingegen vor allem in engen Altstadtgassen unterwegs ist, sollte das Handling im eigenen Umfeld testen, weil das Abenteuer-Setup mehr Masse und Präsenz mitbringt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo – typische Vorteile
- Tour- und Reisefokus: ausgelegt für längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Stabilität und Kontrolle: vermittelt Vertrauen, auch wenn die Straße nicht perfekt ist.
- Elektronik-Unterstützung: hilft beim Anpassen an Untergrund und Fahrstil.
KTM 1390 Super Adventure Evo – mögliche Nachteile
- Weniger „Scrambler-Emotion“: der Charakter ist eher funktional als verspielt.
- Alltag in engen Räumen: durch die Abenteuer-Ausrichtung kann das Handling weniger „leicht“ wirken.
Ducati Scrambler 1100 – typische Vorteile
- Emotionales Fahrgefühl: Motor und Antrieb wirken lebendig und direkt.
- Agilität im Alltag: besonders auf kurvigen Strecken und im urbanen Umfeld.
- Stil und Identität: das Motorrad wirkt wie ein Statement.
Ducati Scrambler 1100 – mögliche Nachteile
- Langstreckenkomfort: kann je nach Fahrprofil hinter der KTM zurückbleiben.
- Reisefokus: weniger „Adventure-Tool“, mehr „Fahrspaß-Charakter“.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die logische Wahl, wenn Touren, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern weit fahren, auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs sind und dabei ein Motorrad möchten, das den Alltag und die Reise gleichermaßen gut abdeckt.
Die Ducati Scrambler 1100 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: im Stadtverkehr, auf Landstraßen und bei Fahrten, bei denen der Motorcharakter und das unmittelbare Gefühl wichtiger sind als maximale Reise-„Routine“. Wer ein Motorrad sucht, das man gern anschaut und noch lieber fährt, wird mit der Ducati oft glücklicher.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad für längere Touren, wechselnde Bedingungen und entspanntes Vorankommen suchen. Ihre Stärke liegt in Stabilität, Kontrolle und der Unterstützung durch Elektronik – besonders dann, wenn Strecke und Anforderungen variieren. Die Ducati Scrambler 1100 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad mit starkem Charakter wollen: lebendiger Motor, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das im Alltag und auf kurvigen Strecken schnell begeistert. Kurz gesagt: Wer „Reise und Sicherheit“ priorisiert, fährt mit der KTM meist entspannter. Wer „Emotion und Fahrspaß“ sucht, findet in der Ducati den besseren Match.