UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
Weiter zum Testbericht
Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Ducati Scrambler Full Throttle – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für weite Strecken, souveräne Kontrolle und eine Reise-Philosophie, die auch abseits der ausgetretenen Pfade funktioniert. Die Ducati Scrambler Full Throttle dagegen wirkt wie ein Statement: kompakt, charakterstark und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurze Wege, enge Kurven und spontane Touren macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – nicht nur auf dem Papier, sondern im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik.

Grundidee und Charakter: Reiseabenteuer vs. urbaner Scrambler

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Adventure-Maschine gedacht, die lange Strecken entspannt abspulen kann. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, einer durchdachten Sitzposition und einem Gesamtpaket, das auch dann noch Ruhe ausstrahlt, wenn die Strecke unruhig wird. Die Ducati Scrambler Full Throttle verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist weniger auf „Distanzen abarbeiten“ getrimmt, sondern auf „Fahren genießen“. Das Motorrad wirkt leichter im Handling, lädt zum aktiven Fahren ein und bringt eine Portion Stil mit, die man nicht erklären muss.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Im Stadtverkehr zeigt sich der Unterschied vor allem in der Handlichkeit und im Gefühl beim Rangieren. Die Ducati wirkt dabei oft agiler, weil sie als Scrambler-typisches Konzept kompakter und direkter zu fahren ist. Die KTM spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird: Autobahn, Landstraße und wechselnde Untergründe profitieren von ihrer Reiseauslegung. Wer häufig zwischen Ampeln und kurzen Strecken pendelt, wird die Ducati schneller „zur Hand“ haben. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, bei denen der Tag länger wird als die Tankpause, findet in der KTM den passenderen Begleiter.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Beim Antrieb geht es nicht nur um die reine Leistung, sondern um die Art, wie sie ankommt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist darauf ausgelegt, Drehmoment und Durchzug über einen breiten Bereich bereitzustellen. Das macht sie besonders angenehm, wenn konstant gefahren wird oder wenn Überholmanöver ohne großes Herunterschalten funktionieren sollen. Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt dagegen stärker auf einen charaktervollen, „direkten“ Antrieb, der sich beim Beschleunigen lebendig anfühlt und beim Gasgeben eine klare Rückmeldung gibt.

Stärken und Schwächen in der Praxis

Die KTM punktet typischerweise mit souveräner Kraftentfaltung und einem Gefühl von Reserven, das gerade auf längeren Strecken Sicherheit gibt. Ein möglicher Nachteil ist, dass der Fokus auf Reisekomfort und Stabilität das Motorrad im Vergleich zur Ducati weniger „leichtfüßig“ wirken lässt. Die Ducati kann dafür mit einem emotionaleren Ansprechverhalten überzeugen und fühlt sich im Alltag oft spontaner an. Gleichzeitig ist sie eher dann im Element, wenn die Fahrten nicht zu sehr auf maximale Reichweite und Dauerstress ausgelegt sind.

Fahrwerk und Fahrgefühl: Stabilität vs. Agilität

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad „anfühlt“, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Adventure ausgelegt und zielt auf kontrollierte Stabilität. Das bedeutet: ruhiger Geradeauslauf, gutes Ansprechen auf Unebenheiten und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept gerät. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen eher auf Agilität und ein sportlich-kompaktes Handling getrimmt. In Kurven wirkt sie oft handlicher, was das Fahren in engen Passagen besonders attraktiv macht.

Kurvenverhalten und Untergrund

Auf kurvigen Landstraßen kann die Ducati ihre Stärken ausspielen, weil sie das Tempo leichter in Schräglage umsetzt und dabei ein unmittelbares Feedback liefert. Die KTM kann zwar ebenfalls sportlich gefahren werden, aber sie fühlt sich häufig dann am besten an, wenn der Rhythmus „großer Bogen“ und flüssige Linien im Vordergrund stehen. Auf unruhigem Belag zeigt die KTM meist ihre Reise-Qualitäten: Sie bleibt dabei gelassen und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Die Ducati ist nicht „schlecht“ auf solchen Strecken, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die den Fokus auf Fahrspaß und Stil legen, statt auf maximale Langstrecken-Entspannung.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut das Motorrad dosierbar ist und wie konstant die Bremsleistung bleibt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Sicherheit im Reisebetrieb ausgelegt: Das Bremssystem wirkt in der Regel stabil und berechenbar, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abfahrten wichtig ist. Die Ducati Scrambler Full Throttle kann ebenfalls mit starker Verzögerung überzeugen, wirkt aber im Gesamtpaket oft „direkter“ im Gefühl – passend zu ihrem Charakter als Scrambler.

