UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 11.795 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
Weiter zum Testbericht
Der neue Cross-Over aus Hinckley im Test: Würdiger Nachfolger der 1050 Sport?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • Toller Motor!
  • Überragender QuickShifter
  • Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
  • Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
  • Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
  • Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
Kontra:
  • Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
  • Bei Regen Schmutz von hinten.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht214kg
Radstand1.422mm
Länge2.073mm
Radstand1.422mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.386mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC
Hubraum798ccm
Hub56mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung115 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment84 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.219km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite396km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartStahlrohr-Perimeterrahmen
Federung vorneShowa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm
Federung hintenShowa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenFeste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.
 
Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
 
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.345€ (inkl. Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 04/2025
  • Farben: gelb, grau, blau, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 1390 Super Adventure Evo vs Triumph Tiger Sport 800 – Vergleich für Straße, Tour und Alltag

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für den großen Adventure-Ansatz: viel Reserven, souveräne Langstreckenfähigkeiten und ein Charakter, der auch abseits der Komfortzone Spaß macht. Die Triumph Tiger Sport 800 dagegen ist stärker auf sportlich-elegante Straßenperformance und dynamisches Touren ausgelegt – mit dem typischen Triumph-Gefühl für Fahrbarkeit und einem Fokus auf Alltagstauglichkeit.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sie mit Leistung und Drehmoment umgehen, bei Fahrwerk und Bremsen, sowie bei Komfort, Ergonomie und Elektronik. Dabei werden die genannten Werte der Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern zueinander in Beziehung gesetzt – denn genau daraus entsteht die richtige Kaufentscheidung.

Charakter & Einsatzprofil: Adventure-Breite vs sportliche Tour

Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gebaut ist. Der Adventure-Ansatz zeigt sich im Gesamtkonzept: Motorcharakter, Fahrwerksauslegung und die Art, wie das Bike Stabilität aufbaut. Wer häufig größere Distanzen fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei auch mal andere Untergründe akzeptiert, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Triumph Tiger Sport 800 ist dagegen stärker auf die Straße und auf dynamisches Touren zugeschnitten. Das Motorrad fühlt sich agil an, lässt sich im Alltag gut bewegen und bietet eine sportlichere Ausrichtung, ohne dabei den Komfort für längere Fahrten komplett zu opfern. Wer vor allem kurvige Strecken, Tages- und Wochenendtouren im Fokus hat, bekommt ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.

Motor & Fahrgefühl: Wie Leistung und Drehmoment wirken

Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich der grundsätzliche Unterschied: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf mehr Durchzug und Reserven ausgelegt. Das merkt man vor allem dann, wenn das Tempo nicht nur „gehalten“, sondern aktiv aufgebaut werden soll – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Triumph Tiger Sport 800 liefert ebenfalls spürbare Dynamik, aber ihr Charakter ist stärker auf kontrollierte, drehzahlnahe Fahrweise ausgelegt. Dadurch wirkt sie im Alltag oft leichter zu dosieren, während die KTM eher mit souveräner Kraftentfaltung aus tieferen Bereichen überzeugt.

In der Praxis heißt das: Die KTM spielt ihre Stärken besonders aus, wenn viel Strecke am Stück gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen „einfach mitmacht“. Die Triumph ist dann im Vorteil, wenn die Fahrten häufiger aus kürzeren Abschnitten bestehen, in denen man das Tempo variieren möchte und das Motorrad schnell auf Richtungswechsel reagiert.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs Agilität

Der Vergleich der Fahrwerksdaten und der daraus resultierenden Abstimmung zeigt zwei unterschiedliche Philosophien. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Stabilität und Belastbarkeit ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, sicheres Gefühl – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt die KTM meist gut kontrollierbar.

Die Triumph Tiger Sport 800 setzt dagegen stärker auf agiles Handling. Das Motorrad wirkt handlicher, was sich vor allem in Stadtverkehr, bei engen Kurven und auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Wer gern zügig fährt, aber dabei nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte, bekommt mit der Triumph oft das intuitivere Gefühl.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

  • KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärke in Stabilität, Ruhe und Reserven – Schwäche kann sein, dass sie im engen Alltag weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Triumph.
  • Triumph Tiger Sport 800: Stärke in Wendigkeit und sportlicher Agilität – Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, anspruchsvollen Etappen weniger „Adventure-typische“ Gelassenheit ausstrahlt.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsleistung und Ansprechverhalten ist der Vergleich vor allem eine Frage der Dosierbarkeit. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt auf ein sehr sicheres Gefühl bei kräftigem Verzögern – passend zu ihrem großen Reiseanspruch. Die Triumph Tiger Sport 800 ist ebenfalls auf sportliches Fahren ausgelegt, wirkt aber oft im Alltag besonders feinfühlig, wenn man nicht „auf Anschlag“ bremst.

