UVP 11.290 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 4.709 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Mittelklasse Reise-Enduro mit starker Ausstattung
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Hondas Frontalangriff auf Royal Enfield
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor nicht mehr so rappelig wie früher
  • ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
  • Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
  • modernes TFT-Farbdisplay
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
  • Fahrwerk nicht einstellbar
Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.509mm
Länge2.260mm
Radstand1.509mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Höhe1.375mm
Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment87 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite476km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen
Federung vorneWP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm breit
Reifen hinten18 Zoll 150mm breit
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'

Bremsen

Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.
 
Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: weiß, schwarz

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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KTM 790 Adventure vs. Honda GB 350 S: Vergleich für Alltag, Touren und den richtigen Charakter

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 790 Adventure und die Honda GB 350 S, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein modernes Adventure-Bike, das auf Dynamik, Vielseitigkeit und lange Einsätze ausgelegt ist. Auf der anderen Seite geht es bei der GB 350 S deutlich entspannter zu – mit klassischem Retro-Charakter, leichterem Handling und einem Fokus auf unkompliziertes Fahren im Alltag.

Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander abgeglichen: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl und Leistungsentfaltung, wie steht es um Komfort und Ergonomie, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen? Ziel ist eine Kaufberatung, die nicht nur Daten nebeneinanderstellt, sondern hilft, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.

Grundcharakter: Adventure-Fokus vs. Retro-Alltag

Die KTM 790 Adventure ist vom Konzept her ein Motorrad für Menschen, die gern variieren: Stadt, Landstraße, längere Touren und auch mal unbefestigte Wege. Das Bike wirkt dabei wie ein Werkzeugkasten – bereit für unterschiedliche Situationen. Die Honda GB 350 S dagegen ist stärker auf das „Wohlfühlfahren“ ausgelegt. Sie vermittelt ein ruhigeres, klassisch geprägtes Fahrgefühl und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist.

Wer vor allem sportlich beschleunigen, zügig überholen und auf wechselndem Terrain sicher unterwegs sein möchte, findet in der KTM eher die passende Basis. Wer dagegen Wert auf entspanntes Tempo, einfache Bedienung und einen stimmigen Retro-Look legt, wird mit der Honda deutlich schneller warm.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Bei der KTM 790 Adventure steht die Motorcharakteristik klar im Zeichen von Durchzug und Agilität. Das Motorrad reagiert spürbar direkt auf Gasbefehle und unterstützt dynamisches Fahren. Gerade auf Landstraßen macht sich das positiv bemerkbar: Beschleunigungen wirken souverän, und das Bike lässt sich so fahren, dass es sowohl „zügig“ als auch „kontrolliert“ bleibt.

Die Honda GB 350 S spielt dagegen in einer anderen Liga: Die Leistungsentfaltung ist eher auf gleichmäßiges, entspanntes Fahren ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Antrittsmonster“, sondern mehr wie ein Begleiter, der mit ruhigem Rhythmus überzeugt. Für kurze Strecken, Stadtverkehr und gemütliche Touren ist das ein Vorteil, weil das Gesamtpaket weniger fordernd ist.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • KTM 790 Adventure: Stärken liegen in der dynamischen Reaktion und dem souveränen Gefühl bei zügiger Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr ruhige Fahrstile „zu viel“ sein kann – vor allem, wenn man bewusst nicht sportlich fahren möchte.
  • Honda GB 350 S: Stärken liegen in der entspannten Bedienbarkeit und dem angenehmen Fahrrhythmus. Schwäche kann sein, dass bei sportlicher Gangart oder bei hohen Ansprüchen an Beschleunigung schneller das Gefühl entsteht, nicht im „Sweet Spot“ zu sein.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Handling und Alltagstauglichkeit

Die KTM 790 Adventure bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und aktives Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad lässt sich gut bewegen, und die Geometrie unterstützt das Gefühl, jederzeit „eingreifen“ zu können. Für längere Strecken ist das grundsätzlich positiv, weil man das Bike nicht nur geradeaus „durchleitet“, sondern es aktiv steuern kann.

Die Honda GB 350 S setzt auf eine entspanntere Haltung. Das ist besonders im Stadtverkehr spürbar: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten wirkt in der Praxis oft unkompliziert, was das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv macht, die ein leicht zu handhabendes Bike suchen.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wenn der Fokus auf häufigem Stop-and-Go, kurzen Wegen und entspanntem Rollen liegt, punktet die Honda. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, gern zügig fährt oder das Motorrad auch mal „anders“ einsetzen möchte, wird mit der KTM eher glücklich.

