| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs Yamaha MT-125 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure Evo und die Yamaha MT-125, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein großes Adventure-Konzept auf ein kompaktes, leichtes 125er für den Alltag. Beide Maschinen haben ihren eigenen Charakter – und genau darin liegt der Reiz. Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte und die daraus entstehenden Eigenschaften im Alltag bemerkbar machen: beim Fahrgefühl, bei Komfort und Handling, bei der Art, wie Motor und Fahrwerk ihre Stärken ausspielen, sowie bei den typischen Grenzen des jeweiligen Konzepts.
Grundidee: Reise-Adventure vs. agiles 125er
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf Vielseitigkeit ausgelegt: längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Fahrstil, der auch außerhalb der Stadt funktioniert. Die Yamaha MT-125 dagegen ist als straßentaugliches, leichtes Motorrad gedacht, das vor allem im urbanen Umfeld und auf kurzen bis mittleren Strecken glänzt. Schon die Ausrichtung macht deutlich, warum die Unterschiede bei den Werten nicht nur „Zahlen“ sind, sondern sich direkt in der Praxis zeigen.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Bei der KTM 1390 Super Adventure Evo sorgt die deutlich größere Motorisierung für einen anderen Grundton: Die Maschine wirkt in der Regel souveräner, weil sie mehr Reserven bereitstellt. Das zeigt sich besonders dann, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn die Strecke nicht planbar ist. Die Yamaha MT-125 spielt dagegen ihre Stärken im Bereich der Agilität aus: Der Motor ist darauf ausgelegt, im Alltag schnell verfügbar zu sein und das Motorrad leichtfüßig wirken zu lassen. Gerade im Stadtverkehr zählt oft nicht die maximale Spitze, sondern wie gut sich das Motorrad im Alltag „ziehen“ lässt.
Im direkten Vergleich wird klar: Die KTM profitiert von den größeren Leistungs- und Drehmomentwerten, weil sie mehr Spielraum für Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder zügiges Fahren bietet. Die Yamaha ist hingegen dann im Vorteil, wenn es um niedrige Geschwindigkeiten, häufiges Anfahren und ein unkompliziertes Handling geht. Wer häufig stop-and-go fährt, merkt schnell, dass ein leichtes Motorrad mit passender Abstimmung einfach weniger „Arbeit“ macht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist vom Konzept her auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Die Kombination aus Fahrwerksauslegung und dem größeren Motorradgewicht führt dazu, dass sie auf längeren Strecken ruhiger wirkt und Unebenheiten eher „wegsteckt“. Gerade wenn die Strecke länger wird, spielt das eine große Rolle: Ermüdung entsteht oft nicht nur durch den Motor, sondern auch durch das Gefühl, wie das Motorrad mit der Fahrbahn umgeht.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen spürbar leichter zu bewegen. Die Werte rund um Gewicht und die kompakte Bauweise sorgen dafür, dass sich das Motorrad in engen Situationen leichter positionieren lässt. In der Stadt, beim Ein- und Ausparken oder auf kurvigen Nebenstraßen ist das ein echter Pluspunkt. Gleichzeitig gilt: Je sportlicher oder ruppiger die Fahrbahn, desto mehr zeigt sich, dass ein 125er nicht die gleiche „Reise-Souveränität“ mitbringt wie ein großes Adventure.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen ist weniger „maximale Bremsleistung“ entscheidend als das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und dem, was das Motorrad beim Bremsen vermittelt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist durch ihre Auslegung für höhere Geschwindigkeiten und längere Strecken häufig im Vorteil, wenn es um das Gefühl von Stabilität bei zügiger Fahrt geht. Die Yamaha MT-125 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem weil das Motorrad leicht zu beherrschen bleibt und sich das Bremsen gut in den Verkehrsfluss integrieren lässt.
Auch Assistenzsysteme und die Art, wie sie in den aufgelisteten Daten abgebildet sind, beeinflussen das Sicherheitsgefühl. In der Praxis bedeutet das: Die KTM zielt stärker auf „Langstrecke und Reserve“, während die Yamaha auf „einfaches, kontrolliertes Fahren“ im Stadtbetrieb setzt.
Ergonomie & Komfort: Sitzposition macht den Unterschied
Komfort ist bei Motorrädern oft der Punkt, der erst nach einigen Wochen wirklich zählt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Adventure so gestaltet, dass sie auch auf längeren Etappen angenehm bleibt. Die Sitzposition und die Auslegung für wechselnde Fahrmodi sind darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Wer häufig unterwegs ist, merkt, dass ein Motorrad, das sich für Distanz anfühlt, die Konzentration schont.
Die Yamaha MT-125 bietet eine eher direkte, straßennahe Sitzhaltung. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt. Allerdings ist der Komfort bei langen Strecken naturgemäß stärker vom individuellen Körperbau und vom Fahrstil abhängig. Kurz gesagt: Die KTM wirkt wie die Maschine für längere Pläne, die Yamaha wie die Maschine für den täglichen Weg und spontane Touren.
