| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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KTM 790 Adventure vs. Kawasaki Meguro S1 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 790 Adventure steht für das moderne Adventure-Konzept: dynamisch, reisefreudig und mit einem Fokus auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen spielt die Retro-Karte – mit eigenständigem Look, klassischer Anmutung und einem Fahrgefühl, das eher nach Stil als nach maximaler Offroad-Härte klingt. Genau daraus entsteht der Reiz: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Touren wirklich anfühlen.
Grundidee: Adventure-Fokus vs. Retro-Charme
Die KTM 790 Adventure ist als Allrounder gedacht, der sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Die Ausrichtung ist klar: sportliche Agilität, spürbare Reserven und ein Setup, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht.
Die Kawasaki Meguro S1 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad aus einer anderen Zeit, ohne dabei komplett auf moderne Alltagstauglichkeit zu verzichten. Der Charakter ist weniger „Expedition“ und mehr „Genussfahrt“: ruhig, stilsicher und mit dem Anspruch, dass das Motorrad auch dann gut aussieht, wenn es einfach nur vor der Tür steht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 790 Adventure liefert die Art von Motorleistung, die man gerne nutzt. Der Antrieb wirkt darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und dabei jederzeit kontrollierbar zu bleiben. Besonders im Alltag macht sich das bemerkbar, weil sich das Motorrad spontan aus dem Drehzahlkeller heraus bewegen lässt und auf Gasbefehle direkt reagiert.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigen, kultivierten Charakter. Der Motor fühlt sich weniger nach „Maximaldruck“ an, sondern eher nach flüssigem Vorankommen. Das ist nicht automatisch langsamer – aber die Art, wie Leistung bereitgestellt wird, zielt mehr auf entspanntes Fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren lieber ruhig angeht, wird das als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 790 Adventure: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem dynamischen Vortrieb. Schwäche: Wer sehr entspannt und „oldschool“ unterwegs sein möchte, könnte den Charakter als zu direkt empfinden.
- Kawasaki Meguro S1: Stärken liegen in der harmonischen, eher gelassenen Leistungsentfaltung. Schwäche: Wer sportlich aggressiv fahren will, wird die direkte Dynamik der KTM eher vermissen.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Touren
Die KTM 790 Adventure bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und aktive Haltung ausgelegt ist. Das bedeutet: Man kann das Motorrad gut „führen“, ohne dass der Rücken nach kurzer Zeit meckert. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Etappen wirkt die Ergonomie praktisch, weil man sich nicht ständig neu sortieren muss.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt in der Haltung eher wie ein klassisches Motorrad: bequem, stimmig und mit einem Fokus auf Wohlgefühl. Das ist besonders dann ein Plus, wenn das Motorrad nicht als „Werkzeug“ für maximale Performance gedacht ist, sondern als Begleiter für schöne Routen. Wer jedoch sehr sportlich fährt oder häufig hart bremst und stark beschleunigt, könnte die KTM als agiler empfinden.
Was passt besser zu welchem Fahrstil?
- KTM 790 Adventure: Ideal für Fahrer, die eine aktive Sitzposition mögen und auch auf längeren Strecken gern zügig unterwegs sind.
- Kawasaki Meguro S1: Ideal für Fahrer, die entspannter fahren und den Fokus auf Stil, Ruhe und angenehmes Handling legen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied im Anspruch. Die KTM 790 Adventure ist darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen und dabei stabil zu bleiben. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Fahrbereitschaft“: Man kann zügig um die Ecke und hat dabei das Vertrauen, dass das Setup mitmacht. Auch auf unebenem Belag bleibt die KTM eher kontrolliert, was sie für gemischte Strecken interessant macht.
Die Kawasaki Meguro S1 fährt sich dagegen eher wie ein Motorrad, das Komfort und Gleichmäßigkeit in den Vordergrund stellt. Das Handling wirkt weniger „auf Kante“ und mehr auf harmonisches Gleiten. Das ist ein Vorteil, wenn die Route nicht ständig nach sportlicher Linie verlangt, sondern nach entspanntem Rhythmus.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich fällt jedoch auf: Die KTM 790 Adventure wirkt bei zügiger Fahrweise berechenbarer, weil das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Antrieb besser auf sportliche Situationen abgestimmt ist. Die Kawasaki Meguro S1 punktet eher mit einem souveränen, ruhigen Eindruck – besonders dann, wenn die Fahrweise nicht maximal dynamisch ist.