Fahrwerk und Bremsen: Sicherheit bei Tempo und auf wechselndem Untergrund

Die KTM 790 Adventure ist so abgestimmt, dass sie auch bei dynamischer Fahrweise stabil bleibt. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, Unebenheiten kontrolliert zu verarbeiten, ohne dass das Bike unruhig wird. In Kombination mit den Bremsen ergibt sich ein Gesamtgefühl, das Vertrauen schafft – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder man zügig unterwegs ist.

Die Honda GB 350 S ist eher auf harmonisches, ruhiges Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, den Alltag angenehm zu machen. Bei moderatem Tempo und gleichmäßigen Strecken ist das ein klarer Vorteil: Das Motorrad bleibt gut berechenbar und vermittelt ein „einfach fahren“-Gefühl.

Der Unterschied zeigt sich vor allem dann, wenn die Anforderungen steigen: Bei sehr sportlicher Fahrweise oder anspruchsvollen Strecken kann die KTM ihre Stärken deutlicher ausspielen. Die Honda bleibt dabei nicht „schlecht“, aber sie ist klar auf einen anderen Einsatzbereich optimiert.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Bei der KTM 790 Adventure ist die Ausstattung typischerweise auf Funktion und Touren ausgelegt. Das Bike wirkt wie gemacht für längere Einsätze, bei denen man sich auf ein stimmiges Gesamtpaket verlassen möchte. Dazu gehört auch, dass das Motorrad in vielen Situationen „mitdenkt“: vom sicheren Gefühl beim Fahren bis zur generellen Bereitschaft, verschiedene Streckenarten zu bewältigen.

Die Honda GB 350 S setzt stärker auf den klassischen Look und eine unkomplizierte Nutzung. Im Alltag zählt oft weniger „Technik-Fülle“, sondern wie gut sich das Motorrad im Alltag begleitet. Genau hier kann die Honda überzeugen: Sie wirkt zugänglich, leicht zu verstehen und macht das Fahren angenehm.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • KTM 790 Adventure: Pluspunkte liegen in der Vielseitigkeit und dem tourentauglichen Gesamtgefühl. Mögliche Schwäche: Wer ein sehr leichtes, rein entspanntes Bike sucht, könnte die KTM als „präsenter“ empfinden.
  • Honda GB 350 S: Pluspunkte liegen in der unkomplizierten Nutzung und dem entspannten Charakter. Mögliche Schwäche: Wer häufig sehr zügig fährt oder viel Leistung „abrufen“ möchte, wird die KTM eher als passender empfinden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die KTM 790 Adventure ist besonders attraktiv für Menschen, die ein Motorrad suchen, das mehr kann: dynamisch fahren, längere Touren planen und auch mal abseits der typischen Route unterwegs sein. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für den Alltag gedacht ist, sondern auch für Wochenendfahrten, größere Strecken und wechselnde Bedingungen.

Die Honda GB 350 S ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und den Fokus auf entspanntes Fahren legt. Wer gern klassisch unterwegs ist, im Stadtverkehr unkompliziert bleiben möchte und Touren eher gemütlich angeht, findet in der Honda eine stimmige Lösung.

Fazit:

Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auch bei zügiger Fahrweise souverän bleibt und sich für längere Touren sowie wechselnde Streckenarten besonders gut eignet. Ihr Vorteil liegt im dynamischen Fahrgefühl, der klaren Kontrolle und dem tourentauglichen Gesamtpaket – genau dann, wenn mehr Anspruch an Tempo und Vielseitigkeit entsteht.

Die Honda GB 350 S passt dagegen am besten zu Menschen, die ein unkompliziertes, klassisch geprägtes Motorrad für den Alltag und entspannte Ausfahrten suchen. Ihr Pluspunkt ist der harmonische Charakter: leicht zugänglich, angenehm im Handling und ideal für Fahrten, bei denen der Fokus auf entspanntem Rhythmus statt auf maximaler Dynamik liegt.

Kurz gesagt: Wer „Adventure mit Biss“ möchte, greift zur KTM. Wer „entspanntes Fahren mit Retro-Feeling“ sucht, ist mit der Honda GB 350 S besser bedient.

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