| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.720 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Einfach und geradeaus
- Stilsicher
- Komfortabel
- Preis
- Nur ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.122 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 804 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.150 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit geschraubtem Unterzug | |
| Reifen vorne | 100/90-18 MC 56H | |
| Reifen hinten | 130/70-18 MC 63H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Scheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Royal Enfield Interceptor 650: Vergleich für Tour, Alltag und Charakter
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Konzept her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die KTM 1390 Super Adventure Evo – ein modernes Adventure-Touring-Bike, das auf Dynamik, Komfort und Technik setzt. Auf der anderen Seite fährt die Royal Enfield Interceptor 650 – klassisch, bodenständig und mit dem Charme eines Motorrads, das sich vor allem durch Fahrgefühl, Stil und unkomplizierten Alltag auszeichnet.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Fahrleistung und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Bremsen und Sicherheit, Ergonomie sowie Ausstattung und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal über das andere zu stellen, sondern darum, herauszufinden, welches Bike besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Konzept und Charakter: Adventure-Technik trifft Retro-Identität
KTM 1390 Super Adventure Evo: Touring mit Anspruch
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer souveränen, kontrollierten Fahrweise – auch dann, wenn es zügiger wird oder die Strecke nicht perfekt ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die regelmäßig Touren planen, gern mehrere Stunden am Stück unterwegs sind und dabei moderne Assistenz- und Komfortfeatures schätzen.
Royal Enfield Interceptor 650: Klassik, die man spürt
Die Royal Enfield Interceptor 650 steht dagegen für einen anderen Zugang: weniger „Technik-Show“, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Der Motor vermittelt einen charaktervollen Rhythmus, die Sitzposition ist eher entspannt und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen – auch im Stadtverkehr. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig erklären muss, sondern einfach Spaß macht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Fahrgefühl: Leistung vs. Charakter
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell, wie stark die Ausrichtung auseinandergeht. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bringt deutlich mehr Reserven mit und profitiert von einem Antrieb, der auch bei höheren Geschwindigkeiten und unter Last souverän bleibt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügige Landstraßenfahrten oder längere Autobahnabschnitte zum Alltag gehören.
Die Royal Enfield Interceptor 650 setzt dagegen auf einen Motor, der weniger auf maximale Durchzugskraft getrimmt ist, dafür aber mit einem angenehmen Drehmomentverlauf und einem „mechanischen“ Gefühl überzeugt. In der Praxis bedeutet das: Die Interceptor wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man nicht ständig am oberen Drehzahlbereich arbeitet, sondern entspannt rollt und die Gänge passend nutzt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen spielt das seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt ruhig, lässt sich präzise einlenken und vermittelt auch bei wechselndem Untergrund ein sicheres Gefühl. Die Abstimmung zielt klar auf Touring ab – mit dem Anspruch, dass das Bike auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt.
Die Royal Enfield Interceptor 650 ist dagegen spürbar leichter im Handling und wirkt im Stadtverkehr oft unkomplizierter. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, man kommt in engen Situationen schneller zurecht und das Fahrgefühl bleibt nah am Boden. Wer häufig kurze Strecken fährt, häufig stop-and-go hat oder einfach gern „einfach losrollt“, wird die entspannte Agilität zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Kraft und Dosierbarkeit im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring-orientierten und klassischeren Konzepten. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet durch ihre Auslegung und die zugehörige Bremsperformance eine hohe Verzögerungsfähigkeit und lässt sich dabei meist sehr gut dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die Royal Enfield Interceptor 650 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf „Alltagstempo“ und entspannte Fahrweise abgestimmt. Für viele Fahrer ist das völlig ausreichend – und gerade die gutmütige Dosierbarkeit passt zum Charakter des Motorrads. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig mit hoher Zuladung unterwegs ist, wird die KTM in der Bremsreserve klar im Vorteil sehen.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. entspanntes Fahren
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist so ausgelegt, dass sie auch auf langen Strecken ermüden kann – je nach Fahrstil und Einstellung. Der Fokus liegt auf einer Haltung, die Kontrolle und Komfort verbindet. Gerade bei Touren mit wechselnden Geschwindigkeiten und längeren Fahrzeiten ist das ein echter Vorteil.
