| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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KTM 390 Duke vs. Honda GB 350 S: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Stil
Wer zwischen der KTM 390 Duke und der Honda GB 350 S schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Duke steht für sportliche Direktheit, spürbare Agilität und einen Charakter, der Lust auf zügiges Fahren macht. Die GB 350 S dagegen wirkt bewusst gelassen: klassischer Look, entspannteres Fahrgefühl und ein Fokus auf Alltagstauglichkeit mit Retro-Vibe. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Modelle ihre Stärken dort ausspielen, wo sie jeweils am besten passen.
Grundcharakter: sportlich-direkt vs. klassisch-entspannt
Die KTM 390 Duke ist als Naked Bike darauf ausgelegt, dynamisch zu wirken. Schon beim Anfahren und Beschleunigen merkt man den Anspruch: Das Motorrad reagiert zügig, fühlt sich leicht an und lädt dazu ein, die Gänge aktiv zu nutzen. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken macht diese Art von Antrieb und Abstimmung Spaß, weil sie das Tempo nicht nur ermöglicht, sondern fast einfordert.
Die Honda GB 350 S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt, ohne ständig nach dem nächsten Kick zu suchen. Der Motor und die Abstimmung zielen eher auf gleichmäßiges Gleiten und ein ruhigeres Tempo. Das passt besonders gut zu Fahrern, die den Weg genießen möchten – mit dem Gefühl, dass das Motorrad nicht gegen den Alltag arbeitet, sondern sich harmonisch in ihn einfügt.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere wird deutlich: Die KTM 390 Duke setzt auf spürbare Dynamik. Die Art, wie sie beschleunigt, wirkt zielgerichtet. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen fühlt sich die Duke wie ein Motorrad an, das schnell „auf Linie“ kommt und dann weiterzieht. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig beschleunigt, gewechselt und nachgelegt wird.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus. Sie wirkt weniger „sportlich getrieben“, sondern eher stimmig für entspannte Touren. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und dabei nicht permanent maximale Beschleunigung sucht, findet hier ein Motorrad, das sich angenehm dosieren lässt. In Situationen, in denen es vor allem um flüssiges Vorankommen geht, kann das sehr überzeugend sein.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Thema Fahrwerk und Handling zeigt die KTM 390 Duke klar ihre sportliche Ausrichtung. Sie vermittelt ein wendiges Gefühl und unterstützt zügige Richtungswechsel. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn der Verkehr in der Stadt eng wird, ist diese Agilität ein echter Pluspunkt. Die Duke wirkt dabei nicht nur leicht zu bewegen, sondern auch berechenbar, wenn das Tempo steigt.
Die Honda GB 350 S ist dagegen eher auf souveräne Alltagsruhe ausgelegt. Das Fahrgefühl wirkt weniger „auf Kante genäht“, sondern eher komfortorientiert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für viele Fahrer ist genau diese entspannte Abstimmung der Grund, warum sie sich schnell wohlfühlen. Auf längeren Strecken oder bei wechselndem Untergrund kann das harmonische Setup besonders angenehm sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Modelle auf ihren jeweiligen Einsatzzweck hin abgestimmt sind. Die KTM 390 Duke wirkt dabei tendenziell sportlicher im Ansprechverhalten: Beim Verzögern aus flotteren Situationen fühlt man schneller, dass das Motorrad „mitmacht“. Das ist hilfreich, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten gebremst wird oder wenn man in Kurven entschlossener unterwegs ist.
Die Honda GB 350 S bietet ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, aber mit einem eher ruhigen Charakter. Wer vorausschauend fährt und nicht permanent im sportlichen Grenzbereich unterwegs ist, bekommt hier ein Setup, das sich gut dosieren lässt. Gerade im Stadtverkehr zählt oft nicht nur die maximale Verzögerung, sondern das gleichmäßige, gut kontrollierbare Ansprechverhalten.
Ergonomie und Sitzposition: Naked-Fokus vs. Retro-Komfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die KTM 390 Duke ist als Naked Bike so gestaltet, dass sie eine aktive Fahrhaltung unterstützt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man das Motorrad spürbar führen kann. Für Fahrer, die gerne „mit dem Bike arbeiten“, ist das ein Vorteil. Auch wenn es mal etwas flotter wird, bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten.
