| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
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KTM 1390 Super Adventure EVO vs Triumph Bonneville Speedmaster – Vergleich
Wer zwischen KTM 1390 Super Adventure EVO und Triumph Bonneville Speedmaster steht, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die KTM steht für Abenteuer, Reichweite und souveräne Dynamik – mit dem Anspruch, auch abseits des Gewohnten eine gute Figur zu machen. Die Triumph dagegen verkörpert klassischen Cruiser-Charakter, entspanntes Dahingleiten und eine Fahrkultur, die sich eher nach Straße als nach „Mission“ anfühlt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so spannend: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Ergonomie und der praktische Nutzen im Alltag – und welche Stärken zeigen sich dort, wo es wirklich zählt?
Grundcharakter: Adventure-Anspruch trifft Cruiser-Genuss
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist als Reise- und Adventure-Maschine gedacht. Der Fokus liegt auf Durchzug, Stabilität und einem Fahrstil, der auch längere Strecken und wechselnde Bedingungen gut abfedert. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man mitnehmen möchte, wenn die Route nicht schon am Start feststeht.
Die Triumph Bonneville Speedmaster spielt dagegen in der Cruiser-Ecke. Hier steht weniger die „Eroberung“ der Strecke im Vordergrund, sondern das angenehme Gleiten, die entspannte Sitzhaltung und ein Motorcharakter, der sich nach klassischer britischer Interpretation anfühlt. Das Motorrad ist eher für den Genuss unterwegs – für Ausfahrten, Stadtfahrten und Touren, bei denen Komfort und Stil wichtiger sind als maximale Offroad-Ambitionen.
Ergonomie und Sitzposition: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an?
Ein zentraler Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist so ausgelegt, dass eine aufrechte bis leicht veränderte Haltung unterstützt wird. Das hilft besonders auf längeren Strecken, weil der Körper nicht zu stark in eine „Dauer-Krümmer“-Position gedrückt wird. Gleichzeitig bleibt die KTM so gestaltet, dass man aktiv fahren kann, ohne sich ständig gegen das Motorrad zu stemmen.
Die Triumph Speedmaster setzt auf eine entspannte Cruiser-Ergonomie. Die Sitzhaltung ist typischerweise deutlich entspannter, mit mehr Gewicht auf dem Hinterteil und weniger „Sportlichkeit“ im Oberkörper. Das ist angenehm, wenn die Fahrt eher ruhig und gleichmäßig verläuft. Wer jedoch häufig dynamisch beschleunigt oder viel „sportlich“ um die Kurve möchte, spürt schneller, dass die Geometrie stärker auf Komfort als auf maximale Agilität ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar, warum beide Motorräder so unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt wie ein kräftiges Gesamtpaket: Der Antrieb ist darauf ausgelegt, jederzeit Reserven zu bieten und auch bei wechselnder Last souverän zu reagieren. Das macht sie besonders stark, wenn die Strecke nicht planbar ist – etwa bei Überholmanövern, wechselndem Tempo oder wenn die Straße plötzlich schlechter wird.
Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt dagegen auf ein klassisches Cruiser-Gefühl. Der Motor liefert seine Leistung so, dass man ihn gerne „mitnimmt“ und nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht. Das ist nicht automatisch langsamer – aber die Art, wie Leistung nutzbar gemacht wird, ist anders: weniger „Adventure-Drang“, mehr „Genuss-Tempo“. Dadurch fühlt sich die Speedmaster oft harmonischer an, wenn die Fahrt nicht auf maximale Fahrdynamik getrimmt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Bei der Fahrwerksauslegung zeigt sich der Unterschied zwischen Reiseenduro und Cruiser deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße wellig ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Gerade auf langen Etappen ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Linie lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut halten.
Die Triumph Speedmaster ist im Handling eher auf ruhige Führung ausgelegt. Das Motorrad wirkt in vielen Situationen leicht zu bewegen, aber die Priorität liegt weniger auf „hartem“ Einlenken und mehr auf dem entspannten Vorankommen. In engen Kurven oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann die KTM deshalb im Vorteil sein, während die Triumph ihre Stärken dort ausspielt, wo man gleichmäßig fährt und das Motorrad nicht ständig „gegen“ die Physik arbeiten lässt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich der Bremsleistung geht es weniger um reine Zahlen als um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Gefühl. Die KTM 1390 Super Adventure EVO zielt darauf ab, auch bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Untergründen zuverlässig zu verzögern. Das ist besonders relevant, wenn man auf Reisen unterwegs ist und nicht immer perfekte Bedingungen vorfindet.
