| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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KTM 890 SMT vs. Suzuki GSX-8T – Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, aber am Ende ähnliche Aufgaben erfüllen sollen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 890 SMT und die Suzuki GSX-8T zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für den Alltag, für längere Strecken und für Tage, an denen die Landstraße einfach mehr Spaß macht als der direkte Weg. Genau hier setzen die Unterschiede an – und genau daraus entsteht die Frage: Welche Maschine fühlt sich im Alltag leichter an, welche wirkt auf Touren souveräner, und wo zeigen sich die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die KTM 890 SMT ist als sportlich orientiertes Allround-Motorrad gedacht, das sich mit einer aufrechten, aber aktiven Sitzposition anfühlt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur bewegt, sondern auch „spürt“: Motor und Fahrwerk arbeiten spürbar zusammen, die Linie ist klar und die KTM-typische Handschrift ist deutlich. Die Suzuki GSX-8T dagegen ist stärker auf den Alltag und die entspannte Tour ausgelegt. Sie vermittelt schnell ein Gefühl von Zugänglichkeit: leicht zu fahren, gutmütig im Handling und mit einer Motorcharakteristik, die auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm mitgeht.
Beide Motorräder sind damit keine „reinen“ Spezialisten. Aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Während die KTM eher den sportlichen Anspruch in den Vordergrund stellt, legt die Suzuki den Fokus auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Touren.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motor geht es im Vergleich nicht nur um das reine Leistungsbild, sondern vor allem um die Art, wie Leistung verfügbar ist. Die KTM 890 SMT zeigt ihre Stärken besonders dann, wenn die Drehzahl nicht zu niedrig gehalten wird und wenn das Motorrad aktiv bewegt wird. Das Ansprechverhalten wirkt lebendig, und das Zusammenspiel aus Gasannahme und Fahrwerk unterstützt eine dynamische Fahrweise. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven mit Schwung nimmt und das Motorrad „mitarbeitet“, wird hier schnell Freude haben.
Die Suzuki GSX-8T spielt dagegen ihre Vorteile aus, wenn gleichmäßiges Fahren und ein ruhigerer Rhythmus gefragt sind. Der Motor wirkt in vielen Situationen souverän und lässt sich angenehm dosieren. Das ist besonders praktisch im Alltag: an Ampeln, im Stadtverkehr oder auf Strecken, auf denen man nicht permanent am Limit fahren möchte. Die Suzuki fühlt sich dabei oft so an, als würde sie die Arbeit „mitnehmen“, statt sie einzufordern.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- KTM 890 SMT: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und im lebendigen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass eine sehr entspannte Fahrweise weniger „belohnt“ wird als eine aktive Nutzung des Drehzahlbereichs.
- Suzuki GSX-8T: Stärken liegen in der unkomplizierten Dosierbarkeit und im alltagstauglichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der letzte Kick für sehr sportliche Fahrstile nicht ganz so intensiv wirkt wie bei der KTM.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Im Handling zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Philosophie ist. Die KTM 890 SMT wirkt im Kurvenfahren aufmerksam und „direkt“. Das Fahrwerk unterstützt eine zügige Linie, und das Motorrad vermittelt ein klares Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken fühlt sich die KTM oft wie ein Werkzeug an, das man schnell in die gewünschte Richtung lenkt. Wer gern präzise fährt und das Motorrad aktiv führt, wird das als Vorteil empfinden.
Die Suzuki GSX-8T ist im Vergleich dazu häufig die entspanntere Wahl. Das Motorrad liegt stabil, ohne dabei träge zu wirken. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenbedingungen spielt die Gelassenheit ihre Vorteile aus: Man kann gleichmäßiger fahren, ohne ständig nachjustieren zu müssen. Das ist besonders dann spürbar, wenn der Tag länger wird oder wenn die Konzentration nicht mehr bei 100 Prozent liegt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Unterschied im Charakter. Die KTM 890 SMT wirkt tendenziell sportlich abgestimmt: Beim harten Verzögern unterstützt das System eine dynamische Linie, und die Dosierbarkeit passt zu einer aktiven Fahrweise. Die Suzuki GSX-8T bietet ebenfalls eine gute Bremsleistung, wirkt aber oft etwas „touriger“ in der Abstimmung – also mit Fokus auf kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl auch bei längeren Fahrten.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ergonomie entscheidet im Motorradvergleich oft darüber, ob man nach 200 Kilometern noch Lust hat oder schon nach 80 Kilometern nach einer Pause sucht. Die KTM 890 SMT bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass lange Strecken sofort unangenehm werden. Allerdings ist sie eher für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“ und die Haltung nicht komplett passiv lassen.
Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Sitzposition häufig zugänglicher. Sie ist so gestaltet, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Das macht sie besonders interessant für Pendler, die nach der Arbeit noch eine Tour anhängen, oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig eine bestimmte Fahrhaltung einfordert.
Für wen passt welche Sitzhaltung?
- KTM 890 SMT: passt gut, wenn eine aktive Fahrhaltung gewünscht ist und wenn Kurvenfahrten einen großen Teil der Nutzung ausmachen.
- Suzuki GSX-8T: passt gut, wenn Alltag, längere Touren und eine entspannte Haltung im Vordergrund stehen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Schwerpunkte
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Alltag ist unterschiedlich. Die KTM 890 SMT wirkt in der Abstimmung oft so, als würde sie sportliche Eingriffe unterstützen: Traktion und Stabilität greifen, wenn es dynamisch wird, und die Regelung wirkt darauf ausgelegt, sportliche Manöver sicherer zu machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrweise zügiger ausfällt.
Die Suzuki GSX-8T bietet ebenfalls sinnvolle elektronische Helfer, die vor allem das sichere, unkomplizierte Fahren unterstützen. Das zeigt sich besonders bei wechselnden Bedingungen: Nässe, wechselnder Belag oder einfach Situationen, in denen man nicht „sportlich“ fahren will, aber trotzdem Kontrolle möchte.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- KTM 890 SMT: Stärken in der Unterstützung bei dynamischer Fahrweise. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die möglichst „hands-off“ fahren möchten, die sportliche Auslegung stärker wahrnehmen.
- Suzuki GSX-8T: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und in der leicht verständlichen Fahrbarkeit. Schwäche kann sein, dass der sportliche „Kick“ der Regelung weniger im Vordergrund steht.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt vieles, was man bei reinen Leistungsdaten nicht sieht: Übersichtlichkeit, Handlichkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten, das Gefühl beim Rangieren und die Frage, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt. Die KTM 890 SMT ist zwar kein „City-Scooter“, aber sie zeigt sich im Alltag lebendig und aufmerksam. Wer gern zügig durch den Verkehr fährt oder sich in engen Situationen sicher fühlt, wird die KTM als angenehm empfinden.
Die Suzuki GSX-8T wirkt im Stadtbetrieb oft noch zugänglicher. Das Handling ist unkompliziert, und das Motorrad vermittelt schnell ein sicheres Gefühl. Gerade wenn der Alltag aus vielen kurzen Strecken besteht, spielt die Suzuki ihre Stärke aus: Sie ist schnell „da“, ohne dass man sich erst an eine sportliche Abstimmung gewöhnen muss.
Tourenkomfort: Langstrecke entscheidet
Auf Touren zeigt sich, welches Motorrad die eigene Art zu fahren besser unterstützt. Die KTM 890 SMT kann auf langen Strecken sehr viel Spaß machen, besonders wenn die Route kurvig ist und wenn das Tempo von Zeit zu Zeit angezogen wird. Dann wirkt die KTM wie gemacht für „Fahren statt nur ankommen“. Wer jedoch sehr lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte bevorzugt oder häufig in einem eher entspannten Tempo unterwegs ist, wird die Suzuki GSX-8T oft als angenehmer empfinden.
Die Suzuki GSX-8T ist dabei häufig die Maschine, die man „einfach fährt“. Sie wirkt stabil, ruhig und verzeiht mehr, wenn der Tag anstrengender wird. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die Touren nicht als sportliches Training sehen, sondern als Auszeit.
Fazit:
Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf dynamischem Fahren liegt: Kurven, zügige Beschleunigung und ein Motorradgefühl, das aktiv mitarbeitet. Sie punktet mit einer sportlichen Abstimmung und einem Charakter, der gerade bei ambitionierter Fahrweise richtig Spaß macht. Wer gern präzise fährt und das Motorrad spüren möchte, wird hier eher glücklich.
Die Suzuki GSX-8T ist die bessere Wahl, wenn Alltag und entspannte Touren im Vordergrund stehen: unkomplizierte Dosierbarkeit, zugängliches Handling und ein Fahrgefühl, das auch über längere Strecken angenehm bleibt. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das nicht ständig eine bestimmte Fahrhaltung einfordert.
Kurz gesagt: KTM 890 SMT für den sportlich inspirierten Allrounder, Suzuki GSX-8T für den alltagstauglichen Tourbegleiter.