Elektronik: Unterstützung oder „pur“?

Elektronik ist heute ein zentraler Punkt in jedem Vergleich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet typischerweise ein breiteres Spektrum an Assistenz und Regelung, das gerade auf wechselnden Untergründen und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das kann ein klarer Vorteil sein, wenn die Tour nicht nur aus perfektem Asphalt besteht. Die Ducati setzt stärker auf ein Fahrerlebnis, das sich trotz Elektronik oft nah am „klassischen“ Motorradgefühl anfühlt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug nutzt, wird die Ducati häufig als emotionaler empfinden. Wer dagegen maximale Unterstützung möchte, findet in der KTM den größeren Sicherheitsrahmen.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. Fahrspaß

Die Sitzposition entscheidet, wie lange man sich wohlfühlt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Fahrten ausgelegt: Ergonomie und Gesamthaltung zielen darauf, dass der Körper nicht nach kurzer Zeit „arbeitet“. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen oft bequemer für kürzere bis mittlere Strecken, weil sie eine aktivere Haltung begünstigt und das Motorrad „kompakt“ wirken lässt.

Für wen ist welche Haltung angenehmer?

Wer häufig lange Strecken fährt, wird die KTM als entspannter empfinden – vor allem, wenn Wind, Temperaturwechsel und wechselnde Straßenverhältnisse dazukommen. Wer dagegen eher in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, die aus vielen kurzen Kurven und Stopps bestehen, wird die Ducati als angenehmer wahrnehmen. Die Ducati kann zudem durch ihren Scrambler-Charakter das Gefühl vermitteln, dass man schneller „im Flow“ ist.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit

Im Alltag zählt nicht nur das Fahren, sondern auch, wie gut das Motorrad im täglichen Betrieb funktioniert. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Reiseplattform gedacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man mit Zubehör und Tourenplänen kombinieren kann und das auch bei längeren Tagen nicht die Lust verliert. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen stärker auf den „Look & Feel“ und das unmittelbare Fahrerlebnis ausgerichtet. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger nach „Projekt“ aussieht und mehr nach „einfach losfahren“.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die KTM punktet typischerweise mit einem stimmigen Gesamtpaket für Touren: Stabilität, Unterstützung durch Elektronik und eine Ergonomie, die lange Fahrten erleichtert. Ein möglicher Schwachpunkt ist, dass das Motorrad im Vergleich zur Ducati weniger „spielerisch“ wirkt. Die Ducati kann dafür mit ihrem charakterstarken Auftritt und dem agilen Handling überzeugen. Als Schwäche kann sich zeigen, dass sie weniger auf maximale Reiseausdauer und „alles-kann-ich“-Komfort ausgelegt ist.

Fahrstil-Fit: Welche Maschine passt besser?

Der beste Vergleich ist am Ende der, der zum eigenen Fahrstil passt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ideal für Fahrer, die gern planen: Route, Tempo, Tageskilometer. Sie eignet sich besonders für Menschen, die auf Sicherheit, Stabilität und eine gleichmäßige Kraftentfaltung Wert legen. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist ideal für Fahrer, die gern spontan fahren, Kurven suchen und das Motorrad als Ausdruck ihrer Persönlichkeit sehen. Sie passt besonders gut zu einem Fahrstil, der mehr auf Gefühl und unmittelbare Rückmeldung setzt.

Typische Entscheidungsszenarien

Wenn der Fokus auf Langstrecke, Komfort und einem breiten Einsatzbereich liegt, ist die KTM meist die logischere Wahl. Wenn der Fokus auf Agilität, Charakter und dem Spaßfaktor im Alltag liegt, spielt die Ducati ihre Stärken aus. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise.

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Stabilität, berechenbare Brems- und Fahrwerksarbeit sowie eine unterstützende Elektronik legen. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen die Straße nicht immer perfekt ist und bei denen Komfort und Kontrolle wichtiger sind als maximale Agilität. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen die passendere Option für alle, die ein kompakteres, emotionaleres Motorrad suchen: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Scrambler-Feeling, das im Alltag schnell Lust auf Kurven macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren mit vielen kurzen Abschnitten bevorzugt, wird die Ducati oft als „leichter zu leben“ empfinden. Kurz gesagt: KTM für Reise und Souveränität, Ducati für Charakter und Fahrspaß im Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