| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs KTM 990 RC R: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Manchmal ist die Entscheidung zwischen zwei Motorrädern weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“ – sondern eher: Welche Art von Fahrspaß soll im Vordergrund stehen? Der Vergleich zwischen der KTM 1390 Super Adventure Evo und der KTM 990 RC R führt genau dorthin. Auf der einen Seite steht ein Adventure-Bike, das für lange Strecken, wechselnde Untergründe und Alltagseinsätze gemacht ist. Auf der anderen Seite ein sportlicher Ansatz, der auf Dynamik, präzises Handling und eine klare Linie in Richtung sportliches Fahren setzt.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Ausrichtungen ergeben: Fahrwerk und Geometrie, Bremsen, Elektronik, Sitzposition und Komfort sowie die Frage, wie sich die Leistung im Alltag anfühlt. Dabei werden die im Vergleich genannten Werte der beiden Modelle gegeneinander eingeordnet – und daraus wird abgeleitet, welche Stärken und Schwächen im jeweiligen Einsatzbereich besonders auffallen.
Grundcharakter: Reiseenduro gegen Sportmaschine
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist vom Konzept her ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Tour kauft, sondern für viele. Die Kombination aus Reisetauglichkeit, Komfort und Allround-Fähigkeiten sorgt dafür, dass sich längere Strecken entspannter anfühlen. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist.
Die KTM 990 RC R dagegen ist stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Hier steht das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln im Fokus. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind klar auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer Kurven liebt und das Motorrad wie ein Werkzeug für die Linie nutzt, wird sich hier deutlich „näher am Geschehen“ fühlen.
Leistung und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Wenn man die im Vergleich genannten Leistungsdaten gegenüberstellt, wird schnell klar, warum sich die beiden Motorräder so unterschiedlich anfühlen. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt mit ihrer Auslegung auf Durchzug und Alltagstauglichkeit. Das bedeutet: Leistung wird häufig so nutzbar, dass man auch bei moderater Drehzahl zügig vorankommt, ohne ständig im oberen Drehzahlbereich arbeiten zu müssen.
Die KTM 990 RC R wirkt dagegen im Charakter „spitzer“. Die Werte und die Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Motorrad besonders dann stark anfühlt, wenn man es sportlich bewegt: mehr Drehzahl, mehr Tempo in den Kurven, mehr Fokus auf präzises Timing. Das ist eine Stärke für Fahrer, die gern am Limit der Traktion und am Gefühl für die Linie arbeiten.
Stärken und Schwächen aus der Leistungslogik
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen im gleichmäßigen Vorankommen und in der souveränen Nutzbarkeit über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ für sehr sportliche Fahrstile weniger im Vordergrund steht als bei einer klaren Sportauslegung.
- KTM 990 RC R: Stärken liegen in der agilen, sportlichen Reaktion und im kurvenorientierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Dynamik im Alltag weniger „entspannt“ wirkt, wenn man eher gemütlich unterwegs ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt – vor allem dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Die im Vergleich genannten Werte deuten darauf hin, dass das Motorrad darauf optimiert ist, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ruhig zu bleiben.
Die KTM 990 RC R setzt dagegen auf Agilität. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass Richtungswechsel schnell und präzise umgesetzt werden. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke kurvig ist und das Motorrad „mitdenkt“ – also wenn man es aktiv führt.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer viel auf Landstraßen fährt, bei denen der Belag mal besser, mal schlechter ist, wird die KTM 1390 Super Adventure Evo oft als „ruhiger“ erleben. Wer dagegen eine Strecke hat, auf der man konsequent zügig fahren möchte, wird die KTM 990 RC R als direkter und handlicher empfinden. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise.
Bremsen: Vertrauen in Schräglage und beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigen sich die Unterschiede der Ausrichtung. Die KTM 990 RC R ist als Sportbike darauf ausgelegt, kraftvoll und fein dosierbar zu verzögern – besonders dann, wenn man in Schräglage oder in sportlicher Fahrweise bremst. Die im Vergleich genannten Bremswerte und die Abstimmung sprechen dafür, dass hier das „Sport-Feeling“ im Vordergrund steht.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo bringt ebenfalls starke Bremsleistung mit, aber der Fokus liegt stärker auf Konstanz und Alltagstauglichkeit. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig aus dem Reise-Tempo heraus bremst oder wenn die Tour über längere Zeit geht.