Elektronik & Ausstattung: Mehr Möglichkeiten vs. mehr Einfachheit
Bei der KTM 1390 Super Adventure Evo ist die Ausstattung typischerweise stärker auf unterschiedliche Situationen ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und die daraus resultierende Technikrichtung deuten auf ein Motorrad hin, das sich anpassen kann: für unterschiedliche Fahrmodi, wechselnde Bedingungen und längere Einsätze. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn man sich auf längeren Fahrten nicht jedes Detail selbst „zusammenrechnen“ möchte.
Die Yamaha MT-125 setzt eher auf das Wesentliche. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, sondern dass sie den Fokus auf ein unkompliziertes Fahrerlebnis legt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: weniger Ablenkung, schnelleres Verstehen, leichteres Handling. Im Alltag kann das sogar die bessere Wahl sein, weil man sich auf das Fahren konzentriert, statt auf Einstellungen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist im Alltag dann besonders stark, wenn der Tag mehr als nur „kurz irgendwohin“ ist. Die Kombination aus Reserven im Antrieb, stabilerem Fahrgefühl und typischer Adventure-Ausrichtung macht sie zu einer Maschine, die auch bei längeren Strecken nicht „in den Grenzbereich“ rutscht. Die aufgelisteten Werte rund um Reichweite und Verbrauch (im Vergleich der beiden Modelle) zeigen dabei vor allem eins: Die KTM ist eher für Touren gemacht, während die Yamaha eher für häufige, kurze Fahrten optimiert ist.
Die Yamaha MT-125 ist dagegen im Stadtverkehr oft im Vorteil: leichtes Handling, kompakte Maße und ein Motor, der im Alltag gut nutzbar ist. Auf der Landstraße macht sie Spaß, aber wer regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo fährt, wird schneller an Grenzen stoßen. Das ist keine Schwäche, sondern die logische Folge des Konzepts.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo – Stärken
- Mehr Reserven durch die deutlich stärkere Motorisierung: entspannteres Fahren bei Tempo und Last.
- Stabileres Langstrecken-Gefühl durch die Adventure-Ausrichtung und die daraus resultierende Fahrwerkscharakteristik.
- Mehr Anpassungsmöglichkeiten durch die Elektronik- und Ausstattungsrichtung.
- Komfortorientierte Ergonomie, die auch längere Etappen angenehmer macht.
KTM 1390 Super Adventure Evo – Schwächen
- Mehr Motorrad zum Bewegen: In engen Stadt-Situationen kann das größere Format weniger „spielerisch“ wirken.
- Anspruch an den Einsatz: Wer fast nur kurze Wege fährt, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial.
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agiles Handling durch das kompakte Konzept: leicht zu manövrieren und schnell im Alltag.
- Einfaches, direktes Fahrgefühl: ideal für Einsteiger und für den täglichen Verkehr.
- Gute Nutzbarkeit im Stadtbetrieb durch die passende Abstimmung für häufiges Anfahren und Beschleunigen.
Yamaha MT-125 – Schwächen
- Weniger Reserven bei zügiger Fahrt: Überholmanöver und Tempo sind stärker vom Verkehr und der Streckenlage abhängig.
- Begrenzter Langstrecken-Fokus: Für lange Etappen ist das Motorrad weniger „reiseorientiert“ als die KTM.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum Alltag passt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn längere Touren, mehr Fahrspaß bei Tempo und ein Motorrad gesucht werden, das auch außerhalb der Stadt souverän bleibt. Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht, unkompliziert und schnell im Alltag sein soll – besonders für Einsteiger oder für alle, die vor allem in der Stadt unterwegs sind.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist das Motorrad für alle, die mehr Reserven wollen: mehr Durchzug, mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein Komfortgefühl, das längere Strecken deutlich angenehmer macht. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn der Plan nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern aus Touren, wechselnden Bedingungen und dem Wunsch nach einem Adventure, das auch bei Tempo souverän bleibt. Ihre Schwächen liegen vor allem im größeren Format und darin, dass das Potenzial bei reinem Stadtpendeln nicht immer vollständig genutzt wird.
Die Yamaha MT-125 passt dagegen perfekt, wenn Alltag und Wendigkeit im Vordergrund stehen: leicht zu bewegen, schnell zu verstehen und ideal für den Verkehr in der Stadt. Wer mit einem 125er vor allem flexibel sein möchte und spontane Fahrten bevorzugt, bekommt ein Motorrad, das Spaß macht, ohne kompliziert zu werden. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo fährt, wird die Grenzen des Konzepts früher spüren. Insgesamt gilt: KTM für Reise und Reserve, Yamaha für Stadt, Agilität und unkomplizierten Fahrspaß.