Die Royal Enfield Interceptor 650 setzt auf eine eher entspannte, klassische Sitzhaltung. Das sorgt dafür, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad im Alltag angenehm zu fahren ist. Für längere Touren kann das ebenfalls funktionieren, aber wer sehr lange am Stück fährt oder eine sportlichere Haltung bevorzugt, wird die KTM als „komfortableres Werkzeug“ für große Strecken empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Assistenz vs. Fokus auf das Wesentliche
Bei der Ausstattung ist die KTM 1390 Super Adventure Evo klar im Technik-Vorteil. Die Elektronik und die modernen Features unterstützen die Fahrdynamik und erhöhen die Sicherheit – besonders dann, wenn Wetter, Straßenbelag oder Beladung variieren. Das macht das Motorrad für Fahrer attraktiv, die gern „mit System“ unterwegs sind und sich auf konsistente Performance verlassen möchten.
Die Royal Enfield Interceptor 650 bleibt dagegen bewusst näher am Kern: Fahren, Gefühl, Stil. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher eine andere Prioritätensetzung. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein technisches Gerät anfühlt, sondern wie ein klassisches Motorrad, wird die Interceptor als angenehm unkompliziert erleben.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Wartung
Im Alltag spielt nicht nur die Leistung eine Rolle, sondern auch Dinge wie Übersichtlichkeit, Handlichkeit und das Gefühl beim täglichen Nutzen. Die Royal Enfield Interceptor 650 punktet hier häufig durch ihre unkomplizierte Art: Sie wirkt leicht zu beherrschen, ist im Stadtverkehr angenehm und lässt sich im Alltag gut „leben“.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist eher das Motorrad für Fahrer, die den Alltag mit Touren verbinden. Wer regelmäßig pendelt und danach spontan eine längere Runde fährt, bekommt mit der KTM ein Bike, das beides kann – nur eben mit dem Charakter eines großen Reiseabenteuers.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Mehr Reserven bei Leistung und Durchzug – besonders auf längeren Strecken.
- Touring-orientierte Stabilität durch Fahrwerks- und Geometrieauslegung.
- Moderne Elektronik für mehr Sicherheit und konsistente Performance.
- Bremsperformance mit hoher Verzögerungsfähigkeit und guter Dosierbarkeit.
Schwächen der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Durch den Adventure-Touring-Charakter kann sie im reinen Stadtbetrieb „größer“ wirken.
- Wer ein sehr simples Motorrad sucht, wird die Technikfülle möglicherweise als weniger „pur“ empfinden.
Stärken der Royal Enfield Interceptor 650
- Charaktervolles Fahrgefühl und angenehmer Umgang im Alltag.
- Agiles Handling für Stadt, kurze Strecken und entspanntes Fahren.
- Klassischer Stil und ein Motorradgefühl, das schnell vertraut wirkt.
- Unkomplizierte Ausrichtung ohne den Fokus auf Hightech-Assistenten.
Schwächen der Royal Enfield Interceptor 650
- Bei sehr sportlicher Fahrweise oder hoher Zuladung ist die Reservenlage gegenüber der KTM begrenzt.
- Für lange, anspruchsvolle Touren kann der Touring-Fokus der KTM spürbar im Vorteil sein.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn Touren, längere Strecken und ein souveränes, technisch unterstütztes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, häufig weite Strecken plant oder mit Gepäck unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein verlässliches Reisewerkzeug anfühlt.
Die Royal Enfield Interceptor 650 ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf Alltag, entspanntem Fahren und dem klassischen Motorradgefühl liegt. Wer ein Bike sucht, das im Stadtverkehr leicht zu bewegen ist, das sich unkompliziert anfühlt und bei dem der Spaß am Fahren im Vordergrund steht, wird mit der Interceptor sehr glücklich.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo gewinnt den Vergleich vor allem dann, wenn es um lange Strecken, hohe Reserven und moderne Unterstützung geht. Sie passt zu Fahrern, die regelmäßig touren, auch bei wechselnden Bedingungen sicher und komfortabel unterwegs sein möchten und dabei von der stärkeren Performance sowie der Touring-Ausrichtung profitieren. Ihre Schwächen liegen eher im „Alltagsgefühl“: Im reinen Stadtbetrieb kann sie durch ihren Adventure-Charakter weniger verspielt wirken und wer maximale Einfachheit sucht, könnte die Technik als weniger pur empfinden.
Die Royal Enfield Interceptor 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein klassisches Motorradgefühl suchen: unkompliziert, angenehm im Handling und mit viel Charme im Alltag. Sie eignet sich besonders für Pendeln, kurze bis mittlere Strecken und Fahrer, die nicht ständig nach maximaler Dynamik greifen, sondern nach einem stimmigen Gesamtpaket aus Stil und Fahrspaß. Wer dagegen sehr sportlich fährt oder häufig lange Touren mit hoher Belastung plant, wird die KTM als klarer überlegen erleben.