| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- cooler V2-Sound
- Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
- sehr gute Reifenwahl
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Serien-Ausstattung
- sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
- einfache Bedienung
- Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
- schmaler Lenkeinschlag
- Tempomat nur gegen Aufpreis
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.481 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 128 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 334 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger
Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.
Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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KTM 990 RC R vs Honda GB 350 S: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Charakter
Wer zwischen der KTM 990 RC R und der Honda GB 350 S schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Welten aufeinander. Die KTM steht für sportliche Ausrichtung, agiles Handling und einen Motor, der auf Dynamik ausgelegt ist. Die Honda dagegen setzt auf einen ruhigen, stimmigen Charakter, der sich besonders im Alltag und auf entspannten Touren wohlfühlt. Beide Motorräder können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Eigenschaften im Fahralltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Stärken und möglichen Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Sportlichkeit vs. entspanntes Cruisen
Die KTM 990 RC R ist klar auf sportliches Fahren ausgelegt. Das merkt man an der Auslegung des Motors und am Gesamtpaket: Sitzposition, Fahrwerksgefühl und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Wer zügig unterwegs sein möchte, Kurven mag und das Motorrad als Werkzeug für Dynamik versteht, findet hier ein stimmiges Konzept.
Die Honda GB 350 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Dahingleiten, für Stadtfahrten ohne Stress und für Landstraßenabschnitte, auf denen man eher den Rhythmus als die maximale Beschleunigung sucht. Der Motorcharakter ist dabei so gestaltet, dass er sich leicht dosieren lässt und ein entspanntes Fahrerlebnis unterstützt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die KTM 990 RC R liefert deutlich mehr Reserven und reagiert spürbar lebhafter. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem man häufiger „arbeitet“: Gas geben, Drehzahl nutzen, das Motorrad in Schwung bringen. Das kann sehr befriedigend sein, wenn man sportlich fährt oder einfach gern das Potenzial des Motorrads ausreizt.
Die Honda GB 350 S ist dagegen stärker auf ein harmonisches, gutmütiges Fahren ausgelegt. Die Kraftentfaltung wirkt weniger „auf Krawall“ getrimmt, sondern eher auf gleichmäßige Progression. Das ist besonders angenehm, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt: Anfahren, Stadtverkehr, kurze Strecken – hier spielt die Honda ihre Stärken aus, ohne dass man ständig die Drehzahl im Blick behalten muss.
Stärken und mögliche Schwächen im Motorvergleich
KTM 990 RC R: Stärke ist die Dynamik und die Fähigkeit, auch bei zügigem Tempo souverän zu bleiben. Als mögliche Schwäche kann sich der sportliche Charakter bemerkbar machen: Wer sehr entspannt fahren möchte, empfindet die KTM je nach Fahrstil als „fordernder“ – vor allem, wenn die Sitzposition und die Fahrwerksabstimmung sportlich ausgelegt sind.
Honda GB 350 S: Stärke ist die entspannte Dosierbarkeit und der alltagstaugliche Charakter. Als mögliche Schwäche kann gelten, dass die Honda bei sehr ambitionierten Fahrten oder bei häufigem Überholen weniger Reserven bietet als die KTM – dafür punktet sie mit Ruhe, Komfort und einem stimmigen Gesamtkonzept.
Fahrwerk und Handling: Agil in Kurven oder souverän im Fluss
Beim Handling zeigt sich, dass die KTM 990 RC R auf sportliche Kurvenarbeit ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, schnell in Schräglage zu gehen und dabei ein klares Rückmeldungsgefühl zu geben. Wer gern Kurven „mitnimmt“, findet hier ein Motorrad, das sich wie ein präzises Sportgerät anfühlt.
Die Honda GB 350 S ist weniger auf maximale Schräglagenperformance getrimmt, sondern auf ein stimmiges Fahrgefühl im Alltag. Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Stabilität und lässt sich angenehm führen. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei gemütlichem Tempo ist das oft ein Vorteil, weil es weniger „Konzentrationsarbeit“ erfordert.
Kurvengefühl im Vergleich
Die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo und Fahrdynamik zusammenkommen. Die Honda ist dann im Vorteil, wenn der Fokus auf entspanntem Vorankommen liegt – etwa auf längeren Strecken, bei denen man nicht ständig den nächsten Grenzbereich sucht.
Ergonomie und Sitzposition: Wie bequem ist der Alltag?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die KTM 990 RC R ist sportlich ausgelegt. Das bedeutet: mehr „Fahrzeuggefühl“ und eine Position, die das aktive Fahren unterstützt. Wer häufig sportlich unterwegs ist oder gern mit dem Motorrad arbeitet, wird das als Vorteil sehen.