Die Triumph Bonneville Speedmaster bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, allerdings mit einem Charakter, der stärker auf das Cruiser-Tempo abgestimmt ist. Wer überwiegend entspannt fährt, profitiert von einer gut dosierbaren Bremse, die sich natürlich anfühlt. Wer dagegen häufig sehr sportlich bremst oder aus hohen Tempi heraus aggressiv verzögert, wird bei der KTM eher das „mehr Reserven“-Gefühl finden.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klassische Einfachheit
Ein weiterer Punkt im Vergleich ist die Elektronik. Die KTM 1390 Super Adventure EVO bringt typischerweise mehr moderne Assistenz- und Fahrmodi-Logik mit, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisiert. Das kann helfen, wenn die Traktion schwankt oder wenn man sich auf wechselnde Untergründe einstellen möchte. Gerade auf Touren ist das ein Plus, weil man sich stärker auf die Linie und den Verkehr konzentrieren kann.
Die Triumph Speedmaster setzt eher auf eine direktere, intuitive Bedienung. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ ist, aber der Fokus liegt stärker auf dem klassischen Fahrgefühl. Wer Elektronik als „Werkzeug“ nutzen möchte, findet bei der KTM mehr Tiefe. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell und unkompliziert anfühlt, wird die Triumph oft als angenehmer empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was bringt das Motorrad wirklich mit?
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist in der Regel stärker auf Reise- und Nutzwert ausgelegt. Dazu gehören die Art der Ergonomie, die Stabilität bei längeren Strecken und das Gefühl, dass man das Motorrad auch mit Gepäck und für längere Touren „einfach nutzen“ kann.
Die Triumph Bonneville Speedmaster spielt ihre Stärken im Alltagskomfort und im Stil aus. Sie wirkt oft wie gemacht für Wochenendfahrten, Stadtfahrten und Strecken, bei denen man nicht ständig an „Reise-Checklisten“ denkt. Dazu kommt: Das Motorrad macht optisch und akustisch viel her – und das ist im Alltag nicht zu unterschätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure EVO – Stärken: mehr Reserven bei Dynamik und Stabilität, stärkerer Reisecharakter, moderne Elektronikunterstützung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. KTM 1390 Super Adventure EVO – Schwächen: wer vor allem entspannt cruisen möchte, kann die KTM als „zu viel Motorrad“ empfinden; außerdem ist die Maschine typischerweise weniger auf die klassische Cruiser-Entspannung ausgelegt.
Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken: entspannte Sitzposition, stimmiger Cruiser-Charakter, angenehmes Handling für ruhige Fahrten und ein sehr starker Stilfaktor. Triumph Bonneville Speedmaster – Schwächen: wer häufig sportlich fährt oder lange Strecken mit maximalem Reise-Anspruch plant, wird die KTM als passender erleben; außerdem ist die Triumph weniger auf „Adventure“-Szenarien ausgelegt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist besonders attraktiv, wenn Touren länger werden, die Route variabler ist und das Motorrad nicht nur auf der perfekten Straße funktionieren soll. Wer gerne zügig unterwegs ist, Reserven nutzen möchte und dabei Wert auf Stabilität, moderne Unterstützung und Reise-Logik legt, findet in der KTM einen klaren Vorteil.
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Genussfahrten gedacht ist: entspannte Ausfahrten, Stadt und Landstraße, ein harmonisches Fahrgefühl und ein Look, der sofort nach „Motorradkultur“ aussieht. Wer weniger „Mission“ und mehr „Flow“ sucht, wird mit der Speedmaster sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist das Motorrad für alle, die mehr Reichweite, mehr Reserven und einen klaren Reise- und Dynamikfokus suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecke unplanbar wird, wenn längere Touren anstehen und wenn moderne Elektronik sowie Stabilität im Vordergrund stehen. Die Triumph Bonneville Speedmaster passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort, Cruiser-Charakter und ein stimmiges, klassisches Fahrgefühl priorisieren. Sie ist ideal für entspannte Fahrten, bei denen Stil und harmonisches Dahingleiten wichtiger sind als maximale Adventure-Performance. Kurz gesagt: Wer Abenteuer und Vielseitigkeit will, greift zur KTM; wer Genuss, Komfort und Cruiser-Flair sucht, findet in der Triumph die passendere Wahl.