| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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KTM RC 390 vs. Benelli 502 C: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und den richtigen Einsatzzweck
Wer zwischen der KTM RC 390 und der Benelli 502 C schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „moderne“ Motorräder für ambitionierte Fahrer – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die KTM RC 390 klar auf sportliches Handling und ein agiles Fahrgefühl ausgelegt ist, zielt die Benelli 502 C stärker auf eine ausgewogene Mischung aus Charakter, Komfort und souveränem Auftreten. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich so interessant.
Im Folgenden schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern ordnen die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder zueinander ein. Dabei werden die genannten Werte der Modelle miteinander verglichen, damit am Ende klar wird, welches Motorrad für welchen Zweck die bessere Wahl ist.
Grundidee im Vergleich: Sportliche Agilität vs. souveräne Allround-Note
Die KTM RC 390 steht für ein sportliches Konzept: kompakt, leichtfüßig und darauf getrimmt, Kurven dynamisch zu nehmen. Die Benelli 502 C verfolgt dagegen eine andere Linie. Sie wirkt weniger „rennstreckenfokussiert“ und mehr wie ein Motorrad, das sich auch außerhalb enger Kurven gut anfühlt – etwa auf längeren Strecken oder im Alltag, wenn es nicht nur um maximale Schräglage geht.
Schon dadurch ergibt sich ein Unterschied im Fahrgefühl: Die KTM lädt eher dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Benelli vermittelt häufiger das Gefühl, dass sie auch mit weniger „Kampf“ zügig vorankommt.
Leistung und Charakter: Wie sich die Werte im Alltag auswirken
Beim Vergleich von Leistung und Drehmoment zeigt sich: Die KTM RC 390 ist auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis oft: Drehzahl nutzen, zügig beschleunigen, das Motorrad „mitnehmen“. Die Benelli 502 C positioniert sich dagegen so, dass sie sich im Bereich zwischen Stadt und Landstraße oft entspannter anfühlt. Das kann sich so äußern, dass man weniger häufig in sehr hohe Drehzahlen wechseln muss, um flott unterwegs zu sein.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können Spaß machen, aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise. Die KTM belohnt häufig das aktive Fahren, während die Benelli eher mit einem gleichmäßigeren Vortrieb überzeugt. Wer gern dynamisch schaltet und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, wird die KTM stärker mögen. Wer lieber „einfach fahren“ möchte, findet in der Benelli oft den entspannteren Zugang.
Beschleunigung und Durchzug: Vergleich der typischen Einsatzbereiche
Vergleicht man die Beschleunigungs- und Durchzugswirkung aus dem Zusammenspiel von Leistung, Drehmoment und Getriebecharakter, ergibt sich ein klares Bild: Die KTM RC 390 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Gänge passend gewählt sind und das Motorrad im richtigen Drehzahlfenster läuft. Die Benelli 502 C wirkt dagegen häufig dann überzeugend, wenn man nicht ständig „am Gas hängt“, sondern gleichmäßig beschleunigt und dabei den Fahrfluss beibehält.
Das ist kein „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des Fahrstils. Wer häufig in der Stadt startet und stoppt, profitiert oft von einem gut nutzbaren Drehzahlbereich. Wer dagegen gern sportlich beschleunigt und Kurven mit Schwung angeht, wird die KTM als direkter empfinden.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Abstimmung bemerkbar macht
Beim Fahrwerk und Handling trennt sich die Spreu vom Weizen: Die KTM RC 390 ist typischerweise auf präzises Einlenken und ein sportliches Feedback ausgelegt. Das zeigt sich besonders in schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren. Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich oft etwas „ruhiger“ in der Bewegung – nicht träge, aber weniger nervös. Dadurch kann sie sich auf unruhigerem Asphalt oder bei längeren Fahrten angenehmer anfühlen.
Wenn man die Geometrie und die daraus resultierende Fahrdynamik betrachtet, wird deutlich: Die KTM ist eher für Fahrer gemacht, die das Motorrad aktiv führen möchten. Die Benelli ist eher für Fahrer geeignet, die eine souveräne Linie bevorzugen und sich nicht ständig auf maximale Kantenführung konzentrieren wollen.
Reifen, Bremsen und Stabilität: Unterschiede in der Praxis
Auch bei Bremsen und Reifen zeigt sich ein Unterschied im Charakter: Die KTM RC 390 zielt auf ein sportliches Gefühl beim Verzögern und auf eine klare Rückmeldung. Die Benelli 502 C kann im Vergleich oft mit einem etwas harmonischeren Gesamtpaket punkten – besonders dann, wenn man nicht nur „hart“ bremst, sondern auch moderat und kontrolliert fährt.
