| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Honda CB 500 X – Motorradvergleich
Wer zwischen der KTM 1390 Super Adventure Evo und der Honda CB 500 X schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite ein klar auf große Touren und Abenteuer ausgelegtes Konzept, auf der anderen ein vielseitiges, alltagstaugliches Motorrad, das besonders dort punktet, wo Alltag, Einsteigerfreundlichkeit und unkomplizierter Fahrspaß zusammenkommen. Beide Modelle sind nicht einfach nur „zwei Motorräder“, sondern zwei unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie man am liebsten unterwegs ist.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte in der Praxis gegenüberstehen: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl und Komfort, wie wirken sich Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik auf das Handling aus, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen? Dabei werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander in Beziehung gesetzt – ohne die Modelle auf einzelne Zahlen zu reduzieren.
Grundidee und Charakter: Adventure vs. Allround
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist vom Grundgedanken her ein Reise- und Abenteuerwerkzeug. Sie zielt auf lange Strecken, wechselnde Untergründe und eine Fahrweise, bei der man auch mit Gepäck souverän bleibt. Das merkt man bereits am Gesamtauftritt: Die Maschine wirkt wie gemacht für „weiter, höher, länger“.
Die Honda CB 500 X verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als alltagstaugliches Motorrad gedacht, das sich leicht in den Alltag einfügt und gleichzeitig genug Reserven für Touren bietet. Der Fokus liegt auf gutmütigem Handling, überschaubarer Komplexität und einem Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad „breit“ an, also mit einem Leistungsbild, das auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil bleibt. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Anfahren aus dem Stand wirkt die KTM oft souveräner, weil sie weniger „nachdenken“ muss.
Die Honda CB 500 X ist dagegen stärker auf kontrollierbaren Fahrspaß ausgelegt. Sie liefert die Art von Antrieb, die man gerne nutzt, ohne ständig ans Limit zu gehen. Das ist besonders angenehm, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren, sondern auch für Pendeln, kurze Ausfahrten oder Fahrten mit wechselndem Tempo gedacht ist. Die Honda wirkt dabei oft harmonischer im „Flow“: gleichmäßig, berechenbar und unkompliziert.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärke ist die souveräne Leistungsentfaltung und das Gefühl von Reserve. Schwäche kann sein, dass der „große“ Charakter bei sehr entspanntem Stadtverkehr manchmal überdimensioniert wirkt – wer vor allem kurze Wege fährt, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial.
Honda CB 500 X: Stärke ist die gut dosierbare Art, die das Motorrad leicht zugänglich macht. Schwäche ist, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder langen Autobahnabschnitten der Fokus eher auf Effizienz und Alltag liegt als auf maximaler Dynamik.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Auslegung: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist für wechselnde Bedingungen gedacht. Das bedeutet in der Praxis meist: mehr Stabilität bei zügiger Fahrt, ein Fahrgefühl, das auch bei Last (z. B. Gepäck oder Sozius) ruhig bleibt, und eine Tendenz, Unebenheiten souverän zu „verarbeiten“. Auf längeren Strecken macht sich das positiv bemerkbar, weil die Maschine weniger ermüdet.
Die Honda CB 500 X ist dagegen auf Alltagstauglichkeit und leichtes Handling ausgelegt. Sie wirkt oft wendiger und „einfacher“ zu bewegen, besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten. Das ist ein großer Vorteil in der Stadt, auf kurvigen Nebenstraßen und bei Situationen, in denen man häufig rangiert oder die Linie öfter anpassen muss.
Wie sich das in Kurven und auf schlechten Straßen zeigt
Auf guten Straßen fühlt sich die KTM häufig wie ein Reisegerät an: stabil, zielstrebig und mit einem Fahrstil, der lange Strecken unterstützt. Auf weniger perfekten Straßen kann die KTM ebenfalls punkten, weil sie für diese Art von Nutzung konstruiert ist.
Die Honda spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig „umschalten“ muss: mal zügig, mal gemütlich, mal Stadt, mal Landstraße. Auf Schotter oder schlechten Abschnitten bleibt sie meist gut kontrollierbar, ohne dass man sich wie in einem Spezialgerät fühlt.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Alltagsnutzen
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema – aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Motorrad die Fahrt „glättet“ und wie gut es sich mit Gepäck und längeren Tagesetappen kombinieren lässt. Wer häufig auf Tour geht, profitiert von dem Gefühl, dass die Maschine nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ wird.
Die Honda CB 500 X ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch im Alltag funktionieren soll. Ergonomisch wirkt sie oft so, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das macht sie interessant für Pendler, für Wochenendfahrten und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Samstag glänzt.
