| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 790 Adventure vs. Suzuki GSX-8T: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird es spannend: Die KTM 790 Adventure steht für Abenteuer-Feeling, souveräne Fahrwerksarbeit und eine gewisse Offroad-Affinität. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen wie ein moderner Street-Allrounder, der sich besonders auf Straße, Alltag und flotte Touren fokussiert. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Daten sind entscheidend, sondern wie sich die Stärken im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen.
Grundcharakter: Adventure-Anspruch vs. Street-Allround
Wie sich die KTM 790 Adventure anfühlt
Die KTM 790 Adventure ist vom Konzept her ein Motorrad, das gern „mehr“ will: mehr Bodenfreiheit, mehr Haltung, mehr Bereitschaft für wechselnde Strecken. Das merkt man vor allem daran, dass sie sich wie ein echtes Reisegerät anfühlt, das auch dann nicht sofort die Flinte ins Korn wirft, wenn die Straße weniger perfekt ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen pendelt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Wie sich die Suzuki GSX-8T anfühlt
Die Suzuki GSX-8T ist dagegen klar straßenorientiert. Sie wirkt leichtfüßiger im Handling und zielt darauf ab, im Alltag schnell verfügbar zu sein: kurze Wege, zügige Ausfahrten, entspannte Touren ohne großes „Setup“. Der Charakter ist insgesamt zugänglicher, besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt und sich nicht ständig nach „Abenteuer“ anfühlen muss, um Spaß zu machen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle liefern genug Schub für dynamisches Fahren, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die KTM 790 Adventure wirkt oft „breiter“ im Einsatz, weil sie auf Touren und wechselnde Bedingungen ausgelegt ist. Dadurch passt sie gut zu Fahrstilen, bei denen man nicht nur auf Drehzahlen achtet, sondern auch auf gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Beschleunigung aus unterschiedlichen Situationen.
Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus: Sie lässt sich häufig harmonischer dosieren und fühlt sich im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Landstraßen sehr direkt an. Wer gern zügig fährt, ohne ständig den Motor „auszudrehen“, bekommt hier einen Motorcharakter, der sich schnell in den Alltag einfügt.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Stabilität vs. Agilität
KTM 790 Adventure: souverän auf wechselnden Strecken
Die KTM 790 Adventure punktet vor allem mit dem Gefühl von Kontrolle. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten nicht sofort „durchschlagen“, sondern eher abgefangen werden. Dadurch entsteht Vertrauen – besonders dann, wenn die Strecke nicht durchgehend glatt ist oder wenn man mit Gepäck bzw. für längere Touren unterwegs ist. In Kurven wirkt die KTM dabei stabil, ohne dass sie sich wie ein schweres Gerät anfühlt.
Suzuki GSX-8T: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Suzuki GSX-8T ist im Vergleich oft die agilere Wahl. Sie wirkt handlicher und lässt sich im Alltag leichter positionieren – das ist besonders spürbar bei engen Straßen, beim Rangieren und auf kurvigen Abschnitten, wo man häufig zwischen Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechseln wechselt. Das Fahrwerk unterstützt dieses Konzept: nicht als „Offroad-Maschine“, sondern als straßentauglicher Allrounder.
Ergonomie und Sitzgefühl: Langstrecke vs. Alltagskomfort
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM 790 Adventure ist auf längere Einsätze ausgelegt und bietet eine Sitzposition, die eher nach „Reise“ aussieht: aufrechter, mit dem Gefühl, dass man auch mehrere Stunden entspannt durchfahren kann. Gleichzeitig bleibt sie sportlich genug, um nicht träge zu wirken.