Stärken und Schwächen bei der Brems-Perspektive
- KTM 990 RC R: Stärken: sportliche Dosierbarkeit und „Biss“ beim zügigen Fahren. Schwäche: wer vor allem entspannt unterwegs ist, braucht diese Sportauslegung nicht zwingend.
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken: zuverlässige Verzögerung über längere Zeit und ein breiter Einsatzbereich. Schwäche: im rein sportlichen Vergleich kann das letzte Quäntchen „Rennstrecken-Feeling“ weniger im Fokus stehen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. sportliche Direktheit
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Motorrad, das in vielen Situationen „helfen“ soll: Traktion, Stabilität und Fahrbarkeit sollen auch dann funktionieren, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. Die im Vergleich genannten Elektronik- und Fahrmodi-Ansätze unterstreichen diesen Charakter.
Die KTM 990 RC R setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, aber die Ausrichtung ist stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet: Elektronik unterstützt das schnelle Fahren, ohne das Motorrad zu „weich“ wirken zu lassen. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, bekommt hier eine sportliche Basis.
Wie sich das auf den Fahrstil auswirkt
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist besonders passend, wenn man gern flexibel fährt – von zügig bis gemütlich, von Asphalt bis zu weniger perfekten Strecken. Die KTM 990 RC R ist besonders passend, wenn man das Motorrad bewusst sportlich bewegt und die Elektronik als „Rahmen“ versteht, der die Performance absichert.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Komfort und Langstrecken-Eignung ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie die Sitzposition und die Gesamthaltung den Körper über längere Zeit entlasten sollen. Wer häufig unterwegs ist, wird hier schnell den Vorteil spüren.
Die KTM 990 RC R setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn man aktiv fährt und das Motorrad in Kurven „arbeitet“. Gleichzeitig kann diese Haltung auf längeren Strecken oder bei gemütlichem Tempo weniger entspannend sein.
Stärken und Schwächen im Alltag
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken: entspannter für längere Fahrten, vielseitig im Alltag. Schwäche: weniger „rennstrecken-nah“ im Gefühl als ein reines Sportbike.
- KTM 990 RC R: Stärken: sportliche Kontrolle und direktes Fahrgefühl. Schwäche: für sehr lange Touren kann die Haltung anstrengender wirken.
Alltagstauglichkeit: Nutzung außerhalb der perfekten Strecke
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar im Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Die im Vergleich genannten Ausrichtungen sprechen dafür, dass sie für unterschiedliche Anforderungen gemacht ist: Touren, Pendeln, wechselnde Untergründe und das „einfach losfahren“ ohne große Vorbereitung.
Die KTM 990 RC R ist dagegen stärker auf den sportlichen Einsatz fokussiert. Das heißt nicht, dass sie im Alltag unbrauchbar wäre – aber sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn man die Fahrdynamik ausnutzt: kurze bis mittlere Strecken, kurvige Abschnitte, sportliche Fahrten und gern auch Trackday-ähnliche Sessions.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und vielseitige Einsätze gedacht ist. Die Kombination aus souveräner Nutzbarkeit, stabiler Fahrwerksauslegung und Elektronik, die in unterschiedlichen Situationen unterstützt, macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur eine Art von Tour fahren wollen. Wer Komfort und Kontrolle über Distanz priorisiert, findet hier die stimmigere Basis.
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad sportlich zu bewegen: präzises Handling, direktes Feedback und ein Fahrgefühl, das auf Kurvenperformance und zügiges Fahren ausgelegt ist. Wer gern aktiv fährt, die Linie sucht und die Performance konsequent abrufen möchte, wird mit dem RC R mehr „Rennstrecken-Nähe“ im Alltag erleben.
Kurz gesagt: Adventure für Vielfalt und Langstrecke, RC R für sportliche Dynamik und Agilität.