| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.578 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- toller Motor
- präzises Fahrwerk
- gute Bremsen
- QuickShifter Serie
- alltagstaugliche Sitzposition
- gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
- etwas schwerer als die Wettbewerber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Schraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | SHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Suzuki GSX-8R – Motorradvergleich
Wer zwischen einer großen Adventure-Maschine und einem sportlich orientierten Naked-Bike schwankt, merkt schnell: Hier geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern vor allem um den passenden Einsatzzweck. Der Vergleich zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Suzuki GSX-8R zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die beiden Motorräder gedacht sind – und wie stark sich das auf Fahrgefühl, Komfort und den Alltag auswirkt.
Grundcharakter: Reise-Adventure vs. sportliche Alltagsmaschine
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Reise- und Tourenwerkzeug konzipiert. Der Fokus liegt auf souveräner Leistungsentfaltung, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und einem Gesamtkonzept, das lange Strecken angenehm macht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Tagesetappen, die sich nicht nach Tankstopps richten, sondern nach Lust und Laune.
Die Suzuki GSX-8R dagegen steht für einen kompakteren, agilen Ansatz. Sie fühlt sich eher nach „schnell in die Kurve, schnell wieder raus“ an. Gerade im Alltag und auf kürzeren Touren spielt sie ihre Stärken aus: leichtes Handling, sportliche Sitzposition und ein direkteres Ansprechverhalten, das Lust auf zügiges Fahren macht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungscharakteristik anfühlt
Im Vergleich der Leistungswerte zeigt sich: Die KTM zielt auf kräftige Reserven und einen Charakter, der auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten entspannt bleibt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger „arbeiten“ muss, um Tempo zu halten, sondern eher „mitläuft“ – besonders dann, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig in den Drehzahlbereich wechseln möchte.
Die Suzuki ist dagegen stärker auf ein sportliches, lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt. Die Kraft wirkt in der Regel unmittelbarer, wodurch sich das Motorrad besonders in der Stadt, auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten dynamisch anfühlt. Wer gern zügig beschleunigt und die Maschine aktiv bewegt, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der KTM 1390 Super Adventure Evo ist das Fahrwerk auf Kontrolle und Ruhe ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo über längere Zeit hoch bleibt. Die Maschine liegt spürbar stabil, und das unterstützt das Vertrauen in schnellen Passagen. Gleichzeitig bleibt sie so abgestimmt, dass man auch auf wechselndem Untergrund nicht das Gefühl bekommt, man müsse ständig gegen das Motorrad arbeiten.
Die Suzuki GSX-8R spielt ihre Stärken im agilen Bereich aus. Das Handling wirkt handlich, die Linie lässt sich zügig aufnehmen, und das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann schneller „umschalten“, früher einlenken und die Kurve dynamisch fahren, ohne dass das Motorrad träge wirkt.
Kurvenverhalten im Vergleich
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden – aber auf unterschiedliche Art. Die KTM vermittelt eher das Gefühl von kontrollierter Stabilität: Sie unterstützt eine ruhige, saubere Linie. Die Suzuki hingegen lädt zu einem dynamischen Fahrstil ein: Sie wirkt wie ein Werkzeug, das Kurvenfahrten direkt belohnt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich der Auslegung ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die KTM ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Touren und höheren Geschwindigkeiten zuverlässig zu funktionieren. Das Ergebnis ist ein Gefühl von Reserven und Konstanz – besonders dann, wenn man öfter aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die Suzuki setzt stärker auf sportliche Dosierbarkeit. Das Bremsgefühl wirkt direkt und lässt sich gut an den jeweiligen Fahrstil anpassen. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Fahrer, die gern zügig bremsen und die Maschine anschließend wieder sauber in die Kurve bringen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Reichweite im Kopf
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ergonomisch auf längere Einsätze ausgelegt. Die Sitzhaltung unterstützt Tourenfahrten, und das Motorrad wirkt insgesamt so, als wäre es für „mehrere Stunden am Stück“ gemacht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der Reiseorientierung: Man bleibt entspannter, und die Maschine unterstützt das Durchhalten.
Die Suzuki GSX-8R bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen und man die Maschine aktiv bewegt. Für den täglichen Weg zur Arbeit oder für spontane Feierabendrunden ist das Handling oft angenehmer, weil das Motorrad leichter „in den Alltag passt“.
Für wen ist welche Sitzhaltung angenehmer?
Wer viel Langstrecke fährt und Wert auf Komfort legt, findet in der KTM eher die passende Basis. Wer dagegen häufiger kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und eine sportliche Haltung bevorzugt, wird mit der Suzuki meist schneller glücklich.
Ausstattung und Einsatzprofil: Tourenpaket vs. sportlicher Fokus
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die KTM ist als Reise-Adventure gedacht, entsprechend ist das Gesamtkonzept auf Touren ausgelegt. Dazu passen die typischen Bedürfnisse einer Langstreckenfahrt: Stabilität, Komfort und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Die Suzuki ist stärker auf den sportlichen Alltag ausgerichtet. Das Motorrad wirkt wie ein „Feierabend- und Wochenendgerät“, das schnell einsatzbereit ist und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Wer weniger Wert auf Reise-„Overkill“ legt und lieber ein schlankes, sportliches Gesamtpaket möchte, bekommt hier eine klare Antwort.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo
Stärken: Reiseorientierter Charakter, stabiler Auftritt bei höheren Geschwindigkeiten, komfortbetonte Ergonomie und ein Fahrgefühl, das Langstrecken unterstützt. Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das man gern für große Touren auswählt.
Schwächen: Wer vor allem kurze Strecken fährt oder maximale Agilität in engen Situationen sucht, kann die KTM als „größer“ und weniger spontan empfinden. Außerdem ist das Konzept stärker auf Touren ausgelegt – wer primär Stadtverkehr und enge Kurven im Fokus hat, könnte die Suzuki als passender empfinden.
Suzuki GSX-8R
Stärken: Agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten und eine Sitzposition, die dynamisches Fahren unterstützt. Für kurvige Strecken und spontane Fahrten ist die Suzuki oft die direktere Wahl.
Schwächen: Wer sehr lange Strecken besonders komfortabel und entspannt absolvieren möchte, wird bei der KTM eher das „Tourenpaket“ finden. Die Suzuki ist zwar sportlich, aber weniger auf den Reisecharakter ausgelegt.
Welches Motorrad passt besser? Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Langstrecke und einem souveränen Reisegefühl liegt. Das Motorrad spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn man entspannt Tempo aufbauen möchte, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten schätzt und eine ergonomische Basis sucht, die auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Wer oft unterwegs ist, profitiert von der Reiseorientierung und dem kontrollierten Fahrcharakter.
Die Suzuki GSX-8R empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die agiles Handling, sportliche Dynamik und eine direkte Reaktion auf Fahrbefehle suchen. Für Stadtfahrten, Feierabendrunden und kurvige Landstraßen wirkt die Suzuki oft „leichter im Kopf“ und macht schneller Lust auf zügiges Fahren. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell bewegt und Spaß in kurzen Intervallen liefert, trifft mit der GSX-8R meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: KTM für Reisen und Souveränität, Suzuki für Sportlichkeit und Agilität.