UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.095 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
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Test des todschicken Zweizylinder Retro-Bikes von Kawasaki
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • Optik & klassische Rundinstrumente
  • Gewicht & Handling
  • gute Bremsen vorne
  • bequeme Sitzposition
  • verstellbare Hebel
Kontra:
  • kleiner Tank
  • einige Merkmale nicht 100% Retro

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht187kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.115mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite357km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.
 
Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.400 € inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: ab 02/2022
  • Farben: grün, grau, schwarz

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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Kawasaki Z 650 RS – Vergleich der Charaktere

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Es geht hier nicht nur um Daten, sondern um Fahrgefühl, Einsatzzweck und Prioritäten. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für den großen Reise- und Abenteueranspruch, während die Kawasaki Z 650 RS eher den agilen, alltagstauglichen Street-Charakter in den Vordergrund stellt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.

Grundidee und Zielgruppe: Reiseabenteuer vs. urbane Agilität

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf längere Strecken, wechselnde Untergründe und Touren ausgelegt. Das merkt man am Gesamtkonzept: Fahrkomfort, Stabilität und eine Ausstattung, die auch auf längeren Etappen nicht nachlässt. Die Kawasaki Z 650 RS dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man gern im Alltag nutzt: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurze Wege und spontane Ausfahrten macht.

Wie sich das im Alltag anfühlt

Auf der einen Seite steht ein Motorrad, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt: stabil, souverän und darauf getrimmt, Kilometer zu fressen. Auf der anderen Seite ist die Z 650 RS eher die Maschine für den Alltag, bei der man sich schnell wohlfühlt und die sich unkompliziert in den Verkehrsfluss einfügt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern auf Landstraßen „kurz mal“ fährt, wird die Kawasaki oft als entspannter im Handling erleben. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant oder auch mal weiter weg will, findet in der KTM den passenden Rahmen.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das bedeutet: Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad oft kraftvoll an, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten. Die Kawasaki Z 650 RS verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf ein lebendiges, direktes Ansprechverhalten ausgelegt, das besonders bei moderaten Geschwindigkeiten Spaß macht. Das ist weniger „große Reise mit viel Reserve“, mehr „spritzig und handlich“.

Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb

Die Stärke der KTM liegt darin, dass sie auch bei längeren Etappen und wechselnden Situationen souverän bleibt. Die Schwäche kann – je nach Gewohnheit – das größere Motorradgefühl sein: Wer ein sehr leichtes, wendiges Bike sucht, muss sich an die Dimensionen und das Gewicht erst gewöhnen. Die Kawasaki punktet mit ihrem agilen Charakter und dem unkomplizierten Handling. Als potenzielle Schwäche kann man sehen, dass sie für sehr lange, zügige Autobahn- oder Reiseetappen weniger „großzügige“ Reserven vermittelt als die KTM.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern auf den jeweiligen Zweck abgestimmt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt auf Stabilität und Kontrolle ab – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren. Die Kawasaki Z 650 RS setzt stärker auf Wendigkeit und ein leichtes, direktes Einlenken. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen oft spontaner.

Kurven, Tempo und Komfort

In schnellen Kurven und bei höheren Reisegeschwindigkeiten spielt die KTM ihre Stärken aus: Das Motorrad wirkt ruhig und berechenbar. Die Kawasaki kann ebenfalls sportlich, aber sie fühlt sich eher wie ein „kurzfristig dynamisches“ Motorrad an. Für enge Kehren und häufiges Richtungswechseln ist die Z 650 RS oft im Vorteil, während die KTM eher dann überzeugt, wenn man konstant unterwegs ist und das Motorrad „mitnimmt“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von Bremse, Fahrwerk und Gesamtgewicht. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet durch ihr Reise-Konzept häufig ein starkes Sicherheitsgefühl, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei Lastwechseln. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Alltag oft sehr handlich, und das Bremsgefühl passt gut zu einer dynamischen Fahrweise im Stadt- und Landstraßenbetrieb.