Die Honda GB 350 S setzt auf eine eher entspannte Haltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Einkaufen, Pendeln, kurze Ausfahrten oder Touren, bei denen man nicht nach jeder Kurve „neu sortieren“ möchte.
Stärken und mögliche Schwächen bei der Ergonomie
KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Unterstützung beim aktiven Fahren. Mögliche Schwäche: Bei längeren, sehr entspannten Fahrten kann die sportliche Position als weniger komfortabel empfunden werden.
Honda GB 350 S: Stärke ist der unkomplizierte Komfort im Alltag. Mögliche Schwäche: Wer eine sehr sportliche, aggressive Fahrhaltung sucht, wird bei der Honda weniger „Biss“ im Setup finden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf ihre Zielgruppe abgestimmt sind. Die KTM 990 RC R ist darauf ausgelegt, auch bei sportlicher Fahrweise schnell und kontrolliert zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn man zügig in Kurven hinein- oder aus dem Tempo heraus muss.
Die Honda GB 350 S bietet ebenfalls ein zuverlässiges Bremsgefühl, das vor allem im Alltag überzeugt. Hier zählt weniger das „Rennstrecken-Feeling“, sondern die gut dosierbare Kontrolle im Stadtverkehr und auf Landstraßen.
Bremsgefühl im Vergleich
Die KTM wirkt tendenziell dann im Vorteil, wenn dynamisches Fahren und häufiges hartes Verzögern vorkommen. Die Honda punktet, wenn gleichmäßige, ruhige Fahrten im Vordergrund stehen und man ein leicht zu handhabendes Gesamtpaket bevorzugt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Für die Alltagstauglichkeit zählt mehr als nur der Motor. Dazu gehören Übersichtlichkeit, Handhabung, Komfort und das Gesamtgefühl beim Anhalten und Anfahren. Die Honda GB 350 S ist in dieser Kategorie besonders stark: Sie wirkt unkompliziert, lässt sich gut im Stadtverkehr bewegen und unterstützt einen entspannten Fahrstil.
Die KTM 990 RC R kann ebenfalls im Alltag genutzt werden, aber sie verlangt eher nach einem bewussteren Fahrstil. Wer gern sportlich fährt, wird die KTM auch im Alltag als Spaßmaschine erleben. Wer dagegen vor allem bequem und stressfrei unterwegs sein möchte, könnte die Honda als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
KTM 990 RC R – typische Stärken
- Dynamik: spürbar mehr Reserven für sportliches Fahren
- Kurvenorientierung: agiles Handling und sportliches Rückmeldungsgefühl
- Fahrspaß: macht Lust auf zügige Ausfahrten und aktives Fahren
KTM 990 RC R – mögliche Schwächen
- Anspruch im Alltag: sportliche Ausrichtung kann weniger „entspannt“ wirken
- Fahrstilabhängig: Wer nur gemütlich fährt, nutzt das Potenzial eventuell nicht aus
Honda GB 350 S – typische Stärken
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes, entspanntes Fahrgefühl
- Dosierbarkeit: harmonische Kraftentfaltung für Stadt und Land
- Komfort: eher entspannte Ergonomie für längere Fahrten
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Weniger Reserven bei sehr sportlicher Fahrweise im Vergleich zur KTM
- Charakter: wer maximale Dynamik sucht, findet sie eher bei der KTM
Welche Kaufentscheidung passt besser?
Die Entscheidung zwischen KTM 990 RC R und Honda GB 350 S hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt werden soll. Wer ein Motorrad möchte, das bei sportlicher Fahrweise begeistert, in Kurven präzise wirkt und deutlich mehr Dynamik bietet, trifft mit der KTM 990 RC R eine klare Wahl. Sie ist besonders interessant, wenn Fahrten mit Tempo, Fahrspaß und aktiver Fahrweise regelmäßig vorkommen.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu fahren ist, einen ruhigen, stimmigen Charakter hat und sich für entspannte Touren eignet, wird mit der Honda GB 350 S glücklicher. Sie passt besonders gut, wenn Komfort, unkomplizierte Handhabung und ein „einfach losfahren“-Gefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl für alle, die sportlich fahren möchten und ein Motorrad suchen, das Dynamik, präzises Handling und ein aktives Fahrgefühl liefert. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Kurven, Tempo und Fahrspaß regelmäßig zum Programm gehören. Die Honda GB 350 S ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein entspanntes, alltagstaugliches Motorrad bevorzugen: leicht zu dosieren, angenehm in der Ergonomie und stimmig für Stadtverkehr sowie ruhige Landstraßenfahrten. Wer vor allem Komfort und unkompliziertes Fahren sucht, findet in der Honda den passenden Charakter. Wer dagegen mehr Reserven und sportliche Performance will, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein.