UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 9.999 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
Weiter zum Testbericht
Vollausgestattetes Adventure-Bike für unter 10.000 Euro
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • PREIS!!!
  • komplette Ausstattung
  • günstiges Alu-Kofferset
  • kräftiger Motor
  • gute Bremsen
  • souveräner Auftritt
  • schöner 2-Zylinder-Sound
Kontra:
  • liebloser Blinkerschalter
  • Motor unterhalb 2.500 Umin etwas rappelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht238kg
Radstand1.580mm
Länge2.325mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.420mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung95 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment95 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorne43mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 205)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneBREMBO Doppelbremsscheibe ø 305 mm ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenBREMBO Bremsscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit zur Voge DS 900 X

Die Voge DS 900 X ist ein gut gemachtes Adventure-Bike der Mittelklasse zu einem unschlagbaren Preis. Sie ist nahezu komplett ausgestattet und lässt keine Wünsche offen. Hier und da fehlt noch ein wenig Feinschliff, aber der Abstand zu den Bikes der etablierten Herstellern ist schon erstaunlich gering. 
 
Wer eigentlich mit GS Adventure oder ähnlichen Maschinen liebäugelt, sollte sich die Voge DS 900 X unbedingt einmal genauer ansehen und eine Probefahrt machen. Etwa 50 Prozent Preisvorteil gegenüber der Konkurrenz sind in diesen Zeiten sicherlich für viele Motorradfahrer ein schlagendes Argument. Es kann gut sein, dass Voge hier einen echten Knüller gelandet hat, den wir dann auch in den Verkaufszahlen sehen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.499 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2024
  • Farben: Silber, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Voge DS 900 X: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt, wie souverän es auf langen Strecken bleibt und wie gut es mit unterschiedlichen Fahrstilen klarkommt. Genau das steht im Mittelpunkt dieses Vergleichs zwischen der KTM 1390 Super Adventure Evo und der Voge DS 900 X. Beide Modelle zielen auf das Abenteuer ab – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Grundidee und Charakter: große Reise vs. vielseitiger Allrounder

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar als großes Reisegerät gedacht. Der Fokus liegt auf Dynamik, Reserven und einem Fahrgefühl, das auch bei zügigem Tempo und langen Etappen Sicherheit vermittelt. Die Voge DS 900 X wirkt dagegen wie ein vielseitigerer Ansatz: Sie will Touren genauso können wie Alltagsfahrten und dabei eine unkomplizierte Handhabung bieten.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um souveräne Beschleunigung, ruhiges Geradeausfahren und ein „großes“ Gesamtpaket geht. Die Voge punktet eher dort, wo Flexibilität, ein zugängliches Handling und ein pragmatischer Blick auf das Motorrad im Vordergrund stehen.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Thema Motor geht es nicht nur um die reine Kraft, sondern um die Art, wie sie verfügbar ist. Die KTM 1390 Super Adventure Evo liefert ein Charakterbild, das auf Durchzug und Reserven setzt. Das merkt man besonders beim Überholen, beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich und bei Situationen, in denen das Motorrad „einfach weiterzieht“, ohne dass ständig nachjustiert werden muss.

Die Voge DS 900 X ist ebenfalls auf Tour ausgelegt, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ im Gefühl. Sie eignet sich gut für gleichmäßiges Fahren, zügige Landstraßenabschnitte und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich nicht wie ein schweres Arbeitstier anfühlt, sondern wie ein dynamischer Begleiter.

Stärken und Schwächen im Vergleich: Die KTM ist im Gesamteindruck stärker auf hohe Dynamik und Reserven ausgelegt. Die Voge kann dafür mit einem zugänglicheren Fahrgefühl überzeugen und wirkt oft entspannter, wenn das Tempo nicht ständig maximal ausgereizt wird.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Adventure-Motorräder müssen zwei Dinge gleichzeitig können: stabil bleiben, wenn die Strecke lang und unruhig wird, und trotzdem präzise reagieren, wenn es enger wird. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt auf ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Untergründen zeigt sich der Vorteil eines auf Reise ausgelegten Setups: Das Motorrad wirkt planted, vermittelt Ruhe und lässt sich auch bei Belastung gut führen.

Die Voge DS 900 X ist im Handling oft spürbar leichter zu bewegen. Das macht sie interessant für Fahrer, die häufig zwischen Landstraße, Stadtverkehr und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen wechseln. In solchen Momenten ist Agilität wichtiger als „maximale“ Stabilität.

Schwächen zeigen sich entsprechend spiegelbildlich: Die KTM kann in engen Situationen und beim Rangieren mehr Kraft und Aufmerksamkeit verlangen, während die Voge bei sehr sportlicher Fahrweise und bei extremen Belastungen weniger „große“ Reserven vermittelt als das KTM-Reisepaket.

Elektronik und Assistenz: moderne Kontrolle auf langen Strecken

Elektronik ist bei Adventure-Motorrädern mehr als Komfort. Sie beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt – vom Regen bis zur Fahrt mit Gepäck. Die KTM 1390 Super Adventure Evo setzt hier auf ein umfangreiches Paket an Fahrmodi und Assistenzfunktionen. Das hilft besonders dann, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn das Motorrad mit unterschiedlichen Fahrstilen zurechtkommen soll.

Die Voge DS 900 X bietet ebenfalls moderne Elektronik, wirkt aber im Gesamteindruck oft „pragmatischer“: Sie unterstützt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht durch zu viele Einstellmöglichkeiten arbeiten möchte.

