UVP 8.699 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Das Skalpell meldet sich zurück.
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Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr wendiges, leichtes Bike
  • Anti-Wheelie-Funktion
  • Launch-Control für maximale Beschleunigung
  • 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
  • A2-Variante erhältlich
Kontra:
  • Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
  • Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht187kg
Radstand1.475mm
Länge2.141mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.103mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment87 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite325km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr-Rahmen
Federung vorneUSD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2018-heute
  • Farben: Orange, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

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KTM 790 Duke vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 790 Duke steht für kompromisslose Agilität und ein sehr direktes Fahrgefühl. Die Ducati Supersport 950 S dagegen verbindet sportliche Ansprüche mit einem klaren Fokus auf Fahrdynamik und Premium-Charakter. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Daten stehen im Blick, sondern vor allem, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen.

Grundcharakter: Direktheit vs. sportliche Eleganz

Die KTM 790 Duke ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in den Rhythmus zu kommen. Der Motor wirkt in der Praxis oft wie ein „Gas auf, Kontrolle sofort“: Drehfreude und Ansprechverhalten sorgen dafür, dass sich das Motorrad leichtfüßig anfühlt, besonders bei zügiger Landstraßenfahrt oder im dichten Stadtverkehr. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen dieses Konzept: Das Bike will bewegt werden, nicht nur „gefahren“.

Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen stärker die Karte der sportlichen Inszenierung. Die Maschine wirkt insgesamt souveräner in der Abstimmung, mit einem Charakter, der sowohl zügiges Fahren als auch längere Touren gut verträgt. Wer gern mit Gefühl fährt, findet hier oft eine harmonische Balance aus Leistung, Stabilität und Elektronik-Unterstützung. Gleichzeitig verlangt die Supersport 950 S je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Linienwahl, weil sie sportlich „mitarbeitet“ und nicht nur neutral bleibt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind klar auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber sie liefern das Gefühl unterschiedlich. Die KTM 790 Duke punktet häufig mit einem sehr unmittelbaren Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also genau dort, wo viele Fahrer den größten Spaß haben: an der Ampel, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder auf kurvigen Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten.

Die Ducati Supersport 950 S setzt stärker auf die Kombination aus Durchzug und kontrollierbarer Kraftentfaltung. Die Leistung kommt oft „geordnet“ rüber, was das Motorrad besonders dann angenehm macht, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht permanent am Limit fahren möchte. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Mal maximal aggressiv.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • KTM 790 Duke: Stärken liegen in der Direktheit und im schnellen Wechsel zwischen Schub und Kontrolle. Schwäche kann sein, dass der sehr lebendige Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht – wer eher entspannt cruisen will, empfindet die „Wachheit“ manchmal als zu präsent.
  • Ducati Supersport 950 S: Stärken liegen in der harmonischen Kraftentfaltung und im souveränen Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der sportliche Anspruch stärker spürbar ist und man die Maschine bewusst „mitnehmen“ muss, statt sie einfach laufen zu lassen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Naked- und Supersport-Philosophie. Die KTM 790 Duke wirkt oft wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel. Das Motorrad lässt sich zügig aufstellen, in Schräglage bringen und wieder herausarbeiten. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein echter Vorteil: Man kann Linienwechsel spontan gestalten und fühlt sich dabei meist sehr nah am Geschehen.

Die Ducati Supersport 950 S spielt dagegen mit einem stabileren, „sportlich geführten“ Gefühl. Das Motorrad wirkt bei höheren Geschwindigkeiten oft ruhiger und gibt dem Fahrer mehr Vertrauen, wenn die Strecke fließt. In schnellen Passagen kann das ein Plus sein, weil die Maschine nicht nur agil ist, sondern auch eine gewisse Gelassenheit mitbringt.

Kurvengefühl und Alltag

Wer häufig enge Kehren fährt oder gern sehr dynamisch unterwegs ist, findet in der KTM 790 Duke meist den schnelleren Zugang. Wer dagegen öfter längere Strecken fährt und dabei sportlich bleiben möchte, wird die Ducati Supersport 950 S häufig als angenehmer empfinden – vor allem, wenn man nicht jede Kurve als Sprint betrachtet.

Bremsen: Kontrolle beim Verzögern

Im Bremsvergleich geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um „wie fein dosierbar“. Die KTM 790 Duke bietet typischerweise ein sehr direktes Feedback. Das hilft, wenn man beim Einlenken präzise arbeiten möchte und das Motorrad beim Verzögern stabil halten will. Gerade in Situationen, in denen man häufig bremsen und wieder beschleunigen muss, wirkt dieses Setup oft sehr alltagstauglich.

