| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Kawasaki W 800 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, bekommt meist besonders klare Antworten: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für dynamische Abenteuer-Performance, lange Strecken und ein Setup, das auch abseits der Komfortzone Spaß macht. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt auf den klassischen Retro-Charakter, entspannte Fahrbarkeit und ein Motorradgefühl, das eher an ruhige Ausfahrten als an sportliche Grenzbereiche erinnert. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Es geht weniger darum, welches Bike „besser“ ist, sondern darum, welches besser zum eigenen Alltag und zum gewünschten Fahrstil passt.
Grundcharakter: Adventure-Drive vs. Retro-Genuss
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Reise- und Adventure-Maschine gedacht. Der Fokus liegt auf Durchzug, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch bei zügigem Tempo souverän bleibt. Die Kawasaki W 800 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt bewusst zeitlos, mit einer Motorcharakteristik, die eher gleichmäßig und kultiviert daherkommt. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich besonders für entspannte Touren eignet – und für Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Erlebnis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Konzepte zeigt sich: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf mehr Reserven ausgelegt. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und beim Überholen auf Landstraßen. Die Maschine wirkt dabei „bereit“, als würde sie jederzeit nachlegen können. Die Kawasaki W 800 spielt dagegen ihre Stärken in einem anderen Bereich aus: Sie liefert ein angenehmes Ansprechverhalten und lässt sich sehr gut im Alltag dosieren. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder kurze Strecken fährt, profitiert von der unkomplizierten, gut kontrollierbaren Art der W 800.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die KTM ist klar im Vorteil, wenn es um sportliches Fahren, lange Etappen mit Tempo und das Gefühl von Reserven geht. Die Kawasaki punktet, wenn es um entspanntes Cruisen, harmonische Gasannahme und ein Motorrad geht, das sich nicht „aufdrängt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Leichtigkeit im Flow
Bei der KTM 1390 Super Adventure Evo ist das Fahrwerk auf Vielseitigkeit und Kontrolle ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen spielt die Maschine ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig, vermittelt Sicherheit und unterstützt den Fahrer dabei, die Linie zu halten. Auch wenn die Tour mal unruhiger wird, wirkt die KTM nicht wie ein Motorrad, das schnell an seine Grenzen kommt.
Die Kawasaki W 800 setzt hingegen auf ein Handling, das sich eher nach „einfach fahren“ anfühlt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man schnell in einen angenehmen Rhythmus findet. In der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen wirkt die W 800 besonders zugänglich. Gleichzeitig ist sie weniger auf maximale Belastbarkeit bei sportlicher Fahrweise getrimmt. Wer sehr dynamisch fährt oder häufig mit hohem Tempo unterwegs ist, wird bei der KTM eher das passende Werkzeug finden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und Kontrolle bei Alltagstempo
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass die KTM 1390 Super Adventure Evo stärker auf hohe Anforderungen ausgelegt ist. Bei zügiger Fahrt und längeren Abfahrten zählt vor allem, dass die Verzögerung berechenbar bleibt und das Motorrad stabil steht. Die Kawasaki W 800 bietet ebenfalls ein sicheres Gefühl, aber sie ist eher auf den typischen Retro-Alltag abgestimmt. Das heißt: Für gemütliche Touren und moderates Tempo passt das sehr gut. Wer hingegen häufig hart bremst oder lange Strecken mit sportlicher Gangart fährt, wird die KTM als souveräner erleben.
Ergonomie und Sitzposition: Reisehaltung vs. klassisches Cruisen
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist für längere Fahrten konzipiert. Die Sitzposition wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt das Gesamtpaket aus Windschutz, Fahrwerksgefühl und der Art, wie die Maschine den Fahrer „trägt“. Wer häufig auf Tour geht, wird die Reiseorientierung spüren.
Die Kawasaki W 800 setzt auf eine klassische, eher entspannte Haltung. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen und nicht ständig gegen die eigene Sitzposition zu arbeiten. Gerade für kürzere Strecken oder Wochenendfahrten ist das ein Plus. Wer jedoch sehr lange Etappen plant oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird bei der KTM eher die bessere Basis finden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich nach Zielgruppe. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist stärker auf Touren und Komfort im Alltag ausgelegt. Dazu gehören typische Reise-Features, die das Planen und Fahren erleichtern: mehr „Werkzeugcharakter“, mehr Fokus auf Funktion und weniger auf Retro-Optik.
Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen bewusst reduziert und klassisch. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer mögen genau diese klare, unkomplizierte Art. Für den Alltag bedeutet das oft: weniger „Technik-Overload“, dafür ein Motorrad, das sich schnell versteht. Wer aber sehr viel Wert auf moderne Assistenz- oder Reise-Details legt, wird bei der KTM eher fündig.
Verbrauch und Reichweite: Effizienz im Kontext des Fahrstils
Beim Thema Verbrauch gilt: Beide Motorräder können im passenden Rahmen effizient sein, aber sie „denken“ unterschiedlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist stärker auf Leistung und Reserven ausgelegt. Das heißt: Je nachdem, wie dynamisch gefahren wird, kann der Verbrauch spürbar variieren. Dafür bietet sie das Gefühl, auch bei Tempo und Steigungen nicht ständig am Limit zu arbeiten.
Die Kawasaki W 800 ist eher auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt. Wer die Maschine im typischen Retro-Rhythmus bewegt, erlebt oft eine angenehm ruhige Effizienz. Wer dagegen versucht, die W 800 dauerhaft „gegen ihren Charakter“ zu fahren, wird merken, dass sie nicht für maximale sportliche Anforderungen gemacht ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo – Stärken
- Mehr Reserven für zügiges Fahren und lange Strecken
- Stabiles Fahrgefühl und souveräne Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
- Reiseorientierte Praxis: Komfort und Funktion stehen im Vordergrund
KTM 1390 Super Adventure Evo – Schwächen
- Wer nur gemütlich cruisen will, könnte den „Adventure-Fokus“ als zu präsent empfinden
- Bei sehr entspanntem Fahrstil ist der Mehrwert nicht immer sofort spürbar
Kawasaki W 800 – Stärken
- Entspanntes, klassisches Fahrgefühl mit gut dosierbarer Motorcharakteristik
- Leicht zugängliches Handling für Stadt und Landstraße
- Retro-Charme und unkomplizierte Praxis für Wochenendfahrten
Kawasaki W 800 – Schwächen
- Weniger geeignet für sehr sportliche Fahrweise oder hohe Langstrecken-Ansprüche
- Wer maximale Reise-Features erwartet, findet bei der KTM mehr „Werkzeug“
Für wen passt welches Motorrad?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Touren planen, gerne zügig unterwegs sind oder ein Motorrad suchen, das in vielen Situationen souverän bleibt. Auch wenn das Fahrprofil mal gemischt ist – Landstraße, Autobahnabschnitte, wechselnder Untergrund – wirkt die KTM wie ein Allrounder mit klarer Leistungsorientierung. Wer gerne plant, ausrüstet und das Motorrad als Reiseplattform nutzt, wird die Stärken schnell erkennen.
Die Kawasaki W 800 ist ideal für alle, die das Motorradfahren vor allem als Genuss erleben möchten. Für kurze bis mittlere Strecken, für entspannte Ausfahrten und für Menschen, die den klassischen Stil mögen, ist die W 800 eine sehr stimmige Wahl. Wer nicht ständig das Maximum sucht, sondern lieber einen ruhigen Rhythmus fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich angenehm anfühlt und Spaß macht, ohne dauernd „arbeiten“ zu müssen.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Reserven beim Beschleunigen und ein souveränes, reiseorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald Tempo, Distanz und wechselnde Bedingungen eine Rolle spielen – und wenn das Motorrad als vielseitige Tourenbasis dienen soll. Die Kawasaki W 800 gewinnt dagegen dort, wo entspanntes Cruisen, klassischer Charakter und leichtes Handling wichtiger sind als maximale Performance. Sie passt besonders gut für den Alltag, für Feierabendrunden und für Wochenendtouren, bei denen das Fahrgefühl und der Stil zählen. Kurz gesagt: Wer Abenteuer und Dynamik sucht, findet in der KTM den passenden Partner. Wer den Fokus auf Genuss, Ruhe und Retro-Vibes legt, ist mit der W 800 deutlich glücklicher.