Im Vergleich gilt: Die KTM bietet tendenziell mehr Tiefe und Feintuning für Fahrer, die Elektronik aktiv nutzen. Die Voge ist eher die Wahl für alle, die eine gute Grundunterstützung möchten und sich auf das Fahren konzentrieren wollen.

Ergonomie und Sitzposition: lange Etappen vs. unkomplizierte Bedienung

Auf Tour entscheidet die Ergonomie darüber, ob man nach 300 Kilometern noch frisch ist. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Strecken ausgelegt und vermittelt eine Position, die auf Kontrolle und ruhiges Handling optimiert ist. Mit Gepäck und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen fühlt sie sich besonders stimmig an.

Die Voge DS 900 X wirkt im Vergleich oft etwas zugänglicher. Die Sitzposition und die Bedienung sind so gestaltet, dass man sich schnell wohlfühlt – auch wenn die Tour nicht „klassisch“ geplant ist, sondern aus spontanen Abschnitten besteht.

Stärken und Schwächen: Die KTM ist stark, wenn es um Langstreckenkomfort und ein „Reisegefühl“ geht. Die Voge punktet bei unkomplizierter Handhabung und wenn das Motorrad auch mal für kürzere Fahrten oder gemischte Strecken genutzt wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut das Motorrad dosierbar bleibt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo vermittelt beim Verzögern ein sehr sicheres Gefühl, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke unruhig wird. Das unterstützt den Gesamteindruck, dass die KTM für dynamische Touren gemacht ist.

Die Voge DS 900 X bietet ebenfalls eine solide Bremsperformance und wirkt im Alltag gut beherrschbar. Sie ist damit eine gute Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig bremst, ohne dass man sich ständig auf die Technik konzentrieren muss.

Schwäche im Vergleich: Die KTM kann bei sehr sportlicher Fahrweise mehr „Sicherheitsreserve“ vermitteln. Die Voge ist eher dann im Vorteil, wenn man entspannt fährt und eine unkomplizierte, gut dosierbare Bremse im Vordergrund steht.

Alltagstauglichkeit: Gewicht, Größe und Fahrbarkeit

Adventure-Motorräder sind oft groß und schwerer als klassische Straßenmaschinen. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich darin, wie „handlich“ sie sich anfühlen. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ein echtes Langstreckenpaket. Das bringt Stabilität, kann aber im Stadtverkehr oder beim Rangieren spürbar mehr Aufwand bedeuten.

Die Voge DS 900 X wirkt im Alltag oft leichter zu kontrollieren. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren genutzt wird, sondern auch für Pendelstrecken, Wochenendausflüge und spontane Fahrten.

Damit ergibt sich ein klares Bild: KTM ist die Wahl für alle, die das Motorrad als Reiseplattform sehen. Voge ist die Wahl, wenn das Motorrad möglichst oft „einfach verfügbar“ sein soll.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 1390 Super Adventure Evo – Stärken

  • Starke Reise-Dynamik mit spürbaren Reserven
  • Sehr kontrolliertes Fahrverhalten für lange Strecken
  • Umfangreiche Elektronik-Unterstützung für wechselnde Bedingungen
  • Ergonomie mit Fokus auf Tourenkomfort

KTM 1390 Super Adventure Evo – Schwächen

  • Im engen Alltag kann die Größe und das Gewicht mehr Aufwand bedeuten
  • Elektronik und Setup sind eher etwas für Fahrer, die das System aktiv nutzen möchten

Voge DS 900 X – Stärken

  • Vielseitiges Fahrgefühl für gemischte Strecken
  • Oft unkomplizierter im Handling, besonders im Alltag
  • Moderne Unterstützung, ohne sich in den Vordergrund zu drängen
  • Gute Basis für Touren, auch wenn es nicht immer „maximal“ sein muss

Voge DS 900 X – Schwächen

  • Bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt die KTM tendenziell souveräner
  • Weniger „großes“ Reisegefühl, wenn man maximale Reserven sucht

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob jemand „Adventure“ fährt, sondern wie. Wer lange Strecken plant, häufig mit Gepäck unterwegs ist und dabei auch gerne zügig fährt, findet in der KTM 1390 Super Adventure Evo eine sehr stimmige Reiseplattform. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die ein Maximum an Kontrolle, Dynamik und Elektronik-Unterstützung möchten.

Die Voge DS 900 X ist besonders interessant für alle, die ein Adventure-Motorrad suchen, das im Alltag nicht zur Aufgabe wird. Wer Touren mag, aber auch gerne spontan fährt, häufig zwischen unterschiedlichen Streckenarten wechselt und ein zugängliches Handling bevorzugt, bekommt mit der Voge einen sehr passenden Begleiter.

Fazit:

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reisegerät gedacht ist: lange Etappen, dynamisches Fahren, viel Vertrauen bei wechselnden Bedingungen und ein sehr kontrolliertes Gesamtpaket. Wer Reserven liebt und Elektronik als Unterstützung aktiv einsetzt, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein. Die Voge DS 900 X passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad möchten, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf gemischten Strecken Spaß macht. Sie ist ideal, wenn Touren genauso zählen wie spontane Ausfahrten und wenn ein zugängliches Handling wichtiger ist als maximale Reise-Dynamik. Kurz gesagt: KTM für die große, souveräne Reise – Voge für den flexiblen Allround-Adventure-Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