Die Ducati Supersport 950 S punktet häufig mit einer souveränen Bremsperformance, die sich gut in sportliche Fahrten integrieren lässt. Das Gefühl kann dabei etwas „ruhiger“ wirken, was besonders auf längeren Ausfahrten Vorteile bringt. Wer gern mit gleichmäßiger Dosierung fährt, profitiert oft von dieser Art der Rückmeldung.

Wo liegen die Unterschiede?

  • KTM 790 Duke: Stärken in der unmittelbaren Rückmeldung und im schnellen Ansprechverhalten. Schwäche möglich: Wer sehr fein und zurückhaltend bremst, muss sich an den direkten Charakter gewöhnen.
  • Ducati Supersport 950 S: Stärken in der stabilen, kontrollierten Bremswirkung. Schwäche möglich: Bei sehr „spontanen“ Fahrmanövern kann das Setup je nach Fahrstil weniger verspielt wirken als bei der KTM.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Fahralltag unterscheidet sich. Die KTM 790 Duke wirkt oft wie ein System, das den Fahrer unterstützt, ohne das Motorrad zu „verkleiden“. Fahrmodi und Regelungssysteme sind so ausgelegt, dass sie die Dynamik nicht ausbremsen, sondern kontrollieren. Das ist besonders praktisch, wenn sich die Bedingungen ändern – etwa bei wechselndem Grip oder wenn man vom sportlichen in den entspannteren Modus wechseln möchte.

Die Ducati Supersport 950 S bringt ebenfalls Assistenz und Fahrmodi mit, die den sportlichen Anspruch unterstreichen. In der Praxis kann das bedeuten, dass das Motorrad in kritischen Momenten sehr berechenbar bleibt. Für Fahrer, die gern „sportlich sicher“ unterwegs sind, ist das ein klarer Pluspunkt. Gleichzeitig kann die Elektronik je nach Einstellung das Fahrgefühl stärker beeinflussen als bei der KTM.

Sitzposition und Ergonomie: Naked vs. Supersport

Ein großer Unterschied liegt in der Körperhaltung. Die KTM 790 Duke bietet als Naked Bike meist eine aufrechtere, alltagstauglichere Haltung. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man im Stadtverkehr nicht ständig „sportlich verkrampfen“ möchte.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Sitzposition ausgelegt. Das kann auf der Landstraße und bei zügiger Fahrt ein Vorteil sein, weil die Maschine dadurch effizienter in die Dynamik eingebunden wird. Für längere Touren hängt es aber stark davon ab, wie sensibel man auf Haltung und Wind-/Körpergefühl reagiert.

Für wen ist welche Haltung angenehmer?

Wer häufig zwischen Alltag und sportlicher Feierabendrunde wechselt, wird mit der KTM 790 Duke oft schneller glücklich. Wer dagegen bewusst sportlich fährt und die Haltung als Teil des Fahrgefühls versteht, findet in der Ducati Supersport 950 S häufig die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

Im Gesamtbild ist die KTM 790 Duke die Maschine für Fahrer, die ein direktes, leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen. Sie wirkt besonders dann überzeugend, wenn die Strecke kurvig ist, wenn man gern spontan beschleunigt und wenn man das Motorrad als „Werkzeug“ für Dynamik versteht. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man maximale Ruhe und „Tourenkomfort“ erwartet – denn der Charakter ist bewusst lebendig.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn sportliche Performance mit einem stimmigen Gesamtgefühl kombiniert werden soll. Sie kann sich besonders auf längeren Ausfahrten als souverän erweisen und wirkt häufig wie ein Paket aus Fahrwerk, Elektronik und Motorabstimmung, das zusammenarbeitet. Schwächen liegen eher in der Erwartungshaltung: Wer ein ultralässiges Naked-Feeling sucht, könnte die Supersport als „sportlicher“ empfinden, als es auf den ersten Blick vermutet wird.

Welches Motorrad passt besser? (Fazit)

Die KTM 790 Duke ist ideal für alle, die ein agiles, sehr direkt ansprechendes Motorrad wollen – besonders für kurvige Strecken, spontane Fahrten und Fahrer, die gern schnell reagieren und das Bike „mit dem Gas“ steuern. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder zwischen Alltag und sportlicher Runde wechselt, bekommt hier meist den unkomplizierten Einstieg in sportliches Fahren.

Die Ducati Supersport 950 S passt besser zu Fahrern, die sportlich unterwegs sind, aber Wert auf ein harmonisches Gesamtpaket legen: kontrollierte Kraftentfaltung, souveränes Fahrverhalten und Elektronik, die das Fahren berechenbar macht. Wer öfter längere Touren fährt oder sich auf schnellen Strecken mehr Stabilität wünscht, findet in der Supersport 950 S häufig die stimmigere Wahl.

Kurz gesagt: KTM für maximale Agilität und Direktheit, Ducati für sportliche Souveränität und ein rundes Premium-Gefühl.

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