Beide Motorräder liefern damit ein gutes Sicherheitsniveau, aber der Unterschied liegt im Stil: Die KTM vermittelt eher „Power mit Kontrolle“, die Triumph eher „präzises Anpacken“.

Elektronik & Assistenzsysteme: Fahrmodi und Regelung

Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Der Vergleich der Fahrmodi und der Art, wie Motorleistung und Traktionskontrolle abgestimmt sind, zeigt: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist stärker auf unterschiedliche Bedingungen und einen breiteren Einsatzbereich ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad in verschiedenen Situationen sehr „absichernd“ an.

Die Triumph Tiger Sport 800 setzt ebenfalls auf moderne Regelung, wirkt aber in der Abstimmung oft sportlicher und direkter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig fährt und dabei die Elektronik als Unterstützung im Hintergrund wahrnimmt.

Was das in der Praxis bedeutet

  • KTM: mehr Fokus auf Vielseitigkeit und souveräne Kontrolle in wechselnden Situationen.
  • Triumph: mehr Fokus auf sportliche Dynamik und ein direktes Fahrgefühl.

Ergonomie & Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Bei Sitzposition und Ergonomie unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Ausrichtung. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Reise-Adventure gedacht: Die Haltung unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man auch über Stunden entspannt bleibt. Der Windschutz und die Gesamtanmutung zielen auf Komfort bei höheren Geschwindigkeiten.

Die Triumph Tiger Sport 800 ist sportlich-touring-orientiert. Sie bietet eine Position, die nicht zu „sportlich“ ausfällt, aber dennoch genug Dynamik zulässt. Im Alltag kann das ein Vorteil sein, weil man sich schneller „eingewöhnt“ und das Motorrad im Stadtverkehr leichter kontrolliert.

Komfort vs Sportlichkeit

  • KTM: Komfort und Langstreckenruhe als Priorität – ideal für lange Touren.
  • Triumph: sportliche Touren mit guter Alltagstauglichkeit – ideal für häufige Kurvenfahrten und Tagesausflüge.

Wirtschaftlichkeit & Nutzung: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Auch wenn die Zahlen allein nicht alles sind, lassen sich aus den Vergleichswerten Rückschlüsse ziehen: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist eher das Motorrad, das man als „Hauptfahrzeug“ für viele Einsätze sieht – inklusive längerer Strecken und gelegentlicher Abenteuer. Die Triumph Tiger Sport 800 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für kürzere Touren genutzt wird und man dabei Wert auf Agilität und unkompliziertes Handling legt.

Beim Thema Alltag spielt außerdem die Art des Fahrens eine Rolle: Wer häufig im Verkehr steht, enge Straßen fährt und das Motorrad oft rangiert, profitiert von der handlicheren Auslegung der Triumph. Wer dagegen lange Strecken am Stück fährt und dabei Stabilität und Reserven priorisiert, wird die KTM stärker zu schätzen wissen.

Fazit: Welches Bike passt zu wem?

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für lange Touren suchen und dabei Reserven, Stabilität und vielseitige Einsatzmöglichkeiten priorisieren. Der Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt klar, dass die KTM auf souveränen Vortrieb ausgelegt ist, während Fahrwerk und Gesamtsetup eher auf Gelassenheit bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen einzahlen. Wer häufig weite Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein „großes“ Adventure-Gefühl möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Triumph Tiger Sport 800 passt dagegen besonders gut, wenn sportliches Touren auf der Straße im Vordergrund steht. Die Triumph wirkt im Vergleich agiler und lässt sich im Alltag oft leichter dosieren. Wer Kurven liebt, Tages- und Wochenendtouren bevorzugt und ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne sich wie ein schweres Reisegerät anzufühlen, trifft mit der Tiger Sport 800 meist die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: KTM für große Reise und Reserven, Triumph für sportliche Straße und Agilität.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