Die Honda GB 350 S setzt auf eine eher klassische, entspannte Haltung. Das wirkt besonders stimmig, wenn kurze Wege in der Stadt genauso dazugehören wie gemütliche Ausfahrten. Wer lange Strecken plant oder einfach eine weniger „sportlich gestreckte“ Position bevorzugt, wird sich hier schneller zuhause fühlen.
Ausstattung und Alltag: was im täglichen Gebrauch zählt
Im Alltag zeigen sich Unterschiede vor allem in der Art, wie die Motorräder „funktionieren“. Die KTM 390 Duke wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt, um schnell von A nach B zu kommen und dabei auch mal den Fahrspaß mitzunehmen. Die Bedienung und die Ausrichtung auf Dynamik passen gut zu einem aktiven Fahrstil.
Die Honda GB 350 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich stimmig anfühlt. Der Retro-Charakter ist nicht nur Optik, sondern spiegelt sich im Gesamtgefühl wider: ruhiger, weniger hektisch, mehr „Genuss“. Für viele ist das genau der Punkt, der im Alltag den Unterschied macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 390 Duke
- Sportlicher Charakter mit direkterem Fahrgefühl und guter Dynamik beim Beschleunigen.
- Agiles Handling, das besonders auf kurvigen Strecken und im Stadtverkehr Spaß macht.
- Aktive Fahrhaltung, die Kontrolle vermittelt und zu einem dynamischen Stil einlädt.
Schwächen der KTM 390 Duke
- Wer vor allem Komfort und entspannte Fahrruhe sucht, könnte den sportlicheren Charakter als „zu präsent“ empfinden.
- In sehr gemütlichem Fahrmodus wirkt die Duke weniger „harmonisch“ als die GB 350 S, weil sie stärker auf Dynamik ausgelegt ist.
Stärken der Honda GB 350 S
- Entspanntes, klassisches Fahrgefühl mit stimmiger Abstimmung für den Alltag.
- Retro-Charakter, der nicht nur optisch überzeugt, sondern sich auch im Fahrstil widerspiegelt.
- Komfortorientierte Ergonomie, die für längere Fahrten und gemütliches Tempo angenehm sein kann.
Schwächen der Honda GB 350 S
- Wer maximale Dynamik und „sportliches Nachdrücken“ erwartet, wird die KTM 390 Duke als passender empfinden.
- In Situationen, in denen häufig zügig beschleunigt werden soll, wirkt die GB 350 S eher auf gleichmäßigen Fluss als auf Attacke ausgelegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark vom eigenen Fahrstil ab. Die KTM 390 Duke ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegt, schnell reagiert und auf Kurven sowie dynamische Fahrten Lust macht. Auch wenn das Motorrad im Alltag viel genutzt wird, bleibt der sportliche Charakter erhalten – und genau das macht die Duke für viele zum „immer wieder gerne“-Bike.
Die Honda GB 350 S ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich ruhig, klassisch und stimmig anfühlt. Wer eher entspannt fährt, Wert auf eine angenehme Sitzposition legt und den Retro-Look als Teil des Fahrvergnügens versteht, wird mit der GB 350 S sehr zufrieden sein. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen nicht das Tempo im Vordergrund steht, sondern das Gefühl, entspannt unterwegs zu sein.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sportlich anspricht, agil durch den Alltag kommt und bei zügiger Fahrweise besonders viel Spaß macht. Ihr Charakter belohnt aktives Fahren: Kurven, Beschleunigungen und Richtungswechsel fühlen sich lebendig an. Wer Dynamik will und das Motorrad gerne „führt“, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Honda GB 350 S empfiehlt sich, wenn ein klassisches, entspanntes Motorrad im Vordergrund steht. Sie wirkt stimmig für gemütliche Fahrten, bietet eine angenehme Ergonomie und vermittelt das Gefühl, dass man einfach losfahren kann, ohne ständig auf sportliche Reize zu warten. Wer Retro-Feeling, Ruhe und Alltagstauglichkeit sucht, findet in der GB 350 S den passenderen Begleiter.
Kurz gesagt: Duke für Fahrspaß und Agilität, GB 350 S für Stil, Entspannung und harmonisches Cruisen.