| UVP | 8.699 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr wendiges, leichtes Bike
- Anti-Wheelie-Funktion
- Launch-Control für maximale Beschleunigung
- 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
- A2-Variante erhältlich
- Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
- Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.141 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.103 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Rahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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KTM 790 Duke vs. MV Agusta Superveloce 800: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Charakter
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 790 Duke steht für kompromisslosen Fahrspaß, ein sehr direktes Handling und eine moderne, alltagstaugliche Ausrichtung. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen bringt eine deutlich emotionalere Note mit: edleres Auftreten, sportlicher Anspruch und ein Fahrgefühl, das stärker nach „Premium“ klingt als nach „Mainstream“.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abzuwägen – anhand der typischen Eigenschaften, die in den aufgeführten Vergleichsdaten sichtbar werden. Dabei zeigt sich schnell: Es ist weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher von welcher Charakterrichtung man im Alltag und auf der Landstraße den Vorzug gibt.
Grundcharakter: Direktheit vs. Premium-Emotion
KTM 790 Duke – agil, pragmatisch, sehr nah am Fahrer
Die KTM 790 Duke wirkt wie ein Motorrad, das sofort verstanden werden will. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Die Abstimmung zielt auf ein spürbar direktes Ansprechverhalten ab. Gerade beim dynamischen Fahren in der Stadt oder auf kurzen Landstraßenabschnitten spielt das seine Vorteile aus. Wer häufig zwischen Ampelstopps, Kreisverkehren und zügigen Überholmanövern wechselt, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.
MV Agusta Superveloce 800 – sportlich, hochwertig, mit besonderer Handschrift
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt dagegen stärker auf den „Wow“-Faktor. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch daran, wie das Motorrad insgesamt positioniert ist: sportlich, aber mit einem deutlich hochwertigeren Anspruch. In den Vergleichsdaten zeigt sich das häufig in Details rund um Ausstattung und Fahrcharakter. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein austauschbares Produkt anfühlt, findet hier eher die passende Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motorwerte wird klar: Beide Motorräder sind für sportliche Einsätze gemacht, unterscheiden sich aber im „Nutzungsgefühl“. Die KTM 790 Duke ist typischerweise so ausgelegt, dass sie im Bereich zwischen Alltagsdrehzahl und sportlicher Beschleunigung sehr souverän wirkt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig ohne großes Planen gefahren wird – also wenn man spontan beschleunigt, bremst, wieder anzieht und dabei trotzdem ein sauberes Ansprechverhalten erwartet.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das stärker auf den sportlichen Rhythmus ausgelegt ist. Das bedeutet: Wenn man das Tempo konsequent hält und das Motorrad in den passenden Drehzahlbereichen bewegt, kommt der Charakter besonders gut zur Geltung. Im Stadtverkehr kann das je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirken, während es auf der Landstraße und in flüssigen Passagen häufig genau richtig ist.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl entscheidet
Stärken der KTM 790 Duke im Handling
Die KTM 790 Duke punktet im Vergleich vor allem durch ihre Agilität. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und dem insgesamt sehr direkten Lenkverhalten sorgt dafür, dass Richtungswechsel schnell und kontrolliert wirken. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht „perfekt“ ist: Unebenheiten, wechselnder Grip oder wechselnde Kurvenradien werden besser „mitgenommen“, weil das Motorrad nicht träge reagiert.
Stärken der MV Agusta Superveloce 800 in der sportlichen Linie
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man das Motorrad bewusst führt und die Linie sauber hält. Im Vergleich zeigen sich hier häufig Unterschiede in der Art, wie das Motorrad Stabilität aufbaut und wie es beim Herausbeschleunigen unterstützt. Wer gerne zügig fährt, aber nicht hektisch, bekommt ein Fahrgefühl, das sich stärker nach „sportlicher Präzision“ anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind auf sportliche Nutzung ausgelegt, aber sie vermitteln das Sicherheitsgefühl unterschiedlich. Die KTM 790 Duke wirkt häufig als „leicht zu dosieren“-Paket, was gerade im Alltag hilft. Kurze Bremsmanöver, häufiges Verzögern und das Wechseln zwischen Stadt- und Landstraßenbetrieb profitieren davon.