Wo die Unterschiede spürbar werden

Die KTM spielt ihre Vorteile aus, wenn es um wiederholtes Verzögern aus höheren Tempi oder um lange Fahrten geht. Die Kawasaki ist dann im Vorteil, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten bremst und dabei ein leicht dosierbares Gefühl möchte. Wer viel Autobahn und lange Strecken fährt, wird die KTM als „entspannter“ empfinden. Wer dagegen oft stop-and-go oder kurze Strecken fährt, wird die Kawasaki als pragmatisch wahrnehmen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Reise- und Abenteuer-Maschine gedacht, daher ist die Elektronik häufig auf Komfort, Kontrolle und verschiedene Fahrsituationen ausgelegt. Die Kawasaki Z 650 RS setzt ebenfalls auf moderne Features, wirkt aber eher so, als würde sie den Fahrer im Alltag unterstützen, ohne den Fokus zu stark auf „maximale Komplexität“ zu legen.

Fahrmodi, Kontrolle und Alltag

Die KTM kann besonders dann überzeugen, wenn man unterschiedliche Bedingungen erwartet und sich auf ein System verlassen möchte, das das Motorrad in vielen Situationen stabilisiert. Die Kawasaki ist oft dann stark, wenn man schnell „einfach losfahren“ will und die Elektronik als hilfreiche Ergänzung wahrnimmt. Wer gern viel selbst einstellt und verschiedene Szenarien abdeckt, wird an der KTM mehr „Spielraum“ finden. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verständlich bleibt, wird die Kawasaki als unkomplizierter erleben.

Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Alltagskomfort

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „angenehm nach zwei Stunden“ und „angenehm nach vier Stunden“ ausmachen kann. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Fahrten ausgelegt: Das Motorrad unterstützt eine Haltung, die auch bei längeren Etappen nicht sofort ermüdet. Die Kawasaki Z 650 RS bietet eine sportlichere, aber alltagstaugliche Ergonomie, die sich besonders für kürzere Strecken und häufiges Umsetzen im Verkehr eignet.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

Die Stärke der KTM liegt im Langstrecken-Komfort und in der Art, wie sie den Fahrer über längere Zeit „mitträgt“. Die Schwäche kann sein, dass die KTM für sehr kurze Stadtwege oder enge Parkmanöver weniger „handlich“ wirkt. Die Kawasaki ist dagegen oft leichter zu kontrollieren und wirkt im Alltag weniger „groß“. Als potenzielle Schwäche kann man sehen, dass sie für sehr lange Touren weniger auf maximalen Reise-Komfort optimiert ist als die KTM.

Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzwert

Im Alltag zählt nicht nur die Fahrdynamik, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Kawasaki Z 650 RS ist in der Regel die Maschine, die man gern täglich nutzt: Sie ist leichter zu manövrieren, wirkt im Verkehr weniger einschüchternd und passt gut zu einem „einfach fahren“-Lebensstil. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Tag mehr als nur kurze Strecken bietet.

Wofür welches Motorrad besser passt

Wenn der Fokus auf Stadt, Feierabendrunde und gelegentlichen Ausflügen liegt, ist die Kawasaki oft die passendere Wahl. Wenn der Fokus auf Touren, längeren Strecken und dem Wunsch nach einem Motorrad liegt, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, ist die KTM die klarere Option.

Fazit: Welches Bike ist für wen das beste?

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen, ein souveränes Reisegefühl suchen und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Tempi und wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Sie punktet mit ihrem Abenteuer- und Reiseanspruch: Kraft, Kontrolle und ein Konzept, das auf Komfort über Distanz ausgelegt ist. Wer allerdings ein besonders leichtes, wendiges Motorrad für enge Stadtpassagen erwartet, sollte sich darauf einstellen, dass die KTM als größeres Gesamtpaket mehr „Motorrad“ mitbringt.

Die Kawasaki Z 650 RS passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein agiles, unkompliziertes Motorrad für den Alltag und für kurvige Landstraßen suchen. Sie wirkt schnell zugänglich, macht bei moderaten Geschwindigkeiten viel Spaß und ist im Handling oft entspannter. Wer aber vor allem sehr lange Strecken zügig fahren möchte oder maximale Reise-Reserven erwartet, wird in der KTM eher das stimmigere Gesamtbild finden.

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