Ausstattung und Alltag: Was man im echten Leben merkt
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad im Stand präsentiert, sondern wie es sich auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Wochenendtrip oder bei längeren Fahrten verhält. Die KTM 790 Adventure ist in dieser Hinsicht ein typischer „Touren“-Ansatz: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern mitnimmt, wenn die Route offen bleibt. Dazu passt auch die Art, wie sie sich bei wechselnden Geschwindigkeiten verhält – sie bleibt dabei meist unkompliziert.
Die Kawasaki Meguro S1 spielt stärker mit dem Erlebnisfaktor. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst fährt: nicht nur von A nach B, sondern mit dem Gefühl, dass die Fahrt selbst Teil des Plans ist. Für viele ist das genau der Punkt – gerade, wenn das Motorrad auch optisch und emotional überzeugen soll.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- KTM 790 Adventure: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem „Touren-Feeling“. Schwäche: Wer ein sehr zurückhaltendes, klassisches Fahrgefühl sucht, könnte die KTM als zu modern und fordernd empfinden.
- Kawasaki Meguro S1: Stärken liegen in der stimmigen Retro-Inszenierung und dem eher entspannten Fahrstil. Schwäche: Wer häufig sportlich unterwegs ist oder viel Wert auf maximale Dynamik legt, wird die KTM als passender erleben.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Arten, Motorrad zu fahren
Die KTM 790 Adventure wirkt wie ein Motorrad, das man als Werkzeug für Abenteuer versteht. Das Design ist funktional und modern, mit klarer Linie und dem Eindruck von „bereit für alles“. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen ist ein Statement: Retro-Optik, eigenständige Proportionen und ein Look, der sofort auffällt. Das ist nicht nur Kosmetik – der Charakter zieht sich durch das ganze Fahrgefühl.
Wer sich also fragt, welches Motorrad „besser“ ist, sollte zuerst klären, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die KTM bietet ein dynamisches, vielseitiges Gesamtpaket. Die Kawasaki bietet ein stimmiges, emotionales Motorradgefühl mit Retro-Appeal.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen KTM 790 Adventure und Kawasaki Meguro S1 zeigt vor allem eins: Es gibt nicht das eine richtige Motorrad, sondern das passende. Die KTM ist die Wahl, wenn das Motorrad häufig genutzt wird, wenn Touren geplant sind oder wenn die Fahrweise gern dynamisch ausfällt. Die Kawasaki ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Freude macht, wenn Stil und entspannter Rhythmus im Vordergrund stehen und wenn die Fahrt mehr „Genuss“ als „Einsatz“ sein soll.
Typische Käuferprofile
- KTM 790 Adventure: Fahrer, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen, das sportlich genug ist und gleichzeitig für längere Strecken taugt.
- Kawasaki Meguro S1: Fahrer, die ein Retro-Motorrad mit Charakter möchten, das sich angenehm fährt und optisch wie emotional überzeugt.
Fazit:
Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad als vielseitigen Reise- und Allroundpartner sehen: dynamischer Motorcharakter, agiles Handling und ein Gesamtgefühl, das auch bei zügiger Fahrweise überzeugt. Wer häufig unterwegs ist, gern verschiedene Strecken fährt und dabei Reserven nutzen möchte, bekommt mit der KTM das stimmigere Paket.
Die Kawasaki Meguro S1 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad vor allem wegen seines Stils und seines entspannten Charakters lieben. Der Fokus liegt auf harmonischem Vorankommen, einem ruhigen Fahrgefühl und einer Optik, die sofort wiedererkennbar ist. Wer weniger auf maximale Dynamik setzt und mehr auf Genuss, wird mit der Meguro S1 deutlich glücklicher.
Kurz gesagt: KTM 790 Adventure für Abenteuer mit sportlichem Anspruch – Kawasaki Meguro S1 für Retro-Feeling und entspannte Touren.