Die MV Agusta Superveloce 800 kann im Vergleich durch ihre sportliche Gesamtabstimmung überzeugen. Das bedeutet: Wenn man das Motorrad in einem dynamischen Fahrstil bewegt, entsteht ein sehr stimmiges Zusammenspiel aus Verzögerung und Stabilität. Schwäche kann hier eher sein, dass man den eigenen Stil anpassen muss, um das Potenzial dauerhaft „richtig“ zu nutzen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. „Fahrerfokus“
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema. Im Vergleich fällt auf, dass die KTM 790 Duke häufig als sehr zugänglich wirkt: Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind so gedacht, dass sie den Einstieg erleichtern und unterschiedliche Fahrstile schnell abbilden. Das ist praktisch, wenn man nicht jedes Mal „neu einstellen“ möchte.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf sportliche Wirkung getrimmt. Das kann bedeuten, dass die Elektronik nicht nur „komfortabel“ unterstützt, sondern auch den Charakter des Motorrads betont. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet und die Abstimmung bewusst nutzt, wird das als Vorteil sehen.
Komfort und Alltag: Wie gut funktioniert das Motorrad im echten Leben?
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Sitzposition, Windschutz, Ergonomie und die Frage, wie entspannt sich das Motorrad bei wechselnden Geschwindigkeiten bewegt. Die KTM 790 Duke ist im Vergleich typischerweise die pragmatischere Wahl. Sie passt gut zu kurzen Strecken, Pendeln und spontanen Touren, ohne dass man sich ständig „umstellen“ muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist eher die Wahl für Fahrer, die auch im Alltag das Gefühl von „besonderem Motorrad“ möchten. Das kann sich in einer hochwertigeren Anmutung und einem sportlicheren Gesamtpaket zeigen. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei sehr häufigem Stop-and-go oder bei langen, entspannten Fahrten den eigenen Anspruch an Ergonomie und Komfort genauer prüfen sollte.
Design, Sound und Markencharakter: Nicht nur Optik, sondern Identität
Der Vergleich ist nicht nur technisch. Die KTM 790 Duke wirkt wie ein Werkzeug für den Fahrspaß: funktional, modern, auf Performance getrimmt. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist stärker ein Statement. Wer auf Design, Markenimage und den emotionalen Faktor achtet, bekommt hier deutlich mehr „Premium-Charakter“.
Auch der Sound und das subjektive Fahrgefühl spielen in die Entscheidung hinein. Während die KTM oft als „direkt und lebendig“ wahrgenommen wird, wirkt die MV Agusta im Vergleich eher „kultiviert sportlich“ – besonders, wenn man das Motorrad in seinem passenden Rhythmus bewegt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 790 Duke – typische Stärken
- Sehr agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Pragmatisches Fahrgefühl, das schnell zugänglich ist
- Alltagstaugliche Abstimmung für wechselnde Strecken
- Elektronik als Unterstützung, ohne den Fahrer zu überfordern
KTM 790 Duke – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Premium-Inszenierung“ erwartet, findet bei der KTM eher den Fokus auf Funktion
- Bei sehr entspanntem Langstreckenstil kann der Charakter weniger „tourig“ wirken als bei anderen Konzepten
MV Agusta Superveloce 800 – typische Stärken
- Starker emotionaler Marken- und Designfaktor
- Sportliche Präzision bei konsequentem Fahrstil
- Hochwertiger Gesamtanspruch im Erscheinungsbild und in der Positionierung
- Elektronik, die den Charakter betont
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Der Fahrstil sollte eher „mit dem Motorrad“ abgestimmt werden, um das Potenzial voll auszuspielen
- Für sehr häufiges Stop-and-go kann der Fokus auf sportliche Wirkung weniger entspannend wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, welche Art von Motorradalltag im Vordergrund steht. Die KTM 790 Duke ist besonders passend, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad schnell reagieren soll und wenn ein unkompliziertes, direktes Fahrgefühl wichtig ist. Sie eignet sich gut für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, aber nicht jedes Detail „optimieren“ wollen.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur schnell anfühlt, sondern auch besonders wirkt. Wer Wert auf Premium-Charakter, sportliche Linie und ein Motorrad legt, das sich im Alltag wie ein Highlight anfühlt, findet hier eine starke Option.
Fazit:
Die KTM 790 Duke ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein agiles, unkompliziertes Naked Bike suchen: schnell im Handling, leicht zugänglich im Alltag und ideal für wechselnde Strecken von Stadt bis Landstraße. Sie punktet besonders dann, wenn spontane Fahrten, häufiges Verzögern und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser zu Fahrern, die mehr als nur „Funktion“ wollen: ein deutlich emotionaleres Gesamtpaket, sportliche Präzision und ein Premium-Anspruch, der sich auch im Fahrgefühl widerspiegelt. Wer gerne konsequent fährt, die Linie sauber hält und das Motorrad als besonderes Erlebnis versteht, wird mit der Superveloce deutlich mehr „Identität“ finden.
Kurz gesagt: Agil und pragmatisch spricht für die Duke – emotional und hochwertig spricht für die Superveloce.