Die Suzuki GSX-8T setzt stärker auf Alltagstauglichkeit. Die Sitzhaltung ist meist so gewählt, dass man sich schnell wohlfühlt, ohne dass man sich „zu sehr“ auf eine bestimmte Fahrrolle festlegen muss. Für Pendler und Fahrer, die oft kurze Strecken fahren, ist das ein Vorteil: weniger Umgewöhnung, mehr sofortiges Wohlgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise kontrollierbar bleiben. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied im Sicherheitsgefühl: Die KTM 790 Adventure vermittelt häufig mehr „Reserve“ für wechselnde Bedingungen, weil sie als Reise- und Abenteuerbike gedacht ist. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen sehr fein dosierbar im Alltag – besonders dann, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt und wieder in den Verkehr hinein bremst.
Alltagstauglichkeit: Handling, Alltagspraxis und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie unkompliziert es bleibt. Die Suzuki GSX-8T ist hier oft im Vorteil, weil sie sich leichter in den Tagesablauf einfügt: kurze Wege, häufiges Anhalten, enge Situationen und das Gefühl, dass man jederzeit „einfach losfahren“ kann.
Die KTM 790 Adventure ist die Wahl, wenn der Alltag zwar auch vorkommt, aber die Nutzung darüber hinausgeht: Wochenendtouren, längere Strecken, wechselnde Straßenqualität und das Bedürfnis, ein Motorrad zu haben, das nicht sofort „Nein“ sagt, wenn die Route spontan anders wird. Wer gern plant und dann doch improvisiert, findet in der KTM oft den passenden Charakter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 790 Adventure
- Reise- und Abenteuer-Feeling: passt gut zu Touren und wechselnden Strecken.
- Stabilität: vermittelt Vertrauen, auch wenn die Straße nicht perfekt ist.
- Vielseitiger Einsatz: wirkt wie ein Motorrad, das mehr als nur „Straße“ kann.
Schwächen der KTM 790 Adventure
- Konzeptbedingt weniger „urban leicht“: im engen Stadtverkehr kann sie sich weniger verspielt anfühlen als die straßenorientierte Konkurrenz.
- Anspruch an Fahrstil: Wer nur sehr kurze Strecken fährt, merkt die „Adventure-DNA“ manchmal stärker als gewünscht.
Stärken der Suzuki GSX-8T
- Alltagstauglichkeit: unkompliziert, schnell verfügbar, gut dosierbar.
- Agiles Handling: macht Kurven und Stadtverkehr oft leichter.
- Direkter Fahrspaß: passt zu Fahrern, die gern spontan fahren.
Schwächen der Suzuki GSX-8T
- Weniger „Abenteuerfokus“: für echte Offroad-Ambitionen ist das Konzept weniger ausgeprägt.
- Touren mit Anspruch: wer sehr lange Strecken mit viel Gepäck plant, wird die KTM als Reiseplattform oft passender finden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die KTM 790 Adventure ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Touren ernst nimmt und auch auf weniger perfekten Straßen souverän bleibt. Sie eignet sich für Menschen, die gern weiter fahren, spontan umplanen und dabei ein Gefühl von Kontrolle und Abenteuer möchten.
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenorientiertes Motorrad wollen, das im Alltag Spaß macht und sich leicht bewegen lässt. Wer Pendeln, Wochenendfahrten und kurvige Landstraßen kombiniert, bekommt hier ein Motorrad, das schnell „funktioniert“ und nicht viel Eingewöhnung braucht.
Fazit:
Die KTM 790 Adventure ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Vielseitigkeit und Stabilität bei wechselnden Bedingungen liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur auf der perfekten Straße Spaß macht, sondern auch dann überzeugt, wenn die Route spontaner wird. Wer gern weiter fährt, gern improvisiert und dabei ein Reisegefühl möchte, findet in der KTM meist den stimmigeren Partner.
Die Suzuki GSX-8T passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein straßenorientiertes Allround-Motorrad suchen: leicht zu bewegen, schnell im Handling und angenehm im Alltag. Sie ist ideal für kurze Strecken, Stadtverkehr, flotte Landstraßen und für alle, die ein Motorrad möchten, das unkompliziert bleibt und trotzdem Fahrspaß liefert.
Kurz gesagt: KTM für Abenteuer und Touren mit mehr Reserve, Suzuki für Alltag, Agilität und straßenbasierte Freude.