Stärken und Schwächen beim Komfort
KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärke ist der Tourenkomfort und die Fähigkeit, lange Strecken entspannt zu absolvieren. Schwäche kann sein, dass die KTM durch ihren Reisecharakter und ihre Größe im Alltag mehr „Motorrad“ ist als nötig – vor allem, wenn Parken, enge Straßen oder häufiges Rangieren eine große Rolle spielen.
Honda CB 500 X: Stärke ist die unkomplizierte Ergonomie und die gute Alltagstauglichkeit. Schwäche ist, dass bei sehr langen Etappen oder bei starkem Gepäck der Fokus eher auf „funktioniert zuverlässig“ als auf „maximaler Reise-Luxus“ liegt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Bedienung
Bei der KTM 1390 Super Adventure Evo ist die Tendenz zur modernen, tourenorientierten Elektronik spürbar. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, in unterschiedlichen Situationen Unterstützung zu bieten – etwa bei wechselnden Bedingungen oder wenn man sich auf längere Strecken konzentrieren möchte, statt ständig manuell nachzujustieren.
Die Honda CB 500 X setzt eher auf das, was im Alltag wirklich hilft: eine klare Bedienlogik und eine Ausstattung, die nicht überfordert. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die sich nicht durch zu viele Menüs und Modi kämpfen möchten.
Praxis-Check: Wer profitiert mehr?
Wer häufig unterwegs ist, lange Strecken fährt und dabei auch mal mit wechselndem Untergrund rechnet, profitiert tendenziell stärker von der KTM-Philosophie. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist, sich intuitiv fährt und im Alltag zuverlässig bleibt, findet in der Honda oft den besseren Einstieg.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl, das beide Motorräder vermitteln. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise auf sportlichere Reserven und sicheres Verzögern ausgelegt, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei Last spürbar wird. Die Honda CB 500 X bietet dagegen ein gut kontrollierbares Bremsverhalten, das für Alltag, Landstraße und moderates Tempo sehr passend ist.
In der Praxis heißt das: Die KTM gibt mehr „Druck“ und wirkt wie ein Motorrad, das auch bei dynamischerer Fahrweise Ruhe ausstrahlt. Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das Sicherheit über Berechenbarkeit vermittelt – ideal, wenn man entspannt fährt und trotzdem jederzeit souverän reagieren möchte.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Alltagstaugliche Kosten im Blick
Bei der Wirtschaftlichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Wartungsaufwand, Verschleißteile, Verbrauch und die Frage, wie „kompliziert“ das Motorrad im Alltag bleibt. Die Honda CB 500 X wird in diesem Vergleich häufig als pragmatische Wahl wahrgenommen: Sie ist auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig Aufmerksamkeit fordert.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die bereit sind, in ein stärker spezialisiertes Reisegerät zu investieren. Das kann sich lohnen, wenn das Motorrad regelmäßig für Touren genutzt wird und die Ausstattung sowie die Fahrdynamik wirklich abgerufen werden.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung über das Jahr
Honda CB 500 X: Stärke ist die unkomplizierte Alltagsnutzung und die Tendenz zu planbaren Kosten. Schwäche ist, dass sie bei sehr ambitionierten Touren oder bei dauerhaft hohem Tempo nicht den gleichen „Reise-Overkill“ bietet wie die KTM.
KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärke ist die Vielseitigkeit für lange Strecken und wechselnde Bedingungen. Schwäche ist, dass sie im Alltag oft mehr Motorrad ist, als man wirklich braucht – und damit auch mehr Potenzial ungenutzt bleibt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Honda CB 500 X hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
KTM 1390 Super Adventure Evo – passend für…
Die KTM ist besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen, gerne zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das auch bei Gepäck und wechselnden Straßenverhältnissen souverän bleibt. Wer Abenteuer nicht nur als Idee, sondern als tatsächliches Fahrprofil versteht, findet in der KTM tendenziell die stimmigere Basis.
Honda CB 500 X – passend für…
Die Honda ist ideal, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Stadt, Landstraße, Wochenendtouren und auch mal ein unplanmäßiger Weg abseits der perfekten Route. Besonders attraktiv ist sie für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das leicht zu handhaben ist, schnell Vertrauen aufbaut und im Alltag nicht kompliziert wirkt.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf großen Touren, Reserven im Fahrgefühl und einer Reise-Orientierung liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn längere Strecken, Gepäck und wechselnde Bedingungen zum Alltag gehören. Wer dynamischer fährt und dabei ein Motorrad möchte, das Ruhe und Stabilität vermittelt, wird mit der KTM tendenziell glücklicher.
Die Honda CB 500 X ist dagegen die stimmigere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein gutmütiger Charakter im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und auch bei kleineren Touren zuverlässig Spaß macht. Wer nicht ständig das maximale Potenzial abrufen will, findet in der Honda oft die passendere Balance.
Kurz gesagt: KTM für große Abenteuer und Touren mit Anspruch, Honda für vielseitigen Alltag und entspannte bis mittlere Touren.