| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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KTM 890 SMT vs. Kawasaki Meguro S1: Vergleich für Alltag, Landstraße und Reise
Wer zwischen der KTM 890 SMT und der Kawasaki Meguro S1 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die KTM 890 SMT steht für sportliche Agilität, klare Performance und ein Setup, das sich sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die Kawasaki Meguro S1 dagegen wirkt wie ein bewusst gesetzter Kontrast: Sie richtet den Fokus stärker auf Stil, Charakter und ein entspanntes, zugleich lebendiges Fahrerlebnis.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich der Motor an? Wie arbeitet das Fahrwerk? Wie passt die Sitzposition? Und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?
Grundcharakter: Sportlich-präzise vs. charakterstark und stilsicher
KTM 890 SMT: Der Fokus liegt auf Dynamik
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Die Abstimmung zielt auf ein direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das Kurven nicht nur durchfährt, sondern aktiv gestaltet. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die das Tempo nicht nur mitmacht, sondern es unterstützt.
Kawasaki Meguro S1: Mehr Gefühl, weniger Härte
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Charakter stärker in den Vordergrund stellt. Das Fahrgefühl ist weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Stil und einem Motorlauf, der sich angenehm „rund“ anfühlt. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve zur Zeitmessung wird.
Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Antriebseigenschaften zeigt sich ein klarer Unterschied: Die KTM 890 SMT wirkt im Alltag wie ein Motorrad, das Leistung schnell verfügbar macht und dabei ein sportliches, kontrolliertes Drehmomentgefühl vermittelt. Dadurch lässt sich das Tempo fein dosieren – vom zügigen Beschleunigen bis zum dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die Kawasaki Meguro S1 setzt weniger auf „sofort maximal“, sondern eher auf ein gleichmäßiges, gut nutzbares Antriebsbild. Das kann sich im Stadtverkehr und auf fließenden Landstraßen besonders angenehm anfühlen, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern harmonisch mitfährt. Wer gern entspannt fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtgefühl.
Fahrwerk & Handling: Präzision oder Komfort-Fokus?
KTM 890 SMT: Agil in Kurven, stabil bei Tempo
Die KTM 890 SMT spielt ihre Stärken vor allem im Kurvenbetrieb aus. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Umlegen und vermittelt ein klares Feedback. Gleichzeitig bleibt das Motorrad auch bei flotterem Tempo gut kontrollierbar. Die Schwäche liegt eher dort, wo man sehr viel Komfort sucht: Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann die sportlichere Auslegung spürbarer werden, besonders auf schlechten Straßen oder bei längeren Abschnitten mit Unebenheiten.
Kawasaki Meguro S1: Ruhigeres Gefühl, angenehmer Rhythmus
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich etwas „gelassener“. Das Fahrwerk zielt stärker auf ein gleichmäßiges Abrollen und einen angenehmen Fahrrhythmus. Dadurch kann sie auf längeren Strecken entspannter wirken, vor allem wenn die Straße nicht perfekt ist. Als Gegenpunkt gilt: Wer maximal sportliche Präzision sucht, wird bei der S1 weniger „spitz“ im Handling erleben als bei der KTM.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich verzögern. Im direkten Vergleich zeigt die KTM 890 SMT jedoch tendenziell den Vorteil, wenn es um sportliches Fahren geht: Das Bremssystem lässt sich meist sehr kontrolliert dosieren, was in dynamischen Situationen hilft. Die Kawasaki Meguro S1 punktet eher mit einem souveränen, gut berechenbaren Gefühl, das besonders im Alltag und bei moderater Fahrweise überzeugt.
Wichtig: Die tatsächliche Bremsleistung hängt natürlich auch von Reifen, Beladung und Fahrweise ab. Dennoch zeigt sich im Vergleich, dass die KTM eher für Fahrerinnen und Fahrer gemacht ist, die häufiger „aktiv“ bremsen und das Motorrad sportlich bewegen.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und damit im Fahrkomfort. Die KTM 890 SMT ist tendenziell sportlicher ausgelegt: Das unterstützt eine dynamische Fahrweise, kann aber bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr spürbarer werden. Wer gern aufrecht oder entspannt fährt, wird die KTM dennoch mögen, sollte aber die eigene Sitzhaltung und die geplanten Strecken im Blick behalten.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich eher auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Sitzhaltung unterstützt einen entspannten Umgang mit dem Motorrad, was besonders bei längeren Fahrten oder bei wechselnden Streckenprofilen Vorteile bringt. Schwäche: Wer eine sehr sportliche, „kurvenorientierte“ Haltung bevorzugt, könnte die S1 weniger fordernd finden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reise
KTM 890 SMT im Alltag
Im Stadtverkehr zeigt die KTM 890 SMT ihre Stärken vor allem dann, wenn häufig beschleunigt, eingeordnet und zügig gefahren wird. Das Motorrad fühlt sich dabei lebendig an und lässt sich gut kontrollieren. Auf der anderen Seite kann die sportlichere Auslegung bei sehr holprigen Strecken oder bei langen Stop-and-go-Phasen weniger „weich“ wirken als bei komfortorientierten Modellen.