Stabilität ist dabei nicht nur eine Frage der Bremsleistung, sondern auch davon, wie das Motorrad beim Ein- und Ausfedern reagiert. Die KTM wirkt häufig „direkter“, während die Benelli eher „ausbalanciert“ wirkt. Das kann im Alltag den Unterschied machen: Direktionalität hilft beim sportlichen Fahren, Ausgewogenheit hilft bei entspanntem Fahren.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Bei der Ergonomie und dem Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Ausrichtung. Die KTM RC 390 ist typischerweise sportlich positioniert: Das heißt, Sitzposition und Fahrhaltung sind eher auf zügiges Fahren ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein – auf längeren Fahrten kann es jedoch anstrengender werden, wenn man nicht genau in diese Haltung passt.
Die Benelli 502 C wirkt dagegen oft alltagstauglicher, weil sie eine weniger „rennstreckenartige“ Haltung vermittelt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Fahrten nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Pendeln oder längeren Strecken.
Windschutz und Verkleidung: Wie sich das im Alltag anfühlt
Ein weiterer Punkt ist der Windschutz bzw. die Art der Verkleidung. Die KTM RC 390 bringt durch ihr sportliches Design häufig einen stärkeren Fokus auf dynamische Optik und sportliche Aerodynamik. Die Benelli 502 C setzt dagegen eher auf ein stimmiges Gesamtbild mit einem Charakter, der nicht zwingend auf maximale Verkleidungswirkung ausgelegt ist. In der Praxis bedeutet das: Wer viel Autobahn oder zügige Landstraße fährt, achtet stärker auf den Komfort bei höheren Geschwindigkeiten. Wer dagegen überwiegend kurvig und gemischt unterwegs ist, merkt den Unterschied oft weniger.
Technik und Ausstattung: Was man beim Vergleich wirklich mitnimmt
Im Technik- und Ausstattungsbereich geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie die Komponenten zusammenpassen. Die KTM RC 390 steht häufig für ein sportlich orientiertes Gesamtpaket, bei dem die Bedienung und das Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die Benelli 502 C kann im Vergleich mit einem stimmigen Konzept überzeugen, das sich gut in den Alltag integrieren lässt.
Wenn man die Werte und Ausstattungsdetails nebeneinanderlegt, wird klar: Die KTM ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als Werkzeug fürs sportliche Fahren sehen. Die Benelli ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur am Wochenende „gut anfühlt“, sondern auch unter der Woche.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich der typischen Eigenschaften
KTM RC 390 – Stärken
- Sportliches Handling: agiles Einlenken und direktes Feedback.
- Fahrspaß durch Drehzahl: macht Lust auf aktives Fahren und saubere Schaltpunkte.
- Kurvenfokus: besonders stark, wenn die Strecke dynamisch ist.
KTM RC 390 – Schwächen
- Ergonomie sportlich: kann auf längeren Strecken weniger komfortabel sein.
- Fahrstilabhängig: wer eher entspannt fährt, muss sich ggf. an das sportliche Konzept gewöhnen.
Benelli 502 C – Stärken
- Allround-Charakter: wirkt häufig souveräner im gemischten Alltag.
- Entspanntes Vorankommen: oft angenehmer, wenn nicht ständig „getrieben“ wird.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: weniger „nervös“, mehr harmonisch.
Benelli 502 C – Schwächen
- Weniger Rennstrecken-Feeling: wer maximale Sportdirektion sucht, könnte die KTM bevorzugen.
- Sportliche Ansprüche: dynamisches Fahren funktioniert, fühlt sich aber oft weniger „spitz“ an als bei der KTM.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Am Ende entscheidet nicht nur der Vergleich einzelner Werte, sondern die Frage, wie das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Die KTM RC 390 ist besonders passend für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und das Motorrad als „direktes“ Erlebnis sehen. Sie eignet sich gut, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und die sportliche Sitzposition nicht stört.
Die Benelli 502 C ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag und auf längeren Strecken angenehm bleibt. Wer eine ausgewogene Mischung aus zügigem Vortrieb und Komfort möchte, findet in der Benelli oft die passendere Basis. Auch dann, wenn nicht jede Fahrt auf maximale Dynamik ausgelegt ist, kann sie durch ihr harmonisches Gesamtgefühl überzeugen.
Fazit:
Die KTM RC 390 ist die bessere Wahl, wenn sportliches Handling, direktes Feedback und ein fahrerischer Fokus auf Kurven und aktives Fahren im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern Drehzahl nutzen, zügig beschleunigen und das Motorrad spürbar „führen“ möchten. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder im Alltag vor allem Komfort und ein ruhigeres, harmonisches Fahrgefühl sucht, wird mit der Benelli 502 C glücklicher. Sie wirkt im Vergleich oft alltagstauglicher und souveräner im gemischten Einsatz, weil sie den Vortrieb weniger drehzahlabhängig und insgesamt entspannter vermittelt. Kurz gesagt: KTM für den sportlichen Kurvenfokus, Benelli für den ausgewogenen Allround-Einsatz – und damit für die meisten Fahrprofile die passendere Entscheidung.