Kawasaki Meguro S1 im Alltag
Die Kawasaki Meguro S1 ist besonders dann stark, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: kurze Wege, längere Landstraßenabschnitte und auch Touren, bei denen nicht jede Minute zählt. Das Motorrad wirkt insgesamt stimmig und angenehm zu fahren. Als mögliche Schwäche im Vergleich zur KTM gilt: Wer sehr sportlich unterwegs ist und das Motorrad häufig an seine Grenzen bringt, wird die KTM als „Werkzeug“ für dynamisches Fahren eher bevorzugen.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um das passende Gesamtpaket. Die KTM 890 SMT wirkt wie ein Motorrad, das auf funktionale Performance setzt: Sie ist darauf ausgelegt, dass man sie aktiv bewegt und dabei ein direktes Feedback bekommt. Die Kawasaki Meguro S1 setzt stärker auf ein stimmiges Fahrerlebnis und eine Motorrad-Identität, die man gern fährt – auch, wenn man nicht permanent sportlich unterwegs ist.
Für die Praxis bedeutet das: Wer häufig Zubehör für Touren oder sportliche Fahrten plant, wird bei der KTM oft schneller das Gefühl haben, dass das Motorrad „dafür gebaut“ ist. Wer dagegen Wert auf eine stimmige Optik, ein angenehmes Fahrgefühl und eine entspannte Nutzung legt, findet in der S1 häufig die passendere Basis.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 890 SMT
- Dynamisches Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
- Kurvenorientiertes Handling für sportliche Landstraßenfahrten
- Gute Kontrolle bei zügigem Tempo und aktiver Fahrweise
Schwächen der KTM 890 SMT
- Komfort kann sportlicher ausfallen, besonders auf schlechten Straßen
- Wer sehr entspannt fährt, empfindet die KTM unter Umständen als „zu aktiv“
Stärken der Kawasaki Meguro S1
- Charaktervolles, harmonisches Fahrgefühl
- Angenehmer Rhythmus für Alltag und längere Touren
- Komfortorientierte Ergonomie für entspannte Fahrten
Schwächen der Kawasaki Meguro S1
- Weniger „Spitzheit“ im Handling im Vergleich zur KTM
- Für sehr sportliche Fahrstile ist die KTM häufig die passendere Wahl
Welche Kaufentscheidung passt? (KTM 890 SMT vs. Kawasaki Meguro S1)
Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad im Alltag genutzt wird. Die KTM 890 SMT ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das beim sportlichen Fahren ein klares, präzises Feedback liefert. Auch für längere Strecken ist sie geeignet, solange der sportlichere Komfort zur eigenen Erwartung passt.
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf einem stimmigen Gesamtgefühl liegt: entspanntes Fahren, angenehme Ergonomie und ein Motorrad, das sich nicht ständig „sportlich“ anfühlen muss, um Spaß zu machen. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, Touren plant, aber nicht permanent das Tempo maximieren will, wird mit der S1 oft zufriedener sein.
Fazit:
Die KTM 890 SMT ist das Motorrad für alle, die Dynamik und präzises Handling suchen. Im Vergleich überzeugt sie vor allem dann, wenn Kurven, Beschleunigung und aktives Fahren im Vordergrund stehen – mit einem Fahrgefühl, das Tempo unterstützt. Wer jedoch sehr viel Wert auf maximalen Komfort auf schlechten Straßen legt oder eher entspannt unterwegs ist, könnte die sportlichere Auslegung als weniger „weich“ empfinden.
Die Kawasaki Meguro S1 passt besser zu Fahrenden, die ein harmonisches, charakterstarkes Motorrad wollen: angenehm zu fahren, stimmig im Alltag und mit einer Ergonomie, die längere Strecken leichter macht. Im Vergleich zur KTM fehlt der S1 zwar ein Stück der sportlichen Spitzheit, dafür gewinnt sie durch den entspannten Fahrrhythmus und das insgesamt rundere Wohlfühlgefühl.
Kurz gesagt: Sportlich aktiv fahren → KTM 890 SMT. Entspannt genießen und stilvoll unterwegs sein → Kawasaki Meguro S1.